Robert Silverberg - Regans Satellit

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Regans Satellit: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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»Wir müssen mehr Tickets verkaufen«, erklärte Regan.

Aber das zu tun, war schwerer als es zu versprechen. Niemand riß sich darum. Es war allgemein bekannt, daß pro Tag nur eine begrenzte Zahl von Fährenplätzen belegt werden konnte, es war bekannt, daß nur jene, die sich beeilten und nochmals beeilten, das Glück haben würden, die Weltausstellung überhaupt zu sehen zu bekommen. Und dennoch machte niemand Anstalten, sich sonderlich zu beeilen.

Manche Firmen hatten Tickets für ihr Personal gekauft. Diese Abnahmen machten bisher den größten Teil der Verkäufe aus. Die Öffentlichkeit jedoch hatte noch nicht damit begonnen, Tickets in erheblichen Mengen zu erwerben.

»Sie warten auf die Eröffnung«, murmelte Lyle Henderson. »Dann wird es wahrscheinlich einen riesigen Ansturm geben.«

»Aber darauf können wir uns nicht verlassen«, kommentierte Martinelli. »Wir müssen die Tickets auf methodische und übersichtliche Weise absetzen. Und das heißt, wir müssen ständig welche verkaufen, Monat für Monat, das ganze Frühjahr und den ganzen Sommer hindurch.«

Regan hatte für eine ganze Weile geschwiegen. Jetzt drehte er sich um. »Ich weiß«, sagte er langsam, »was die Schwierigkeit ist. Wir brauchen eine besondere Attraktion. Etwas, das die Leute anzieht wie ein Magnet. Wir bieten eine Menge hübscher Pavillons und sehr viel interessantes Zeug, aber wir müssen noch mehr bieten.«

»Aber was?« fragte Henderson.

»Wir müssen ihnen etwas vorführen«, sagte Regan, »das sie auf der Erde unmöglich zu sehen bekommen können. Und damit meine ich nicht nur einen Blick hinaus in den Weltraum. Wir preisen die Neuartigkeit und Einzigartigkeit dieser Weltausstellung an, aber Museen und Pavillons könnten sie auch auf der Erde haben. Doch wir könnten ihnen etwas bieten, das bisher nicht vorgesehen ist und wofür Millionen von Menschen bezahlen würden, um es sehen zu dürfen.«

»Trampolintänzer?« meinte Henderson. »Sensualshows? Gladiatoren? Das ist alles schon eingeplant.«

»Sie hören nicht richtig zu«, sagte Regan. »Solche Dinge können sie auch daheim sehen, auf der Erde, in ihren Wohnorten. Mir schwebt etwas anderes vor. Marsianer.«

Henderson und Martinelli blinzelten ihn an. » Marsianer? «, sagten sie beide beinahe gleichzeitig.

Regan nickte. »Ein marsianischer Pavillon. Ganz klar! Wir stellen ihn in die fünfte Etage, direkt neben den Pavillon der Global Factors. Fünf oder sechs alte Marsianer in ihrer natürlichen Umgebung. Eine Höhle, ein paar marsianische Pflanzen, eine marsianische Familie. Die Leute werden sich über den Haufen rennen, um einen Blick auf sie werfen zu können.«

»Richtige Marsianer?« fragte Martinelli.

»Was sonst?« erwiderte Regan. »Ein paar echte Marsianer.«

»Lassen sich welche beschaffen?«

»Ich denke schon«, sagte Regan. Er unterdrückte den Widerstand, den sein Gewissen zu leisten begann. »Als ich im vergangenen Sommer auf dem Mars war, habe ich die Höhlen der Marsianer besucht, wie Sie wissen. Schon damals kam mir der Gedanke, einen marsianischen Pavillon einzurichten, und ich habe einigen Marsianern ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Sie schienen mich zu verstehen, aber waren nicht sehr von dem Gedanken angetan, und so ließ ich ihn fallen.«

»Und Sie glauben, daß sie sich diesmal überreden lassen?«

»Nein«, sagte Regan, »das glaube ich nicht.« Er sah Martinelli an. »Hal, wie ist der legale Status der alten Marsianer?«

»Ich begreife nicht ganz, Sir.«

»Sind sie durch Gesetze geschützt? Sind sie Schützlinge der Vereinten Nationen oder etwas Ähnliches?«

Martinelli schüttelte den Kopf. »Ich könnte das nachprüfen, Sir. Aber ich bezweifle, daß in dieser Hinsicht schon eine Entscheidung herbeigeführt wurde. Die Tatsache ihrer Existenz ist noch nicht lange bekannt.«

