Robert Silverberg - Regans Satellit

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Regans Satellit: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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»Anruf aus Denver!« rief jemand.

»Sollen warten!« schnauzte Regan.

107 3/4.

107 7/8!

Die Aktien stiegen. Der Fernschreiber, inzwischen um acht Minuten im Rückstand, spuckte weiterhin Daten aus. Regan sah zu; Henderson und Martinelli warteten hinter ihm und schwiegen. Die letzte Notierung kam: Als die New Yorker Börse schloß, standen die Global-Aktien bei 108 Punkten. Das Tages-Minus betrug 11/8.

»Lassen Sie die Ergebnisse von der Westküste durchgeben«, ordnete Regan an.

Dort geschahen noch weitaus verwirrendere Dinge. Die Global-Aktien wurden auch dort kräftig gehandelt, aber mit allen Anzeichen der Gesundung. Um 16 Uhr hatte die Global alle Verlustnotierungen ausgeglichen. Zehn Minuten später setzte Aufwärtsentwicklung ein -109 1/2, so lautete das letzte Ergebnis.

»Verrückt«, sagte Regan. »Sie haben alle den Verstand verloren. Warum steigen die Aktien?«

Henderson schüttelte nur den Kopf. Martinelli schnaufte ungläubig. Ja, warum? Weshalb stiegen die Aktien plötzlich, nachdem sie bis dicht an den Rand des Unglücks gesunken waren?

»Denver am Apparat, Faktorist Regan!«

Er schaltete sein Visifon ein. Der Anrufer war Tim Field; sein Gesicht war verzerrt, und seine Lippen bebten vor Erregung. Regan erkundigte sich nach dem Grund des Anrufs.

»Ich muß dich von der morgigen Sondersitzung des Aufsichtsrats informieren.«

»Welche Sondersitzung?«

»Morgen. Hier in Denver.«

»Wer hat sie einberufen?«

»Dein Onkel und Bennett«, sagte Field. »Sie brachten sechs Antragsteller zusammen, also genug für die Einberufung einer Sondersitzung.«

Regan vermeinte, sein Schädel müsse platzen. »Das weiß ich«, sagte er. »Was ist der Anlaß? Die Dividende?«

Field schüttelte den Kopf. »Nein.« Er sah aus, als wolle er sogleich zusammenbrechen. »Die Sondersitzung… nun, also… wir vermuten, es hängt damit zusammen, daß Bennett und seine Leute mächtig Global-Aktien zu kaufen begannen, als sie bei 107 lagen.«

»Um sie zu stützen?«

»Nein«, sagte Field. »Um ihre Position bei Abstimmungen zu stärken. Die Sondersitzung — sie haben sie einberufen, um dich aus der Geschäftsführung der Gesellschaft zu entfernen.«

8.

Früh am nächsten Morgen jagte ein Delta-Jet über die Vereinigten Staaten nach Westen. Der einzige Passagier, Faktorist Claude Regan, schluckte Stimus und sah der bevorstehenden Auseinandersetzung kaltblütig entgegen.

Weltausstellung, dachte er verbissen. Wer brauchte sie? Er runzelte die Stirn. Monatelang hatte er sich bis zur Erschöpfung engagiert, nicht für persönlichen Gewinn, sondern für das Gelingen der Weltausstellung. Gewonnen hatte er nichts, und nun bestand die Gefahr, daß er sehr viel verlor. Wenn es der Alten Garde gelang, ihm die Geschäftsführung zu entreißen, so war sein Einsatz für die Weltausstellung daran schuld.

Er rang mit seinen Zweifeln. Ja, die Weltausstellung war eine Absurdität. Gewiß, sie war eine Darbietung der Eitelkeit. Aber es gab eine andere Seite, oder? Es erforderte Mut und Tapferkeit, um zu Ehren eines toten Seefahrers einen metallenen Mond in den Himmel zu schießen. Als der Jet zur Landung auf dem Flughafen des Großraums Denver ansetzte, hatte Regans Laune sich gebessert. Eine schlaflose Nacht hatte ihn vorübergehend in Depressionen gestürzt, doch nun kehrten seine Energien zurück. Die Weltausstellung war unsinnig und grandios zugleich, aber auf jeden Fall würde sie ein wichtiges Datum der Menschheitsgeschichte sein. Und nur ein Mann, ein einziger, war imstande, ihr Gelingen zu gewährleisten. Regan wußte, daß er nicht der eigenen Furcht erliegen und sich nicht von jenen Geisteszwergen, die nach seinen Fersen schnappten, zu Fall bringen lassen durfte.

Die Landung verlief tadellos. Regan trat hinaus in einen frischen, klaren Morgen. Das erste Blau erhob sich zum erzgrauen Himmel. Am Flughafenrand erwartete ihn eine Limousine.

