Kim Robinson - Roter Mars

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Es ist die größte Herausforderung, der sich die Menschheit je gegenübersah: die Besiedlung unseres Nachbarplaneten Mars. Die Verwandlung einer lebensfeindlichen Wüstenwelt in einen blauen Planeten wie die Erde. Von der ersten bemannten Landung auf dem Mars über die frühen Kolonien und ihre Auseinandersetzungen, welche Form von Gesellschaft sie erbauen sollen, bis zum riskanten Versuch, das Klima einer ganzen Welt zu verändern — Kim Stanley Robinson erzählt in seiner Mars-Trilogie die Geschichte der Zukunft wie ein großes historisches Epos.

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»Ich verstehe die Idee des Universums als ein Superwesen, dessen ganze Energie die Gedanken dieses Wesens sind. Das ist eine hübsche Vorstellung. Aber die Geschichte von Christus …« John schüttelte den Kopf.

Phyllis fragte: »Kennst du die Geschichte wirklich?«

John antwortete kurz: »Ich wurde in Minnesota als Lutheraner erzogen. Ich ging zur Konfirmation. Mir wurde das ganze Zeug eingedrillt.«

Was, wie Maya dachte, wohl der Grund war, weshalb er sich in solche Diskussionen einmischen wollte. Er zeigte einen missvergnügten Ausdruck, den Maya noch nie gesehen hatte; und sie beugte sich etwas vor und konzentrierte sich plötzlich. Sie sah Frank an. Der blickte in seine Kaffeetasse wie in eine Traumwelt. Sie war aber sicher, dass er zuhörte.

John sagte: »Man weiß doch längst, dass die Evangelien Jahrzehnte nach dem Ereignis geschrieben wurden, von Leuten, die Christus nie begegnet waren. Und es gibt andere Evangelien, die von einem anderen Christus künden, Evangelien, die in einem politischen Prozess des dritten Jahrhunderts aus der Bibel verbannt wurden. Also ist Christus in Wirklichkeit eine literarische Gestalt, eine politische Konstruktion. Über den Mann selbst wissen wir nichts.«

Phyllis schüttelte den Kopf. »Das ist nicht wahr.«

»Doch, so ist es«, erwiderte John. Dies veranlasste Sax und Arkady am Nebentisch hochzublicken. »Schau, all dieses Zeug hat eine Geschichte. Monotheismus ist ein Glaubenssystem, das man in frühen Viehzuchtgesellschaften auftauchen sieht. Je stärker ihre Abhängigkeit von der Viehzucht, desto wahrscheinlicher glauben sie an einen Hirtengott. Das ist eine exakte Korrelation, die man sehen und kartieren kann. Und der Gott ist immer männlich, weil jene Gesellschaften patriarchalisch waren. Es gibt eine Archäologie, eine Anthropologie, die das alles vollkommen deutlich macht — wie es dazu kam und welchen Bedürfnissen es entsprach.«

Phyllis sah ihn mit leichtem Lächeln an. »John, ich weiß nicht, was ich dazu sagen kann. Es ist schließlich doch keine Sache der Geschichte. Es ist eine Sache des Glaubens.«

»Glaubst du an die Wunder Christi?«

»Auf die Wunder kommt es nicht an. Es kommt nicht auf die Kirche oder deren Dogma an. Jesus selbst ist es, auf den es ankommt.«

»Der ist doch aber nur eine literarische Konstruktion«, beharrte John. »Etwas wie Sherlock Holmes oder der Einsame Ranger. Und du hast meine Frage wegen der Wunder nicht beantwortet.«

Phyllis zuckte die Achseln. »Für mich ist die Existenz des Universums ein Wunder. Des Universums und alles dessen, was darin ist. Kannst du das bestreiten?«

»Sicher«, sagte John. »Das Universum gibt es einfach. Ich definiere ein Wunder als eine Aktion, die deutlich gegen bekannte physikalische Gesetze verstößt.«

»Wie die Fahrt zu anderen Planeten?«

»Nein. Wie die Auferweckung von Toten.«

»Das machen Ärzte jeden Tag.«

»Das haben sie nie getan.«

Phyllis wirkte unbeeindruckt. »Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll, John. Ich bin irgendwie überrascht. Wir wissen nicht alles. Wenn wir dies behaupten, ist das Arroganz. Die Schöpfung ist geheimnisvoll. Etwas einen Namen zu geben wie ›Urknall‹ und dann zu denken, man hätte eine Erklärung — das ist schlechte Logik, schlechtes Denken. Außerhalb unseres normalen wissenschaftlichen Bereichs gibt es ein enormes Gebiet von Bewusstsein, ein Gebiet, das wichtiger ist als Wissenschaft. Der Glaube an Gott ist ein Teil davon. Und ich nehme an, man hat ihn entweder oder hat ihn nicht.« Sie stand auf. »Ich hoffe, dass er zu dir kommt.« Sie verließ den Raum.

