Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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»Ach, wirklich? Ich hatte immer geglaubt, man müßte nach Australien fahren, um einen Koalabären zu sehen. Oder sind die da jetzt ausgestorben?«

»In Australien gibt’s sie in rauhen Mengen«, sagte Bruce, »aber die Ausfuhr ist verboten. Egal, ob von lebenden Tieren oder von Fellen. Sie wären früher mal fast ausgerottet worden.«

»Ich bin nie weit rumgekommen«, sagte Mike, »außer, wenn ich Stoff von Mexiko rauf nach Vancouver in Britisch Kolumbien transportiert hab’. Aber ich hab’ immer die gleiche Route genommen, und darum hab’ ich nie was gesehen. Ich bin einfach nur mit Vollgas durch die Gegend gedüst, um’s hinter mich zu bringen. Ich fahr’ jetzt übrigens einen Wagen von der Anstalt. Wenn du dich danach fühlst, ich meine, wenn du dich richtig mies fühlst, dann fahr’ ich dich rum. Ich werde fahren, und wir können dabei reden. Mir macht das nichts aus. Eddie und ein paar andere, die jetzt nicht mehr hier sind, haben das auch für mich getan. Mir macht’s echt nichts aus. «

»Danke.«

»Jetzt sollten wir uns aber alle beide in die Falle hauen. Haben sie dich schon für den Küchendienst am Morgen eingeteilt? Tische decken und auftragen?«

»Nein.«

»Dann kannst du ja genauso lange pennen wie ich. Wir sehen uns dann also beim Frühstück, okay? Du setzt dich zu mir an den Tisch, und ich mach’ dich mit Laura bekannt.«

»Wann wollt ihr heiraten?«

»In sechs Wochen. Wir würden uns freuen, wenn du kommen würdest. Natürlich wird die Trauung hier im Gebäude sein, und darum werden sowieso alle dran teilnehmen.«

»Danke«, sagte er.

*

Er saß im Spiel, und sie schrien auf ihn ein. Gesichter überall, schreiende Gesichter; er senkte den Blick und starrte zu Boden.

»Wißt ihr, was er ist? Ein Kußmäulchen!« Der Klang dieser Stimme, die noch schriller war als die anderen, ließ ihn aufblicken. Inmitten der entsetzlich schreienden Fratzen ein chinesisches Mädchen, das wie ein Dämon kreischte. »Du bist ein Kußmäulchen, genau das bist du!«

»Kannst du dir einen runterholen? Kannst du dir einen runterholen?« sangen die anderen in endloser Wiederholung auf ihn ein; der Kreis, den sie auf dem Fußboden bildeten, schloß sich immer enger um ihn.

Der Direktor des Zentrums, jetzt in roten Pluderhosen und rosa Pantoffeln, lächelte. Winzige, gesplitterte Glitzeraugen, wie die eines Gespenstes. Sich vor und zurück wiegend, die Beine unter sich zusammengelegt, ohne Sitzkissen.

»Los, wir wollen endlich sehen, wie du dir einen runterholst!«

Der Direktor schien es zu genießen, wenn seine Augen sahen, wie etwas zerbrach; seine Augen glänzten vor freudiger Erregung. Wie ein tuntiger alter Schmierenkomödiant, der im Kreise seiner Verehrer hofhält, eingehüllt in den Mantel seines Charismas, paradiesvogelbunt, spähte er umher und genoß. Und dann, von Zeit zu Zeit, trillerte seine Stimme heraus, schabend und monoton, wie Metall auf Metall. Eine knarrende Türangel.

»Das Kußmäulchen!« heulte ihm das chinesische Mädchen entgegen; neben ihr flatterte ein Mädchen wie ein Vogel mit den Armen und blies ihre Backen auf, plop-plop. »Hier!« heulte das chinesische Mädchen und drehte sich herum, um ihm ihr Hinterteil entgegenzustrecken, auf das sie dann mit dem Finger zeigte, während sie ihn zugleich anheulte: »Dann küß mir doch den Arsch, Kußmäulchen! Er möchte andere Leute küssen! Küß doch das hier, Kußmäulchen!«

»Wir wollen endlich sehen, wie du dir einen runterholst!« psalmodierte die Familie. »Hol dir einen runter, Kußmäulchen!«

Er schloß die Augen, aber seine Ohren hörten immer noch.

»Du Tunte«, sagte der Direktor langsam zu ihm. Monoton. »Du dämliches Stück Scheiße. Du Pimmel. Du Dreck. Du Arschwichser. Du –« Weiter und weiter.

