Robert Silverberg - Regans Satellit

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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»Ich verstehe nicht, Sir.«

»Eine Weltausstellung liegt vor uns, Curtis. Vielleicht haben Sie davon gehört. Im nächsten Jahr, um Kolumbus’ Entdeckung der Neuen Welt zu feiern.«

»Ja, Sir, aber…«

»Vielleicht wissen Sie auch, daß ich der Verantwortliche für diese Weltausstellung bin. Ich versuche, sie zu der großartigsten Show zu machen, die die Welt je gesehen hat, zu einer Demonstration des in fünfhundert Jahren errungenen Fortschritts des Westens. Also, und nun fiel mir soeben ein, daß auf der Weltaustellung ein marsianischer Pavillon eigentlich ganz wünschenswert wäre.«

Das Gesicht unter dem Atemhelm stieß ein Keuchen der Verblüffung aus. »Sie meinen — Marsianer sollen zur Erde, Sir?«

»Nicht zur Erde. Wir bauen einen speziellen Satelliten, worin die Weltausstellung durchgeführt wird. Wir könnten die Marsianer zur Teilnahme einladen — sagen wir, ein halbes Dutzend. In einer Abteilung mit eigener Atmosphäre. Ein kleines Stück Mars, könnte man sagen. Wir würden diese Höhle haargenau kopieren, samt den Wandmalereien und alldem.«

»Claude, du kannst doch nicht…«, begann Nola.

»Ruhig«, gebot er. »Curtis, halten Sie das für möglich?«

Der Anthropologe starrte ihn an. »Meinen Sie es ernst, Sir?«

»Natürlich.«

»Die Marsianer verlassen ihre Höhlen nicht einmal, um sich untereinander zu besuchen. Sie glauben doch nicht, daß sie unter diesen Umständen gar den Mars verlassen würden, oder?«

»Einen Versuch ist es doch wert. Können Sie’s ihnen vorschlagen? Werden sie es begreifen?«

»Ja, zumindest ihr Anführer. Aber — entschuldigen Sie, Sir — ich finde, man sollte es gar nicht erst vorschlagen. Die Idee ist ziemlich phantastisch. Zuerst einmal würde es Sie eine Menge Geld kosten…«

»Lassen Sie das meine Sorge sein.«

»Außerdem wäre es gefährlich. So wenige sind übrig, daß ich es nicht angebracht fände, das Leben von einigen Individuen zu riskieren, Faktorist. Sie aufscheuchen, transportieren… selbst fünf oder sechs, das ist ein beachtlicher Bruchteil ihrer Gesamtbevölkerung.«

»Wir würden alle erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen treffen«, sagte Regan, inzwischen restlos begeistert von seinem Einfall. »Hören Sie zu. Sie vermögen sich gar nicht vorzustellen, wie interessiert die Menschen an den Marsianern sind. Sie waren die größte Sensation seit den ersten Satellitenstarts. Aber den Mars aufzusuchen, kostet mehrere tausend Dollar. Unter einer Million Menschen gibt es höchstens einen, der es sich leisten kann, diese Geschöpfe — diese Leute — in ihrer heimischen Umgebung kennenzulernen. Andererseits, wenn wir ein paar Marsianer an der Weltausstellung teilnehmen lassen, wo fast jeder sie sehen kann — nun, vielleicht ist dies die einzige Gelegenheit für den überwiegenden Teil der Menschheit, Marsianer leibhaftig zu Gesicht zu bekommen.«

Curtis schüttelte seinen Kopf. »Ich fände es wirklich nicht anständig, Sir.«

»Aber falls sie sich bereit erklären…«

»Versuchen Sie es und lassen Sie sie selbst antworten, Sir. Sprechen Sie nur. Wenn Sie es möchten, werde ich ihnen den Vorschlag näher erläutern.«

Als Regan den Marsianern seine Idee eingehend auseinandergesetzt hatte, war er in Schweiß gebadet und zitterte von der Anstrengung. Natürlich blieb er ohne Erfolg. Die wenigen Marsianer, die der englischen Sprache mächtig waren, lauschten ihm unbeeindruckt, während Curtis seine Ansprache gelegentlich durch marsianische Sprachbrocken ergänzte. Schließlich, nachdem der Vorschlag ausführlich erläutert worden war, erteilten sie eine eindeutige Antwort, die keinen Widerspruch zuließ. Sie wollten ihre Heimat nicht verlassen.

Regan versuchte es mit allen Überredungskünsten. Er berichtete, wie begierig die Menschen der Erde seien, ihren marsianischen Freunden zu begegnen. Er versprach Riesensummen, um den marsianischen Pavillon mit höchstem Komfort auszustatten. Er schlug sogar einen Besuch der Erde selbst vor, indem er den Nachbarplaneten in den herrlichsten Farben schilderte.

