Robert Silverberg - Der Mann im Labyrinth

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Richard Muller war einst Botschafter der Erde auf Beta Hydri IV. Etwas an seiner Aura, der Ausstrahlung seiner Gehirnwellen, stieß die Fremden derart ab, daß sie ihn veränderten. Mit dem Ergebnis, daß seine Gegenwart für sie erträglich wurde. Und mit einem zweiten Ergebnis: Menschen sind nicht länger fähig, seine Gegenwart zu ertragen. Richard Muller wurde zum einsamsten Menschen des Alls, zu einem Außenseiter, der sich auf einen sterbenden Planeten zurückzog, um sich dort in dem tödlichen Labyrinth einer verlassenen Stadt zu verstecken. Bis eines Tages Menschen von der Erde zu ihm kommen. Sie suchen ihn. Nur er kann ihnen helfen. Denn genau jenes Etwas, das ihn zum Ausgestoßenen gemacht hat, läßt ihn nun zur letzten Hoffnung der menschlichen Rasse werden. Nur er allein ist in der Lage, mit jenen gefährlichen Aliens in Verbindung zu treten, die plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind…

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7

Vielleicht hat er Charles Boardman erkannt und versucht jetzt, ihn zu töten. So abwegig ist diese Möglichkeit gar nicht. Muller hat allen Grund, Boardman zu hassen, und ihm stand keine Möglichkeit offen, vor Gericht Gerechtigkeit zu bekommen. Vielleicht sollte ich etwas schneller gehen und eine größere Lücke zwischen mir und Boardman lassen. Es scheint noch heißer geworden zu sein. Andererseits würde Charles mich als Feigling beschimpfen. Und mir mangelnden Kameradschaftsgeist vorwerfen.

Maribeth Chambers hatte so etwas doch noch nie getan. Rasieren sich Nonnen eigentlich immer noch die Schädel?

8

Boardman hielt das Störfeld tief in der Zone G für die gefährlichste Falle. Er fürchtete nicht die tödlichen Gefahren in ihrer Umgebung. Er hatte viel mehr Angst davor, an einen Ort zu gelangen, wo das, was seine Sinne aufnahmen, nicht mehr mit dem realen Universum übereinstimmte. Boardman war auf seine Sinne angewiesen. Mittlerweile trug er schon die dritten Netzhäute. Man konnte keine richtigen Einschätzungen des Universums treffen, wenn man sich nicht sicher war, ob man es deutlich sah. Nun befand er sich im Verzerrungsfeld.

Parallellinien trafen sich hier. Dreieckige Figuren, die sich von den feuchten, wallenden Wänden abhoben, bestanden aus lauter stumpfen Winkeln. Ein Fluß strömte seitwärts durch das Tal. Die Sterne standen ganz nah beieinander, und die Monde umkreisten einander.

Nun ist es nötig, die Augen zu schließen und uns nicht täuschen zu lassen.

Linker Fuß. Rechter Fuß. Linker Fuß. Rechter Fuß. Ein wenig nach links bewegen — mit dem Fuß weiterrutschen. Mehr. Noch ein Stück. Noch ein kleines Stück. Nach rechts zurück. Genau so. Jetzt wieder weitergehen.

Verbotene Früchte sollten ihn in Versuchung bringen. Sein ganzes Leben lang hatte er sich darum bemüht, klar zu sehen. Das Locken der Täuschungen war unwiderstehlich. Boardman hielt inne. Stellte beide Füße fest auf den Boden. Wenn du hier herauskommen willst, sagte er sich, dann hältst du am besten die Augen fest geschlossen. Mit offenen Augen wirst du in eine Falle rennen und dabei zu Tode kommen. Und du hast kein Recht, hier leichtsinnig dein Leben aufs Spiel zu setzten, wo so viele Männer bereits alles gegeben haben, um dir den richtigen Weg zum Überleben zu zeigen.

Boardman blieb weiter unbeweglich stehen. Die leise Stimme des Computers hörte sich etwas ungeduldig an, während sie ihn zum Weitergehen drängte.

„Einen Moment noch“, sagte Boardman ruhig. „Ich kann mich doch etwas umsehen, solange ich mich nicht bewege. Das ist doch der ganze Trick an der Sache, sich nicht zu bewegen. Es besteht überhaupt keine Gefahr, wenn man sich nicht bewegt.“

Das Schiffsgehirn erinnerte ihn an den Feuergeysir, der Marshall das Leben gekostet hatte.

Boardman öffnete die Augen.

Er achtete sorgfältig darauf, nicht die geringste Bewegung zu machen. Überall um sich herum sah er die Negation der Geometrie. Dies war die Umkehrung der Kleinschen Lupe, durch die er verzerrt nach draußen sah. Abscheu stieg wie eine Quecksilbersäule in ihm auf.

Du bist achtzig Jahre alt und solltest wissen, wie das Universum auszusehen hat. Schließ jetzt die Augen, C. B. Schließ die Augen und geh weiter. Du gehst unnötige Risiken ein.

