Robert Silverberg - Regans Satellit
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- Название:Regans Satellit
- Автор:
- Издательство:Erich Fabel
- Жанр:
- Год:1976
- Город:Rastatt
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Ein Roman aus dem Jahr 1992.
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»Die erste wird im Februar den Betrieb aufnehmen«, sagte Henderson. »Drei weitere sollen den Betrieb im Mai beginnen. Das müßte ausreichen.«
»Hoffen wir es. Welche Zahlen liegen für das zweite Vierteljahr vor?«
Henderson schaute in seine Unterlagen. »Zwischen dem 12. Oktober und dem nächsten Juni sind sämtliche Wochenendflüge ausgebucht. Außerdem mehr als dreiundsiebzig Prozent der Flüge an Werktagen zwischen dem 12. Januar und dem 12. April. Der Rest dürfte ziemlich schnell gebucht werden. Ich schätze, daß die Weltausstellung am Eröffnungstag für mindestens das erste Veranstaltungsjahr gänzlich ausgebucht sein wird.«
»Es gibt bereits einen schwarzen Markt für Tickets«, bemerkte Hal Martinelli. »Ein Fährenplatz innerhalb der beiden ersten Monate wird mit ungefähr fünfhundert Dollar gehandelt.«
Regan lächelte schwach. »Schließlich entwickelt sich doch alles recht gut, nicht wahr?«
»Es ist wegen der Marsianer«, sagte Henderson.
»Ja. Die Marsianer.«
»Wie nehmen sie es auf?« fragte Martinelli.
Regan hob die Schultern. »Anscheinend macht es ihnen nichts aus«, sagte er. »Ehrlich, sie machen wirklich den Eindruck, als ginge sie alles gar nichts an.«
Das war die reine Wahrheit. Erst vor zwei Tagen hatte Regan nochmals den Satelliten routinemäßig inspiziert. Natürlich hatte er auch den inzwischen fertiggestellten marsianischen Pavillon begutachtet. Die Marsianer lebten nun seit acht Wochen darin.
Sie verhielten sich in ihrem Pavillon ganz so, als sei er tatsächlich ihre heimatliche Höhle. Allerdings sah es im Pavillon auch genauso aus. Er war eine perfekte Nachbildung, ausgenommen die Tatsache, daß eine Wand aus nur von draußen durchsichtiges Glas bestand, damit die Besucher die fremden Wesen aus der Nähe betrachten konnten. Regan hatte einen Schutzhelm angelegt und die Höhle betreten, um mit seinen Gefangenen zu sprechen. Sie hatten ihn mit dem empfangen, was er inzwischen den marsianischen Blick nannte: mit vollständig unbeteiligten, ausdruckslosen und nichtssagenden Mienen.
»Ich wollte nachschauen, ob es euch hier bequem genug ist«, sagte Regan.
»Es geht uns gut.«
»Das ist sehr wichtig«, sagte Regan. »Ich möchte, daß ihr es wirklich angenehm habt. Ihr sollt euch wirklich wie daheim fühlen.«
»Es geht uns gut.«
Wie es schien, nahmen sie es ihm nicht einmal übel, daß er sie entführt hatte. Ihre Augen drückten nicht den geringsten Vorwurf aus. Ihr neuer Aufenthaltsort schien ihnen durchaus zu gefallen. Die Entführung schien sie nicht zu bekümmern. Regans Gewissen jedoch war dadurch kaum erleichtert. Die Tatsache, so dachte er, daß seine Gefangenen allem Anschein nach keine Unannehmlichkeiten litten, änderte nichts daran, daß er eine Schandtat begangen hatte.
Doch mittlerweile stand es fest, daß die Anwesenheit der Marsianer im Satelliten tatsächlich über Erfolg oder Mißerfolg der 1992er Weltausstellung entschieden hatte. Daran gab es nichts zu rütteln. An jenem Tag, an dem Regan ihre Teilnahme an der Weltausstellung öffentlich bekanntgegeben hatte, war eine Welle der Überraschung um die Welt gerast, für deren Ausmaße er keinen Vergleich wußte. Plötzlich wollte jedermann Tickets für die Weltausstellung. Regan ließ eine Truppe von ausgewählten Korrespondenten aller Medien zum Satelliten fliegen und sie den marsianischen Pavillon besichtigen, und sie kehrten mit Fotografien zurück zur Erde, die das Interesse der Menschen weiterhin verstärkten. Lebende Marsianer! Auf der Weltausstellung zu sehen!
Wer hätte da widerstehen können?
Niemand konnte widerstehen.
