Robert Silverberg - Regans Satellit

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Regans Satellit: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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Und natürlich zu den Marsianern.

Der marsianische Pavillon wurde ständig belagert. Ein Teil der Gäste interessierte sich kaum noch für den Rest der Weltausstellung. Sie blieben wie angewurzelt vor der Transparentwand stehen und starrten mit offenen Mündern die zwergenhaften Geschöpfe vom Roten Planeten an.

Ständig schüttelten Besucher Regans Hand und gratulierten ihm. Sogar Nola, die monatelang kaum ein Wort mit ihm gesprochen hatte, deren Anwesenheit bei den Eröffnungsfeierlichkeiten aus Gründen der Public Relations jedoch unvermeidlich gewesen war, schaffte es, ihn anzulächeln. »Es ist wirklich großartig, Claude.«

Regan war über die Aufrichtigkeit ihres begeisterten Lobes überrascht. Aber er hatte seinerseits eine kleine Überraschung für Nola vorgesehen.

Freitag, 13. Oktober.

Die Weltausstellung war seit vierundzwanzig Stunden im Gange, und die Besucher strömten hindurch, jene wenigen Glücklichen, die zur Stelle gewesen waren, als die ersten Tickets angeboten wurden. Die Kassen klingelten. Es hatte sich als erforderlich erwiesen, die Besichtigung des marsianischen Pavillons einer Zeitbeschränkung zu unterwerfen; jede halbe Stunde wurde der Vorplatz geräumt, und wer die kleinen Geschöpfe noch einmal zu sehen wünschte, mußte ein zweites Mal bezahlen. Die Weltausstellung war ein Erfolg, und Claude Regan hielt diesen Tag für seinen Glückstag. Es war Freitag, der dreizehnte, gewiß, aber dagegen konnte man nichts tun; der neue Kalender lieferte in jedem Jahr vier davon. Er befand sich nun seit achtundzwanzig Stunden auf den Beinen, aber die Müdigkeit hatte ihn noch nicht überwunden. Er mußte noch eine Stunde lang durchhalten. Im Auditorium des Pavillons der Global Factors sollte eine Pressekonferenz stattfinden.

Der Raum war mit Reportern überfüllt. Als Regan eintrat, begannen sie ihm Fragen zuzurufen, aber er brachte sie mit einigen Gebärden zum Schweigen.

»Keine Fragen«, sagte er. »Ich habe ein paar Erklärungen abzugeben.«

Sie beruhigten sich. Regan räusperte sich laut.

»Zunächst möchte ich allen danken«, begann er, »die dazu beigetragen haben, diese Weltausstellung zu dem Erfolg zu machen, als der sie sich nun herausgestellt hat. Ich danke Hal Martinelli und Lyle Henderson, meinen Mitarbeitern, und Tim Field von der Global Factors, die mir in mancherlei Beziehungen geholfen haben, und ich danke Präsident Thomas Hammond der Vereinigten Staaten, den prächtigen Mitarbeitern der Aero do Brasil, die diesen herrlichen Satelliten für uns gebaut haben — diesen Leuten danke ich und vielen hundert anderen, ihnen gilt mein herzlicher Dank. Wie Sie wissen, ist es etwas länger als zwei Jahre her, seit ich die Aufgabe übernommen hatte, die Weltausstellung des Jahres 1992 zu Ehren von Kolumbus vorzubereiten. Es sind zwei hektische Jahre und nicht immer sehr erfreuliche Jahre gewesen — aber es war niemals langweilig, und ich freue mich, heute sagen zu können, daß die Arbeit sich gelohnt hat. Es liegt eine beachtliche Anzahl von Buchungen für die Weltausstellung vor, und wir werden weitere Tickets in den Handel bringen, sobald neue Fährschiffe gebaut sind. Die Menschen der Erde brennen darauf, den Satelliten zu besuchen und zu sehen, was es hier zu sehen gibt, und wir, glauben Sie mir, brennen darauf, sie willkommen zu heißen. Ich zweifle kaum daran, daß der Höhepunkt dieser Ausstellung der marsianische Pavillon ist. Ich finde das große Interesse, auf das die Besucher von unserem Nachbarplaneten hier stoßen, sehr ermutigend. Ich halte ihre Anwesenheit für eine Sache von überwältigender Bedeutung. Ihre Teilnahme besitzt einen wunderbaren symbolischen Wert — denn so wie Kolumbus Europa eine neue, von seltsamen, ungewöhnlichen Geschöpfen bevölkerte Welt brachte, so bringt auch diese Weltausstellung, die Kolumbus’ Großtat ins Gedächtnis ruft, der Erde die Bewohner einer Neuen Welt der Gegenwart näher. Damit komme ich zu einem anderen wichtigen Aspekt: Dies ist die letzte Weltausstellung, die stattfindet. Von nun an werden wir es anders nennen müssen. Künftig wird es nur noch Weltenausstellungen geben — Ausstellungen der Welten. Auf dem Mars entsteht eine wundervolle neue Welt, eine Welt von Kolonisten, und wir dürfen nicht die alten Marsianer vergessen. Ich habe überdies die Ehre, Ihnen bekanntgeben zu dürfen, daß die Global Factors Incorporation beschlossen hat, ein langfristiges Projekt einzuleiten, das viele Milliarden Dollar kosten wird, ein Projekt, um mit intelligentem Leben in allen Teilen des Universums in Kontakt zu treten, so daß künftige Weltenausstellungen von wirklich intergalaktischem Maßstab sein können.«

