Robert Silverberg - Regans Satellit

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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Die Marsianer atmeten Luft. Es handelte sich um eine Sauerstoff-Stickstoff-Mischung, jener nicht unähnlich, die die Erdenmenschen atmeten, aber mit anderen Verhältnissen der Zusammensetzung, nämlich höherem Stickstoff- und geringerem Sauerstoffgehalt. Sie tranken Wasser, und das — Regan dankte Gott dafür — war ganz gewöhnliches H 2O. Allerdings enthielt es winzige Mengen von Zusätzen, die die Wurzeln jener Pflanze, die das Wasser speicherte, aus den Tiefen des Marsbodens sog. Würden die Marsianer überleben, wenn die Speicherpflanzen sie mit nicht-marsianischem Wasser versorgten? Die medizinischen Berater bejahten die Frage.

»Wir müssen es riskieren«, sagte Regan.

Alles mußte unter vollständiger Geheimhaltung ablaufen. Falls auch nur ein Wort zu früh an die Öffentlichkeit drang, würde man heftige Proteste erheben — von seiten der Wissenschaftler, der Siedler auf dem Mars, der Raumbehörde und verschiedenen Teilen der irdischen Presse. Selbstverständlich würde solches Gezeter die Verwirklichung von Regans Absicht verhindern.

Nein, er mußte die Welt vor vollendete Tatsachen stellen. Hier sind sie, würde er ganz einfach erklären, Marsianer in ihrer natürlichen Umgebung! Sollte die Welt den Atem anhalten. Es würde zu spät sein, um noch etwas dagegen tun zu können. Und das Publikum, von den fremden Geschöpfen restlos fasziniert, würde sich drängen, um sie bestaunen zu dürfen. Regan hatte die Chroniken über jene amerikanischen Indianer nachgelesen, die im 16. und 17. Jahrhundert nach Europa gebracht worden waren. Sie waren eine Sensation gewesen, diese Besucher aus einer neuen Welt. Unglücklicherweise waren die meisten der an europäische Höfe geholten Indianer alsbald dahingeschieden, durch Blattern, Masern, Geschlechtskrankheiten, Alkoholismus oder schlichtweg durch Überforderung. Es wäre außerordentlich ärgerlich, sollte einer von Regans Marsianern während der Weltausstellung sterben. Aber dazu mußte es keineswegs kommen, wenn man die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen traf.

Genau das tat Regan. Im Innern des Raumschiffs, das sie vom Mars holte, würde man sie in einer ihren natürlichen Umweltbedingungen angepaßten Kammer transportieren. Und wenn sie den Zeitraum von ungefähr einer Woche überlebten, den der Flug vom Mars zur Erde beanspruchte, sollten sie sofort in einer gleichartig heimatähnlichen Umgebung einquartiert werden.

Würden sie überleben? Würden sie sterben?

Sie durften nicht sterben. Regan gelobte es sich. Er würde ihnen jede nur erdenkliche Aufmerksamkeit widmen lassen. Tägliche ärztliche Untersuchungen. Von allem ausschließlich das Beste. Wenigstens das mußte er im Interesse seiner schutzlosen Opfer tun.

So flog Regan zum Mars. Diesmal nicht als Besucher, sondern als Räuber.

Das gecharterte Raumschiff landete auf dem Raumhafen von Marsport. Niemand erwartete ihn, um ihn willkommen zu heißen. Niemand überbrachte ihm die Schlüssel der Stadt, denn er hatte seine Ankunft nicht angekündigt. Dies war eine geheime Mission, die rasch abgewickelt werden mußte.

Lediglich Dick Avery kam hinaus zum Raumschiff gefahren. Als Repräsentant der Global Factors auf dem Mars hatte man ihn in den Zweck der Expedition eingeweiht. Ihm war anzusehen, daß er dagegen Vorbehalte hegte.

»Ist das wirklich Ihr Ernst, Faktorist?«

»Mir ist es damit so ernst wie mit allem.«

»Es wird mächtigen Ärger geben, Faktorist«, mahnte Avery ihn.

»Damit habe ich mich abgefunden.«

»Sie werden auf dem Mars kein beliebter Mann sein. Die Siedler hier sind regelrecht vernarrt in die alten Marsianer.«

»Ich beabsichtige nicht, sie auszurotten«, sagte Regan. »Ich möchte nur ein paar davon für eine Weile ausleihen.«

Avery wollte offensichtlich noch etwas erwidern, doch er entschied sich anders und hielt den Mund. Nach einem Moment des Schweigens nickte er. »Also gut, Faktorist«, sagte er dann. »Ich stehe zu Ihrer Verfügung, wann immer Sie es wünschen.«

Der Konvoi durchquerte die Wüste.

