Robert Silverberg - Regans Satellit
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- Название:Regans Satellit
- Автор:
- Издательство:Erich Fabel
- Жанр:
- Год:1976
- Город:Rastatt
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Ein Roman aus dem Jahr 1992.
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»Neigst du neuerdings zum Extremismus?«
»Ich verhalte mich realistisch«, sagte der Premierminister mit Nachdruck, der darauf verwies, daß die Frage erledigt war.
Nigeria erwarb keine Obligationen.
Die Kongolesische Föderation ließ sich dazu herab, Obligationen im Wert von einer Million Dollar zu kaufen — eine geradezu lächerlich niedrige Investition für ein so reiches Land. Auch dort traf Regan auf Feindseligkeit. Die Ostafrikanische Union war dem Gedanken einer Finanzierung noch weitaus abgeneigter. Nach Südafrika wagte er sich erst gar nicht; dort sah man heutzutage nur ungern weiße Gesichter, schon gar nicht Weiße, die Geld haben wollten. Im Mittleren Osten zeigte man sich etwas interessierter. Scheich Hassan der Republik Persischer Golf blätterte 50 Millionen hin, Präsident Ismail von der Arabischen Liga die gleiche Summe. König Abdullah von der Haschemitischen Union zahlte 30 Millionen, Israel ebenfalls.
Das reichste aller arabischen Länder war Saudiarabien, das gewaltige Bodenschätze besaß, Öl, Erze und Uran. Regan reiste nach Medina. König Feisal sagte ihm die Abnahme von Obligationen im Wert von einer halben Milliarde zu. Regans Stimmung hob sich; das war der bisher größte Einzelverkauf, ausgenommen jene Summe, die die Global Factors investiert hatte.
Noch am Abend telefonierte Regan mit Washington und gab die gute Nachricht durch. Bei dieser Gelegenheit erfuhr er von Martinelli, daß den Bemühungen in Lateinamerika ebenfalls nur auf schleppende Weise Erfolg beschieden war. Am nächsten Morgen flog er ostwärts.
Peking war sein erstes asiatisches Ziel. Erst vor wenigen Monaten hatte er der Volksrepublik einen Riesenkredit gewährt. Allerdings mit einem Zinssatz von acht Prozent; nun, da er selber Geld haben wollte, bot er nur drei Prozent. Man konnte kaum von den Chinesen erwarten, daß sie sich freuten. Dennoch, sie legten gewöhnlich viel Wert darauf, ihre guten Beziehungen zum Westen zu betonen. Sie würden, so glaubte Regan, 20 oder 30 Millionen entbehren können.
Er mußte zwei Tage lang in Peking herumsitzen, bevor der Vorsitzende Ch’ien ihn zu empfangen bereit war. Dies Verhalten stand in offenkundigem Gegensatz zu dem im August. Endlich holte man Regan in den Blumenpalast und führte ihn zum Vorsitzenden. Von allen Staatsmännern der Erde beeindruckte Regan keiner so sehr wie Ch’ien Hsiu-ch’uan. Dichter, Gelehrter, Archäologe und Diplomat zugleich, hatte Ch’ien das kommunistische China vom maoistischen Wirrwarr befreit und es zu einer führenden Industriemacht entwickelt. Regan und Ch’ien hatten im August eine sehr herzliche Zusammenkunft gehabt. Diesmal beeinträchtigte eine gewisse Zurückhaltung das Auftreten des Vorsitzenden. Kleiner noch als Regan, lauschte er ausdruckslos dem Anliegen, das der Faktorist vortrug.
»Welche Bedeutung hat diese Weltausstellung für uns, Faktorist?« fragte er nach einer ganzen Weile. »Warum sollten wir Kolumbus und seine Seereise feiern?«
»Wir rufen der Welt einen der größten Beweise menschlicher Tapferkeit ins Gedächtnis«, sagte Regan.
