Robert Wilson - Die Chronolithen

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Aus dem Nichts taucht in Thailand plötzlich ein siebzig Meter hoher Obelisk auf und richtet in weitem Umkreis durch eine Druckwelle und einen extremen Temperatursturz große Verwüstungen an. Doch nicht Außerirdische haben das Artefakt geschickt, sondern es kommt aus der Zukunft. Es besteht aus einem fremdartigen, unzerstörbaren Stoft und trägt eine Inschrift, die den Sieg eines gewissen Kuin verkündet, der sich das Land unterworfen habe… Scott Warden. der als Aussteiger mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter ein sorgloses Leben am Strand führt, wird durch das Ereignis aus der Bahn geworfen: Als er heimlich das abgesperrte Gelände betritt, um den Obelisken zu untersuchen, wird er verhaftet und vom Geheimdienst verschleppt. Und als er dann später wieder freikommt, ist seine Familie außer Landes geflohen und in die USA zurückgekehrt. Denn inzwischen ist ein weiteres Kuin-Monument mitten in Bangkok aufgetaucht, mit verheerenden Folgen. Und noch mehr dieser Obelisken erscheinen, zerstören Istanbul und Jerusalem… Wer aber ist dieser Kuin? Ist er ein kommender Welteroberer? Oder ein Messias, der seine Schatten voraus wirft in die Vergangenheit? Doch wie sollte das möglich sein? Und warum ist Scott immer in der Nähe, wenn ein weiterer Chronolith emporsteigt?

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Ich habe alles genau verfolgt.

Zwei Jahre habe ich in der Forschungsabteilung von Campion-Miller außerhalb von Saint Paul gearbeitet und sich selbst entwickelnden kommerziellen Interface-Code optimiert. Dann wurde ich in die Stadt versetzt, wo ich zu einem Team gehörte, das so ziemlich dasselbe tat, allerdings mit sehr viel sensiblerem Material, mit Campion-Millers bestgehütetem Quellcode, dem schlagenden Herzen unserer Spitzenprodukte. Die meiste Zeit kam ich mit dem Wagen zur Arbeit, nur an den schlimmsten Wintertagen fuhr ich mit der neuen Hochbahn, einem Aluminiumbehältnis mit zu vielen Pendlern, zu warm und zu feucht, zu viel Körpergeruch und Aftershave, die Stadt nur noch ein bleiches Leinen hinter dampfenden weißen Fensterscheiben.

(Auf einer solchen Fahrt fiel mir eine junge Frau auf, die ein Stück weit von mir entfernt saß und einen Hut trug, auf dem die Worte TWENTIE AND THREE standen — zwanzig Jahre und drei Monate, der konstante Abstand zwischen dem Auftauchen eines Chronolithen und dem darauf vorhergesagten Sieg. Sie las eine zerfledderte Ausgabe von »Stranger than Science«, ein Titel, der bestimmt seit sechzig Jahren vergriffen war. Ich wollte mich ihr nähern, um sie zu fragen, welchen Umständen sie diese Zutaten zu verdanken hatte, diese Echos aus meiner Vergangenheit, aber ich war wohl zu schüchtern und wie auch hätte ich die Frage formulieren sollen? Ich bin ihr nie wieder begegnet.)

Ein paarmal habe ich mich verabredet. Fast ein ganzes Jahr lang ging ich mit Annalie Kincaid aus, einer Frau aus der Qualitätskontrolle von Campion-Miller; sie liebte Türkis und das Neue Drama und nahm regen Anteil am aktuellen Geschehen. Sie schleppte mich zu Vorträgen und Lesungen, die ich sonst ignoriert hätte. Schließlich trennten sich unsere Wege, denn sie hatte tiefe und komplexe politische Überzeugungen und ich nicht; ich war ein Kuin-Beobachter, ansonsten politisch unbeleckt.

Bei einer Gelegenheit zumindest konnte ich ihr imponieren. Sie hatte bei Campion-Miller jemandes Papiere benutzt, um uns Zugang zu einer akademischen Konferenz an der Universität zu beschaffen — »The Chronoliths: Scientific and Cultural Issues«. [10] »Die Chronolithen: wissenschaftliche und kulturelle Konsequenzen« (Diesmal ebenso meine wie ihre Idee. Tatsächlich eher meine. Annalie hatte bereits gegen die Luft- und Satellitenaufnahmen von Chronolithen protestiert, die mein Schlafzimmer zierten, und gegen die ganzen Kuin-Downloads, die im Apartment herumlagen.) Wir saßen die Präsentation von drei Referaten und den größten Teil eines wunderschönen Samstagnachmittags aus, bevor Annalie entschied, der Diskurs sei ein bisschen zu abstrakt für ihren Geschmack. Doch auf dem Weg durch das Foyer wurde ich freudig von einer älteren Frau in lockeren Jeans und einem weiten erbsengrünen Pullover begrüßt, die mich durch ihre monströse Brille anstrahlte.

Sie hieß Sulamith Chopra. Ich hatte sie in Cornell kennen gelernt. Ihre Karriere hatte sie tief in die fundamentale Physik der Chronolithenforschung geführt.

Ich machte Annalie mit Sue bekannt.

