Philip Dick - Der dunkle Schirm

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Der dunkle Schirm: краткое содержание, описание и аннотация

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Am Ende des 20. Jahrhunderts: Amerika ist ein Land der Huren, Junkies und Dealer geworden. Bob Arctor ist ein Geheimagent der Drogenüberwachung, doch mehr und mehr wird auch er ein Opfer des Rauschgifts.
„Es brach mir das Herz, den Roman zu schreiben, es brach mir das Herz, ihn zu lesen … Ich glaube, es ist ein Meisterwerk geworden. Ich glaube, daß es das einzige Meisterwerk ist, das ich jemals schreiben werde …
Die komischen Stellen sind die komischsten, die ich je geschrieben habe, und die traurigen sind die traurigsten, und sie sind beide in ein und demselben Buch!“
Philip K. Dick
„Einer der eigenständigsten amerikanischen Autoren … . der das meiste der europäischen Avantgarde wie Nabelschau in einer Sackgasse erscheinen läßt“
Sunday Times
© Copyright 1977 by Philip K. Dick
Originaltiel: A Scanner Darkly

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»Keine Chemikalien«, sagte der Direktor des Zentrums. »Nichts. Jetzt rein mit dir, damit du was in den Magen kriegst. Was macht dein Appetit?«

»Besser«, sagte er, dem Direktor folgend. Von den Tischen aus lächelten die anderen ihn an.

*

Nach dem Essen saß er auf halber Höhe der breiten Treppe, die zum zweiten Stock führte. Keiner sprach ihn an; derzeit fand gerade eine Mitarbeiterbesprechung statt. Er saß da, bis sie zu Ende war. Alle Mitarbeiter tauchten jetzt wieder auf und strömten in die Halle.

Er spürte, daß sie ihn ansahen, und vielleicht sprachen ihn auch einige an. Er saß auf den Stufen, vornübergebeugt, die Arme um sich gelegt, und starrte und starrte. Auf den dunklen Teppich vor seinen Augen.

Jetzt keine Stimmen mehr.

»Bruce?«

Er regte sich nicht.

»Bruce?« Eine Hand berührte ihn.

Er sagte nichts.

»Bruce, komm mal mit in den Gemeinschaftsraum. Eigentlich müßtest du ja schon auf deinem Zimmer sein und im Bett liegen, aber ich möchte mit dir sprechen, hörst du?« Mit einem Wink forderte Mike ihn auf, ihm zu folgen. So begleitete er Mike die Treppe hinunter und in den Gemeinschaftsraum, der jetzt leer war. Als sie im Gemeinschaftsraum waren, schloß Mike die Tür.

Er ließ sich in einen tiefen Sessel fallen und bedeutete Bruce, sich ihm gegenüber hinzusetzen. Mike schien müde zu sein; dicke Ringe langen um seine kleinen Augen, und er rieb sich die Stirn.

»Ich bin seit halb sechs heute morgen auf den Beinen«, sagte Mike.

Ein Klopfen; die Tür ging einen Spaltbreit auf.

Mit erhobener Stimme brülle Mike: »Ich möchte nicht, daß irgendwer hier hereinkommt; wir unterhalten uns. Hört ihr?«

Gemurmel. Die Tür schloß sich.

»Weißt du, du solltest lieber dein Hemd ein paarmal am Tag wechseln«, sagte Mike. »Ist ja furchtbar, wie du schwitzt.«

Er nickte.

»Aus welcher Ecke des Staates kommst du eigentlich?«

Er sagte nichts.

»Von jetzt an kommst du zu mir, wenn’s dir so schlecht geht. Ich hab’ das gleiche durchgemacht, vor ungefähr anderthalb Jahren. Sie haben mich immer im Wagen durch die Gegend gefahren. Andere vom Personal. Hast du schon Eddie kennengelernt? Das große, dürre Handtuch, das immer alle Leute fertigmacht? Der hat mich acht Tage lang pausenlos durch die Gegend kutschiert. Hat mich nie allein gelassen.« Mike brüllte plötzlich: »Wollt ihr wohl endlich draußenbleiben? Wir sind hier drin und reden. Geht und schaut euch Fernsehen an.« Seine Stimme wurde leiser, und er blickte Bruce prüfend an. »Manchmal muß man das tun. Jemanden nie allein lassen.«

»Verstehe«, sagte Bruce.

»Bruce, paß auf, daß du dir nicht das Leben nimmst.«

»Ja, Sir«, sagte Bruce, zu Boden starrend.

»Nenn mich nicht Sir!«

Er nickte.

»Warst du bei der Armee, Bruce? Hat’s daran gelegen? Bist du deswegen auf dem Zeug hängengeblieben?«

»Nein.«

»Schießt du, oder schluckst du Tabletten?«

Er gab nicht das geringste Geräusch von sich.

»›Sir‹«, sagte Mike. »Ich selbst hab’ zehn Jahre im Knast gesessen. Einmal hab’ ich miterlebt, wie sich in unserem Zellentrakt acht Typen an einem Tag die Kehle durchgeschnitten haben. Wir mußten mit den Füßen in der Toilette schlafen, so klein waren unsere Zellen. Genau das ist es, was ein Gefängnis ausmacht: Du schläfst mit deinen Füßen in der Toilette. Du bist nie im Knast gewesen, oder?«

»Nein«, sagte er.