Seltsamerweise gab es weniger Aufruhr um die Entführung der Marsianer, als Regan erwartet hatte. Hauptsächlich lag dies jedoch daran, daß niemand auf den Gedanken kam, die Anwesenheit der Marsianer könne unfreiwilliger Natur sein. Sie machten in ihrem Pavillon einen ganz und gar normalen Eindruck. Die Marsianer auf dem Mars reichten keine Proteste ein. In ihrer passiven Art kümmerten sie sich nicht um das Verschwinden ihrer sechs Rassegefährten. Die Siedler auf dem Mars gaben ihrer Verwunderung Ausdruck, daß die Marsianer sich scheinbar bereit erklärt hatten, ihre Höhle zu verlassen und an der Weltausstellung teilzunehmen. Aber falls irgend jemand die Wahrheit ahnte, so drang jedenfalls nichts davon an Regans Ohren.
Die Weltausstellung war gesichert.
Die Marsianer waren die größte Attraktion aller Zeiten. Jeder redete von ihnen. Jeder wollte sie sehen. Folglich entwickelten die Finanzen der Weltausstellung sich erstmals seit dem Beginn des Projekts positiv. Nach dem Stand der Ticketvorverkäufe und der Einnahmen aus Pachtverträgen für Pavillons bestand nun immerhin die Gewißheit, daß die Weltausstellung kein Verlustgeschäft werden würde. Das war das wichtigste. Regans Zwischenrechnungen ergaben, daß der Rückkauf der Obligationen plangemäß erfolgen konnte, das Sachvermögen der Weltausstellung einen guten Preis erzielen und die Ausstellung ohne Verluste für die Investoren beendet werden konnte. Das Ansehen der Vereinigten Staaten würde steigen, und das Publikum durfte sich an Sehenswürdigkeiten berauschen. Regan war überzeugt, daß sich diese Entwicklung mit Recht als Erfolg bezeichnen ließ.
Die Aufsichtsräte der Global Factors begannen, ihrem eigenwilligen ersten Geschäftsführer wieder freundlichere Blicke zu schenken. Sogar Rex Bennett lächelte gelegentlich, wenn die Finanzlage der Weltausstellung sich erneut besserte.
Eines Tages unterhielt sich Tim Field mit Regan über die Zukunft. »Beabsichtigst du noch immer, den Ausstellungssatelliten an die Global Factors zu verkaufen, wenn die Weltausstellung 1993 endet?«
»Sicherlich.«
»Und die Marsianer?« erkundigte sich Fields. »Bleiben sie auch zu unserer Verfügung?«
»Auf gar keinen Fall«, erklärte Regan grob. »Das Abkommen, das ich mit ihnen getroffen habe, bezieht sich ausschließlich auf die Weltausstellung. Sie können unmöglich für immer Ausstellungsstücke bleiben. Sobald die Weltausstellung schließt, kehren sie zum Mars zurück.«
»Aber es wäre außerordentlich zum Vorteil der Global Factors, Marsianer zu Besichtigungszwecken verfügbar zu haben«, wandte Field ein. »Wenn wir den Satelliten als eine Art Vergnügungspark benutzen, wäre es doch profitabel, dort auch Marsianer zu zeigen.«
Regan schüttelte seinen Kopf. »Das wäre zum Vorteil der Global Factors, aber keineswegs zum Vorteil der Marsianer. Sie gehören nicht in einen Zoo. Deshalb werden sie heimkehren. Die Global Factors wird sich andere Methoden ausdenken müssen, um Besucher in den Satelliten zu locken, Tim.«
Field wirkte ein wenig verblüfft darüber, daß der Faktorist Claude Regan das Wohlergehen einiger Marsianer über den Vorteil der Global Factors stellte. Regan lächelte. »Was ist los, Tim?«
»Nichts.«
»Doch. Du denkst, daß ich der guten alten Firma allmählich untreu werde, oder?«
»Nun…«
»Die Marsianer werden zum Mars heimkehren. Das ist meine endgültige Entscheidung, Tim.«
Anscheinend fand Field sich damit ab. Künftig wurde nicht mehr über das Thema gesprochen. Regan besuchte seine Marsianer ein weiteres Mal, um sicherzugehen, daß sie nach wie vor gut versorgt wurden. Sie beschwerten sich nicht. Sie schienen weder glücklich noch unglücklich. Sie wirkten — nun, eben wie Marsianer.
15.
12. Oktober 1992.
Fünfhundert Jahre zuvor, zwei Stunden nach Mitternacht, rollte ein Kanonenschuß über die stille karibische See, und eine fünf Wochen dauernde Reise über den unerforschten Atlantik hatte ihren Höhepunkt erreicht. Ein Seemann schrie aus rauher Kehle: » Tierra! Tierra! « , als er Land sichtete. Ein genuesischer Kapitän namens Christofero Colombo erhielt auf diese Weise seinen Platz in der Geschichte, trotz aller Ansprüche früherer Entdecker wie Hoei-Shin aus China, Ari Marson aus Island, Leif Erikson und Prinz Madoc aus Wales.
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