Regan legte eine Pause ein. Er spielte mit dem Mikrophon und lauschte dem Summen der zahlreichen Recorder, die seine Worte aufzeichneten. Zweifellos würde die Global Factors von dem neuen Projekt, in das er sie soeben verwickelt hatte, ziemlich überrascht sein. Immerhin hatte Regan es lediglich in inoffiziellem Rahmen mit Tim Field diskutiert. Aber der Global Factors standen noch größere Überraschungen bevor. Er befeuchtete seine Lippen.

»Und nun eine persönliche Erklärung«, sagte er, und die versammelten Reporter lauschten mit erhöhter Aufmerksamkeit. »Ich betrachte den erfolgreichen Start dieser Weltausstellung als den Höhepunkt meiner Karriere. Ja, Sie haben richtig gehört. Obwohl ich erst sechsunddreißig bin, hege ich die Überzeugung, daß ich alles erreicht habe, was sich für einen Mann auf der Erde erreichen läßt. Macht, Reichtum und nun eine große persönliche Befriedigung — was kann ein Mann mehr wollen? Deshalb lege ich mit Wirkung zum 1. November meinen Posten als Erster Geschäftsführer der Global Factors Incorporation…«

Das gleichzeitige Keuchen der Versammlung verursachte ein Geräusch, das so laut klang wie das Platzen eines Wasserrohrs. Regan lächelte nur.

»… nieder«, beendete er den Satz. »Ich habe den Faktoristen Tim Field zu meinem Nachfolger ernannt, und ich bin sicher, daß er die Geschicke dieser großen Gesellschaft gut und zuverlässig lenken wird. Zugleich unterbreche ich alle meine Verbindungen zur Welt des Geldes. Ich wandere nach Marsport aus, wo ich das bescheidene Leben eines Siedlers führen werde.« Ringsum rutschten massenhaft Brauen aufwärts. »Anfang des nächsten Monats werde ich dort eintreffen. Ich bin bereit, der Siedlung auf jede Weise zu nutzen, die man von mir erwartet. Was mein persönliches Vermögen betrifft, so übereigne ich es der Claude-Regan-Stiftung, einer gemeinnützigen Organisation, die sich fortan für den Schutz und die Erhaltung der Kultur der alten Marsianer einsetzen wird. Ich hoffe, daß dieses Geld eine Garantie dafür darstellt, daß diese Rasse den Rest ihrer Tage in Frieden und Sicherheit zubringen kann.«

In der Halle entstand Aufruhr.

»Faktorist Regan! Faktorist Regan!« Zahllose Stimmen brüllten seinen Namen. »Wir möchten gerne wissen…«

Regan winkte ab. »Wie ich schon sagte, werde ich auf dieser Pressekonferenz keine Fragen beantworten, und ich werde auch nie mehr Pressekonferenzen geben. Meine Gründe für die Entscheidung, von der ich Sie soeben in Kenntnis gesetzt habe, sind ausschließlich privater Natur, und ich sehe keine Notwendigkeit, sie zu rechtfertigen. Vielen Dank.«

Er ging hinaus und ließ sie untereinander schreien und streiten. Im Vorraum stellte Nola ihn zur Rede.

»Bist du verrückt?« schrie sie. »Wie kannst du dein ganzes Geld weggeben? Deinen Posten niederlegen!«

»Du wolltest doch, daß ich mich zurückziehe, Nola. Im Interesse meiner Gesundheit. Du hast gesagt, ich würde zu schwer arbeiten.«

»Aber eine Stiftung für Marsianer? Claude, das ist ja Wahnsinn! Es kann doch unmöglich dein Ernst gewesen sein, daß du Siedler auf dem Mars werden willst.«

»Ich habe es so gemeint«, sagte er. »Es ist wahr.«

Ihre Augen weiteten sich. »Und was wird aus mir?«

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