Robert Silverberg - Regans Satellit

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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Und nun, fünfhundert Jahre später, röhrten nach Anbruch der Dämmerung drei kleine Raumschiffe himmelwärts. Irgendein Witzbold in der Presseabteilung der Weltausstellung hatte die Raumschiffe Nina, Pinta und Santa Maria getauft, und Claude Regan war durchaus nicht dagegen.

Die Passagierlisten der drei Raumschiffe enthielten prominente Namen aus aller Welt. Die Santa Maria als das Flaggschiff beförderte die hervorragendsten Persönlichkeiten: den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, den Premierminister der Europäischen Gemeinschaft und die politischen Häupter solcher Staaten wie der Sowjetunion, der Volksrepublik China, Brasiliens, Nigerias, des Kongos und Argentiniens. Auch Faktorist Claude Regan befand sich an Bord. Ein Schwarm von Würdenträgern vervollständigte die Passagierlisten der drei Fährschiffe.

Ein Nihilist hätte in diesem Moment mit einem Nukleargeschoß die Welt ihrer wichtigsten Staatsmänner berauben können. Könige und Premierminister, Schauspieler und Musiker, Sportler und Finanziers — alle waren zur offiziellen Eröffnung der Weltausstellung des Jahres 1992 gekommen.

Claude Regans Kehle war trocken, und in seiner Magengegend empfand er ein Gefühl der Leere. Fast zwei Jahre lang hatte er für diesen Tag gearbeitet. Würde etwas mißlingen? Würde das Sauerstoffsystem versagen? Konnte der Satellit aus seiner Kreisbahn geraten? Würde ein Meteor durch die Metallhülle schlagen? Würden die Ehrengäste sich angesichts der Wunder langweilen, die er zu bieten hatte.

Im Innersten seines Herzens wußte Regan, daß sie sich nicht langweilen, daß es keine Schwierigkeiten geben würde. Alles war in Ordnung. Noch am Vortag hatte er die Weltausstellung persönlich inspiziert, und er wußte, daß der Erfolg sicher war. Die Anlagen hatten bisher jeden beeindruckt, der schon einen Einblick hatte nehmen dürfen. Die begeistertsten Glückwünsche hatten ihm jene ausgesprochen, mit denen der Umgang gewöhnlich am schwierigsten war, nämlich die Medienleute, die Reporter und Kameramänner. Im Satelliten hielten sich bereits Journalisten bereit, um die Eröffnungsfeierlichkeiten aufzuzeichnen. Der ganze Rummel würde über die TV-Satelliten zur Erde übertragen werden, so daß Millionen Menschen ihn miterleben konnten.

Regan lehnte sich in sein Andruckpolster. Er schloß die Augen. Die Bremsraketen grollten. Die Santa Maria legte am Satelliten an. Die Weltausstellung stand vor ihrer Eröffnung.

»Ein Wahrzeichen der dynamischen Kraft, der harten Arbeit und der Weitsicht, die für Amerika so typisch sind…«

Das war Generalsekretär Hannikainen, der die Planer der Weltausstellung lobte.

»Heute stehen wir vor der Verkörperung von fünf Jahrhunderten des Wagemuts, vor einer erregenden Zusammenfassung der kühnsten Träume unseres Vaterlands…«

Es war Präsident Hammond, der so klangvoll wie immer sprach.

»Eine bewunderswerte wissenschaftliche Errungenschaft, ein historischer Höhepunkt in der Eroberung der Welt durch den Menschen…«

Premierminister Falaise aus Europa, der großzügig den Leitgedanken der Weltausstellung pries.

Claude Regan zwang sich, den Ansprachen geduldig beizuwohnen. Keinem war es erlaubt, mehr als fünf Minuten zu reden — und welche Protokollschwierigkeiten es gegeben hatte, um das durchzusetzen! —, aber trotzdem mußte man den wichtigsten Staatsmännern der Erde sein Ohr leihen. Und natürlich waren da noch, nicht zu übersehen, die Vertreter der Religionsgemeinschaften. Bedauerlicherweise war der Papst bei seiner Weigerung geblieben und nicht zur Weltausstellung erschienen, aber immerhin hatte er einen Vertreter des Heiligen Stuhls geschickt. Regan räumte ihm die gleiche Redezeit wie einem Rabbiner, einem presbitorianischen Priester (von einer Mehrzahl nichtkatholischer Christen zu ihrem Vertreter auf der Weltausstellung gewählt), und einer Reihe hinduistischer, islamischer und buddhistischer Führer.

