Robert Silverberg - Regans Satellit
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- Название:Regans Satellit
- Автор:
- Издательство:Erich Fabel
- Жанр:
- Год:1976
- Город:Rastatt
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Ein Roman aus dem Jahr 1992.
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Als die Fähre die Kreisbahn erreichte, wurden die Triebwerke ausgeschaltet. Regan hatte sich an das Gefühl der Schwerelosigkeit schon gewöhnen können, aber beim Gedanken an die vielen Tausende, für die es eine völlig neue und verblüffende Erfahrung sein würde, lächelte er.
Sie trieben durch die Finsternis. Irgendwo in der Nähe hing der Satellit. Es gab kein Fenster — aus Sparsamkeitsgründen —, so daß Regan nichts anderes tun konnte, als sich zu entspannen und zu warten.
Der Flug währte wirklich nicht lange. Einen Satelliten in 50 000 Meilen Höhe zu erreichen, war heutzutage einfacher als von New York nach Boston zu fahren, eine Tatsache, die in der Werbung berücksichtigt werden mußte: daß es vom nächstgelegenen Raumhafen bis zur Weltausstellung bloß einen kurzen Flug erforderte.
Noch immer war keine Bewegung zu spüren. Schließlich kam sie — ein kurzer Ruck, als das Fährschiff seine Geschwindigkeit der des Satelliten anglich. Das Anlegemanöver beanspruchte die meiste Zeit. Die Luftschleuse der Fähre mußte mit der Schleuse des Satelliten hermetisch verbunden werden. Ein kniffliges Manöver, aber kein außergewöhnlich schwieriges. Und unter den gegebenen Umständen die einzige Methode, um den Besuchern Zutritt zur Weltausstellung zu gewähren. Aus eben den praktischen Gründen, die es unmöglich machten, alle Passagiere eines Düsenflugzeugs mit Fallschirmen zu versorgen, war es ausgeschlossen, daß man allen Ausstellungsbesuchern Raumanzüge zur Verfügung stellte und sie in ihrem Gebrauch ausbildete. Astronauten konnten sich in Raumanzüge hüllen und den Satelliten mittels einer Strickleiter betreten; alle anderen würden eine Schleusenverbindung benutzen müssen.
Endlich waren das Fährschiff und der Satellit aneinander gekoppelt. Die Schleusen öffneten sich. Erstmals setzte Claude Regan den Fuß in die Räume der 1992er Weltausstellung.
Sie beeindruckten ihn.
Er trat in ein hohes Gewölbe, dreieckig und hell erleuchtet. Weit entfernt, in der Mitte, sah er Arbeiter beim Schweißen; Funkenkaskaden sprühten. Noch weiter im Hintergrund schob man einen gigantischen Kran in Position.
Das Begrüßungskomitee eilte herbei.
Ein Brasilianer namens Castelanho schüttelte Regans Hand. »Sehr erfreut, Sie willkommen heißen zu dürfen, Senhor Faktorist. Hocherfreut!« Castelanho war der verantwortliche Chefkonstrukteur der Aero do Brasil. »Wir haben alles für Ihren Besuch vorbereitet«, erklärte er. »Ich weiß gar nicht, was ich Ihnen zuerst zeigen soll, Senhor Faktorist.«
Regan grinste freundlich. »Das spielt keine Rolle. Ich möchte alles sehen.«
Die Dinge, die es zu sehen gab, waren eine ausführliche Besichtigung wert. Selbst im halbfertigen oder noch weniger fortgeschrittenen Zustand der Anlagen ließ sich die endgültige Gestaltung der Weltausstellung bereits erahnen. Um eine größere Bodenfläche zu erhalten, hatte man den kugelförmigen Satelliten in mehrere Stockwerke unterteilt. Das Rufen und Schreien der Arbeiter verursachte in den riesigen Hohlräumen mächtige Echos. Überall hingen Kabel. Kräne glitten in majestätischer Behäbigkeit durch die Hallen.
Man spürte es nicht — oder jedenfalls kaum —, daß man sich im Weltraum befand. Die Normalschwerkraft, die herkömmliche Atemluft, der solide Charakter der Konstruktion — sie vermittelten das Gefühl, noch auf der Erde zu sein — nicht an einem vertrauten Ort, aber jedenfalls im Innern eines Bauwerks. Der Satellit war einzigartig.
Es gab einige Fenster, die den Blick auf das schwarze All freigaben, und nicht ohne Absicht. Wenig Sichtflächen erhöhten die Stabilität der Satellitenhülle und senkten die Baukosten. Aber ihre geringe Zahl resultierte auch aus einer anderen Überlegung. Das halbe Dutzend großer Sichtflächen war ein Zugeständnis ans Publikum. Wer einen flüchtigen Blick hinaus in das Sternenmeer des Alls werfen wollte — und Regan konnte sich vorstellen, daß so gut wie jeder Besucher das zu tun wünschte —, würde einen halben Dollar oder so ähnlich entrichten müssen, um die Räume mit den Fenstern betreten zu dürfen. So würde die Weltausstellung sich auszahlen — Penny um Penny.
