Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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»Wer seid Ihr?« flüsterte Paul. »Wie habt Ihr es fertiggebracht, daß meine Mutter mich mit Euch allein ließ? Haben die Harkonnens Euch geschickt?«

»Die Harkonnens? Himmel, nein! Sei jetzt still.« Ein dürrer Finger berührte seinen Nacken und erzeugte den plötzlichen Impuls, wegzulaufen.

»Gut«, sagte die Ehrwürdige Mutter. »Du hast den ersten Test überstanden. Über das Weitere gibt es folgendes zu sagen: Wenn du die Hand herausziehst, wirst du sterben. Dies ist die einzige Spielregel. Laß sie drinnen und du lebst. Ziehe sie heraus und stirb.«

Um das leise Zittern seiner Glieder zu überspielen nahm Paul einen tiefen Atemzug. »Wenn ich schreie, werden in einigen Sekunden genügend Bedienstete hier sein, um Euch sterben zu lassen.«

»Kein Bediensteter wird es wagen, eine Tür zu passieren, vor der deine Mutter steht, vergiß das nicht. Deine Mutter hat diesen Test bereits bestanden. Jetzt bist du an der Reihe. Du solltest dir dieser Ehre bewußt sein. Wir unterziehen männliche Kinder nur selten diesem Test.«

Die Neugier reduzierte Pauls Angst zu einem überschaubaren Grad. Aus der Stimme der alten Frau klang Wahrheit, unzweifelhafte Wahrheit. Wenn seine Mutter draußen Wache stand … wenn dies wirklich ein Test war … Aber er konnte sowieso nicht mehr zurück: Das Gom Jabbar in seinem Nacken verhinderte es. Er rief sich die Litanei gegen die Furcht ins Gedächtnis zurück. Seine Mutter hatte sie ihm beigebracht, und auch sie gehörte zum Ritus der Bene Gesserit.

Ich darf mich nicht fürchten. Die Furcht tötet das Bewußtsein. Die Furcht führt zu völliger Zerstörung. Ich werde ihr ins Gesicht sehen. Sie soll mich völlig durchdringen. Und wenn sie von mir gegangen ist, wird nichts zurückbleiben. Nichts außer mir.

Er fühlte die Ruhe zurückkehren und sagte: »Mach weiter, alte Frau.«

»Alte Frau!« zischte sie. »Du hast wirklich Mut, das muß ich sagen. Nun, wir werden sehen, Sirra .« Sie beugte sich vor, ihre Stimme sank zu einem Flüstern herab. »Du wirst Schmerz in deiner Hand spüren. Aber wenn du sie trotzdem zurückziehst, genügt ein kleiner Stich mit dem Gom Jabbar — und dein Tod kommt so schnell wie die Axt eines Henkers. Wenn du die Hand zurückziehst, bringt das Gom Jabbar dich um. Verstanden?«

»Was ist in diesem Kasten?«

»Schmerz.«

Ein leichtes Kitzeln in der Hand ließ ihn die Lippen aufeinanderpressen. Wie kann das ein Test sein? dachte er. Das Kitzeln wurde zu einem Jucken.

Die alte Frau sagte: »Hast du davon gehört, daß es Tiere gibt, die sich ein Bein abbeißen, um einer Falle zu entrinnen? So etwas bringen nur Tiere fertig. Ein Mensch in dieser Situation würde ausharren, leidend in seinem Schmerz, seinen Tod vortäuschen und darauf hoffen, den Jäger töten zu können, wenn er erscheint, um seine Beute abzuholen.«

Das Jucken wurde zu einem leichten Brennen. »Was hat das alles zu bedeuten?« fragte Paul.

»Es dient dazu, herauszufinden, ob du ein Mensch bist. Und nun sei still.«

Als das Brennen noch stärker wurde, ballte sich Pauls Linke zur Faust. Jede Faser seines Körpers drängte ihn, die Hand zurückzuziehen … aber … da war noch das Gom Jabbar. Er versuchte, ohne den Kopf zu bewegen, einen Blick auf die vergiftete Nadel zu werfen. Er registrierte seinen stoßweise gehenden Atem und versuchte, dagegen anzukämpfen. Ohne Erfolg.

Schmerz!

Das Universum war eine völlige Leere, in der nichts außer seiner schmerzenden, sich in Agonie windenden Hand existierte und das faltige Gesicht der alten Frau. Es war nur wenige Zentimeter von seinem entfernt und starrte ihn an.

Pauls Lippen waren so trocken, daß er sie kaum mehr auseinanderbekam.

Wie es brannte! Wie es brannte!

Er glaubte zu fühlen, wie langsam sein Fleisch verschmorte, wie es von seiner Hand fiel und nichts als versengte Knochen zurückließ.

Dann hörte es auf!

