Robert Silverberg - Regans Satellit

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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Immerhin leisteten die Brasilianer vorzügliche Arbeit. Sie waren der Planung um fünf Tage voraus. Die wichtigsten Hauptelemente und Verstrebungen waren bereits montiert, und betrachtete man die Konstruktion heute durch ein Teleskop, vermochte man zu erahnen, wie sie nach ihrer Fertigstellung aussehen würde. Im gleichen Maße wuchs auch das öffentliche Interesse. Während eines Abstechers nach New York sah Regan jemand auf dem Times Square Teleskope verkaufen — zwecks Ausblick auf den neuen Satelliten; und der Händler machte offenbar einen guten Umsatz. Wenn die Leute im Frühjahr 1991 für einen Blick auf den Satelliten zahlten, würden sie im Herbst 1992 erst recht zahlen, um ihn betreten zu dürfen. Oder? Nun, man würde es erleben…

Die kommerzielle Raumfahrt war eine relativ neuartige Sache. Einen Linienverkehr zum Mond gab es erst seit 1985. Nur ein verschwindend geringer Bruchteil der Menschheit konnte sich einen solchen Ausflug für 5000 Dollar erlauben. Der Flug zum Mars war zehnmal so teuer. Wie viele Menschen hatten 1928 am Flugverkehr teilgenommen? Wenige. Und genauso wenig würden den Fährdienst der Weltausstellung in Anspruch nehmen. Eine Weltausstellung auf der Erde konnte täglich mit Hunderttausenden von Besuchern rechnen, wogegen er für den Satelliten nur fünftausend am Tag erwartete. Aber es waren die Schwerreichen, die den Erfolg einer Weltausstellung ausmachten, nicht die Massen von Neugierigen, die kein Geld ausgaben. So betrachtet, waren die Aussichten gut. Aber noch lag eine Menge Arbeit vor ihm.

Er bemühte sich unentwegt. Die Obligationen verkauften sich langsam, aber beständig. Allgemeine Fortschritte zeichneten sich ab, doch es tauchten auch Hindernisse auf. Ein Streik brasilianischer Arbeiter mußte durch sofortige Lohnerhöhung beendet werden. Umgehend erschien ein Direktor der Aero do Brasil in Regans Washingtoner Hauptquartier.

»Der Streik hat uns Verluste zugefügt«, erklärte er. »Wir müssen die vertraglichen Abmachungen korrigieren.«

Regan hob die Brauen. »Ich entsinne mich nicht, daß der Vertrag eine Änderungsklausel enthielte.«

»Trotzdem… schon die Gerechtigkeit verlangt…«

»Auch wir haben unsere Finanzprobleme«, versicherte Regan grämlich. »Es tut mir leid, aber zwischen uns besteht ein Vertrag. Vielleicht können wir uns später, sobald die Weltausstellung Profite auszuwerfen beginnt, über eine Entschädigung verständigen.«

Der Brasilianer verabschiedete sich unter Knurren und Brummen. Die Arbeit wurde fortgesetzt. Regans Sekretäre zeigten sich ein wenig besorgt.

»Wenn sie nun den Vertrag brechen?« meinte Henderson. »Aus Furcht vor weiteren Einbußen?«

»Das bedeutete das Ende der brasilianischen Raumfahrtindustrie. Brasilien würde keinen einzigen Vertrag mehr bekommen. Außerdem müßten sie die Konventionalstrafe in Höhe von einer Milliarde entrichten.«

»Und wenn sie ganz einfach Pleite machen?« fragte Henderson mit düsterer Miene.

»Hohlkopf! Wie sollte das zugehen? Macht General Motors Pleite? DuPont? Global Factors? Sie erhalten Subventionen von der Regierung.«

Das war eine ernste Krise. Daneben gab es kleinere Schwierigkeiten — eine davon erschien in Gestalt eines grauhaarigen und grauäugigen Besuchers namens Thorkell Thorvaldson, eines Geschäftsmanns aus Reykjavik. Mr. Thorvaldson brachte ein Empfehlungsschreiben des isländischen UNO-Vertreters mit, und Regan, obwohl Island wahrscheinlich nicht einmal als Aussteller teilnehmen würde, hielt es für angebracht, dem Mann wenigstens ein paar Minuten einzuräumen. Thorvaldson war gekommen, so stellte sich alsbald heraus, um ein besonderes Anliegen seiner Landsleute vorzutragen.

