Simon Green - Das dunkle Fort

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Das dunkle Fort: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Finsterholz nahe der Grenze herrscht stets das Dunkel der Nacht. Ein mächtiges Fort bewacht diesen unheimlichen Teil des Waldes, doch seit einiger Zeit ist der Kontakt abgerissen. Der Ranger Duncan MacNeil wird zusammen mit drei Gefährten ausgesandt, um das Schicksal des Forts und seiner Bewohner zu klären. Die Gruppe findet das Gebäude völlig verlassen vor, und alles deutet auf ein schreckliches Verbrechen hin. Bald stellt sich heraus, dass tief unter dem Fort etwas Unvorstellbares lauert. Und als auch noch Gesetzlose in das Gebäude eindringen, um einen angeblichen Goldschatz zu bergen, schlagen die Mächte der Finsternis zu, und die Ranger müssen sich mit den Verbrechern verbünden. Einer nach dem anderen fällt den Angriffen der Untoten und Trolle zum Opfer, bis Duncan dem mächtigsten aller Dämonen selbst gegenübertreten muss… Der düstere Geniestreich des erfolgreichen Autors von »Das Regenbogen-Schwert«.

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Schließlich gelangte er an die riesige Höhlung, in der einst das Auge des Biests gesteckt hatte. Jetzt war sie ein offener Krater, in dem hier und da Haufen von durchsichtigem Gallert herumlagen. MacNeil stieg aus dem Tunnelschlauch in den Krater hinein und gönnte sich eine Erholungspause, bis die Schmerzen auf ein erträgliches Maß zurückgegangen waren. Der Kerzenschein reichte nur wenige Schritt weit, aber jenseits der gebogenen Kraterhänge funkelten nach wie vor die Kristalle in den Wänden der Grotte, die MacNeil auch noch erklimmen musste, um den Stollen erreichen zu können, der nach draußen führte.

Vorausgesetzt natürlich, es gab diesen verflixten Stollen noch… MacNeil zuckte mit den Schultern. Solche Sorgen waren jetzt völlig fehl am Platz. Er machte sich auf den Weg durch den Krater und steuerte auf die nächstliegende Wand zu.

Den Rest der Reise erlebte MacNeil in einer Art Dämmerzustand. An Einzelheiten konnte er sich später nicht erinnern, auch nicht in seinen Träumen. Vielleicht lag dies daran, dass er zu erschöpft und zu müde war, um Angst empfinden zu können. Der Kraterrand war jedenfalls schnell erreicht und sofort stieg er in die steile Felswand ein. Der Aufstieg erwies sich als nicht allzu schwierig, denn der Fels war, als sich das erwachende Biest gerührt hatte, an zahllosen Stellen aufgesprungen und bot darum viele Haltepunkte. Er balancierte über den Sims und schleppte sich durch den Stollen auf die Holzstiege zu. Er hatte das Denken inzwischen so gut wie eingestellt. Da gab es für ihn nur Schmerzen, Müdigkeit und seine hartnäckige Weigerung aufzugeben.

Als er die Stiege erreichte, war die Kerze heruntergebrannt. Nach wenigen Stufen erlosch die Flamme schließlich und er musste den Rest des Weges in völliger Dunkelheit zurücklegen. So konnte es nicht ausbleiben, dass er, endlich am Ziel, mit dem Kopf vor die Falltür stieß. Der Aufprall machte ihn hellwach, und es überkam ihn ein schrecklicher Gedanke. Was, wenn ihn die anderen für tot hielten, die Klappe verbarrikadiert und das Weite gesucht hatten? Er grinste grimmig. Eine verriegelte Falltür würde ihn jetzt, nach allem, was er durchgestanden hatte, auch nicht mehr aufhalten können. Nach Halt suchend, traf er auf der obersten Stufe mit der Hand auf Widerstand. Erschrocken zog er die Hand wieder ein. Was war das? Es hatte sich kalt angefühlt, wie Metall oder Glas. Vorsichtig tastete er wieder danach und erfühlte nun die vertraute Form seiner Laterne. MacNeil schmunzelte zufrieden. Jack hatte es also zurück geschafft. Er kramte Feuerstein und Stahl hervor und zündete die Laterne mit zitternden Fingern an. Nach langer Dunkelheit blendete ihn das Licht so sehr, dass die Augen zu tränen anfingen. Er wartete, bis sie sich an die Helligkeit gewöhnt hatten, und stemmte dann seine Schultern unter die Klappe. Nachdem er tief Luft geholt hatte, drückte er mit aller Kraft. Im ersten Augenblick fürchtete er schon, die Klappe würde nicht nachgeben, doch dann ging sie einen Spaltbreit auf, und zwar so plötzlich, dass er aus dem Gleichgewicht geriet. Doch schnell hatte er sich wieder gefangen, und es gelang ihm nun, die Tür so weit aufzustoßen, dass sie laut krachend auf die andere Seite klappte. Der Kellerraum war dunkel.

Unter Schmerzen kletterte MacNeil durch die Luke und traute seinen Augen kaum, als er die vielen toten Trolle sah. Bangend suchte er nach Hinweisen auf seine Freunde, fand aber nur eine menschliche Leiche: die von Wilde. MacNeil seufzte erleichtert und verließ den Keller. Auf dem Weg durch die labyrinthischen Gänge fragte er sich zum wiederholten Mal, ob die anderen womöglich schon abgezogen waren und ihn allein zurückgelassen hatten. Er konnte ja nicht wissen, wie lange er ohnmächtig im Kadaver des Biests gelegen hatte.

