Robert Silverberg - Regans Satellit
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- Название:Regans Satellit
- Автор:
- Издательство:Erich Fabel
- Жанр:
- Год:1976
- Город:Rastatt
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Ein Roman aus dem Jahr 1992.
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Regan vermochte es sich nicht vorzustellen. Er hatte drei Viertel der Seite überflogen, als er sah, worum es sich handelte.
Die Meldung lautete:
Noch immer bemühen Agenten des FBI sich vergeblich, die Hintergründe jenes Gerüchts aufzuklären, das besagt, eine gewisse ausländische Macht beabsichtige, den Satelliten, in dem die 1992er Weltausstellung stattfinden soll, am Tage der Eröffnung mit einem Raketengeschoß zu vernichten. Wie das Gerücht behauptet, soll der Anschlag am 12. Oktober 1992 ausgeführt werden, weil es im Satelliten von Prominenten aus aller Welt wimmeln wird, die der Eröffnung beiwohnen. Von welchem Standort das verhängnisvolle Geschoß starten wird, soll für immer, verläuft das teuflische Attentat nach den Wünschen der Verbrecher, ein Geheimnis bleiben. Wir vermuten, daß ein bestimmter, sehr dicht bevölkerter östlicher Staat diesen üblen Plan ersonnen hat, um dem Ansehen der Vereinigten Staaten endgültig den Todesstoß zu versetzen.
Regan blickte auf. Ihm war zumute, als habe ihm soeben jemand einen Vorschlaghammer in die Magengrube geschmettert.
»O Gott«, sagte er. »Wann ist dieser Dreck veröffentlicht worden?«
»Gestern, Faktorist. Die Zeitung erschien zur Mittagszeit, und fünf Minuten später erhielten wir die ersten Anrufe. Wir konnten Sie natürlich nicht erreichen, weil Sie gerade den Satelliten besichtigten.«
»Was haben Sie unternommen?«
»Wir haben dafür gesorgt, daß die Meldung entfernt wurde«, sagte Henderson. »Ich habe in Ihrem Namen die Graphic angerufen und den Leuten, klargemacht, daß wir eine Verleumdungsklage erheben, sollten sie die Meldung nicht zurückziehen. Sie war prompt ab 12 Uhr 30 aus der Zeitung verschwunden.«
Regan grinste trocken. »Haben Sie bezüglich der Verleumdungsklage eine Rechtsauskunft eingeholt?«
»Ich erkundigte mich bei Martinelli. Er meinte, es gäbe wahrscheinlich keine Rechtsgrundlage dafür, aber ich solle auf jeden Fall anrufen und damit drohen.«
»Eine gute Entscheidung. Wer hat mit Ihnen gesprochen?«
»Der Herausgeber«, sagte Henderson. »Tony Coughlin persönlich. Er war ernsthaft erschüttert. Er sagte, er habe nicht gewußt, daß sich die Meldung in seiner Zeitung befinde, und er hat den Kolumnisten unverzüglich hinausgeworfen.«
»Das nutzt uns überhaupt nichts«, murmelte Regan. »Ich kann verstehen, daß Coughlin einen Schock erlitten hat. Die Global besitzt eine Beteiligung an seinem Schmutzblatt. Wollte ich es, ich könnte den ganzen Laden morgen auflösen, und das weiß er.«
»Das würde nichts mehr nutzen, Sir.«
»Wissen wir das?« Regan schnitt eine finstere Miene. »Ich wünschte, ich hätte das Schundblatt vorgestern abgeholzt! Was für eine ekelhafte Journaille!« Er starrte das gelbliche Blatt auf seinem Tisch an, und die Wörter der anstößigen Meldung blitzten wie Leuchtfeuer. »Was glauben Sie, wie viele Menschen den Quatsch gelesen haben?«
»Die Graphic besitzt ungefähr siebenhundertfünfzigtausend Abonnenten, Sir.« Henderson schüttelte seinen Kopf. »Der Text blieb jedoch bloß für eine halbe Stunde in der Zeitung. Das dürfte der Auslieferung an etwa fünfzigtausend Leser entsprechen. Aber Sie wissen ja, wie so etwas sich herumspricht. Jemand liest, daß die Weltausstellung in die Luft gesprengt werden soll, erzählt es drei Freunden, und die drei beeilen sich natürlich, und…«
»Ja, ich weiß.« Regan schlug eine Faust auf den Tisch. »Haben Sie mit dem FBI gesprochen?«
»Ja, Sir. Dort ist nichts von einem derartigen Gerücht bekannt.«
