Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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„Das liegt doch wohl an der Relaisstation. Herr im Himmel, Charles, was hat denn der Empfang mit uns zu tun?“

„Ich weiß es nicht so recht“, antwortete Boardman. „Ich versuche nur festzustellen, warum Sie mich anbrüllen.“

„Ich brülle nicht“, schrie Muller.

Kurz danach brachen sie das Gespräch ab. Muller erhielt von der Verkehrsstation die Nachricht, daß sie bereit seien, den Piloten hinüberzuschicken. Muller öffnete die Luke und ließ den Lotsen herein. Er war ein strohblonder, sehr junger Mann mit vogelartigen Zügen und einer blassen Gesichtsfarbe. Sobald er den Helm abgenommen hatte, sagte er: „Ich heiße Les Christiansen, Mr. Muller, und ich möchte Ihnen sagen, daß ich es als außerordentliche Ehre und besonderes Privileg für mich betrachte, der Lotse für den ersten Menschen zu sein, der eine außerirdische Spezies besucht hat. Ich hoffe, ich verletze nicht die Sicherheitsbestimmungen, wenn ich Sie bitte, mir während des Flugs ein bißchen mehr über die Sache zu erzählen. Ich meine, das ist doch ein historischer Moment, ich als erster, der Ihnen nach Ihrer Rückkehr leibhaftig gegenübertreten darf. Und wenn das nicht zu aufdringlich klingt, würde ich Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie mir etwas von den Höhepunkten… Ihrer… von… den…“

„Ich denke schon, daß ich Ihnen ein wenig berichten darf“, sagte Muller leutselig. „Also, zuallererst: Haben Sie den Würfel von den Hydriern gesehen? Ich meine, er sollte öffentlich vorgeführt werden und…“

„Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich mich einen Moment hinsetze, Mr. Muller?“

„Tun Sie sich keinen Zwang an. Sie haben sie also gesehen, die großen, spindeldürren Wesen mit den vielen Armen…?“

„Ich fühle mich auf einmal so benebelt“, sagte Christiansen. „Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist.“ Sein Gesicht war auf einmal krebsrot angelaufen. Schweißperlen glitzerten auf seiner Stirn. „Ich glaube, ich werde krank. Ich… wissen Sie, das dürfte eigentlich nicht vorkommen…“ Der Lotse taumelte und fiel in einen Netzschaumsessel. Er kauerte dort wie ein Seekranker und bedeckte das Gesicht mit den Händen. Muller, dessen Stimme vom langen Schweigen während seiner Mission immer noch rauh und heiser klang, stand hilflos daneben. Endlich packte er den Jungen am Ellenbogen und führte ihn in die medizinische Abteilung. Christiansen fuhr vor ihm zurück, als ob ihn glühendes Metall berührt hätte. Durch die Ruckartigkeit seiner Bewegung verlor er die Balance und stürzte kopfüber zu Boden. Er rappelte sich auf die Knie hoch und kroch so weit von Muller weg, wie das nur eben möglich war. Mit erstickter Stimme fragte er: „Wo ist sie?“

„Diese Tür dort.“

Christiansen stürzte mit überraschender Eile auf sie zu, schloß hinter sich ab und rüttelte noch einmal an der Tür, um sicherzugehen, daß sie auch wirklich verschlossen war. Zu seiner großen Überraschung hörte Muller würgende Geräusche und dann etwas, was wie trockenes Schluchzen klang. Er wollte gerade die Verkehrsstation davon verständigen, daß der Lotse erkrankt sei, als die Tür sich einen Spalt öffnete und Christiansen mit schwacher Stimme sagte: „Könnten Sie mir bitte meinen Helm reichen, Mr. Muller?“

Muller kam der Bitte nach.