Zuerst suchte er Ned Rawlins. Der Junge befand sich zwanzig Meter vor ihm und bewegte sich langsam und vorsichtig aus dem Störfeld hinaus. Hatte er die Augen geschlossen? Natürlich. Alle beide, fest zu. Ned war ein gehorsamer Junge. Oder ein überängstlicher. Er möchte das hier überleben, deshalb verzichtet er darauf, einen Blick auf das verzerrte Universum zu werfen. Ich hätte gern einen Sohn wie ihn. Aber mittlerweile hätte ich ihn sicher bereits verdorben.

Boardman hob das rechte Bein, riß sich rechtzeitig zusammen und setzte es wieder zurück. Direkt vor ihm sprangen Wogen goldenen Lichtes in die Luft, nahmen einmal die Form eines Schwans an und ein anderes Mal die eines Baums. Die linke Schulter von Ned Rawlins verzog sich zu weit nach oben. Ein Buckel entwickelte sich auf seinem Rücken. Ein Bein trat nach vorn und das andere nach hinten. Durch einen goldenen Nebel sah Boardman den Leichnam von Marshall, der an eine Wand gepfählt war. Marshalls Augen waren weit aufgerissen. Gab es denn auf Lemnos keine Fäulnisbakterien? Als Boardman in diese Augen sah, bemerkte er dort die verzerrte Widerspiegelung seiner selbst: das ganze Gesicht eine einzige Nase, aber kein Mund. Boardman schloß die Augen.

Erleichtert dirigierte der Computer ihn weiter.

9

Ein Blutmeer. Eine Tasse Blutwasser.

10

Zu sterben, ohne jemals geliebt zu haben…

11

Dies ist das Tor zu Zone F. Ich verlasse nun das andere Königreich des ‘ Todes. Wo ist mein Paß? Brauche ich ein Visum? Ich habe nichts zu verzollen. Nichts. Nein, nichts. Nein, gär nichts.

3

Ein frostiger Wind bläst aus dem Morgen.

7

Die Jungs, die in F ein Camp errichtet haben, sollten laut Plan herauskommen, sich mit uns treffen und uns durch das Tor führen. Ich hoffe, sie stören uns nicht. Wir finden den Weg auch ohne sie. Wir müssen nur an dem Störfeld vorbeikommen, und schon liegt das Schlimmste hinter uns.

5

So oft habe ich von dieser Route geträumt. Und jetzt hasse ich sie, obwohl sie wunderschön ist. Man kommt nicht umhin, es zuzugeben: Sie ist einmalig schön. Und wahrscheinlich sieht sie im Augenblick meines Todes am schönsten aus.

3

Maribeth Chambers hat kleine Falten am Hintern. Bevor sie dreißig wird, sieht sie schon wie eine fette Matrone aus.

10

Man tut alles Mögliche, wenn es nur der eigenen Karriere nutzt. Ich hätte längst damit aufhören sollen. Ich habe niemals Rousseau gelesen. Ich habe niemals Zeit für Donne gehabt. Ich weiß nichts über Kant. Falls ich das hier überlebe, will ich mich sofort daran machen, sie zu lesen. Ich leiste diesen Eid bei vollem Bewußtsein, bei völliger Gesundheit und im Alter von achtzig Jahren. Ich, Ned Rawlins werde Ich Richard Muller werde lesen Ich will Ich Ich Ich will lesen Ich Charles Boardman.

13

14

Jenseits des Tores hielt Ned Rawlins kurz an und fragte den Computer, ob er sich gefahrlos hier hinhocken und einen Moment verschnaufen könne. Die Datenanlage bejahte. Behutsam ging Ned in die Knie, blieb einen Augenblick hocken und berührte mit dem Knie den kühlen, kieselbelegten Straßenbelag. Er sah zurück. Hinter ihm waren kolossale Steinblöcke fünfzig Meter hoch aufgetürmt, ohne Mörtel, aber fugenlos zusammengesetzt. Sie flankierten eine schmale Öffnung, durch die sich nun die massige Gestalt von Charles Boardman schob. Der alte Mann sah verschwitzt und verwirrt aus. Rawlins konnte den Blick nicht von ihm wenden. Er hatte den alten Fuchs noch nie so ohne aalglatte Selbstgefälligkeit gesehen. Aber sie waren auch noch nie zusammen durch dieses Labyrinth gegangen.

Rawlins selbst fühlte sich auch nicht mehr allzu frisch. Stoffwechselgifte kochten in seinem Körper. Er war so durchgeschwitzt, daß seine Kleidung Überstunden machen mußte, um die Feuchtigkeit wieder loszuwerden. Sie destillierte die Nässe und verdunstete das Substrat aus chemischen Reststoffen. Es war noch zu früh, um sich zu freuen. Brewster war hier in Zone F gestorben, weil er geglaubt hatte, die Gefahren seien nun vorüber, nachdem er der Zone G entronnen war. Nun, immerhin hatten sie es so weit geschafft.

„Ein kleines Päuschen?“ fragte Boardman. Seine Stimme klang dünn und unsicher.

„Warum nicht? Ich habe einiges geleistet, Charles.“ Rawlins grinste matt. „Ebenso wie Sie. Der Computer sagt, man kann hier gefahrlos eine kleine Weile verschnaufen. Setzen Sie sich neben mich, ich rücke ein Stück zur Seite.“

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