Robert Silverberg - Regans Satellit

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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Regan zuckte die Schultern. »Du bist meine Frau. Willst du mit mir zum Mars gehen?«

»Und in diesem engen schrecklichen Elendsbauwerk leben? Sei nicht närrisch!«

»So habe ich es erwartet. Nun gut, Nola. Du bleibst hier, und ich wandere zum Mars aus. Du wirst nicht verhungern. Dein persönliches Vermögen bleibt dir. Und nach gesetzlicher Maßgabe kannst du in sieben Jahren eine Scheidung herbeiführen, weil ich dich verlassen habe. Du kannst Onkel Bruce heiraten, wenn du möchtest. Er wird dann erst siebzig sein.«

Er wandte sich ab und bahnte sich einen Weg aus dem Gebäude. Der Lärm des Durcheinanders, das er ausgelöst hatte, drang ihm hinterdrein. Er fragte sich, wie die Global Factors auf die Neuigkeiten reagieren würde. Er hatte zuvor mit niemand gesprochen, nicht einmal mit Tim Field. Es war besser, daß die Global Factors — wie der Rest der Welt — nun vor Tatsachen stand, die sich nicht mehr rückgängig machen ließen.

Vom Pavillon der Global Factors bis zu dem der Marsianer war es nicht weit. Regan drängte sich durch die Menge vor der Transparentwand. »Verzeihung«, sagte er, während er sich mit den Schultern den Weg freimachte.

»Zum Teufel, für wen hält der sich?« meinte jemand hitzig.

»Das ist Regan!« antwortete ein anderer Besucher. »Der Faktorist!«

Er betrat den Pavillon. Zwei Angestellte der Weltausstellung befanden sich dort in Bereitschaft — Regan hatte die Marsianer unter ununterbrochene Aufsicht gestellt, so daß ein Arzt alarmiert werden konnte, sobald einer der Gefangenen kränklich aussehen sollte. Regan winkte die Männer heran.

»Öffnen Sie die Schleuse«, sagte er. »Ich möchte hinein.«

»Faktorist Regan!« japsten die beiden. »Die Luft…«

»Für einen Moment kann ich sie atmen«, sagte Regan. »Es wird mich nicht umbringen. Öffnen Sie!«

Verblüfft ließen sie Regan die künstliche Höhle der Marsianer durch die Luftschleuse betreten. Die äußere Tür schloß sich hinter ihm, und die Atmosphäre entwich mit einem Pfeifen. Einen Augenblick später drang die dünne marsianische Atmosphäre ein. Die innere Tür wurde geöffnet. Regan betrat die Höhle. In seinem Kopf begann es zu pulsieren. Er spürte, daß sein Herzschlag sich beschleunigte. Es war kalt, und die Luft war sauerstoffarm. Aber er konnte darin leben. Die Verhältnisse glichen denen auf einem Berggipfel. Die sechs Marsianer, vor denen er nun stand, betrachteten ihn ohne Interesse.

»Ich wollte noch einmal mit euch reden«, erklärte er. »Ich möchte euch um Entschuldigung dafür bitten, daß ich euch verschleppt habe. Ich mußte es tun. Es war notwendig. Es war ein brutaler Streich, aber ich besaß keine andere Wahl, und ich möchte, daß ihr mir verzeiht. Werdet ihr das?«

Sie antworteten nicht. Vielleicht hatten sie ihn nicht einmal verstanden. Er glaubte, daß er deutlich gesprochen hatte, aber womöglich, im Zustand geringen Drucks und in der dünnen Atmosphäre…

Er schwankte. Ihm war schwindelig. Dies war eine Umgebung für Marsianer, sogar in bezug auf die Schwerkraft. Da es unmöglich gewesen war, die niedrige Marsschwerkraft innerhalb des Pavillons zu duplizieren, hatte Regan ganz einfach den gesamten Weltausstellungssatelliten in eine Rotation versetzen lassen, die lediglich 70 Prozent der Erdschwerkraft erzeugte — zwar ein wenig ungewöhnlich für die menschlichen Besucher, aber es ersparte den Marsianern Unannehmlichkeiten.

