Frank Herbert - Der Wüstenplanet

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Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad'dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Aus ›Leitfäden des Muad'dib‹, von Prinzessin Irulan.

Paul-Muad'dib erinnerte sich an eine Mahlzeit, die stark mit Gewürzessenz durchsetzt gewesen war. Er klammerte sich an diese Erinnerung, die ihm die Gewißheit gab, daß alles andere, was er jetzt sah, ein Traum sein mußte.

Ich bin die Bühne, auf der sich alles abspielt, dachte er. Ich bin ein Opfer unvollständiger Visionen, des rassischen Unterbewußtseins und dessen schrecklichem Ziel.

Dennoch konnte er der Furcht, daß etwas dabei war, ihn zu überrennen, nicht entkommen. Er schien seinen festen Stand im Fluß der Zeit verloren zu haben. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gingen nahtlos ineinander über.

Chani hat das Essen für mich zubereitet, dachte er.

Und jetzt befand sie sich tief im Süden, in jenem alten Land, in dem die Sonne heiß vom Himmel strahlte, versteckt in einer der neuen Sietch-Festungen, zusammen mit ihrem Sohn, Leto dem Zweiten.

Oder war das etwas, das erst noch passieren wurde?

Nein, machte er sich klar, denn Alia-die-Fremde, seine Schwester, war zusammen mit ihrer Mutter und Chani denselben Weg gegangen — einen Zwanzig-Plumpser-Trip nach Süden, in der Sänfte der Ehrwürdigen Mutter, auf dem Rücken eines wilden Bringers.

Er schob den Gedanken an einen Ritt auf dem Rücken eines Wurms beiseite und dachte: Oder muß auch Alia erst noch geboren werden?

Ich war auf einer Razzia, erinnerte Paul sich. Wir wollten das Wasser unserer Toten bei Arrakeen zurückgewinnen. Und ich fand dabei die Überreste meines Vaters auf einem Scheiterhaufen. Ich habe seinen Schädel auf einem Felsen über dem Harg-Paß zur letzten Ruhe gebettet.

War auch dies ein Erlebnis, das er erst noch haben würde?

Meine Wunden sind keine Einbildung, sagte Paul sich. Und auch nicht die Narben. Also ist auch der Schrein meines Vaters Wirklichkeit.

Immer noch in dieser seltsamen Traumwelt gefangen, erinnerte sich Paul, daß Harah, Jamis' Frau, in seinen Ruheraum eingedrungen war und ihm berichtet hatte, daß sich auf dem davorliegenden Korridor ein Kampf abspielte. Es war in dem Sietch gewesen, den sie zwischendurch bewohnt hatten — bevor man die Frauen und Kinder nach Süden schickte. Harah hatte im Eingang zur inneren Kammer gestanden. Wasserringe hatten ihr Haar geteilt. Sie hatte dagestanden, den Vorhang beiseite geschoben und ihm erzählt, daß Chani soeben dabei war, jemanden umzubringen.

Das ist geschehen, dachte Paul. Es war Wirklichkeit und ist auch in der Zukunft nicht zu ändern.

Er erinnerte sich, herausgeeilt zu sein und Chani keuchend neben einem gelbes Licht verbreitenden Leuchtglobus gefunden zu haben. Sie trug ein hellblaues Wickelkleid mit Kapuze. Die Kapuze war zurückgeschoben, und ihr Gesicht zeigte einen Ausdruck, den er nicht deuten konnte. Sie war gerade dabeigewesen, das Messer in die Scheide zurückzuschieben, während eine ziemlich eilige Gruppe von Menschen — eine Leiche zwischen sich — den Korridor hinabrannte.

Und Paul erinnerte sich, daß er damals zu sich selbst gesagt hatte: Du weißt, was es bedeutet, wenn sie einen Leichnam zwischen sich tragen.

Chanis Wasserringe, die im Innern des Sietchs offen getragen wurden, hatten leicht geklingelt, als sie ihm das Gesicht zuwandte.

»Chani, was hat das zu bedeuten?« hatte er gefragt.

»Ich habe einen erledigt, der vorhatte, dich zu einem Zweikampf herauszufordern, Usul.«

»Du hast ihn umgebracht? «

»Ja, aber vielleicht hätte ich ihn für Harah übriglassen sollen.«

(Und Paul erinnerte sich an die Zustimmung in den Blicken der Umstehenden. Sogar Harah hatte gelacht.)