»Ich spreche für einen bedeutenden Teil der öffentlichen Meinung Islands«, eröffnete er in einigermaßen verständlichem Englisch. »Wir sind darauf bedacht, eine alte Ungerechtigkeit zu beseitigen. Die Weltausstellung soll zu Ehren von Kolumbus’ Entdeckung stattfinden. Aber Kolumbus, wie sehr wohl bekannt ist, hat Amerika nicht entdeckt. Er kam viel zu spät.«

Regan schloß für einen Moment die Augen. Er hatte sich vom Vorsitzenden Ch’ien die Geschichte von Hoei-Shins Entdeckungsreise anhören müssen, und vom Emir Talal die von Kolumbus’ angeblich jüdischer Herkunft. Und nun…

»Gewiß«, sagte er höflich, »ich kenne die Berichte von Leif Erikson. Ich gestehe, daß man ihn würdigen sollte, aber…«

»Sie mißverstehen mich«, sagte Thorvaldson. »Erikson kam Kolumbus zuvor, ja. Aber er war beileibe nicht der erste Entdecker Amerikas.«

»Nicht?«

»Keineswegs. Darf ich Ihnen diese Dokumente überreichen? Dies ist eine Chronik der Reise des Ari Marson nach Nordamerika im Jahre 982. Das hier ist die Chronik des Bjarni Herjulfson, der die Fahrt im Jahre 986 unternahm. Ferner natürlich die des Leif Erikson, der im Jahre 1003…«

»Mr. Thorvaldson?« unterbrach Regan sehr leise.

»Ja, Faktorist?«

»Ich weiß, daß man den Wikingern nachsagt, Amerika entdeckt zu haben. Die Chinesen behaupten, sie seien noch früher dort gewesen. Ein buddhistischer Priester namens Hoei-Shin reiste im Jahre 499…«

»Unbewiesen, Faktorist. Ein Ammenmärchen. Ich habe diese Behauptung sehr sorgfältig nachgeprüft und kann Ihnen mit absoluter Gewißheit mitteilen, daß die Chinesen weder Nord-, Süd- noch Mittelamerika erreicht haben. Vielleicht die Philippinen oder Hawaii, aber niemals Amerika.«

»Die Wikinger sind die ersten Entdecker Amerikas. Lesen Sie die Dokumente, Faktorist. Sie beweisen es.«

»Und was verlangen Sie von mir?«

»Ich glaube, Sie sollten dieser Tatsache auf der Weltausstellung angemessene Publizität verschaffen«, forderte Thorvaldson hoffnungsvoll. »Das Jahr 1992 bringt uns das tausendundzehnte Jubiläum von Ari Marsons Entdeckung der Neuen Welt. Demnach müßte die Weltausstellung Ari Marson gewidmet sein und nicht…«

»Gewöhnlich zieht man Jubiläen mit runden Jahreszahlen vor, Mr. Thorvaldson. Und da Marson zehn Jahre zu früh kam, halten wir es für besser, Kolumbus zu ehren.«

»Aber nicht als Entdecker! Wiederentdecker, Faktorist. Das muß in ihrer Propaganda betont werden. Wiederentdecker!«

Das Gesicht des Wikingerabkömmlings lief rot an. Er knallte seine Dokumente auf Regans Tisch und wiederholte seine Forderung mehrere Male, jedesmal aufdringlicher. Er geriet durcheinander, sprach immer häufiger in seiner Heimatsprache. Regan drückte den Alarmknopf. Henderson kam herein und geleitete Thorvaldson unter sanftmütigem Gemurmel aus dem Büro. Nachdem sie fort waren, ordnete Regan die beeindruckend aussehenden Dokumente, die der Isländer vor ihm ausgebreitet hatte, und rief einen jungen, emsigen Mitarbeiter der Abteilung Public Relations zu sich. »Jim, studieren Sie diese Unterlagen genau und verfassen Sie eine Broschüre zu dem Thema. Daraus soll hervorgehen, daß alle angeblich vor Kolumbus unternommenen Amerika-Fahrten auf nichts beruhen als fernem Gemunkel und Kolumbus doch Amerikas Entdecker ist. Können Sie das?«

»Ich will es versuchen, Faktorist Regan.«

»Strengen Sie sich an. Schicken Sie Exemplare an alle Bibliotheken, die Presseagenturen und das US-Konsulat in Island. Von heute an möchte ich mich nie mehr damit befassen müssen. Die Sache bleibt ganz Ihnen überlassen.«

Die Ausstellungsvorbereitungen nahmen ihren Lauf. Der bloße Umfang des Vorhabens begann mittlerweile auch jene zu faszinieren, die ihm ursprünglich Ablehnung entgegengebracht hatten. Mit wachsender Reibungslosigkeit der Vorgänge im Washingtoner Büro vermochte Regan wieder mehr Zeit für die Global Factors zu erübrigen — und sogar den Marsflug mit Nola ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Zuvor jedoch beabsichtigte er, noch eine Angelegenheit in Denver zu regeln. Sie betraf die Loyalität gewisser Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft. Nach der entscheidenden Abstimmung hatte er mehrere Wochen lang nicht reagiert, doch nun entschloß er sich, die längst fälligen Gespräche mit Olcott und Harris zu führen. Zuerst kümmerte er sich um Olcott.

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