Die Marsianer ließen sich nicht umstimmen. Sie verspürten nicht das geringste Verlangen, überhaupt irgendwohin zu gehen, weder zur Erde noch zur Weltausstellung, nicht einmal zur benachbarten, hundert Meter entfernten Höhle. Ihre Wertvorstellungen erwiesen sich als so fremdartig, daß keines von Regans Versprechen ihre Haltung zu ändern vermochte.

Er redete sich heiser.

»Wir möchten unsere Wohnungen nicht verlassen«, antworteten sie beharrlich.

»Ich wußte, daß sie es nicht tun würden, Sir«, versicherte der Anthropologe, nachdem die Besucher die Höhle geräumt hatten.

»Nun, ich hatte eben diesen Einfall«, murmelte Regan.

Er war verdrossen über seinen Mißerfolg. Ihm war klar, daß ein paar Marsianer auf der Weltausstellung jeden Zweifel an ihrem Gelingen beseitigt hätten. Aber sie lehnten es ab, und damit war die Sache erledigt. Im Grunde hatte er nicht wirklich erwartet, daß sie damit einverstanden sein würden, sich an Bord einer Rakete zu einer fernen Welt bringen zu lassen. Es waren keine reiselustigen Leute.

Wieder in Marsport, richtete Regan sich auf einige Tage der Erholung und der Besichtigung ein, bevor er zur Erde zurückkehren und sich erneut in die Arbeit stürzen würde. Aber er war nervös und außerstande, sich zu entspannen. Er rang mit einem heftigen Verlangen, das er nur halb verstand. Hier war der Mars, der alte und der neue, und er verspürte den Drang, etwas zu tun. Diese Tatkraft in ergiebige Bahnen zu lenken, die versonnenen Fremden einer Bestimmung zuzuführen. Aber wie? Was ließ sich mit dem Mars und den Marsianern anfangen?

Keine Antwort.

Diese Welt forderte Regans Vorstellungskraft gewaltig heraus. Doch der Faktorist sah keine Möglichkeit, sie sich nutzbar zu machen. Seine erste Idee — auf der Weltausstellung Marsianer zu präsentieren — war bereits gestorben. Und er vermochte keinen anderen konkreten Plan zu ersinnen, was sich mit dem Mars der Siedler oder dem Mars der alten Marsianer machen ließ.

Der Tag vor der Abreise erschien ihm so gut wie jeder andere, um mit Nola ein bestimmtes Thema zu diskutieren. Sie hatte einen Ausflug in die Wüste unternommen, mit einem Geländefahrzeug, das ein Chauffeur steuerte, gestellt von der Filiale der Global Factors — und hier, in der geschäftigen Siedlung, bedeutete ein Chauffeur größeren Luxus als Kaviar. Regan eröffnete das Gespräch unmittelbar nach ihrer Ankunft.

»Kurz vor unserer Abreise habe ich mich mit deinem Bruder Sid unterhalten.«

»Wirklich, Liebling?«

»Wirklich und wahrhaftig. Du weißt, daß er zu jener Gruppe innerhalb des Aufsichtsrats zählte, die im vergangenen Monat meinen Sturz herbeiführen wollte.«

Nola runzelte die Stirn. »Ich bin sicher, daß du dich irrst.«

»Er hat Onkel Bruces Antrag auf Einberufung einer Sondersitzung unterschrieben. Hätte er abgelehnt, wäre es nie zu der Sitzung gekommen. Aber er unterzeichnete.«

Sie wandte sich ab. »Ich bin überzeugt, daß er einen guten Grund dafür sah, Liebling. Vielleicht dachte er, es sei zum Besten.«

»Nola?«

»Ja, Schatz?«

»Sieh mich an, Nola!«

»Ich bin hier, um mir den Mars anzuschauen. Dich kann ich später noch häufig sehen.«

Seine Hand schoß vor und umklammerte ihr Handgelenk. »Sieh mich an«, wiederholte er. Seine Stimme zitterte vor Wut.

»Du tust mir weh!«

»Wie bedauerlich. Sieh mich an!«

»Also gut. Ich sehe dich an. Laß mich los.«

Regan starrte ihr ins Gesicht. »Sid unterschrieb den Antrag, weil Onkel Bruce ihm eintausend Stammaktien der Global Factors versprochen hatte.«

»Stimmt das?«

»Das stimmt. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß ich dieses Arschloch zum Millionär gemacht habe, halte ich es für äußerst undankbar, daß er mich für läppische hunderttausend Kröten heimtückisch hintergangen hat.«

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