„Ich kehre am besten zur Station zurück, Mr. Muller.“

„Es tut mir leid, daß es zu so etwas kommen mußte. Lieber Gott, ich hoffe nur, ich habe keine ansteckende Krankheit mitgebracht.“

„Ich… ich bin nicht krank. Ich fühle mich einfach… einfach elend.“ Christiansen befestigte rasch den Helm an der Halswinde. „Es ist mir ein Rätsel, am liebsten würde ich mich irgendwo verkriechen und drauflosheulen. Bitte, lassen Sie mich gehen, Mr. Muller. Es… ich… das geht… ich kann es nicht länger aushalten. Ja, genauso geht es mir!“ Er rannte zur Luke. Bestürzt sah Muller zu, wie er den leeren Raum zur nahen Verkehrsstation durchquerte.

Muller trat an das Funkgerät. „Senden Sie mir keinen zweiten Piloten“, erklärte er dem Kontrollbeamten. „Christiansen brach sofort hilflos zusammen, als er den Helm abnahm. Möglicherweise habe ich einen Krankheitserreger eingeschleppt. Wir wollen uns lieber vergewissern.“

Der Kontrollbeamte machte eine unglückliche Miene, stimmte aber zu. Er bat Muller, in die medizinische Abteilung zu gehen, sich dort an den Diagnostat anzuschließen und so bald wie möglich die Ergebnisse durchzugeben. Wenig später erschien das ernste, schokoladenfarbene Gesicht des Stationsarztes auf Mullers Bildschirm. Er sagte: „Sehr, sehr merkwürdig, Mr. Muller.“

„Was denn?“

„Ich habe Ihre Diagnostatergebnisse in unsere Anlage eingespeist. Keinerlei unübliche Symptome sind zu erkennen. Ich habe auch Christiansen untersuchen lassen — mit dem gleichen Ergebnis. Er behauptet, sich jetzt wieder gut zu fühlen. Er sagte mir, daß er in dem Augenblick, als er Ihnen gegenübertrat, von akuten Depressionen befallen worden sei, die sich rasch zu einer Art Paralyse des ganzen Metabolismus ausgeweitet hätten. Mit anderen Worten, er habe sich so scheußlich gefühlt, daß er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte.“

„Neigt er zu solchen Depressionen?“

„Nein, eigentlich nie“, antwortete der Mediziner. „Ich würde mich gern selbst davon überzeugen. Darf ich zu Ihnen kommen?“

Der Arzt brach nicht wie Christiansen vor Schmerz zusammen. Aber er blieb auch nicht lange, und als er ging, rannen ihm Tränen über das Gesicht. Die Sache verblüffte ihn genauso wie Muller. Als der neue Pilot zwanzig Minuten später erschien und dem Schiff den richtigen Kurs für die Landung auf der Erde eingab, legte er den Helm nicht ab. Er saß stocksteif an den Kontrollen und kehrte Muller den Rücken zu. Er sprach während des ganzen Fluges kein einziges Wort und schien Mullers Anwesenheit kaum wahrzunehmen. Wie die Vorschriften es verlangten, bremste er das Schiff in einer großen Schleife ab, bis es in den Wirkungsbereich des auf der Erde stehenden Landungsregulators gekommen war. Danach verließ er unverzüglich das Schiff. Muller sah das Gesicht des Mannes: angespannt, schweißglänzend, zusammengepreßte Lippen. Der Lotse nickte kurz und verschwand durch die Luke. Ich muß einen scheußlichen Geruch ausströmen, dachte Muller, daß er mich selbst durch einen Schutzanzug hindurch riechen kann.

Die Landung wurde automatisch vorgenommen und war reine Routine.

