Robert Silverberg - Regans Satellit

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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»Wird man uns mit einer Blaskapelle begrüßen?« fragte Nola.

»Wenn du ihn so nennen willst«, sagte Regan.

»Ihn?«

»Dick Avery. Er ist unser Mann in Marsport. Er wird uns abholen.«

Nach der Landung wurde zunächst, während draußen Geländefahrzeuge für die Passagiere bereitstanden, eine Quarantäne über die Ankömmlinge verhängt. Ärzte examinierten zuerst die Mannschaft und dann die Passagiere der Ersten Klasse. Eine halbe Stunde verging, bevor die Regans das Schiff verlassen konnten. Ein Fahrzeug brachte sie über das Raumhafengelände zur Kuppelstadt Marsport. Sie wurden nicht von einer Blaskapelle empfangen, sondern nur von einem stämmigen Mann in fürchterlicher Kleidung, nämlich einer purpurroten Hose und einer hellgrünen Tunika. Er war ungeheuer breitschultrig und sah mit seinem buschigen roten Bart wie ein Pirat aus. Eine mächtige Pranke drückte Regans Hand.

»Gute Reise gehabt, Faktorist?«

»Keine schlechte, jedenfalls. Dick, das ist Nola, meine Frau. Nola, das ist Dick Avery, unser Repräsentant auf dem Mars.«

Der wuchtig gebaute Mann schlang einen Arm um Regans Schultern, eine Geste, die sich auf der Erde kein Angestellter der Global erlaubt hätte. »Nun, Faktorist, möchten Sie einen Blick in unsere Filiale tun?«

»Ich möchte lieber erst ins Hotel«, sagte Regan. »Der Filiale werde ich später einen Besuch abstatten. Diese Reise ist als Urlaub geplant.«

»Klar. Ich fahre Sie ins Quartier. Ich nehme an, Sie möchten auch eine allgemeine Besichtigung machen, wie? Sie waren lange nicht hier, und inzwischen hat sich manches verändert.«

»Kann ich mir vorstellen. Die Marsianer, zum Beispiel. Damals wußte man noch nichts von ihnen. Ich würde sie mir gerne einmal anschauen.«

»Ich wende mich an die Anthropologen. Sie werden das arrangieren.«

»Tun Sie das«, sagte Regan.

Nola sagte kein Wort, während Avery sie durch die Straßen von Marsport zum Hotel fuhr. Regan sah sie an. Sie starrte durch das gewölbte Dach des Fahrzeugs auf die schäbigen alten Gebäude, die ungepflasterten Straßen.

»Enttäuscht?« fragte er.

»Ein bißchen.«

»Was hast du erwartet? Ein zweites Paris?«

»Alles ist so häßlich, Claude.«

»Herrgott, Nola, es ist alles noch im Aufbau. Seit der Landung des ersten Marsraumschiffs sind knapp zehn Jahre verstrichen. Man ist hier in kurzer Zeit ein schönes Stück vorangekommen.«

»Wie du meinst.«

»Es war deine Idee, zum Mars zu fliegen.«

Sie nickte. Regan mußte zugeben, daß es häßlich war, aber es handelte sich um die Häßlichkeit stürmischen Wachstums. Marsport war eine Pionierstadt. Eine Kuppel, die einige Quadratmeilen roten Wüstensands überspannte, und darunter lag eine neue Stadt, die sich bis tief unter die Oberfläche erstreckte. Natürlich war es billiger, den Ausbau unterirdisch voranzutreiben, als die Kuppel zu erweitern. Die Kolonie stand unter UNO-Verwaltung, war jedoch mit privatem Kapital gegründet worden — im Gegensatz zur Mondbasis, die restlos der UNO gehörte. Ein Konsortium aus amerikanischen und europäischen Firmen hatte das Projekt finanziert.

Marsport war nicht die einzige Siedlung. Fünfhundert Meilen entfernt, nördlich des Äquators, lag die russische Kuppel. Die Russen hatten den Mars zuerst erreicht, und ihre Kuppel war die älteste. Allerdings beherbergte sie nur einige tschechische Techniker und ein paar Geologen.

Inzwischen entstand eine dritte Kuppel — drei Jahre alt und bereits von größter Bedeutung. China, Brasilien und Nigeria bauten sie als Gemeinschaftsprojekt. Sie war Staatseigentum und staatlicher Leitung unterworfen. Dem Gesetz entsprechend, gab es dort einige UNO-Vertreter, aber sie hatten kaum etwas zu sagen. In einigen Jahren würde die Siedlung größer sein als Marsport, und diese Vorstellung fand Regan nicht sehr erfreulich. Die neue Siedlung trug den Namen New Dome.

