Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Hinter ihnen verschluckte die Abdeckung das Licht des Mondes und der Sterne. Irgendwo vor ihnen leuchtete sanftes, grünes Licht. Sie wandten sich nach links. Überall um sie herum waren nun mit Roben bekleidete Fremen, die sich wie ein Strom nach unten wälzten. Sie umrundeten eine Ecke und stießen auf eine weitere, sich steil neigende Passage. Sie erreichten eine große unterirdische Höhle.

Vor ihnen stand Kynes. Er hatte die Kapuze zurückgeschlagen und der sichtbare Stoff seines Destillanzugs glänzte in dem grünen Licht. Haar und Bart wirkten zerzaust, die völlig blauen Augen erschienen wie dunkle Höhlen unter schweren Brauen.

Im gleichen Moment, als sie die Höhle betraten, fragte Kynes sich: Warum helfe ich diesen Leuten? Ich habe mich auf das gefährlichste Unternehmen meines Lebens eingelassen. Es kann mir selbst das Genick brechen.

Dann maß er Paul mit einem geraden Blick. Der Junge hatte den schützenden Mantel der Kindheit abgestreift, man sah in seinem Verhalten weder Angst noch die Auswirkungen von Depression. Offenbar hatte er erkannt, daß für ihn im Moment nichts anderes von Wichtigkeit war als die Position, die er jetzt einnehmen mußte: die eines Herzogs. Kynes wurde bewußt, daß das Herzogtum auf Arrakis noch immer existierte, und möglicherweise gerade deshalb, weil Paul noch so jung war. Er durfte diese Sache nicht zu leicht nehmen.

Jessica sah sich in der unterirdischen Kammer um und stellte fest, daß es sich um ein Laboratorium handeln mußte. Die ausgebildeten Sinne einer Bene Gesserit ließen einfach keinen anderen Schluß zu.

»Wir sind hier in einer der ökologischen Teststationen des Imperators, die mein Vater als vorgeschobene Stützpunkte ausbauen wollte«, stellte Paul fest.

… die sein Vater wollte! dachte Kynes.

Und er wunderte sich über sich selbst. Bin ich verrückt, diesen Flüchtlingen zu helfen? Warum tue ich das? Es wäre leicht, sie jetzt festzunehmen und mir damit das Vertrauen der Harkonnens zu erkaufen.

Paul folgte dem Beispiel seiner Mutter und begann, sich den Raum näher anzusehen. An der Wand entlang waren Arbeitsplätze. Überall standen Instrumente herum. Er sah Drahtgebilde und Röhren. Über allem lag ein ozonreicher Duft.

Einige der Fremen begannen nun, sich in einem bestimmten Winkel aufzustellen, während die Luft von Geräuschen erfüllt wurde: Maschinen liefen knirschend an, die Unterwelt erwachte zu einer neuen Art von Leben.

Am Ende der Höhle entdeckte Paul eine Reihe von Käfigen, die an der Felswand befestigt waren und in denen sich kleinere Tiere befanden.

»Sie haben richtig erkannt, wo wir uns befinden«, sagte Kynes. »Für welchen Zweck würden Sie einen solchen Ort benutzen, Paul Atreides?«

»Um diesen Planeten für Menschen bewohnbar zu machen«, erwiderte Paul.

Vielleicht helfe ich ihm aus diesem Grund, dachte Kynes.

Das Geräusch der Maschinen verstummte abrupt und machte einer Stille Platz. Aus den Käfigen kamen quäkende Laute. Aber auch sie verstummten, als hätte sie jemand abgeschaltet.

Paul richtete seine Aufmerksamkeit auf die Tiere. Es handelte sich um braunhäutige Fledermäuse, die von einer automatischen Fütterungsanlage, die sich quer über die Felswände bewegte, ernährt wurden.

Ein Fremen erschien aus einem im Dunkeln liegenden Teil der Höhle und sagte zu Kynes: »Liet, der Feldgenerator arbeitet nicht mehr. Das bedeutet, daß wir uns im Moment nicht vor Detektorstrahlen schützen können.«

»Läßt sich der Schaden beheben?« fragte Kynes.

»Es wird eine Weile dauern.« Der Mann zuckte die Achseln.

»Hmm«, brummte Kynes. »Dann müssen wir eben ohne die Maschine auskommen. Stellt eine Handpumpe auf, damit wir Luft von draußen bekommen.«

»Wird gemacht.« Der Mann verschwand.