Seine Ohren nahmen immer noch Geräusche auf, aber die Töne vermischten sich jetzt alle miteinander. Er schaute nur einmal kurz auf, als er Mikes Stimme erkannte, die sich über die anderen Stimmen erhob, als der Lärm für einen Moment ein wenig abebbte. Mike saß da und starrte ihn teilnahmslos an; sein Gesicht war ein bißchen gerötet und die Haut seines Nackens wund und geschwollen von dem zu engen Kragen seines Hemdes.

»Bruce«, sagte Mike. »Was ist mit dir los? Was hat dich hierhergebracht? Was möchtest du uns erzählen? Kannst du uns überhaupt irgendwas über dich erzählen?«

»Tunte!« kreischte George, auf und ab hüpfend wie ein Gummiball. »Was warst du, du Tunte?«

Das chinesische Mädchen sprang auf, schrill kreischend: »Erzähl’s uns, du Schwanzlutscher! Wichsjunge! Arschficker! Scheißhaufen! Pisser!«

Er sagte: »Ich bin wie ein Auge.«

»Du Arschwichser«, sagte der Direktor. »Du Schwächling. Du Gewichs. Du Wichselecker. Du Fotze.«

Er hörte jetzt nichts mehr. Und vergaß die Bedeutung der Worte und schließlich auch die Worte selbst.

Das einzige, was er noch spürte, war Mike; Mike, der ihn ansah, ihn ansah und lauschte, aber nichts hörte. Er wußte nichts, er erinnerte sich an nichts, er fühlte kaum noch etwas, er fühlte sich schlecht, er wollte weg.

Die Leere in ihm breitete sich immer weiter aus. Und er war sogar ein bißchen froh darüber.

*

Später am Tag.

»Schau mal hier hinein«, sagte eine Frau. »Hier bringen wir die Freaks unter. «

Er spürte eine unbestimmte Angst, als er die Tür öffnete. Die Tür schwang beiseite, und aus dem Raum ergoß sich ein Lärm, dessen Ausmaß ihn überraschte; aber er sah viele kleine Kinder, die spielten.

An jenem Abend beobachtete er zwei ältere Männer, die in einer abgeteilten kleinen Nische nahe der Küche saßen und die Kinder mit Milch und Babynahrung fütterten. Rick, der Koch, gab zuerst den beiden ältlichen Männern das Essen für die Kinder, während alle anderen im Speisesaal warteten.

Ein chinesisches Mädchen, das Teller in den Speisesaal trug, lächelte ihn an und sagte: »Du magst Kinder?«

»Ja«, sagte er.

»Du kannst dich zu den Kindern setzen und da mit ihnen essen.«

»Oh«, sagte er.

»Du kannst sie später auch mal füttern, so in ein oder zwei Monaten.« Sie zögerte. »Wenn wir sicher sein können, daß du sie nicht schlägst. Wir haben hier eine Regel: Die Kinder dürfen nie für etwas, das sie tun, geschlagen werden.«

»Okay«, sagte er. Ihm wurde warm ums Herz, und er fühlte sich plötzlich wieder lebendig, als er die Kinder essen sah; er setzte sich, und eines der ganz kleinen Kinder krabbelte ihm auf den Schoß. Er begann, das Kind mit einem Löffel zu füttern. Das Kind und er selbst, dachte er, fühlten sich nun gleichermaßen geborgen. Das chinesische Mädchen lächelte ihm zu und ging dann mit den Tellern weiter in den Speisesaal.

Eine lange Zeit über saß er mitten zwischen den Kindern und hielt erst eines, dann ein anderes. Die beiden ältlichen Männer stritten mit den Kindern und kritisierten gegenseitig ihre Füttermethoden. Der Tisch und der Fußboden waren über und über mit größeren und kleineren Essensbrocken und Schmierflecken bedeckt; erschrocken stellte er fest, daß schon alle Kinder gefüttert worden waren und nun in das große Spielzimmer strömten, um sich Zeichentrickfilme im Fernsehen anzuschauen. Linkisch beugte er sich vor, um das verschüttete Essen aufzuwischen.

»Nein, das ist nicht deine Aufgabe!« sagte einer der ältlichen Männer scharf. »Das soll ich machen.«

»Okay«, stimmte er zu. Als er sich wieder erhob, stieß er sich den Kopf an der Tischkante. Seine Hände waren von Essen verschmiert, und er starrte sie nachdenklich an.

»Geh und hilf dabei, den Speisesaal sauberzumachen!« sagte der andere Mann zu ihm. Er hatte einen leichten Sprachfehler.

Einer von den Küchenhelfern sagte im Vorübergehen zu ihm: »Du brauchst eine Erlaubnis, um bei den Kindern sitzen zu dürfen.«

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