Annalie war baff. »Ms. Chopra, ich kenne Sie doch. Ich meine, man hört ständig Ihren Namen in den Nachrichten.«

»Tja, man tut, was man kann.«

»Es freut mich, Sie kennen zu lernen.«

»Ganz meinerseits.« Doch Sues Augen hatten mich nicht losgelassen. »Seltsam, dir ausgerechnet hier in die Arme zu laufen, Scotty.«

»Findest du?«

»Komisch. Hat vielleicht etwas zu bedeuten. Oder auch nicht. Wir haben uns sicher viel zu erzählen.«

Ich fühlte mich geschmeichelt. Ich hätte mich nur zu gerne mit ihr unterhalten. Großspurig reichte ich ihr meine Visitenkarte.

»Nicht nötig«, sagte sie. »Ich finde dich, wenn ich dich brauche, Scotty. Keine Bange.«

»Meinst du?«

Doch sie war bereits in der Menge verschwunden.

»Du hast gute Beziehungen«, sagte Annalie auf der Heimfahrt.

Aber das stimmte nicht. (Sue rief nicht an — nicht in diesem Jahr — und meine Anstrengungen, sie zu erreichen, liefen ins Leere.) Ja, ich hatte Beziehungen, keine guten, aber auch keine x-beliebigen. Sue Chopra in die Arme zu laufen, war ein Omen, so wie diese Frau in der Hochbahn; doch die Bedeutung war mir ein Rätsel, eine Prophezeiung in einer nicht zu entziffernden Sprache, ein Signal versteckt im Rauschen.

In Arnie Kundersons Büro gerufen zu werden, bedeutete nichts Gutes. Er war mein Vorgesetzter, seit ich bei Campion-Miller war, und ich wusste: Gab es gute Nachrichten, brachte er sie. Musste man zu ihm, musste man mit dem Schlimmsten rechnen.

Ich hatte ihn wütend erlebt, vor kurzem, als das Team, das ich leitete, ein Order-sort-and-mail-Protokoll versiebt hatte, was uns beinahe den Vertrag mit einer landesweiten Einzelhandelskette gekostet hätte. Aber als ich an diesem Tag sein Büro betrat, wusste ich, dass es sich um etwas noch Ernsteres handelte. Wenn Arnie wütend war, dann kochte er, lief rot an. Heute saß er hinter seinem Schreibtisch mit der Miene eines Mannes, der eine scheußliche, aber unumgängliche Pflicht zu erfüllen hat — der Miene eines, sagen wir, Bestattungsunternehmers. Er vermied jeden Blickkontakt.

Ich zog mir einen Sessel heran und wartete. Wir gingen ganz normal miteinander um. Jeder war zum Grillen beim anderen gewesen.

Er faltete die Hände und sagte: »Es gibt Dinge, die kann man noch so schön verpacken. Was ich sagen will, Scott: Campion-Miller wird Ihren Vertrag nicht erneuern. Er wird aufgelöst. Das ist die offizelle Kündigung. Ich weiß, das kommt ohne jede Vorwarnung, und es tut mir weiß Gott furchtbar Leid, Ihnen das sagen zu müssen. Sie bekommen natürlich die volle Abfindung und großzügige Ausgleichszahlungen für die restlichen sechs Monate.«

Ich war scheinbar nicht so bestürzt, wie Arnie erwartet hatte. Der wirtschaftliche Zusammenbruch in Asien hatte große Teile der Auslandsmärkte wegbrechen lassen. Noch im letzten Jahr war die Firma von einem multinationalen Konzern aufgekauft worden, dessen Management ein Viertel der Belegschaft entlassen und die meisten Tochtergesellschaften von CM zum Bodenwert veräußert hatte.

Ich fühlte mich ein bisschen wie jemand, der in einen Hinterhalt geraten ist.

Die Arbeitslosigkeit war hoch in diesem Jahr. Die Oglalla-Krise und der Zusammenbruch der asiatischen Wirtschaft hatten eine Menge Menschen in die Arbeitslosigkeit entlassen. Fünf Häuserblocks weiter, gleich hier am Fluss, gab es eine Zeltstadt. Ich sah mich schon da hausen.

Ich sagte: »Setzen Sie das Team in Kenntnis oder soll ich das übernehmen?«

Mein Team arbeitete an Software, die Marktprognosen erlaubte, eine von CMs lukrativeren Produktlinien. Es ging insbesondere darum, in Applikationen, die Verbraucherverhalten und Preisentwicklung modellierten, echte statt empfundener Zufälligkeit zu implementieren.

Sagt man einem Computer, er soll zwei beliebige Zahlen zwischen eins und zehn nennen, dann wird er Zahlen in einer echten Zufallssequenz ausgeben — vielleicht 2 und 3; vielleicht 1 und 9 und so weiter. Bittet man eine Reihe Menschen dasselbe zu tun und notiert ihre Antworten, dann erhält man eine Verteilung, die deutlich 3 und 7 favorisiert.

Wenn Menschen das Wort Zufall hören, denken sie an »unauffällige« Zahlen — nicht zu dicht an den Grenzen und auch nicht genau in der Mitte; sie dürfen auch nicht Teil einer unterstellten Sequenz sein (2,4,6)…

Mit anderen Worten, es gibt etwas, das man intuitive Zufälligkeit nennen könnte, und die unterscheidet sich beträchtlich von der richtigen.

War es denkbar, diesen Unterschied zu unserem Vorteil auszunutzen? In umfangreichen kommerziellen Anwendungen, bei denen es zum Beispiel um Wertpapierbestände oder Marketing oder Produktpreisplatzierung ging?

Wir gingen davon aus, dass wir ein kleines Stück vorangekommen waren. Die Arbeit war so gut gediehen, dass Arnies Nachricht (gelinde gesagt) wie ein Aberwitz wirkte.

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