Simon Green - Todtsteltzers Ehre

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Todtsteltzers Ehre: краткое содержание, описание и аннотация

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Owen Todtsteltzer wurde nach seiner Rebellion gegen die Tyrannei der Kaiserin Löwenstein XIV zum Helden, zu einer Legende. Doch er und seine Freunde haben nicht lange Zeit, sich über ihren Sieg zu freuen. Erneut werden sie in einen erbitterten Konflikt verwickelt - diesmal um die Nachfolge der entthronten Herrscherin. Owen und Hazel versuchen sich aus dem politischen Intrigenspiel herauszuhalten, doch bald entdecken sie, daß der Menschheit sehr viel ernstere Probleme drohen, ja, daß der Krieg noch lange nicht vorbei ist, sondern im Gegenteil gerade erst begonnen hat …

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»Ich weiß, was du denkst«, sagte sie gelassen.

»Wäre nicht das erste Mal«, sagte Owen. »Ich vermute, Ihr hattet vor dem heutigen Tag auch keine Ahnung vom Bergsteigen?«

»Präzise umrissen. Es scheint, als wüßten Hände und Füße genau, wohin sie sich bewegen müßten, ohne daß ich erst hinsehe – als hätten sie es schon immer gewußt. Gruselig. Ich frage mich, was wir sonst noch alles schaffen würden, wenn wir es uns nur vornähmen. Ich habe schon immer davon geträumt, mal zu fliegen…«

»Das würde ich in diesem Moment nicht gerade probieren«, erwiderte Owen. »Die Klippen dort unten wirken besonders unnachgiebig.«

»Guter Punkt.«

Sie kletterten schweigend ein Stück weiter. Owen konnte nicht umhin festzustellen, daß sie beide nicht einmal schwer atmeten.

»Denkt Ihr je über das nach, was wir alles tun können?« fragte er schließlich. »Und zu wem wir uns entwickeln? Wir sind keine Esper. Ich habe etliche führende Leute der Esper-Bewegung gebeten, mich zu sondieren. Sie haben keine Ahnung, wie ich es schaffe, all das zu tun, was mir heute möglich ist.«

»Ich bemühe mich, nicht zu viel darüber nachzudenken«, sagte Hazel. »Wir haben Gaben erhalten. Gaben, die uns in Situationen das Leben gerettet haben, in denen jeder andere eines entsetzlichen Todes gestorben wäre. Sie haben uns dabei geholfen, das Imperium zu stürzen. Warum einem solchen geschenkten Gaul ins Maul schauen?«

»Die Tatsache allein, daß etwas an jeder Ecke ein Bein hat und Heu frißt, heißt noch nicht, daß es ein Pferd ist. Esper sind trotz all ihrer Kräfte immer noch Menschen. Das ist einer der Gründe, warum wir die Rebellion ausgefochten haben. Uns hat jedoch eine extraterrestrische Anlage verändert. Wer weiß schon, welchem Zweck sie eigentlich diente, was sie hervorbringen sollte?«

»Eine Verwandlung«, sagte Hazel langsam. »Sie hat uns… besser gemacht, als wir vorher waren. Das war ihre Funktion.

Daran kann ich mich noch erinnern.«

»Aber was meinen wir mit besser? Eine menschliche Definition oder eine extraterrestrische?«

»Warum zum Teufel fragst du mich? Du bist das Hirn in dieser Partnerschaft. Ich schieße nur auf Dinge.«

Owen seufzte. »Weil ich es leid bin, mir Fragen zu stellen, auf die ich keine Antwort finde. Oder auf die ich Antworten finde, die mich einfach zu stark beunruhigen. Unsere einzige Hoffnung auf Antwort war das Labyrinth selbst, und es existiert nicht mehr. Vernichtet. Und damit waren all unsere Hoffnungen dahin, genau zu erfahren, was mit uns gemacht wurde und warum.«

»Warum quälst du dich dann?« fragte Hazel. Sie stoppte und sah ihn an, weil sie feststellte, daß er ebenfalls nicht mehr weiterkletterte.

»Weil ich Angst vor dem habe, was vielleicht aus mir wird«, antwortete Owen. »Ich habe Angst, daß ich womöglich aufhöre, ein Mensch zu sein. Daß ich die menschliche Natur hinter mir lasse. Habt Ihr je daran gedacht, daß wir uns vielleicht so weit vom normalen Menschen entfernen wie die Hadenmänner oder die Wampyre oder die KIs von Shub ? Daß wir… fremdartig genug werden könnten, um zu vergessen, wer und was wir einmal waren?«

»Hör auf damit, Owen!« versetzte Hazel scharf. »Du machst dir nur selbst Angst. Ich fühle mich nicht anders als früher. Ich glaube nach wie vor an dieselben Dinge, wünsche mir dieselben Dinge, verabscheue dieselben Dinge. Ich bin immer noch ich selbst. Meine Fähigkeiten erleichtern es mir nur so sehr, das zu erreichen, was ich möchte.«

Sie kletterte weiter, und einen Augenblick später folgte ihr Owen. »Ich denke, es ist ein subtilerer Vorgang«, sagte er schließlich. »Eine kleine Veränderung bedeutet vielleicht nicht viel, aber wenn man genug davon aneinanderreiht… Ich meine, wir haben nicht mal die leiseste Idee, wie unsere Kräfte funktionieren. Warum sie kommen und gehen, wie sie es nun mal tun. Manchmal sind wir einfach Kämpfer mit mehr Biß, und zu anderen Zeiten sind wir nahezu Götter. Wir lenken unsere Kräfte nicht selbst. Sie lenken uns.«

