Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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»Ich fühle mich gut«, sagte er.

Er betrachtete den Kaffee und den Dampf und schaute weder die Frau noch einen der anderen Anwesenden an; er schaute bloß hinunter auf den Kaffee, schaute und schaute. Er mochte die Wärme des Geruchs.

»Du könntest dann jemanden sehen, wenn er direkt vor dir hergeht, aber eben nur dann. Du könntest nur das sehen, was in der Richtung liegt, in die du schaust, aber nichts, was in einer anderen Richtung liegt. Wenn ein Blatt oder sonst was über deine Augen fallen würde … tja, das wär’s dann. Für immer. Nur noch das Blatt. Nichts anderes; du könntest dich ja nicht bewegen. «

»Okay«, sagte er, den Kaffee, die Tasse, mit beiden Händen haltend.

»Stell dir mal vor, Empfindungen zu haben, aber nicht zu leben. Zu sehen und sogar zu begreifen, aber nicht zu leben. Einfach nur hinauszuschauen. Zu erkennen, aber nicht zu leben. Ein Mensch kann sterben und trotzdem weiterexistieren, Vielleicht ist das, was manchmal aus den Augen eines Menschen auf dich hinausschaut, schon damals in seiner Kindheit gestorben. Das, was in einem Menschen schon tot ist, schaut immer noch hinaus. Es ist nicht einfach der Körper, der dich anblickt, der leere Körper; da ist immer noch etwas darin, aber das ist irgendwann gestorben und schaut nur einfach weiter und weiter hinaus; es kann nicht damit aufhören, zu schauen. «

Jemand anderes sagte: »Genau das bedeutet es ja letztlich, zu sterben: wenn man nicht mehr aufhören kann, das anzustarren, was auch immer vor dir ist. Da ist irgendein verdammtes Ding, genau vor dir, und du kannst einfach nichts dagegen unternehmen, also zum Beispiel eine Wahl treffen oder etwas verändern. Du kannst nur noch das, was vor dich hingestellt wird, akzeptieren – und zwar so, wie es ist. «

»Wie würde es dir gefallen, in alle Ewigkeit auf eine Bierdose zu starren? Vielleicht war’ das gar nicht mal so schlimm. Wenigstens müßte man sich davor nicht fürchten.«

*

Vor dem Abendessen, das sie im Speiseraum zu sich nahmen, hatten sie Diskussionsstunde. Verschiedene philosophische Konzepte wurden von verschiedenen Mitgliedern des Betreuerstabes auf eine Tafel geschrieben und dann gemeinsam diskutiert.

Er saß mit im Schoß gefalteten Händen da, betrachtete den Fußboden und lauschte darauf, wie sich die große Kaffeemaschine aufheizte; es klang wie blub-blub, und das Geräusch machte ihm Angst.

»Das Lebende gibt ununterbrochen seine Eigenschaften an das Nichtlebende ab und umgekehrt.«

Alle saßen im Raum verstreut auf Klappstühlen und diskutierten das. Das Konzept schien ihnen vertraut zu sein. Offensichtlich waren solche Sätze Teile der Denkweise des Neuen Pfades und wurden vielleicht sogar auswendig gelernt, damit man wieder und wieder über sie nachdenken konnte. Blub-Blub.

»Das Nichtlebende drängt stärker vorwärts als das Lebende.«

Sie sprachen auch darüber. Blub-blub. Das Geräusch, das von der Kaffeemaschine ausging, wurde lauter und lauter und ängstigte ihn immer mehr, aber er bewegte sich nicht und schaute nicht hinüber; er saß nur da, an seinem Platz, und lauschte. Es war schwierig, zu hören, was die anderen sagten; die Maschine war so laut.

»Wir haben zuviel von dem in uns, was das Nichtlebende vorwärts treibt. Und der Austausch – kann nicht mal jemand aufstehen und nachsehen, was mit dieser verdammten Kaffeemaschine los ist?«

Es gab eine Unterbrechung, während jemand die Kaffeemaschine untersuchte. Er saß da, starrte nach unten, wartete.

»Ich schreibe das jetzt noch mal auf. ›Wir tauschen zuviel unseres passiven Lebens gegen die äußere Wirklichkeit ein.‹«

Sie diskutierten das. Die Kaffeemaschine verstummte, und sie trotteten wie eine Herde hinüber, um sich Kaffee zu holen.