Und dann, nach ziemlich langer Zeit, kam Claude Regans eigener Auftritt. Er lächelte huldvoll in die TV-Kameras, ließ seinen Blick über die vor ihm versammelten Staatsmänner schweifen, musterte die Kolonnaden der Zentralhalle, in der auch der marsianische Pavillon lag, und gab mit leiser Stimme seine Erklärung ab. »Ich möchte den Worten, die bereits gesagt worden sind, nicht viel hinzufügen. Ich möchte lediglich das ganze Universum im Namen der Vereinigten Staaten zur Teilnahme an unserem fünfhundertsten Geburtstag einladen. Das ist alles. Hiermit erkläre ich die Weltausstellung des Jahres 1992 zu Ehren von Kolumbus und seiner Amerikaentdeckung für eröffnet.« Er erhielt Beifall. Regan schnitt ein seidenes Band durch. Die Staatsmänner und Würdenträger drängten vorwärts.

Regan ging mit ihnen. Natürlich gab es am marsianischen Pavillon sofort großen Andrang. Selbst die höchsten Persönlichkeiten der Welt erlagen der Faszination des Außergewöhnlichen.

»Bemerkenswert«, konstatierte der Generalsekretär der Vereinten Nationen.

»Unglaublich«, versicherte der Präsident der Vereinigten Staaten.

»Was für niedliche kleine Zwerge«, kommentierte der kleinwüchsige Kanzler der Bundesrepublik.

Regan strahlte. Die versammelten Ehrengäste starrten durch die einseitig durchsichtige Glaswand. Die Marsianer im Innern, die nichts von ihren Bewunderern wußten, gingen den täglichen Verrichtungen ihres Lebens nach. Selbst wenn sie von ihnen gewußt hätten, sie würden sich nicht sonderlich um die Leute auf der anderen Seite der Wand geschert haben.

Es kostete Regan erhebliche Mühe, einige Mitglieder der Gruppe aus der Ansammlung zu lösen, um ihnen andere Pavillons zu zeigen.

»Das hier sind die Gladiatoren«, sagte Regan. Zwei muskelbepackte junge Männer verbeugten sich. »Wir werden ihnen später zusehen.«

»Werden sie auf Leben und Tod kämpfen?« wollte Vorsitzender Ch’ien wissen.

Regan schüttelte den Kopf. »Das nicht. Solche Sitten hat die Menschheit überwunden, Vorsitzender Ch’ien.

Sie werden sich ganz einfach ein bißchen durch die Gegend jagen. Mit Netz und Dreizack und dergleichen.«

Regan erwähnte nicht, daß man Kämpfe auf Leben und Tod völlig ernsthaft in Erwägung gezogen hatte, als die Weltausstellung noch eine unsichere Angelegenheit war. Man hatte nahezu alles erwogen, das mit einiger Wahrscheinlichkeit hätte Besucher anziehen können. Immerhin lag der Satellit außerhalb der Gesetzgebung jeder irdischen Regierung. Spielkasinos, Gladiatoren, Stierkämpfe, Trampolintänzer — Regan hatte alles berücksichtigt, aber es hatte sich erübrigt, für solche Dinge zu werben. Die Marsianer hatten alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Natürlich, so wußte Regan, fiel es mit einem ausverkauften Haus wesentlich leichter, sich tugendhaft zu benehmen.

Es ließ sich nicht übersehen, daß die Ehrengäste, während er sie von einem Pavillon zum nächsten führte, höchst beeindruckt waren. Sogar Regan selbst war beeindruckt. Die Pavillons wirkten prachtvoll. Jede Etage des Satelliteninnern war vollgefüllt mit den Werken menschlicher Kunstfertigkeit — einstöckige Gebäude von wunderschöner Architektur, klein und dennoch elegant, enthielten die Wunder von Wissenschaft, Technologie und die Wunder der Natur. Hier und dort gab es ein Fenster mit Blick in den Weltraum.

Heute war alles umsonst. Die heutigen Besucher waren keine gewöhnlichen Kunden, die bezahlen mußten. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen durfte heute einen Blick auf die Sterne werfen, ohne das Entgelt zu entrichten. In der nächsten Woche würde das allerdings nicht mehr möglich sein.

Es erwies sich als unmöglich, die Gruppe beieinanderzuhalten. Die Gäste verteilten sich durch den gesamten Satelliten — in die Zentralhalle, die auch Halle der Planeten hieß, weil dort Modelle der Planeten in maßstabgerechten Kreisbahnen hingen; in die Hauptstraße mit ihren Läden und Geschäften; in die Drei-D-Sensualshows, gespendet von den Studios aus Hollywood; zu den kommerziellen Ausstellungen und den Pavillons der Länder; zum Springbrunnen; zu den Fenstern, die einen Blick auf das Universum gestatteten.

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