Falls die Freunde aber noch im Fort waren, hielten sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Speisesaal auf.

MacNeil blieb stehen und war für eine Weile unentschlossen. Es drängte ihn nach draußen an die frische Luft, weg von all dem Blut und dem Wahnsinn, aber noch dringlicher brauchte er die Gesellschaft der Freunde. Also strebte er hoffnungsvoll dem Speisesaal entgegen. Es dauerte länger als geglaubt, um dorthin zu gelangen, denn er war so schwach, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Endlich aber stand er vor der Tür. Er zögerte und lauschte, konnte aber nichts hören. Schulterzuckend fasste er nach dem Knauf und warf die Tür so schwungvoll auf, dass sie vor die Wand knallte.

Der Tänzer hielt Wache. Er sprang auf und hatte das Schwert gezückt, noch ehe der Aufschlag der Tür zum Echo führen konnte. Als er sah, wer vor ihm stand, klappte ihm die Kinnlade herunter. Jack, Flint und Constance richteten sich schlaftrunken auf und stierten auf die schauerliche Erscheinung im Türrahmen. Als der erste Schreck überwunden war, eilten alle vier herbei, um ihn zu begrüßen. Constance war als Erste zur Stelle und warf sich MacNeil stürmisch um den Hals, ungeachtet seiner blut- und schleimverschmierten Sachen.

»Du lebst! O Duncan, ich wusste es. Ich wusste es!«

Ihre Gefühle überschlugen sich. Es verschlug ihr die Sprache. Doch das war ihr jetzt gleich. Später würde sie sich wieder neu sortieren können. Dafür gäbe es noch genügend Zeit.

Endlich ließ sie von ihm ab und gab den anderen Gelegenheit, MacNeil zu umarmen und auf die Schulter zu klopfen. Dem wurde all der Überschwang zu viel. Er musste sich ganz schnell setzen, um nicht der Länge nach umzukippen. Der Tänzer und Jack halfen ihm auf einen Stuhl, worauf MacNeil den Freunden wiederholt versichern musste, dass mit ihm alles in Ordnung sei und dass er nur etwas Ruhe brauche, um zu verschnaufen.

Constance legte ihm eine Decke über die Schultern. Flint reichte eine Flasche Wein, die MacNeil dankend entgegennahm.

»Erzähl uns, was passiert ist«, sagte Constance. »Du warst stundenlang weg. Hast du das Biest tatsächlich getötet?«

»O ja«, antwortete er. »Es ist tot.« Er erzählte ihnen seine Geschichte und sie hörten stumm und staunend zu, wie Kinder, die einem Märchen lauschen. Als er mit seinem Bericht am Ende war, sprach lange Zeit keiner ein Wort.

»Der Wolfsfluch ist also wieder verschollen«, bemerkte Flint schließlich. »Gut so. Das verdammte Ding hat mir die Haare zu Berge stehen lassen.«

»Ja«, meinte MacNeil. »Ich werde in meinem offiziellen Rapport festhalten, dass das Schwert spurlos verschwunden ist. Hoffentlich für immer und ewig.« Er musste gähnen und reckte sich ausgiebig und genießerisch. »Und jetzt, liebe Freunde, bitte ich euch, mich zu entschuldigen. Ich will endlich raus aus den Klamotten, unter die Decken kriechen und eine Woche lang durchschlafen. Gute Nacht… und angenehme Träume.«

Er schlief zehn Stunden, und es war schon später Nachmittag, als er endlich aufwachte. Jeder seiner Muskeln beschwerte ihn mit quälendem Nachdruck, aber immerhin hatte der Schlaf seinen Schmerzen die Schärfe genommen, sodass er fürs Erste mit ihnen leben konnte. Flint und der Tänzer saßen nebenan beieinander und unterhielten sich leise. Constance stellte eine Mahlzeit aus dem gemeinsamen Proviant zusammen und deckte einen der Tische. Von Vogelscheuchen-Jack war nichts zu sehen. MacNeil schmunzelte zufrieden. Er freute sich, noch unter den Lebenden zu weilen. Er legte sich auf den Rücken und starrte unter die Decke. Tief unten in der Erde hatte er angesichts des Biests seinen Mut auf die Probe gestellt und war zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen. Obwohl von Angst erfüllt wie nie zuvor in seinem Leben, hatte er, als es darauf ankam, das Richtige getan. Das zu wissen bedeutete ihm sehr viel.

Widerstrebend warf er die Decken beiseite und zog frische Kleider an. Ein Blick auf die verdreckten, besudelten Sachen, die er getragen hatte, genügte, um ihn davon zu überzeugen, dass sie nicht mehr zu retten waren. Er führte die Hände an die Nase und schnüffelte argwöhnisch. Obwohl er sie in der Nacht zuvor gründlich gewaschen hatte, haftete ihnen noch immer der faule Gestank des Biests an. Vielleicht hatte die Verstärkung, die bald eintreffen musste, jemanden in ihren Reihen, der sich darauf verstand, den Warmwasserboiler zu reparieren.

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