Die Sitzung war für 10 Uhr einberufen. Erneut sah Regan sich mit den Mitgliedern des Aufsichtsrats konfrontiert — vier alte Männer und sechs jüngere. Bruce und seine Anhänger machten an diesem Morgen auf Regan den Eindruck von fetten Katern, die den Vogel bereits gefressen hatten. Sie waren alle betont höflich zu ihm, Onkel Bruce, Rex Bennett, Lloyd Holt und David Emery, die vier alten Männer, die heute morgen gekommen waren, um Claude Regans Macht zu begraben. Sie lächelten und schüttelten ihm die Hand.

Regans Leute wirkten grimmiger und waren es wohl auch. Zwei von ihnen besaßen allen Grund dazu — jene beiden, die den Antrag der vier Alten auf Einberufung der Sondersitzung unterstützt hatten. Die andern allerdings hatten ebenfalls ausreichenden Anlaß zur Mißgestimmtheit. Hielten sie zu ihm, konnten sie morgen arbeitslos sein — hintergingen sie ihn, und er gewann dennoch die Oberhand, mußten sie damit rechnen, daß er es ihnen heimzahlte.

»Hiermit eröffne ich die Sitzung«, verkündete Bruce Regan klangvoll. Nun ging es also los.

Regan blickte streng über den Tisch zum Vorsitzenden hinüber. »Ich wünsche zu erfahren, welche Direktoren sich für die Einberufung der Sondersitzung ausgesprochen haben.«

»Selbstverständlich«, sagte Bruce Regan. Unter den jüngeren Männern am Tisch entstand Unruhe. Er sah auf eine Liste. »Der Antrag auf Sondersitzung ist von den Direktoren Bennett, Holt, Emery, Olcott, Harris und Bruce Regan unterzeichnet, die damit eine Mehrheit des Aufsichtsrats stellen. Gemäß Artikel XII der Gesellschaftssatzung muß dem Antrag daher stattgegeben werden.«

Regan nickte. Olcott und Harris. Sein Blick fiel auf die beiden.

Henry Olcott war der Generalbuchhalter des Unternehmens, ein magerer, langweiliger Mann von über vierzig Jahren. Regan betrachtete ihn nicht als persönlichen Freund, aber sie hatten für längere Zeit gut zusammengearbeitet. Hauptsächlich verdankte er es Regan, daß er nun Millionär war. Warum wandte er sich jetzt gegen ihn?

Der andere Fall von Verrat schien noch unbegreiflicher. Sid Harris war Nolas Bruder, und er saß schlichtweg infolge reiner, unverhohlener Vetternwirtschaft im Aufsichtsrat. Von Beruf war er Rechtsanwalt, aber seine Praxis hatte nie viel eingebracht. Regan hatte ihn eingestellt und sogar zum Direktor ernannt. Regan faßte es als Beweis für den Ernst der Situation auf, daß selbst der eigene Schwager ihn hinterging.

Im Augenblick schien Harris nicht sonderlich glücklich über seine Entscheidung, denn er zupfte in offensichtlichem Unbehagen an seinem Schläfenhaar. Olcott wirkte gefaßter, zumindest äußerlich.

»Die Sitzung hat nur einen Tagesordnungspunkt zu diskutieren«, gab Bruce Regan bekannt, »nämlich das Führungsproblem. Mehrere Aufsichtsratsmitglieder vertreten die Meinung, daß der Erste Geschäftsführer der Gesellschaft einen abwegigen und verantwortungslosen Kurs eingeschlagen hat.« Er schaute seinen Neffen an. »Claude, ich möchte kein Blatt vor den Mund nehmen. Eine Mehrheit der Anwesenden hegt die Auffassung, daß du drauf und dran bist, die Gesellschaft zu ruinieren. Ich frage dich, ob du bereit bist, vom Posten des Ersten Geschäftsführers zurückzutreten, Claude. Es wäre mir lieber, du tust es freiwillig, ohne daß wir dich durch eine Abstimmung ablösen müssen.«

Regan schüttelte den Kopf. »Ich beabsichtige nicht zurückzutreten. Und niemand kann mich zwingen.«

»Ich bedauere, es dir sagen zu müssen, Claude, aber das können wir. Eine Mehrheit des Aufsichtsrats unterstützt mich. Wir können dich absetzen. Wäre es nicht erfreulicher, du trätest freiwillig zurück?«

»Erfreulicher für wen?« fragte Regan.

»Im vergangenen Herbst hast du uns dahingehend übertölpelt, eineinhalb Milliarden in Weltausstellungs-Obligationen zu investieren, und zugleich hast du uns in eine Situation gebracht, in der alle unverkauften Obligationen zu unseren Lasten gehen. Dadurch wurde unser Betriebskapital erheblich in Mitleidenschaft gezogen, und wir mußten profitable Anlagen liquidieren, um die Geschäfte weiterführen zu können. Dadurch werden die Einnahmen des nächsten Quartals ernsthaft beeinträchtigt. Olcott hat mich informiert, daß wir uns glücklich schätzen dürfen, wenn es uns gelingt, die Dividende abzudecken.« Sein Lächeln fiel frostig aus. »Claude, du hast schlimme Fehler begangen. In den meisten Gesellschaften muß man einem Geschäftsführer, der in solchem Maße versagt, nicht zweimal nahelegen, daß er seinen Hut nimmt.«

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