»Ich wollte euch erzählen«, sagte er, »was ich für euch getan habe. Mein ganzes Geld habe ich einer Institution übergeben, die eure Rasse schützen wird. Niemand wird euch jemals berauben. Nie wieder wird jemand etwas Ähnliches tun wie ich tun mußte. Das ist meine Buße. Akzeptiert ihr sie? Verzeiht ihr mir?«

»Ich wandere zum Mars aus!« brüllte er sie an. »Ich werde dort wohnen und arbeiten. Ich werde meine Arbeit den Interessen der Marsianer widmen — den alten Marsianern und den neuen, die von der Erde gekommen sind. Versteht ihr mich? In zwei Jahren wird man euch zum Mars zurückbringen. Durch eure Teilnahme an der Weltausstellung habt ihr eurer Heimat einen großen Dienst erwiesen. Aber ich möchte, daß ihr nicht schlecht von mir denkt. Ich möchte…«

Regan hustete. Seine Lungen machten nicht länger mit. Er blickte zur Transparentwand hinüber, die von dieser Seite undurchsichtig war, und deutete auf die Schleuse. Ob die Marsianer ihn nun verstanden hatten oder nicht — er konnte auf gar keinen Fall länger in ihrer Behausung bleiben.

Die Luftschleuse wurde ihm aufgetan. Regan taumelte hinaus, hustete und schnappte nach Luft. Schon stand der erste Reporter vor ihm.

»Mr. Regan, würden Sie bitte…«

»Nein…«

»Faktorist! Faktorist!«

»Kein Kommentar!« schrie Regan.

Er riß vor ihnen aus, rannte wie ein Besessener durch die Straßen des Metallmonds, den er hatte bauen lassen, bis er das Verwaltungsgebäude der Weltausstellung erreichte. Er wankte in sein Büro. Dort traf er Lyle Henderson, dessen Miene von Bestürzung zeugte.

»Faktorist Regan! Ein Anruf aus Denver. Die Global, Sir. Sie haben die Nachrichten gehört und…«

»Richten Sie aus, daß ich mich melde«, sagte Regan. »Ich verspüre jetzt keine Lust, mit ihnen zu reden. Sagen Sie, daß alles stimmt, das sie gehört haben. Herrgott, Lyle, besorgen Sie mir etwas zu trinken. Ich kann es brauchen.«

Hastig schüttete er den Inhalt der Pappbecher, die Lyle ihm reichte, die Kehle hinab. Bourbon? Rye? Er wußte es nicht.

»Kann ich noch etwas für Sie tun, Faktorist?«

»Nein, Lyle. Lassen Sie mich allein. Für ein Weilchen möchte ich niemanden sehen. Und unterlassen Sie die Anrede. Damit ist es vorbei.«

»Ja, Sir.«

Henderson ging hinaus.

Regan war allein. Hatten die Marsianer ihn verstanden oder nicht? Es war wohl gleichgültig, denn vermutlich würden sie ihn für immer hassen, und er konnte es nicht ändern. Er lächelte. Gegenwärtig schrieb man die Leitartikel, die seinen Edelmut preisen sollten, Milliarden hatte er verschenkt, die einträglichste Position der Welt abgegeben, um in eine Wüste zu gehen.

Fühlst du dich edelmütig, Faktorist Regan? dachte er. Nein, überhaupt nicht. Er war ein Kidnapper, ein Lügner, ein Räuber. Natürlich alles für eine gute Sache.

Sollten sie Hymnen auf seinen vermeintlichen Edelmut singen. Sie würden die Wahrheit nie begreifen. Alexander der Große allerdings hätte ihn verstanden. Er hatte geweint, als es keine Reiche mehr zu erobern gab. Das mußte Regan nicht. Er kannte eine neue Welt, und er würde sie aufsuchen, nicht als Millionär, sondern als gewöhnlicher Siedler.

Eine ganze Welt, die auf ihre Entwicklung wartete, auf die Hand eines Steuermanns, eine Welt, die…

… auf Claude Regan wartete.

Er nahm sich einen weiteren Drink. »Auf die 1992er Weltausstellung«, sagte er klangvoll, als er den Pappbecher hob. Er trank einen Schluck. Aber die Äußerung schien ihm plötzlich unangebracht. Man trank nicht auf einen bereits errungenen Triumph. Man schaute in die Zukunft. Er hob den Becher ein zweites Mal.

»Auf den Mars!« rief er und lachte, als er sich der Verblüffung entsann, die er auf der Pressekonferenz verursacht hatte. Dann erinnerte er sich des Gefühls der Schicksalhaftigkeit, das er während seines Besuchs auf dem Mars empfunden hatte, an sein Verlangen, diesen Planeten in ein Wunderwerk zu verwandeln. Nun, er würde seine Chance erhalten.

Er leerte den Pappbecher. »Hallo, Mars«, schrie er gegen die Wand des Büros. »Bereite dich auf etwas Großartiges vor! Claude Regan kommt!«

Ende

Robert Silverberg

Regans Satellit

Titel des Originals: REGAN’S PLANET

Aus dem Amerikanischen von Horst Pukallus

TERRA-Taschenbuch erscheint vierwöchentlich im Erich Fabel Verlag KG, 7550 Rastatt, Pabelhaus

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