»Aber andererseits hab’ ich Gefangene gesehen, die achtzig Jahre alt waren und froh darüber, zu leben und die auch am Leben bleiben wollten. Ich erinnere mich noch genau an die Zeit, als ich auf Dope war und schoß; ich hab’ zu schießen angefangen, als ich noch ein Teenager war. Sonst hab’ ich mir nie was zuschulden kommen lassen. Ich hab’ mich nur vollgeschossen und bin dann für zehn Jahre in den Bau gewandert. Ich hab’ so viel geschossen – Heroin und T durcheinander –, daß ich gar nicht mehr fähig war, was anderes anzustellen; ich hab’ außer dem Stoff gar nichts anderes mehr wahrgenommen. Jetzt bin ich davon runter und aus dem Knast raus und lebe hier. Weißt du, was mir am meisten auffällt? Weißt du, was der Unterschied ist, den ich bemerkt hab’? Jetzt kann ich die Straße entlanggehen und etwas sehen. Ich kann das Wasser hören, wenn wir in den Wald fahren – du wirst unsere anderen Einrichtungen später kennenlernen, die Farmen und das alles. Ich kann die Straße entlanggehen und die Hunde und Katzen sehen. Ich hab’ sie früher nicht mal bemerkt. Alles, was ich gesehen hab’, war der Stoff.« Er blickte auf seine Armbanduhr. »Und darum verstehe ich, wie du dich fühlst.«

»Es ist hart«, sagte Bruce, »von dem Zeug runterzukommen.«

»Jeder einzelne hier ist davon runtergekommen. Natürlich fangen einige hinterher wieder damit an. Wenn du von hier weggehen würdest, würdest du auch wieder damit anfangen. Du weißt das.«

Er nickte.

»Keiner von denen, die in diesem Heim sind, hat ein leichtes Leben gehabt. Ich will damit nicht sagen, daß dein Leben leicht gewesen ist. Eddie würde das vielleicht sagen. Er würde dir knallhart erklären, deine Probleme seien läppisch. Aber Probleme sind nie läppisch, bei keinem. Ich sehe, wie mies du dich fühlst, aber ich hab’ mich auch mal so gefühlt. Jetzt geht’s mir ‘ne ganze Menge besser. Wer ist dein Stubenkamerad?«

»John.«

»Ah ja, John. Dann bist du also unten im Erdgeschoß.«

»Mir gefällt es«, sagte er.

»Ja, es ist schön warm da. Du wirst wahrscheinlich sehr viel frieren. Die meisten von uns tun das, und ich erinnere mich noch gut dran, wie’s bei mir war; ich hab’ die ganze Zeit über vor Kälte gezittert, und die Hosen hab’ ich mir auch vollgeschissen. Aber glaub mir, du wirst das nicht noch einmal durchmachen müssen, wenn du hier im Neuen Pfad bleibst.«

»Für wie lange?« sagte er.

»Für den Rest deines Lebens.«

Bruce hob den Kopf.

»Ich kann hier jedenfalls nicht mehr raus«, sagte Mike. »Ich würde sofort wieder an der Nadel hängen, wenn ich wieder nach draußen ginge. Ich hab’ zu viele Kumpels draußen. Ich würd’ wieder in die Scene einsteigen, dealen und schießen, und dann zurück in den Knast wandern, aber diesmal für zwanzig Jahre. Weißt du – hey – ich bin jetzt 35 und heirate demnächst zum ersten Mal. Hast du Laura schon kennengelernt? Meine Verlobte?«

Er war sich nicht sicher.

»Ein hübsches Mädchen, ziemlich stämmig? Ganz hübsche Figur?«

Er nickte.

»Sie fürchtet sich davor, aus dem Heim zu gehen. Irgendwer muß sie immer begleiten. Wir gehen jetzt bald mal zusammen in den Zoo … wir nehmen den Kurzen vom Direktor nächste Woche mit in den Zoo von San Diego, und Laura hat jetzt schon ‘n höllischen Bammel. Mehr Bammel als ich.«

Schweigen.

»Hast du überhaupt gehört, was ich gesagt hab’?« sagte Mike. »Daß ich Bammel hab’, in den Zoo zu gehen?«

»Ja.«

»Ich bin noch nie in einem Zoo gewesen, jedenfalls könnt’ ich mich nicht dran erinnern«, sagte Mike. »Was macht man eigentlich in so einem Zoo? Vielleicht weißt du’s?«

»Man schaut in verschiedene Käfige und Freigehege hinein.«

»Was für Tierarten gibt’s denn da so?«

»Alle möglichen.«

»Wilde Tiere, denk’ ich mir. Normalerweise wilde Tiere. Und exotische.«

»Im Zoo von San Diego haben sie fast alle wilden Tiere«, sagte Bruce.

»Die haben auch einen von diesen … wie heißen die doch gleich? Koalabären?«

»Ja.«

»Ich hab’ mal einen Werbespot im Fernsehen gesehen«, sagte Mike. »Da kam ein Koalabär drin vor. Die hüpfen. Irgendwie erinnern die mich an ein ausgestopftes Spielzeug.«

Bruce sagte: »Die Leute, die in den zwanziger Jahren den guten alten Teddybären erfunden haben – den, mit dem die Kinder spielen –, haben den Koalabären als Vorbild genommen.«

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