Am Raumhafen gelangte er rasch durch die Kontrollen. Die Entscheidung über seine Einreiseerlaubnis wurde schon nach einer halben Stunde gefällt. Muller, der solche Computeruntersuchungen schon hunderte Male mitgemacht hatte, sagte sich, daß er mit dreißig Minuten so etwas wie einen neuen Rekord aufgestellt hatte. Er hatte befürchtet, das riesige Raumhafendiagnostat würde auf das seltsame Leiden stoßen, das sein eigenes Gerät und der Arzt auf der Verkehrsstation nicht hatten entdecken können. Aber er durchlief ohne Schwierigkeiten die Anlage: Er ließ sich mit Schallwellen duschen und sich diverse Proben entnehmen, aber nach einiger Zeit hatte er diese Untersuchung hinter sich gebracht, ohne daß Klingeln schrillten oder Warnlämpchen zu blinken anfingen. Genehmigt. Als nächstes trat er vor den Zollautomaten. Woher kommen Sie? Welches Reiseziel? Genehmigt. Seine Papiere waren in Ordnung. Ein Schlitz in der Wand erweiterte sich zu einem normalen Durchlaß. Durch ihn gelangte er in ein weiteres Zimmer, wo ihn zum ersten Mal seit der Landung ein Mensch erwartete.

Boardman war zu seiner Begrüßung erschienen. Und er brachte Marta mit. Ein dicker brauner Mantel, der von matten Metallfäden durchwirkt war, hüllte Boardman fast vollständig ein. Die vielen Ringe an seinen Fingern schienen ihn zu Boden zerren zu wollen. Seine mächtigen Augenbrauen waren so dicht wie dunkles Tropenmoos. Marta trug ihr Haar kurz und seegrün gefärbt. Sie hatte silbernen Lidstrich aufgetragen und den langen, schlanken Hals golden gefärbt. Sie sah aus wie eine schmuckbehangene Statuette ihrer selbst. Muller, der sich noch erinnern konnte, wie sie nackt und naß aus dem kristallklaren See gekommen war, gefielen diese „Verschönerungsversuche“ nicht. Und er bezweifelte, daß sie ihm zuliebe gemacht worden waren. Aber er wußte, Boardman gefielen Frauen in solcher Aufmachung. Es konnte kaum ein Zweifel daran bestehen, daß die beiden zusammen ins Bett gestiegen waren. Muller hätte ein solches Geständnis kaum überrascht; im Gegenteil, er wäre sogar etwas schockiert gewesen, wenn es nicht dazu gekommen wäre, Boardmans Hand umschloß Mullers Handgelenk zum Gruß. Der Schreck des Nichtwahrhabenwollens ließ die Finger jedoch Sekundenbruchteile später schon wieder erschlaffen. Die Hand wurde rasch eingezogen, bevor Muller den Griff erwidern konnte. „Wie schön, Sie wiederzusehen, Dick“, sagte Boardman ohne Überzeugungskraft, während er ein paar Schritte zurücktrat. Seine Wangen schienen einzufallen, so als stünden sie unter starker Gravitation. Marta trat zwischen die beiden und drückte sich an Richard. Muller umarmte sie, berührte ihre Schulterblätter und ließ die Finger sanft bis zu ihrem kleinen, aber festen Hintern hinabwandern. Aber er küßte sie nicht. Ihre Augen blendeten ihn, als er in sie sah, und er kam sich zwischen den zurückprallenden Spiegelbildern seiner selbst verloren vor. Ihre Nasenflügel bebten. Sie versuchte, sich aus seinem Griff zu befreien. Er spürte, wie ihre Muskeln sich unter dem dünnen Fleisch anspannten. „Dick“, flüsterte sie. „Ich habe jede Nacht für dich gebetet. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich dich vermißt habe.“ Sie kämpfte noch stärker gegen seine Umarmung an. Er ließ die Hände auf ihre Hüften sinken und preßte sie so heftig an sich, daß er glaubte, die Biegungen und Verrenkungen ihres Beckens spüren zu können. Seine Beine zitterten, und er fürchtete, sie würde hinfallen, wenn er sie losließe. Sie drehte den Kopf zur Seite. Er legte seine Wange an ihr zartes Ohr. „Dick“, wisperte sie, „ich fühle mich so seltsam… Ich bin so froh, dich wiederzusehen, daß in meinem Innern alles durcheinandergeraten ist… Laß mich los, Dick, ich fühle mich so, als müßte ich mich übergeben…“

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