Wolfgang Jeschke - Die Verwandlung. Internationale SF- Erzählungen.
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- Название:Die Verwandlung. Internationale SF- Erzählungen.
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Achtung Käufer
obwohl ich überzeugt bin, daß jeder mensch/ es mit jemandem zu tun hat, der über ihm steht/ lehne ich den gedanken ab, daß, wer über jemand anderem steht, je rein menschlichen ursprungs ist/ kein sterblicher kann versprechen, daß man, wenn man nur dies oder jenes tut, Gottes antlitz berührt. oder satori erreicht. oder daß die zerrissene seele heilt/ auch kein computerprogramm kann dies bewirken/ wir von Tambourine Software glauben … und das heißt, ich und die ganze TS/3S-gang … daß eine andere art der erleuchtung in der einsicht besteht/ in der einsicht, daß jeder nur in der niemals endenden suche nach dem Letzten Sinn eine chance hat, tatsächlich dorthin zu gelangen/ deshalb sind meine produkte darauf angelegt, daß ihr immer in der korrekten richtung und unterwegs frisch bleibt/ das ist alles/ aber es ist eine menge/ also haltet kurs mit Tambourine, und dieser kurs bringt euch auf eurem jingle-jangle way wohin ihr wollt und vielleicht sogar zu gelangen verdient
- bob dylan
»WITH GOD ON OUR SIDE«
Ein Programm im Tambourine Software-Arsenal – oder Reliquienschrein, wenn man eine weniger kriegerische und eher paradoxe Metapher wünscht – verdient und erfordert ausführlichere Erwähnung. Dieses Paket, komplett mit einem der umfangreichsten und poetischsten Benutzerhandbücher, die je veröffentlicht wurden, ist Orphilodeon™. Trotz des oben erwähnten Zusatzes zu allen Lizenzvereinbarungen eines TS/3S-Programms glaubt Dylan, daß Orphilodeon die beste Einzelinvestition in Software ist, die der beflissene, jedoch nicht unbedingt wohlhabende spirituelle Pilger jetzt tätigen kann.
Warum?
Weil man es erfolgreich benutzen kann, ohne andere Programme auf der Tambourine-Liste mit heranzuziehen. Es wirkt so durchschlagend, daß der von einer holistischen Befassung mit dem Programm beinahe automatisch ausgelöste Trancezustand in Perioden erhöhter Spiritualität und Gottesbewußtheit überleitet, auch wenn man nicht mehr am Computer sitzt. Innerhalb von nur sechs Monaten ist Orphilodeon, ein Programm zum Komponieren und Synthetisieren von Musik, das mit nahezu jeder Art von heute erhältlichem Hardware-System kompatibel ist, zum Standard geworden, an dem Pragmatiker und Pilger gleichermaßen die Konkurrenz messen.
Ein paar wichtige Anmerkungen zu diesem Programm der Gottessuche auf dem aktuellsten Stand der Technik. Erstens erinnert es an ein paar hübsche Knittelverse von Dylan auf einer Beilage zu seinem Album The Times They Are A-Changin’ von 1964: »es gibt einen film, der heißt/ ›Schießen Sie auf den Pianisten‹/ der letzte satz lautet/ ›musik, mann, das isses, worum’s geht‹/ das ist ein religiöser Satz« Nun, Orphilodeon liefert den weiteren Beweis, falls das noch nötig ist, daß alles, was Dylan macht, entweder eine religiöse oder eine musikalische Dimension hat, wenn nicht beides zugleich.
Zweitens: Ein paar ausdrucksstarke Zeilen in der 783 Seiten langen Dokumentation des Programms (deren schwindelerregende Länge davon herrührt, daß der Autor sie vollständig in Versform geschrieben hat) erklären kühn, »die welt um uns her, die wir seh’n und berühr’n, ist gefror’ne musik/ prächtige weinende Strukturen aus ungehörtem klang« (Das Fehlen von Punkten am Satzende hier und oben folgt Dylan selbst.) Auch wenn diese Idee ursprünglich nicht von Dylan stammt, ist sie wahrscheinlich nie deutlicher demonstriert worden als in Orphilodeon, wo ihre Implementation in der Software sogar musikalische Analphabeten – Pilger mit Bohnen in den Ohren – befähigt, grandiose Oratorien zu komponieren und ebenso großartige (quasi-psychedelische) Grafiken zu entwerfen. Diejenigen, die von Bach hingerissen sind, geraten in einen Zustand exponentiell gesteigerter Kreativität wie Bach, während solche, die bei Mahler, Monk oder McCartney abheben, eine Superscript-Version dieser exemplarischen geistig-seelischen Seinsweisen erreichen.
Drittens hat Dylan in einem Interview in Byte gesagt, er hätte beim Schreiben gerade dieses Programms gespürt, daß der Heilige Geist von ihm Besitz ergriffen habe, ganz so wie von den Männern und Frauen, die die Bücher beider Testamente der Bibel verfaßt hätten.
