Terry Goodkind - Die Magie der Erinnerung

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Die Magie der Erinnerung: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Richard Rahl nach einer schweren Verwundung aus tiefer Bewusstlosigkeit erwacht, ist seine geliebte Gefährtin Kahlan verschwunden – und niemand außer ihm scheint sich überhaupt an sie zu erinnern. Während er sich verzweifelt auf die Suche nach ihr macht, stellen seine Freunde fest, dass auch ihre Erinnerungen an Richard selbst immer mehr verblassen. Schon bald wird sich niemand mehr entsinnen, dass er von einer alten Prophezeiung zum Retter der Menschheit ausersehen worden war …

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Nicci hatte die Schönheit der Hügel, Bäume, Bäche, Seen und Berge erst zu würdigen gelernt, nachdem sie Richard begegnet war. Sogar die Städte hatte sie danach mit ganz neuen Augen gesehen. Dank Richard hatte sich für sie das Leben in ein einziges Wunder verwandelt.

Vorsichtig tastete sie sich über den schlüpfrigen, dunklen Fels eines kurzen Anstiegs, bis sie die übrigen Männer schließlich vor sich sah, die ruhig unter den ausladenden Zweigen eines alten Ahornbaumes warteten. Ein Stück abseits war Richard in die Hocke gegangen, um eine Stelle des Waldbodens zu untersuchen. Schließlich erhob er sich und starrte in die dunkle Weite der dahinter liegenden Wälder. Neben ihm stand Cara, sein allgegenwärtiger Schatten, deren roter Lederanzug der Mord-Sith unter dem dichten Laubdach aus wohltuendem Grün hervorstach wie ein Blutfleck auf der blütenweißen Tischdecke beim Tee.

Das vor ihnen liegende Gelände war mit toten Soldaten übersät, deren Verwesungsgestank jedermann stark zusetzte. Einem beträchtlichen Teil der Männer fehlten Kopf oder Gliedmaßen, einige lagen halb versunken in Tümpeln stehenden Wassers. Viele waren bereits von den Raben und anderen Tieren heimgesucht worden, die sich die Gelegenheit, welche sich ihnen in Gestalt der klaffenden Wunden bot, nicht hatten entgehen lassen. Die schweren Lederrüstungen, die dicken Felle und mit Nieten besetzten Gürtel, die Kettenpanzer sowie eine Vielzahl schauriger Waffen – all das nützte diesen Soldaten nichts mehr. Da und dort hielten die Knöpfe die über den aufgedunsenen Körpern spannenden Kleidungsstücke mit knapper Not zusammen, so als wollten sie einen letzten Rest von Würde wahren, wo es so etwas wie Würde nicht mehr gab.

Alles – vom Fleisch und den Gebeinen der Männer bis zu ihren fanatischen Glaubensvorstellungen – würde in diesem vergessenen Fleckchen Wald zurückbleiben und verrotten. Jenseits des stehenden Gewässers ging Richard abermals in die Hocke und untersuchte den Waldboden. Niemand konnte sich vorstellen, wonach er suchte.

Von den unter einem Baum wartenden Männern schien keiner auch nur im Mindesten daran interessiert, den Schauplatz des wüsten Gemetzels noch einmal zu betreten oder sich die Toten anzusehen, stattdessen gaben sie sich damit zufrieden, dort auszuharren, wo sie waren. Das Töten ging diesen Männern gegen die Natur und war ihnen nicht eben leicht gefallen; zwar kämpften sie für eine gerechte Sache und taten, was sie tun mussten, aber sie fanden keinen Gefallen daran. Sie hatten Richard zwischen diesen Barbaren hindurchschlüpfen sehen, wobei er sein Schwert mit der fließenden Eleganz eines Tanzes geführt hatte. Es war ein faszinierender Anblick gewesen: Mit jedem Stoß oder Hieb starb ein Soldat. Victor und die übrigen Männer seiner Truppe waren nichtsdestoweniger gerade noch rechtzeitig gekommen – wenige Augenblicke, bevor auch Nicci am Ort des Geschehens eintraf. Victors Männer hatten sich Hals über Kopf in das Kampfgetümmel gestürzt und die Aufmerksamkeit von Richard abgelenkt. Kaum war Nicci eingetroffen, machte sie dem Geschehen mit einem gleißenden Lichtblitz ein Ende, indem sie ihre Kraft gegen jene Soldaten entfesselte, die sich noch auf den Beinen hielten.