Nach einigem Schweigen seufzte John. »Tut mir leid, Leute. Manchmal packt es mich einfach.«

Sax sagte: »Immer wenn Wissenschaftler sagen, sie wären Christen, halte ich das für eine ästhetische Äußerung.«

»Die Kirche der Leute, die meinen, es wäre doch hübsch, so zu denken«, sagte Frank und blickte weiterhin in seine Tasse.

»Sie fühlen, dass uns eine spirituelle Dimension des Lebens fehlt«, sagte Sax, »die frühere Generationen hatten; und sie versuchen sie wiederzugewinnen, indem sie die gleichen Mittel anwenden.« Er machte sein Eulengesicht, als ob das Problem definiert und damit erledigt wäre.

»Aber das führt zu so vielen Absurditäten!« rief John.

»Du hast eben keinen Glauben«, sagte Frank und blickte ihn an.

John ignorierte ihn. »Leute, die im Labor so dickköpfig wie überhaupt möglich sein können — ihr solltet einmal sehen, wie Phyllis die Schlüsse ins Kreuzverhör nimmt, die ihre Kollegen aus ihren Daten ziehen! Und dann fangen sie plötzlich an, alle Arten von rhetorischen Tricks anzuwenden, Ausflüchte, Qualifikationen, unscharfes Denken jeder Art. Als ob sie eine völlig andere Person wären.«

»Du hast eben keinen Glauben«, wiederholte Frank.

»Nun, ich hoffe, ihn nie zu bekommen! Das ist so, als würde man mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen!«

John stand auf und trug sein Tablett zur Küche. Der Rest sah einander schweigend an. Maya sagte sich, es muss eine sehr schlechte Konfirmationsklasse gewesen sein. Offenbar hatte keiner der anderen mehr als sie von dieser Seite ihres unbekümmerten Helden gewusst. Wer wusste, was sie als nächstes lernen würden, über ihn oder irgendeinen anderen von ihnen?

Die Nachricht von der Diskussion zwischen John und Phyllis verbreitete sich in der Crew. Maya war nicht sicher, wer die Geschichte verbreitete. Weder John noch Phyllis schienen geneigt, darüber zu sprechen. Dann sah sie Frank mit Hiroko lachen, als er ihr etwas erzählte. Während sie mit ihnen ging, hörte sie Hiroko sagen: »Du musst zugeben, dass Phyllis in dieser Hinsicht recht hat. Wir verstehen ja wirklich nichts vom Warum der Dinge.«

Also Frank. Er säte Zwietracht zwischen Phyllis und John. Und (was nicht trivial war) das Christentum war immer noch eine große Kraft in Amerika und anderswo. Wenn es sich daheim herumspräche, dass John Boone gegen das Christentum war, würde er Schwierigkeiten bekommen. Und das wäre für Frank gar nicht so übel. Sie alle hatten auf der Erde Auftritte in den Medien, aber wenn man einige Nachrichten und Beiträge verfolgte, dann wurde klar, dass manche mehr davon bekamen als andere. Dadurch sahen sie stärker aus und wurden es dann auch tatsächlich. Zu dieser Gruppe gehörten Vlad und Ursula (von denen sie annahm, dass sie jetzt näher befreundet waren), Frank, Sax — alles Leute, die vor der Auswahl schon bekannt gewesen waren, und niemand mehr als John. Daher könnte jede Minderung ihres Ansehens auf der Erde für die betreffende Person auch einen korrespondierenden Effekt auf ihren Status auf der Ares haben. Das also schien Franks Politik zu sein.

Es gab ein Gefühl, als wären sie im Innern eines Hotels ohne Ausgänge eingesperrt, sogar ohne Balkons. Der Druck des Hotellebens nahm zu. Sie waren jetzt seit vier langen Monaten drin, aber das war noch nicht mal die halbe Reise. Und keines ihrer sorgfältig geplanten physischen Milieus oder täglichen Routinen konnte deren Ende beschleunigen.

Dann beschäftigte sich eines Morgens das zweite Flugteam wieder mit einem von Arkadys Problemläufen, als mit einem Mal auf verschiedenen Schirmen rote Lichter aufflammten.

Rya sagte: »Die Sonnenüberwachungsgeräte haben eine Eruption auf der Sonne entdeckt.«

Arkady stand sofort auf. »Das bin ich nicht!« rief er und beugte sich vor, um den ihm nächsten Schirm zu betrachten. Er schaute auf, traf auf das skeptische Grinsen seiner Kollegen und grinste zurück. »Tut mir leid, Freunde. Das ist jetzt der wirkliche Wolf.«

Eine Notmeldung aus Houston bestätigte ihn. Er hätte auch diese vortäuschen können; aber er war schon unterwegs zur nächsten Speiche, und sie konnten nichts machen. Ob Schwindel oder nicht, sie mussten ihm folgen.

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