Avery und Regan fuhren in einem Geländefahrzeug voran. Dahinter rollte der Transporter, in dem die Marsianer fortgebracht werden sollten. Den Schluß bildete ein zweites Geländefahrzeug, in dem Regans Mediziner und Techniker fuhren.

Regan schwieg, während die Kolonne durch die kühlen roten Ebenen zu den Höhlen strebte. Er fühlte sich nicht besonders wohl bei der Verwirklichung seines Planes. Immer wieder versicherte er sich, daß unabweisbarer Sachzwang ihn zu diesem verzweifelten Schritt getrieben hatte. Aber seine Beteuerungen wirkten auf ihn selbst schrecklich hohl.

»Da sind wir ja«, sagte Regan.

»Nein«, antwortete Dick Avery. »Entschuldigen Sie, Faktorist, dies ist nicht die Höhle, die Sie damals besichtigt haben. Es ist die daneben.«

»Oh. Nun gut.«

Sie setzten den Weg fort. Eine Meile weiter hielten sie und verließen die Fahrzeuge. Regan fühlte sich unter seinem Atemhelm wie gefangen. Der Sand knirschte unter seinen Füßen, als sei er seit hundert Millionen Jahren der erste Mensch, der sich darauf bewegte. Sie schritten über den Wüstenstreifen, der sie noch von der Höhle trennte. Der Transporter wurde in der Nähe des Höhleneingangs geparkt, wie ein bulliger Dinosaurier, der sich anschickte, über die Wesen in der Höhle herzufallen.

Regan ging hinein, nur von Dick Avery begleitet. Der Rest der Mannschaft blieb draußen zurück und wartete.

Einige Marsianer ließen sich blicken. Die kleinen lederhäutigen Zwerge musterten die Eindringlinge ohne Neugier und ohne Interesse. Solche Eigenschaften waren längst aus ihren Persönlichkeiten verschwunden. Sie verhielten sich auf eine Weise passiv, die Zorn erregte, und waren so verschlossen, daß es einen in den Irrsinn treiben konnte.

Regan deutete mit dem Finger auf einen von ihnen. »Du. Mit dir habe ich schon einmal gesprochen, nicht wahr?«

»Ja.«

»Über eure Teilnahme an der Weltausstellung.«

Keine Reaktion.

»Du weißt doch, um euch dort zu zeigen.« Regan sprach sehr laut, als könne er die Verständigung damit erleichtern. »Wir werden gut zahlen. Wir werden euch geben, was ihr nur wollt.«

»Wir möchten nicht fort von hier.«

»Ihr bekommt eine ununterbrochene Wasserzufuhr, ein Reservoir nur für euch. Einen elektrischen Generator. Weißt du, was das ist? Es macht Licht.«

»Wir haben Licht.«

»Aber elektrisches Licht ist heller. Hört zu, ihr könnt alles haben, was ihr wollt. Medizin, Nahrung, Werkzeug, Geld, alles. Was wollt ihr?«

»Nichts.«

»Ihr müßt doch irgendwelche Wünsche haben!«

»Wir wünschen, daß man uns in Ruhe läßt.«

»Ich bitte euch…«

»Es ist sinnlos, Faktorist«, murmelte Avery. »Warum wollen Sie das nicht einsehen? Es ist gänzlich sinnlos.«

»Sie haben recht«, sagte Regan. Traurig musterte er die kleine Gruppe der gleichmütig dreinschauenden Marsianer. Dann wandte er sich ab und kehrte zum Höhleneingang zurück, wo seine Techniker und Mediziner warteten. Regan nickte ihnen zu.

»Also los«, sagte er. »Sechs von ihnen. Zwei männliche Erwachsene, zwei weibliche Erwachsene, ein Kind von jedem Geschlecht. Gehen Sie nicht grob mit ihnen um. Das ist ein Befehl.«

Sie betraten die Höhle.

Er ging hinaus.

Er marschierte etwa einhundert Meter weit in die Wüste hinaus, blieb dort stehen und scharrte mit den Stiefeln im Sand. Den Anblick der Marsianer, wie man sie aus dem Schutz ihrer Höhle zerrte, vermochte er nicht zu ertragen.

Gegenwärtig konnte er nicht einmal sich selbst ertragen.

»Am 30. Juli 1992 waren die ersten drei Monate der Weltausstellung restlos ausverkauft«, sagte Lyle Henderson. »Für diesen Zeitraum ist kein einziger Fährenplatz mehr frei.«

Regan nickte. »Wie kommen die Arbeiten an den zusätzlichen Flugverbindungen voran?«

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