»Sieh mal«, sagte Hazel. »Falls du versuchst, mir Angst einzujagen, hast du Erfolg, also laß es lieber. Für unseren Zustand haben wir nun mal kein Handbuch erhalten, und wir können nur darauf hoffen, durch die Praxis zu lernen.«

»Es ist gefährlich, eine neue Waffe einzusetzen, ohne vorher das Kleingedruckte zu lesen. Sie könnte Nebeneffekte haben, die uns noch nicht aufgefallen sind. Vielleicht verbrauchen wir unsere Lebenskraft. Verbrennen all die Jahre, die wir sonst noch hätten. Die Energie, die unsere Kräfte antreibt, muß schließlich aus irgendeiner Quelle stammen. Die Kerze, die doppelt so hell brennt, hält nur halb so lange durch. Und wir haben heller gebrannt als Sonnen.«

»Mein Gott, du bist heute aber in einer morbiden Stimmung!

Ich fühle mich prima. Ich fühle mich besser als prima. Vielleicht leben wir ewig.«

»Und noch etwas: Warum sind wir alle mit unterschiedlichen Kräften aus dem Labyrinth hervorgegangen?«

»Warum nicht?« fragte Hazel vernünftig. »Wir alle waren verschiedene Menschen.«

»Ja, aber… Manches von dem, was wir tun, ähnelt ESP. Jakob und Ruby sind Zünder, und Giles konnte teleportieren. Ich habe so etwas wie Psychokinese. Aber wie zum Teufel stellt Ihr das an, was Ihr tut? Was sind diese verschiedenen Versionen Eurer selbst, die Ihr in einem Kampf heraufbeschwören könnt?«

»Ich will verdammt sein, wenn ich das wüßte«, antwortete Hazel. »Ich rufe sie einfach, und sie tauchen auf. Keine von ihnen ist nachher jemals lange genug geblieben, um Fragen zu beantworten. Giles dachte, es wären Versionen meiner selbst von anderen Zeitschienen – also Personen, zu denen ich mich hätte entwickeln können, wäre das Leben anders verlaufen.«

»Schon, aber Zeitschienen sind reine Theorie«, gab Owen zu bedenken. »Niemand hat je beweisen können, daß verschiedene Dimensionen existieren, geschweige denn Kontakt mit ihnen aufgenommen. Vielleicht sind Eure anderen Ichs nur Produkte Eurer Vorstellungskraft, denen die Kraft in Euch Wirklichkeit verleiht.«

»Auf keinen Fall«, erwiderte Hazel mit Bestimmtheit. »Ich habe einige dieser anderen Ichs gesehen. Eine so gute Vorstellungskraft habe ich nicht.«

»Ja, aber…«

»Owen, ich weiß es nicht! Und weder ist jetzt die Zeit noch ist hier der Ort für eine Diskussion! Hör jetzt auf, Fragen zu stellen, und bring deinen Hintern in Schwung, oder ich trete dir den Arsch den ganzen Hang hinauf.«

Owen dachte darüber nach. »Das tätet Ihr wirklich, nicht wahr?«

»Verdammt richtig. Und jetzt los!«

Den restlichen Weg legten sie schweigend zurück, und schließlich erreichten sie die große runde Öffnung in der Granitwand, die zu den gewaltigen, unter der Burg ausgehobenen Höhlen führte. Owen hatte hier seine persönlichen Flieger und sonstigen Fahrzeuge geparkt, als er noch in der Burg wohnte.

Ihm erschien die Annahme vernünftig, daß auch Valentin und seine Kumpane ihre Schiffe in diesen Höhlen angedockt hatten, was bedeutete, daß die Öffnung nach wie vor passierbar sein würde. Und Owen kannte einen Geheimgang, der direkt von der Haupthöhle ins große Schlafzimmer führte.

»Ein Geheimgang?« hatte Hazel gefragt.

»O ja. Über ihn bin ich aus der Burg geflüchtet, als sich meine Leute damals gegen mich wandten.«

»Und niemand außer dir kennt ihn?«

»Es ist ein Familiengeheimnis. Nur David habe ich davon erzählt, und er ist jetzt tot.«

Lautlos stiegen sie bis an die Unterkante der Öffnung und hielten sich reglos wie Kletten am kalten Gestein fest, während sie danach lauschten, ob nicht irgendwo ein Zeichen davon zu hören war, daß man sie entdeckt hätte. Nach einer Weile gab Owen Hazel mit einer Handbewegung zu verstehen, daß er über die Kante in die Höhlenöffnung klettern wollte. Sie nickte, und er holte tief Luft und machte sich bereit. Theoretisch konnten bewaffnete Posten in beliebiger Zahl zugegen sein, die die geparkten Schiffe bewachten, aber das erschien ihm unwahrscheinlich. Nach allen normalen Begriffen hätten die Höhlen unerreichbar sein müssen. Pech für Valentin, daß Owen und Hazel schon seit längerer Zeit nicht mehr in Rufweite des Normalen lebten. Owen packte den Granitsims fest und zog sich mit einer raschen, fließenden Bewegung in die Höhle hinauf. Innerhalb einer Sekunde war er auf den Beinen, den Disruptor in der Hand, und suchte nach einem Ziel, aber alles blieb ruhig. Vier Luxusjachten mit abgestellter Energie standen hier nebeneinander, ebenso eine Handvoll Einmannflieger, aber ansonsten waren die Höhlen verlassen. Kein einziger Posten in Sicht. Owen tapste verstohlen weiter hinein und lauschte angestrengt nach dem leisesten Geräusch, hörte aber nur den eigenen Atem. Er senkte die Waffe und atmete etwas leichter.

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