Kynes wandte sich wieder Paul zu. »Sie haben eine gute Antwort gegeben.«

Jessica fiel ein gewisser Ton in Kynes' Stimme auf. Er war es gewohnt, Befehle zu erteilen und hatte wie ein Adeliger gesprochen. Und außerdem war ihr nicht entgangen, daß der Fremen ihn mit dem Namen Liet angesprochen hatte. Liet war also Kynes' Alter Ego, wenn er sich unter dem Fremen aufhielt. Der Planetologe hatte also noch ein zweites Gesicht.

»Wir sind Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar, Dr. Kynes«, sagte sie.

»Mmmm«, machte Kynes. »Wir werden sehen.« Er nickte einem seiner Leute zu und sagte: »Gewürzkaffee, Shamir. In mein Arbeitszimmer.«

»Sofort, Liet«, erwiderte der Angesprochene.

Kynes wies auf eine in den Felsen gehauene Tür in der Seitenwand.

»Darf ich bitten?«

Jessica nickte und sah, daß Paul Idaho mit der Hand ein Zeichen gab, das bedeutete, er solle hier Wache halten.

Der Gang, der nicht länger als zwei Schritte lang war, führte durch eine schwere Tür in ein quadratisches Büro, das von goldenen Glanzgloben erhellt wurde. Als sie die Schwelle überschritt, ließ Jessica eine Hand über die Türfüllung gleiten. Überrascht stellte sie fest, daß sie aus Plastahl bestand.

Nach drei Schritten blieb Paul in der Mitte des Zimmers stehen und legte sein Bündel auf dem Boden ab. Er sah sich forschend um. Hinter ihm schloß sich die Tür. Der Raum war etwa acht mal acht Meter groß, seine Wände bestanden aus natürlichem Fels von senfbrauner Farbe, von denen eine mit metallenen Regalen bedeckt war. Ein niedriger Tisch mit einer Milchglasplatte beherrschte den Mittelpunkt des Raums. Vier Suspensorstühle standen um ihn herum gruppiert.

Kynes umrundete Paul und rückte für Jessica einen Stuhl zurecht. Sie nahm Platz und beobachtete, wie ihr Sohn der neuen Umgebung seine Aufmerksamkeit schenkte.

Paul blieb noch stehen. Seine Sinne verrieten ihm, daß der leise Luftzug, den er verspürte, aus der Richtung der Regale kam. Offenbar war irgendwo dahinter ein geheimer Fluchtweg verborgen.

»Wollen Sie sich nicht setzen, Paul Atreides?« fragte Kynes.

Wie sorgfältig er es vermeidet, mich mit meinem Titel anzureden, dachte Paul. Er nahm den Stuhl und setzte sich schweigend. Auch Kynes nahm nun Platz.

»Sie spüren also auch, daß man aus Arrakis ein Paradies machen könnte«, begann er. »Aber andererseits sehen Sie selbst, daß der Imperator keine anderen Interessen verfolgt, als seine Schergen herzuschicken, damit sie diese Welt ihres Gewürzes berauben.«

Paul streckte die Hand aus, an deren Daumen der herzogliche Siegelring steckte. »Sehen Sie diesen Ring?«

»Natürlich.«

»Und Sie kennen seine Bedeutung?«

Jessica drehte sich nach ihrem Sohn um.

»Ihr Vater liegt tot in den Ruinen von Arrakeen«, entgegnete Kynes. »Technisch gesehen sind Sie sein Nachfolger.«

»Ich bin ein Soldat des Imperiums«, sagte Paul. »Das heißt, ich bin technisch gesehen ebenfalls ein Scherge.«

Kynes Gesicht verdüsterte sich. »Obwohl die Sardaukar des Imperators noch über dem Leichnam Ihres Vaters stehen?«

»Die Sardaukar haben nichts mit dem legalen Ursprung meiner Autorität zu tun«, erwiderte Paul.

»Arrakis hat seine eigene Art, zu bestimmen, wem hier die Herrscherkrone gebührt«, versetzte Kynes.

Jessica, die sich dem Planetologen zuwandte, dachte: Dieser Mann besteht aus Stahl … aus dem Stahl, das wir unbedingt brauchen. Paul begibt sich in Gefahr, wenn …

Paul sagte: »Die Sardaukar, die sich jetzt auf Arrakis aufhalten, beweisen, wie sehr der Imperator meinen Vater gefürchtet hat. Und jetzt werde ich dem Padischah-Imperator zeigen, daß er wirklich einen Grund hat, die …«

»Junge«, fiel ihm Kynes ins Wort, »es gibt Dinge, die du nicht …«

»Sie werden mich in Zukunft mit ›Sire‹ oder ›Mylord‹ ansprechen«, sagte Paul.

Vorsichtig, dachte Jessica.

Kynes starrte Paul an. Es blieb Jessica nicht verborgen, daß sein Blick eine Mischung aus Verehrung und Amüsiertheit gleichzeitig beinhaltete.

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