»Aber er kam her, um mich zu fordern!«

»Du hast mir selbst die Zauberkräfte beigebracht, Usul.«

»Sicher! Aber du solltest sie nicht dazu …«

»Ich bin in der Wüste geboren worden, Usul. Ich weiß, wie man ein Crysmesser führt.«

Er unterdrückte seinen Ärger und versuchte sachlich zu bleiben. »All das mag ja stimmen, Chani, aber …«

»Ich bin nicht mehr das Kind, das im Schein der Leuchtgloben den Sietch nach Skorpionen absucht, Usul. Ich spiele jetzt nicht mehr.«

Paul starrte sie an und registrierte den ungehaltenen Ton ihrer Worte.

»Es war deiner nicht würdig, Usul«, fuhr Chani fort. »Leute seines Schlages dürfen deine Meditationen nicht stören.« Sie kam näher, sah ihn aus den Augenwinkeln an und senkte ihre Stimme zu einem solchen Flüstern herab, damit nur er sie verstehen konnte. »Außerdem, Geliebter, wenn sich herumspricht, daß die Herausforderer in der Regel zuerst mir gegenüberstehen müssen, wird es weniger von ihnen geben.«

Ja, sagte sich Paul, das ist wirklich geschehen. Es war in der realen Vergangenheit. Und die Anzahl der Rauflustigen, die es einfach ausprobieren wollten, ob sie der Klinge Muad'dibs gewachsen waren, senkte sich daraufhin enorm.

Irgendwo, außerhalb der Traumwelt, in der er jetzt schwebte, bewegte sich etwas und gab den Schrei eines Nachtvogels von sich.

Ich träume, dachte Paul. Und es liegt an der Gewürzmahlzeit. Immer noch war das Gefühl des Alleinseins in ihm. Er fragte sich, ob es möglich war, daß sein Geist jene Ebene erreicht hatte, von der die Fremen glaubten, daß in ihr seine wahre Existenz lag — im Alam al-Mithal, der Welt, in der es keine Grenzen gab. Und er empfand Furcht bei dem Gedanken an einen solchen Ort, weil ein Ort ohne Grenzen auch bedeutete, daß es in ihm keinerlei Bezugspunkte gab. Man konnte sich in einer mythischen Landschaft nicht orientieren und sagen: »Ich bin ich, weil ich mich hier befinde.«

Seine Mutter hatte einmal gesagt: »Das Volk ist sich nicht einig, was es von dir halten soll.«

Ich muß aus diesem Traum erwachen, sagte Paul sich. Und auch dies war Wirklichkeit gewesen — diese Worte aus dem Mund seiner Mutter; der Lady Jessica, die nun die Ehrwürdige Mutter der Fremen darstellte.

Paul wußte, daß Jessica sich Sorgen über die religiöse Beziehung zwischen ihm und den Fremen machte. Sie konnte sich mit der Tatsache, daß die Leute — egal, ob sie in einem Sietch oder im Grabenland lebten — von ihrem Sohn als Ihm sprachen, nicht anfreunden. Immer noch befragte sie alle Stämme, schickte ihre Spione aus, sammelte deren Antworten und versuchte daraus, ihre Erkenntnisse zu ziehen.

Sie hatte ihm ein Sprichwort der Bene Gesserit vorgehalten: »Wenn Religion und Politik unter der gleichen Fahne segeln, glauben die Menschen schnell, daß sich ihnen nichts mehr entgegenzustellen vermag. Sie ignorieren alle Hindernisse und streben immer schneller und schneller vorwärts — ohne dabei zu bedenken, daß jemand, der nur geradeaus schaut, alle Gefahren nicht sieht, die sich ihm von der Seite nähern.«

Paul erinnerte sich daran, im Quartier seiner Mutter gesessen zu haben, in der inneren Kammer, deren Wände mit Teppichen behangen waren, deren Oberfläche Szenen aus der fremenitischen Mythologie gezeigt hatten. Er hatte dagesessen und ihr zugehört und gleichzeitig die Art registriert, in der sie ihn beobachtete. Und das tat sie sogar mit gesenktem Blick. Ihr ovales Gesicht hatte einige Falten bekommen, um die Mundwinkel herum, aber ihr Haar erinnerte noch immer an polierte Bronze. Hinter der tiefblauen Färbung ihrer Augen hatte er noch immer einen grünen Glanz zu erkennen vermocht.

»Die Religion der Fremen ist einfach und doch praktikabel«, sagte er.

»Keine Religion ist simpel«, warnte sie ihn.

Aber Paul, der die hinter einem dichten Nebel verborgene Zukunft, die auf sie zukam, ahnte, reagierte mit offensichtlichem Ärger. Alles, was er sagen konnte, war: »Die Religion einigt unsere Kräfte. Das ist unser Mysterium.«

»Du treibst diese Entwicklung bewußt voran«, hatte sie ihm entgegengehalten. »Du indoktrinierst sie absichtlich.«

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