Der Schmerz verschwand, als hätte jemand ihn einfach abgeschaltet.

Pauls rechter Arm zitterte. Er war schweißgebadet.

»Genug«, murmelte die alte Frau. »Kull wahad! Kein weibliches Kind hätte das ausgehalten. Das hätte ich niemals erwartet.« Sie lehnte sich wieder zurück und nahm das Gom Jabbar von seinem Nacken. »Zieh die Hand nun aus dem Kasten, junger Mensch, und sieh sie dir an.«

Paul kämpfte mit einem Übelkeitsgefühl und starrte auf die lichtlose Leere, in der seine Hand immer noch steckte. Die Erinnerung an den Schmerz verhinderte die kleinste Bewegung. Irgendwie wurde er den Verdacht nicht los, daß aus seiner Hand ein verkohlter Stumpf geworden war.

»Zieh sie heraus!« zischte die Ehrwürdige Mutter.

Paul tat es. Er war verblüfft. Seine Hand war unverletzt. Sie zeigte nicht das geringste Anzeichen der Tortur. Er hob sie hoch, drehte sie und bewegte die Finger.

»Schmerzen durch Nerveninduktion«, erklärte die Ehrwürdige Mutter. »Schließlich können wir potentielle Menschen nicht einfach verstümmeln. Es gibt eine Menge Leute, die einiges für das Geheimnis dieses Kastens hergeben würden.« Sie ließ ihn wieder in den Falten ihres Gewandes verschwinden.

»Aber die Schmerzen …«, sagte Paul.

»Schmerzen«, erwiderte sie verächtlich. »Ein Mensch kann jeden körperlichen Schmerz bezwingen.«

Erst jetzt wurde Paul der Pein gewahr, die von seiner anderen Hand ausging. Als er sie öffnete, stellte er fest, daß seine Fingernägel vier blutende Wunden hineingerissen hatten. Er ließ den Arm an seinem Körper herunterbaumeln und sah die alte Frau an: »Und das gleiche habt Ihr auch mit meiner Mutter getan?«

»Hast du schon einmal Sand durch ein Sieb geschüttet?« fragte die Ehrwürdige Mutter.

Der oberflächliche Tonfall ihrer Worte verwirrte ihn. Ob er jemals Sand durch ein Sieb geschüttet hatte? Natürlich.

»Wir Bene Gesserit sieben Leute, um unter ihnen Menschen zu finden.«

Paul hob die rechte Hand. Er dachte an den Schmerz zurück. »Und das ist alles, um einen Menschen zu finden? Nichts als Schmerz?«

»Ich habe dich in deinem Schmerz beobachtet, mein Junge. Der Schmerz ist das Kriterium, in dem sich der Mensch beweist. Deine Mutter wird dir sicher davon erzählt haben, wie wir vorgehen. Ich erkenne es an deinem Benehmen. Unser Test besteht aus der menschlichen Krisis und deren Auswertung.« Die Bestimmtheit ihrer Worte sagte ihm: »Es ist die Wahrheit!«

Und die Ehrwürdige Mutter sah ihn an und dachte: Er spürt daß es die Wahrheit ist! Konnte er es sein? Könnte er es wirklich sein? Ihre Erregung unterdrückend erinnerte sie sich: Die Hoffnung beeinträchtigt die Beobachtung. Laut sagte sie: »Du weißt genau, wann die Leute auch glauben, was sie sagen, nicht wahr?«

»Ich weiß es.« Die Selbstsicherheit seiner Stimme zeigte, daß er dies nicht erst durch ihren Test herausgefunden hatte.

»Möglicherweise bist du der Kwisatz Haderach«, sagte die Ehrwürdige Mutter. »Setz dich zu meinen Füßen, kleiner Bruder.«

»Ich möchte lieber stehen bleiben.«

»Auch deine Mutter hat einst zu meinen Füßen gesessen.«

»Ich bin nicht meine Mutter.«

»Du liebst uns nicht gerade, wie?« Sie warf einen Blick auf die Tür und rief: »Jessica!«

Die Tür flog auf. Jessica stand in der Öffnung und warf einen entschlossenen Blick in den Raum. Die Härte ihres Blicks schmolz dahin, als sie Paul gewahrte. Ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Züge.

»Hast du eigentlich je aufgehört mich zu hassen, Jessica?« fragte die alte Frau.

»Ich liebe und hasse Euch«, erwiderte Jessica. »Mein Haß ist eine Folge der Schmerzen, die ich niemals vergessen kann. Meine Liebe …«

»Das sind Grundvoraussetzungen«, warf die alte Frau ein, ohne dabei unfreundlich zu werden. »Du kannst nun hereinkommen. Aber mische dich nicht ein. Schließ die Tür und sorge dafür, daß wir von niemandem gestört werden.«

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