Aus Angst, nicht nur dem aufziehenden Unwetter ausgesetzt zu sein, sondern – was weitaus besorgniserregender war – einer womöglich riesigen Soldatenhorde, die jeden Augenblick am Schauplatz des Geschehens auftauchen konnte, hatte Nicci die Männer angewiesen, Richard durch den Wald zurück zu der abgeschieden gelegenen Bauernkate zu tragen. Während dieses schrecklichen Wettlaufs an einen sicheren Ort hatte sie nichts weiter für ihn tun können, als ihm ein wenig ihres Han einzuflößen, in der Hoffnung, ihn damit am Leben zu halten, bis sie sich eingehender würde um ihn kümmern können. Jetzt schaute sie aus einiger Entfernung zu, wie Richard seine gewissenhafte Untersuchung des Kampfplatzes fortsetzte, die Gefallenen dabei größtenteils außer Acht ließ und sein Augenmerk stattdessen vor allem auf das umliegende Gelände richtete. Mittlerweile war er dazu übergegangen, bei seiner Suche methodisch auf und ab zu gehen, wobei er sich immer weiter von der kleinen Lichtung entfernte und den Schauplatz des Geschehens in immer weiteren Bogen umkreiste. Mitunter kroch er Zoll für Zoll auf allen vieren über den Boden. Am späten Vormittag dann war Richard endgültig im Wald verschwunden. Schließlich war Victor die stumme Warterei leid und stapfte durch ein sich im sanften Regen wiegendes Farngestrüpp hinüber zu der Stelle, wo Nicci wartete.

»Was ist eigentlich mit ihm los?«, erkundigte er sich mit gedämpfter Stimme. »Er sucht etwas.«

»Das sehe ich auch. Ich meinte, was hat es mit dieser Geschichte über seine Frau auf sich?«

Nicci stieß einen matten Seufzer aus. »Ich weiß es nicht.«

»Aber Ihr habt eine Ahnung.«

Für einen kurzen Moment sah sie Richard sich in einiger Entfernung zwischen den Bäumen bewegen. »Er war schwer verletzt. In diesem Zustand erleiden Menschen bisweilen eine Bewusstseinstrübung.«

»Aber jetzt ist er doch wieder gesund. Er sieht weder aus, als hätte er Fieber, noch benimmt er sich so. Auch sonst klingt er vollkommen normal und nicht wie jemand, der unter Wahnvorstellungen oder so etwas leidet. Ich habe Richard noch nie sich so merkwürdig aufführen sehen.«

»Ich auch nicht«, gestand Nicci, die wusste, dass Victor ihr gegenüber niemals solche Bedenken äußern würde, wenn er nicht ernstlich besorgt wäre. »Ich schlage vor, wir versuchen, ihm so viel Verständnis wie möglich entgegenzubringen für das, was er durchgemacht hat und warten erst einmal ab, ob er seine Gedanken nicht schon bald wieder beieinander hat. Er war mehrere Tage ohnmächtig und ist erst seit ein paar Stunden wieder bei Bewusstsein. Lassen wir ihm also ein wenig Zeit, wieder einen klaren Kopf zu bekommen.«

Victor ließ sich ihre Worte durch den Kopf gehen, schließlich seufzte er und erklärte sich mit einem Nicken einverstanden. Zu ihrer Erleichterung hatte er nicht gefragt, wie sie sich verhalten sollten, falls Richard seine Bewusstseinsstörung nicht bald überwand.

Dann sah sie Richard durch die Schatten und den Nieselregen zurückkommen. Nicci und Victor überquerten das Schlachtfeld und gingen ihm entgegen. Bei oberflächlicher Betrachtung schien sein Gesicht nichts als starre Angespanntheit zu demonstrieren, aber sie kannte ihn gut genug, um seiner Miene zu entnehmen, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmte.

Als er sie schließlich erreichte, klopfte er sich Blätter, Moos und Zweige von den Knien. »Victor, diese Soldaten waren keineswegs hier, um Altur’Rang zurückzuerobern.«

Victor machte ein erstauntes Gesicht. »Ach, nein?«

»Nein. Für eine solche Aufgabe wären tausende, möglicherweise zehntausende von Soldaten nötig. Ein Trupp ihrer Größe wäre gar nicht imstande gewesen, einen Einsatz dieser Größenordnung durchzuführen. Und überhaupt, wenn das ihre Absicht war, warum sollten sie dann so weit entfernt von Altur’Rang durchs Unterholz stapfen?«

Victors säuerliche Miene kam dem Eingeständnis gleich, dass Richard wahrscheinlich Recht hatte. »Und was hatten sie Eurer Ansicht nach stattdessen vor?«

»Es hatte noch nicht einmal zu dämmern begonnen, und doch waren sie bereits hier draußen und marschierten durch den Wald. Das sagt mir, dass sie möglicherweise auf Erkundungsgang waren.« Er deutete mit einer vagen Geste in den Wald. »In dieser Richtung liegt eine Straße, wir haben sie auf unserem Weg von Süden her benutzt. Ich war der festen Überzeugung, wir hätten unser Lager weit genug entfernt von ihr aufgeschlagen, um allen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, aber offensichtlich habe ich mich getäuscht.«

»Nach unseren letzen Informationen wart Ihr unten im Süden«, erwiderte Victor. »Auf der Straße kommt man schneller voran, deshalb haben wir die Pfade benutzt, um querfeldein abzukürzen, somit auf diese Straße zu gelangen und auf ihr nach Süden zu marschieren.«

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