»Möchtest du nicht auch etwas Kaffee?« Eine Stimme hinter ihm, die ihn sanft berührte. »Ned? Bruce? Wie heißt er noch mal – Bruce?«

»Okay.« Er stand auf und folgte ihnen zur Kaffeemaschine. Er wartete geduldig, bis er an der Reihe war. Sie schauten ihm dabei zu, wie er Sahne und Zucker in seine Tasse tat. Sie schauten ihm dabei zu, wie er zu seinem Stuhl – demselben wie vorher – zurückkehrte; er hatte ihn sich gut gemerkt, damit er ihn auch wiederfand, um sich hinsetzen und weiter zuhören zu können. Der warme Kaffee, der Dampf, verschaffte ihm angenehme Gefühle.

»Aktivität bedeutet nicht notwendigerweise Leben. Quasare sind aktiv. Und ein Mönch, der meditiert, ist nicht unbelebt.«

Er saß da und schaute auf den leeren Becher; es war ein Porzellanbecher. Als er ihn umdrehte, entdeckte er einen Aufdruck auf dem Boden und daß die Glasur gesplittert war. Der Becher sah sehr alt aus, aber er war in Detroit hergestellt worden.

»Kreisförmige Bewegung ist die toteste Form des Universums. «

Eine andere Stimme sagte: »Es ist Zeit.«

Er wußte die Antwort darauf. Zeit ist rund.

»Richtig, wir müssen jetzt Schluß machen, aber will irgend jemand noch eine abschließende Bemerkung machen?«

»Nun, man muß dem Weg des geringsten Widerstandes folgen; das ist die Grundregel, wenn man überleben will. Man muß folgen, nicht führen.«

Eine andere, ältere Stimme sagte: »Ja, die, die folgen, überleben den Führer. Wie bei Christus. Nicht umgekehrt.«

»Wir sollten jetzt lieber essen, weil Rick neuerdings genau ab halb sechs nichts mehr ausgibt.«

»Sprecht während des Spiels darüber, nicht jetzt.«

Stühle kreischten, knarrten. Er stand ebenfalls auf, trug ganz wie die anderen seinen alten Becher zurück zum Tablett und stellte sich mit ihnen in einer langen Reihe auf. Er konnte kalte Kleidungsstücke um sich herum riechen; gute Gerüche, aber kalt. Es klingt so, als würden sie sagen, passives Leben sei gut, dachte er. Aber so etwas wie passives Leben gibt es doch gar nicht. Das ist ein Widerspruch in sich.

Er fragte sich nach dem Wesen und der Bedeutung des Lebens; vielleicht verstand er bloß noch nicht richtig, was sie meinten.

*

Ein großes Spendenpaket mit lollyhaften Kleidungsstücken war angekommen. Mehrere Leute standen mit Haufen von Kleidern auf dem Arm herum, und einige hatten sich Hemden angezogen, um sie anzuprobieren und Komplimente einzuheimsen. »Hey, Mike, du bist ja ein wahnsinnig scharfer Macker.«

In der Mitte des Foyers stand ein untersetzter, stämmiger Mann mit lockigem Haar und einem Boxergesicht; er fummelte stirnrunzelnd an seinem Gürtel herum. »Wie funktioniert denn das hier? Ich kapier’ einfach nicht, wie man ihn am Verrutschen hindert. Und warum geht er jetzt auf einmal nicht mehr auf?« Er hatte sich einen zehn Zentimeter breiten, schnallenlosen Gürtel mit Metallringen ausgesucht, wußte aber nicht, wie man die Ringe einklinken mußte. Augenzwinkernd blickte er um sich und sagte: »Ich glaube, die haben mir einen gegeben, mit dem sonst keiner klarkommen konnte.«

Bruce trat hinter ihn, griff um ihn herum und zog die Gürtelschleife zurück durch die Ringe.

»Dane«, sagte Mike. Er wühlte sich durch einen Stapel von Hawaiihemden, die Lippen geschürzt. Zu Bruce gewandt, sagte er: »Wenn ich heirate, zieh’ ich eins davon an.«

»Hübsch«, sagte er.

Mike schlenderte zur anderen Seite des Foyers hinüber, wo zwei Frauen standen; sie lächelten. Indem er sich ein weinrotes Hemd mit Blumenmuster vor die Brust hielt, sagte Mike: »Ich geh’ heut’ groß aus, in die Stadt.«

»All right, geht rein und kommt essen«, rief der Direktor des Rehabilitationszentrums anfeuernd. Seine Stimme klang so kraftvoll wie immer. Er winkte Bruce zu. »Na, wie steht’s, mein Junge?«

»Gut«, sagte Bruce.

»Klingt, als ob du dich erkältet hättest. «

»Ja«, stimmte er zu, »das kommt vom Entzug. Könnte ich nicht doch ein bißchen Dristan oder –«

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