Und schließlich schwankt der Preis von Orphilodeon zwischen rund 560 Dollar und 720 Dollar; das hängt davon ab, ob man es bei Tambourine Software als Vorzugskunde bestellt oder versucht, das Programm in einer der teuren Großstadtfilialen von Soft Warehouse™ oder CompuMall™ zu kaufen. Dylan gibt zu, daß dem einzelnen der Preis im Vergleich zu den großen Gesellschaften mit deren Einrichtungen, die geradezu einem Schnittstellen-Fetischismus huldigen, so oder so happig erscheinen mag. Er fügt jedoch hinzu, daß er auch mit übernatürlicher Hilfe länger brauchte, Orphilodeon zu schreiben, als bei jedem anderen einzelnen Werk seiner Platten- und Programmierkarriere (möglicherweise mit Ausnahme von Sad-Eyed Lady of the Lowlands von Blonde on Blonde), und daß niemand, der dieses Paket kauft, in andere Tambourine-Produkte investieren muß, um ein zufriedenstellendes Körnchen Erleuchtung zu erlangen. Rezepte für Möchtegern-Gläubige und Wie Kinder werden mögen sich für den neubekehrten Seligen als hilfreich erweisen, aber weder sie noch irgendwelche anderen Titel in der Bibliothek des Konsortiums sind für eine erfolgreiche oder zumindest brauchbare Gottessuche unbedingt erforderlich. Das sagt Dylan selbst, und die gewaltige Mehrheit der ersten Kritiken bestätigt seine Aussage.
»MR. TAMBOURINE MAN«
Und was ist mit dem früheren Troubadour? Wie hat Dylans jüngster Richtungswechsel sich auf seine eigenen spirituellen Explorationen ausgewirkt? Auf die kraftvolle, proteische Persönlichkeit des Suchers selbst? Kurz, wie hat die Veränderung Dylan verändert?
»Ich bin näher dran«, erklärte er mir kürzlich in einem Interview in den Büros von TS/3S in Peachtree Street im Geschäftsviertel von Atlanta. »Anders als Tricky Dick und der Pechvogel Lyndon kann ich kein Licht am Ende des Tunnels sehen, das uns alle erlöst, aber ich bin eindeutig näher an meinem Ziel, und von ganz oben an der Straße kommt so was wie ein Lichtschein. Unterwegs sein, das ist es, was zählt, aber jeder Halt am Weg hat auch etwas zu bedeuten. Ich hab’ nur keine Lust, zu lange an einem Punkt hängenzubleiben. Das ist Tod. Ein schlimmerer Tod als das altmodische körperliche Sterben. Ist natürlich genauso altmodisch, irgendwo hängenzubleiben, nicht wahr?«
Dylan sieht gut aus. Obwohl er schon immer ziemlich ausgemergelt war, wirkt seine Schlankheit jetzt eher wie die eines aufstrebenden, mobilen leitenden Angestellten in der Werbebranche als wie die eines äthiopischen Hungeropfers. Er hat sich den struppigen rabbinischen Bart rasiert, und seine flattrigen Satyrlocken sind ordentlich geschnitten. Als ich mit ihm sprach, trug er einen Anzug von Brooks Brothers, Schuhe von Gucci und eine Armbanduhr von Seiko. Er wollte nicht an seinem Schreibtisch sitzenbleiben, sondern schritt gelassen wie ein unruhiger Leopard zur Fütterungszeit in seinem Büro auf und ab. Er war genauso leichtfüßig und unterschwellig bedrohlich. Diese Bedrohlichkeit schien jedoch weniger eine hintergründige physische Drohung als vielmehr eine körperliche Auslegung meiner Angst zu sein, daß er jeden Moment eine Metamorphose durchmachen könnte, die ganz anders wäre als alles, was er uns bisher immer vorgeführt hat. Seine schlechten Zähne – schon immer sein unschönstes Merkmal – blieben hinter seinen geschürzten Lippen oder bei den Gelegenheiten, wo er sprach, hinter einer erhobenen Hand verborgen.
»Ich hab’ immer gesagt, daß spießige Klamotten wie die hier eine Uniform wären, ein brav bürgerliches Kennzeichen der Konventionalität. Die Mitgliedschaft im Club, wissen Sie. Konformität. Na ja, es funktioniert auch andersrum. Motorradjacken, Mad-Matter-Hüte, Jesuslatschen, sogar weltliche Käppies. Es ist alles eitel, stimmt’s? Jedes bißchen. Also, mich könnte man ebenso für einen Tycoon halten wie für einen Typhusüberträger.« Er lächelte. »Was wichtig ist, wirklich wichtig, ist, meinem Obermäc zu dienen, indem ich meine Software unter die Leute bringe. Das nützt meinem Nachbarn genauso wie Gott, und das ist alles, was ich von jetzt an bis zur Auffahrt ins Reich Gottes, zum Kommen des hebräischen Messias oder unserem selbstgemachten nuklearen Big Bang voraussichtlich tun werde – oder tun will. Aber wer weiß? Es ist ein Halt, und sogar Haltepunkte müssen einen Schlußpunkt haben.« Er lächelte wieder. »Hat aber nichts mit Kohle zu tun, das kann ich Ihnen sagen. Da bin ich drüber weg, und das hat’s mir ermöglicht … äh … Songs zu schreiben und zu programmieren, und die Programmiererei hat eine Tür wieder aufgestoßen, die zu durchschreiten ich allmählich nicht mehr geglaubt habe.«
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