Die Unterkunft, die in Marsport als Hotel galt, war ebenfalls wenig erfreulich — nicht einmal innerhalb der Präsidenten-Suite, die Regan gebucht hatte. Sie befand sich sechs Etagen unterhalb der Oberfläche, so daß es keine Fenster gab. Außerdem umfaßte die »Suite« nur zwei Zimmer. Nola war verärgert.

»Auf dem Mond war es ganz anders«, wiederholte sie pausenlos. »Dort war es viel komfortabler.«

»In der Mondbasis kann man sich Luxus leisten«, sagte Regan streng. »Der Mond ist nicht so weit von der Erde entfernt, und die UNO erarbeitet mit den Bergwerken solche Riesengewinne, daß sie jedes Jahr ein Tadsch Mahal für die Gäste errichten könnte.«

»Das Tadsch Mahal ist ein Grabmal, Schatz.«

»Du weißt, was ich meine. Hier hat man kein Geld für Nebensächlichkeiten. Dies ist eine Pionierwelt.«

»Wie du meinst.« Nola gähnte. »Wann besuchen wir die alten Marsianer, Claude?«

»Morgen oder übermorgen. Warum?«

»Ich bin neugierig. Außerdem komme ich dann aus diesem dreckigen Loch heraus.« Sie starrte an die mattmetallene Decke. »Ich fühle mich hier unten wie ein Maulwurf. Wenn dies die Präsidenten-Suite ist, wie sieht wohl ein gewöhnliches Zimmer aus?«

»Wie eine Wabe in einem Bienenstock, Nola.«

Regan scherte sich nicht um ihr Genörgel. Man konnte nichts anderes von ihr erwarten, und er war entschlossen, sich nicht von ihr belästigen zu lassen. In ein paar Tagen sollte sie sich mit den Verhältnissen abgefunden haben — andernfalls war es ihr Schaden. Es war sein Urlaub.

Am Abend veranstaltete der Verwaltungsrat von Marsport zu seinen Ehren ein offizielles Bankett; er aß Chlorella-Steaks, trank Algenwein und lauschte Ansprachen, mit denen man die Global Factors verherrlichte. Dick Avery machte am nächsten Morgen mit ihnen eine Stadtrundfahrt. Nola langweilte sich.

»Dies ist unsere Nahrungsmittel-Plantage«, erläuterte Avery. »Dort drüben sehen Sie die Generatorenstation, die die Atemluft erzeugt. Das dort ist…«

»Das Bordell?« meinte Nola säuerlich.

»Nein, das befindet sich in der Washington Street. Das hier ist die Stadtbibliothek. Bis jetzt umfaßt sie zehntausend Mikrofilm-Ausgaben, und sie wächst ständig.«

»Wie nett«, sagte Nola. »Ich würde mir gerne Krieg und Frieden ausleihen, falls es erhältlich ist. Als Bettlektüre.«

»Ein Geschichtsbuch?« fragte Avery.

»Ein Roman«, klärte Nola ihn auf. »Von einem Russen. Er ist schon lange tot.«

»So ist es am besten«, kommentierte Avery. Sie setzten die Rundfahrt fort.

Regan sog alle Eindrücke auf. Hier herrschte eine Atmosphäre des Wachstums, des Vorwärtsdrängens, die ihn faszinierte. Dies war eine Welt, die tot gewesen war, und nun begann sie zum Leben zu erwachen. Hydroponische Gärten überwucherten die ziegelrote Wüste mit Grün. Hydrolytische Anlagen schufen künstliche Flüsse, die richtiges Wasser führten. In jedem Monat trafen etwa einhundert neue Kolonisten ein. Täglich hob man neue Schächte aus, baute neue Wohnkomplexe. Die Kliniken waren voll, aber nicht mit Kranken, sondern mit Neugeborenen. Regan spürte den kupfrigen Geschmack von Fieber auf seiner Zunge. Diesmal, so begriff er, hatte ihn das Marsfieber gepackt. Aufbau, Planung, Ausdehnung. Kein Ärger mit Aufsichtsräten. Ein neuer Außenposten der Menschheit im Entstehen…

Noch am Abend gab Regan einige tausend Dollar für ein Gespräch mit der Erde aus, um sich nach den Vorbereitungen für die Weltausstellung und den Geschäften der Global Factors zu erkundigen. Die Auskünfte stellten ihn zufrieden. Bolivien und Belgien hatten die Miete für ihre Pavillons vorausbezahlt. Inzwischen waren die ersten Fährenplätze gebucht worden. Die Aktien der Global Factors waren auf 116 Punkte gestiegen. Der Vorrat an unverkauften Obligationen war auf den Wert von 35 Millionen Dollar gesunken.

Dennoch schlief Regan in der folgenden Nacht sehr schlecht. Die Eindrücke, die auf ihn eingestürmt waren, hatten ihn überreizt; er war überwältigt von den Dingen, die er gesehen, und von den Plänen, die er kennengelernt hatte. Während er wach lag, ballte er die Fäuste, bis die Knöchel hervortraten.

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