»Also hat dieser Schmierfink sich den Unsinn aus den Fingern gesogen«, konstatierte Regan. Er erhob sich und schritt auf und nieder. Er verspürte Lust, Gegenstände zu zerbrechen und zu zerfetzen. »Irgendein unterbezahlter, schwachsinniger Griffelquäler sudelt eine Kolumne zusammen, und plötzlich, nachdem er mit seinen Berichten darüber fertig ist, wer mit wem im Bett liegt, stellt er fest, daß ihm hundert Wörter fehlen. Er schluckt ein Stimu, und schon küßt ihn die Muse, er erfindet eine Attentatsdrohung gegen die Weltausstellung. Und plötzlich stecken wir bis zum Hals in einer Katastrophe, weil niemand einen Besuch der Weltausstellung riskieren will. Verdammt! Verdammt, verdammt!«
Er starrte hinaus. Dunkle Novemberwolken glitten über den Horizont. Es war ein düsterer und erbärmlicher Tag, und genauso fühlte sich nun Regan. »Wenn wir die Meldung nicht dementieren«, sagte er, »werden die Leute weiterhin glauben, daß ein chinesischer Plan zur Zerstörung des Satelliten existiere. Aber dementieren wir sie, wirken wir nicht bloß unglaubwürdig, sondern machen obendrein sehr viele Leute auf eine Meldung aufmerksam, die sie jetzt gar nicht kennen. Was wir auch unternehmen, es wirkt sich nachteilig für uns aus. Was, Henderson?«
»Das ist auch meine Meinung, Sir.«
»Wie denken die anderen Mitarbeiter darüber?«
»Unterschiedlich, Sir. Martinelli und ein paar andere sind dafür, daß wir die Graphic zu einem umgehenden Widerruf veranlassen. Der Rest glaubt anscheinend, es sei besser, die Angelegenheit zu ignorieren und nicht noch einmal daran zu rühren.«
»Und Sie?« fragte Regan.
»Ich weiß es nicht, Sir. Ich weiß es wirklich nicht.«
Für einen Moment schloß Regan die Augen, während er versuchte, geeignete Gegenmaßnahmen zu durchdenken. Dies war ein Tiefschlag, ein völlig unerwarteter Schlag, geführt von einem Gossenschreiberling.
Er schwieg für eine Weile. In seiner Schläfe zuckte ein Muskel. Zu gerne hätte er den Mann, der die Meldung geschrieben hatte, in seine Finger bekommen. Aber wozu wäre es noch gut? Solange es Klatschblätter gab, würde man mit Dreck werfen, Lügen mit dem Heiligenschein reiner Wahrhaftigkeit verbreiten — und so weiter. Es mußte ein Typ von Mensch existieren, philosophierte Regan, dessen einzige Aufgabe im Universum die Zerstörung war.
»Folgendes werden wir tun«, erklärte er schließlich. »Die Graphic soll eine winzige Notiz bringen, die aussagt, daß die gestrige Meldung eine reine Erfindung war. Nur eine Zeile lang oder so, damit sie keine Aufmerksamkeit erregt. Dann gehen Sie und Ihre Mitarbeiter an die Telefone und verständigen die Chefs aller Massenmedien — aller Zeitungen und Magazine, aller Radio- und TV-Sender. Geben Sie durch, daß die Attentatsmeldung nur bösartiger Unsinn, unverantwortlich und gänzlich unfundiert war, und daß Claude Regan die Meinung vertritt, am besten würde kein Wort mehr darüber verloren. Daß er meint, man solle nicht einmal den Zwischenfall mit der Graphic erwähnen, und hieße es sechsmal, daß eine Attentatsdrohung nicht existiert. Daß ich nichts mehr davon hören will.«
Henderson machte ein finsteres Gesicht. »Und wenn es mißlingt, Sir? Nehmen wir einmal an, jemand gelangt zu dem Entschluß, die Sache müsse unbedingt, auch wider den Willen der Beteiligten, an die Öffentlichkeit dringen. Ich meine, jemand könnte auf die Idee kommen, die Originalmeldung zu wiederholen und dazu unsere Stellungnahme zu drucken.«
»Die Gefahr müssen wir eingehen«, sagte Regan. »Allerdings ist die Global Factors Gläubiger so gut wie alle Nachrichtenmedien, Henderson. Ich habe diese Tatsache noch nie als Hebel zum Zweck der Zensur angewendet. Ich kenne die Mediengeschichte, den Fall Zenger und die anderen. Aber in diesem Fall bleibt uns keine Wahl. Jemand hat uns übel mitgespielt, und wir werden auf ähnliche Weise antworten. Es ist mir unangenehm, Henderson, aber es muß sein. Veranlassen Sie das Notwendige.«
Henderson ging hinaus. Regan blieb am Fenster stehen, öffnete und ballte immer wieder die Fäuste.
Diese elenden Lumpen, dachte er.
Jemand hätte die Story schon in der Redaktion unterdrücken müssen. Aber nun war sie heraus, und kein noch so energischer Druck hinter den Kulissen würde sie wirklich vollständig ersticken können.
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