Regan wanderte durch den Satelliten. Seine stets geschäftige Phantasie verwandelte die Dinge, die er sah, in fertige Pavillons, und die Produkte seiner Phantasie gefielen ihm sehr. Diese Weltausstellung würde keiner der bisherigen ähneln. Regan konnte sich entsinnen, daß er als neunjähriger Junge die New Yorker Weltausstellung von 1964 hatte besuchen dürfen. Er erinnerte sich der Grünflächen, der glitzernden Seen, des Luna-Springbrunnens, der Bäume in den Alleen. Es hatte wie ein verwirrendes Wunderland auf ihn gewirkt, und er hatte die schillernde Lebhaftigkeit des überschwenglichen Treibens nie vergessen.
Hier gab es keine Alleen, keine Bäume, keine Grünflächen. Es gab nur einen Springbrunnen, dessen Wasser endlos zirkulierte, aber diese Anlage war bei weitem nicht so raffiniert wie die von 1964. Auch die Pavillons glichen nicht jenen Palästen, die er von damals in Erinnerung hatte.
Alles war wesentlich schlichter ausgefallen. Natürlich. Dies war eine kleine Welt inmitten des Alls, und was hier gebaut wurde, verursachte schwindelerregende Kosten. Es war völlig unmöglich, hier eine irdische Weltausstellung zu kopieren. Sie hatten etwas gänzlich Neues geschaffen, wie es in der Welt noch nie gesehen worden war.
Regan verbrachte eine halbe Stunde im Pavillon der Global Factors, der am Rand des Zentralplatzes lag. Seine Konstruktion war fortgeschrittener als bei anderen Pavillons, weil Regan die Genehmigung des Aufsichtsrats zu seiner Erstellung bereits sehr früh eingeholt hatte. Ein Ingenieur der Global — einer jener Männer, die gewöhnlich in unterentwickelten Gegenden der Erde Staudämme bauen halfen — bemerkte Regan, erkannte ihn und kam herüber. »Sieht prächtig aus, nicht wahr, Faktorist Regan?«
»Großartig sieht’s aus«, sagte Regan. »Das Ganze, meine ich. Einfach umwerfend.«
Über dem Atlantik zog die Dämmerung herauf, als Regan müde in Washington eintraf. In seinem Kopf wirbelten noch immer die vielfältigen Eindrücke durcheinander, die im Weltausstellungssatelliten auf ihn eingestürmt waren. Während des Fluges vom Raumhafen Denver nach Washington hatte er nicht schlafen können. Phantasiebilder rasten durch sein Bewußtsein — Bilder einer fertiggestellten und eröffneten Weltausstellung, von Menschen, die geduldig anstanden, um an Bord der Fähren zu gelangen, von Besuchern, die mit weit aufgerissenen Augen durch die Gänge des Satelliten streiften.
Es gelang ihm, in der Wohnung in Georgetown ein wenig zu schlafen, die er für die Dauer seiner Tätigkeit in der Hauptstadt gemietet hatte. Am Mittag war er wieder im Büro, und nur wenige Minuten nach seiner Ankunft kam Lyle Henderson herein, die Lippen zusammengepreßt, mit düsterer Miene, und er zitterte vor unterdrückter Wut praktisch am ganzen Körper.
»Guten Morgen, Henderson«, begrüßte Regan ihn wohlgelaunt.
Hendersons Stimmung war offensichtlich sehr viel schlechter. »Sehen Sie sich das an, Faktorist!« platzte er heraus und legte eine Seite aus einer Zeitung auf Regans Tisch. »Sehen Sie sich das an!«
Die Seite enthielt nichts als Klatschspalten und stammte anscheinend aus einem New Yorker Käseblatt. Regan runzelte die Stirn, während sein Blick über die Seiten glitt und Bruchstücke des üblichen Blödsinns vom Broadway erfaßte. Er fragte sich, warum Henderson so erzürnt sein mochte. Vielleicht hatte der Klatschkolumnist irgendwelchen Unflat über Claude Regans Eheprobleme verbreitet. Zumindest äußerlich war Nola noch seine Frau, und offiziell wußte niemand davon, daß es Schwierigkeiten zwischen ihnen gab, aber bei diesen Schnüfflern konnte man seiner Sache niemals sicher sein…
Aber welchen Grund besaß Henderson, sich über so etwas zu ärgern?
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