»Also gut«, sagte Regan. »Beschäftigen Sie sich einen Tag lang damit. Unterdessen gehe ich von der Annahme aus, daß uns niemand ins Handwerk pfuschen kann. Rufen Sie ein halbes Dutzend Techniker und einen Ökologen oder zwei, daß wir diese Sache planen können. Ich wünsche eine so perfekte Einrichtung des Pavillons, daß kein Marsianer ihn von seiner heimatlichen Höhle unterscheiden kann. Die gleiche Temperatur, die gleiche Atemluft, die gleichen Verhältnisse — die gleichen alltäglichen Zustände. Es kümmert mich nicht, wenn es fünfzig Millionen kostet. Wir sind jetzt in einer verzweifelten Lage und müssen schnell etwas unternehmen.«

Regan befeuchtete seine Lippen. Sein Herz klopfte heftig, seine Hände waren eiskalt.

Alles in ihm lehnte sich gegen sein Vorhaben auf, aber er stand mit dem Rücken zur Wand. Die Weltausstellung war in Gefahr, noch vor ihrer Eröffnung zu scheitern. Und er mußte alles daransetzen, ihre Eröffnung zu gewährleisten und sie zu einem Erfolg zu machen.

Er verfluchte den Tag, an dem er in dieses unglückselige Projekt verwickelt worden war. Der Faktorist hatte sich nie gescheut, in heikle Geschäfte einzusteigen, aber er hatte nie etwas getan, was seiner Auffassung nach schlichtweg verachtenswürdig gewesen wäre.

Nicht bis heute.

Martinelli und Lyle Henderson starrten ihn mit Mienen an, die von Schrecken und Bestürzung zeugten. Regan wartete auf die unvermeidliche Frage. Martinelli stellte sie.

»Sir, darf ich um eine Erklärung bitten?«

»Nur zu.«

»Ich habe den Eindruck — ich möchte mich nur vergewissern, Sir…« Er zögerte. »Sie sagten, Sie hätten im Sommer mit den Marsianern gesprochen und daß sie sich weigerten, auf der Weltausstellung zu erscheinen.«

Regan nickte.

»Und nun sagen Sie, daß wir auf jeden Fall einen marsianischen Pavillon einrichten werden«, sprach Martinelli weiter. »Bedeutet das, daß die Marsianer mit Gewalt zur Weltausstellung gebracht werden sollen?«

»Genau das«, sagte Regan mit matter Stimme. »Wir werden sie entführen, Hal.«

14.

Regan wußte, daß dies ein Teil der Vorbereitungen war, den er restlos mit eigenen Mitteln und auf eigene Verantwortung durchführen mußte. Es gab keinen anderen Weg. Es war eine schmutzige Sache, und er konnte kaum eine andere Person damit beauftragen.

Bevor er damit anfangen konnte, mußte er noch einen kleinen Aufstand in den eigenen Reihen unterdrücken. Sowohl Martinelli wie auch Henderson wollten lieber ihren Abschied nehmen, als seine Komplicen werden. Regan redete ihnen das aus. Dazu brauchte er Zeit und alle seine rhetorischen Künste, aber ein Mann, dem es gelungen war, einen ganzen Aufsichtsrat daran zu hindern, ihn zu stürzen, vermochte auch zwei junge Mitarbeiter dazu zu bringen, daß sie auf ihren Posten blieben. Er gab ihnen zu verstehen, daß ihm das Vorhaben nicht weniger mißfiel als ihnen — und er führte aus, daß es manchmal erforderlich war, im Namen höherer Interessen widerwärtige Dinge zu tun. Entwickelte die Weltausstellung sich zu einem Mißerfolg, würden Millionen Menschen die Folgen zu spüren bekommen. Ein halbes Dutzend Marsianer konnte in diesem Fall die Entscheidung zwischen Profit und Bankrott bewirken.

Martinelli und Henderson blieben. Aber sie bestanden darauf, daß Regan die direkte Verantwortung für den marsianischen Pavillon trug, und er willigte ein.

Keine Zeit war zu vergeuden. Schnell und unter strenger Geheimhaltung wurden alle Vorbereitungen getroffen.

Die Angelegenheit versprach kostspielig zu werden. Curtis, der Anthropologe in Marsport, hatte ihn gewarnt, und Curtis sollte anscheinend recht behalten. Regan schickte drei Techniker zum Mars, um von ihnen die Höhlen der Marsianer studieren zu lassen. Er kommandierte einen Raumfrachter aus der Flotte der Global Faktors ab, mietete ihn zu einem Nominalpreis für die Zwecke der Weltausstellung, ließ ihn in eine Werft überführen, dort die Einbauten entfernen und an ihrer Stelle eine hermetische Kammer installieren, in der Marsianer zu leben vermochten. Die mit den Arbeiten beauftragten Ingenieure mußten alle jemals über die marsianische Physiologie erschienenen Werke lesen.

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