»Nach Westen zu segeln und Land zu finden, erfordert das Tapferkeit?«
»Damals schon, Vorsitzender.«
»Aber die Weltgeschichte hat viele Beispiele von Tapferkeit überliefert, Faktorist. Ist es notwendig, viele Milliarden auszugeben, um an dies eine zu erinnern?«
»Wir betrachten gerade dies als ein hervorragendes Beispiel«, erklärte Regan mit fester Stimme. »Immerhin handelte es sich um die Entdeckung unseres Kontinents.«
»Wirklich?« In den Augen des Vorsitzenden schimmerte kühler Spott. »Faktorist, ich erinnere Sie an die Reise des Hoei-Shin. Bedeutet sie Ihnen nichts?«
»Ich fürchte, ich verstehe nicht.«
»Während der Herrschaft der Tsi-Dynastie unternahm ein buddhistischer Priester namens Hoei-Shin eine ungefähr zwanzigtausend Chinesische Meilen weite Reise nach Osten und erreichte ein Land, das Fusang hieß. Fusang war vermutlich Mexiko oder Peru. Wenn Sie es wünschen, lege ich Ihnen beweiskräftige Dokumente vor. Hoei-Shin war nicht der erste Chinese, der die Neue Welt betrat, Faktorist. Nehmen Sie freundlicherweise zur Kenntnis, daß seine Reise etwa eintausend Jahre vor der Reise des Kolumbus stattfand.«
Regan riß sich zusammen. »Ich kenne Geschichten von früheren Entdeckungsfahrten, Vorsitzender, aber wir hegen trotzdem die Auffassung, daß das Unternehmen von Kolumbus einer Auszeichnung würdig…«
»Darin stimmen wir wohl kaum überein«, sagte Ch’ien leise.
Regan verließ China mit leeren Händen. Japan, Korea, Thailand, Indonesien, die Plynesische Föderation — Regan setzte den Weg von Hauptstadt zu Hauptstadt fort. Japan erwarb Obligationen, aber die Summe fiel bestenfalls mittelmäßig aus. Neuseeland und Australien beteiligten sich mit lauwarmer Halbherzigkeit.
Regan bekam ein weltweites Desinteresse an der Weltausstellung zu spüren. Es war nicht organisiert, keine Verschwörung. Die Länder aller Kontinente hatten keine große Lust, einem Kraftakt der Vereinigten Staaten den Rückhalt zu liefern. Sie zogen es vor, die USA zappeln zu lassen.
Manchmal fragte er sich, ob die Ursache wohl in einer Abneigung gegen seine Person lag. Denn gegenwärtig war der Mann, der zappelte — wegen eines Milliardenlochs im Vermögen der Global Factors —, kein anderer als Claude Regan. Und er zappelte in höchster Verzweiflung.
6.
»Endlich wieder daheim?« fragte Nola.
Regan nickte. Es war spät im Februar. Denver lag noch in der Umklammerung des Winters. Ein Schneefeld bedeckte den Hang, auf dem Regans Haus stand. Nola wirkte nicht minder frostig. Während seiner Abwesenheit war sie dünner geworden; ihre Wangenknochen traten scharf hervor. Dank ihrer Schönheitsdoktoren sah sie, obwohl sie älter als dreißig war, wie eine Zwanzigjährige aus. Nur um die Augen nicht. Es waren uralte Augen, Schlangenaugen, die Augen der Kleopatra. Er hatte ihr freigestellt, ihn auf seiner Weltreise zu begleiten, und sie lehnte es ab; und nun sah es so aus, als wolle sie ihm die Monate der Einsamkeit zum Vorwurf machen.
»Daheim«, sagte er und ging an ihr vorbei, in den Innengarten, wo Hyazinthen, purpurne Tulpen und Narzissen blühten. Ihr Duft wirkte nach der winterlichen Öde unter freiem Himmel geradezu überwältigend. Er fühlte sich ungeheuer müde.
Die Brasilianer, so hatte Martinelli ihn gestern, als er sich in Canberra aufhielt, in Kenntnis gesetzt, machten mit dem Satelliten planmäßige Fortschritte. Die Verträge über den Bau der Raumfähren lagen bereit und bedurften nur noch Regans Billigung. Der Auftrag sollte an eine heimische Firma, eine Tochtergesellschaft der Interworld Factoring, vergeben werden. Regan haßte es, die Konkurrenz berücksichtigen zu müssen, aber es war unvermeidlich.
Nola folgte ihm gemächlich. Sie trug eine schwarze Tunika. Warum kleidete sie sich immer nur in Schwarz? Wunschdenken?
»Was hast du die ganze Zeit gemacht?« fragte er.
»Nichts.«
»Ausschließlich?«
Sie hob die Schultern. »Ich habe mit deinem Onkel die Antarktis besucht. Er reiste zur dortigen Filiale der Global und lud mich ein.«
»Seit wann bis du so gut mit Onkel Bruce befreundet?«
»Er wußte, daß ich allein war. Ich fand es sehr nett von ihm.«
Regan nickte. »Du warst monatelang in der Antarktis?«
»Nein«, sagte sie. »Zwei Wochen lang war ich auf dem Mond.«
»So? Allein?«
»Mit Rex Bennett«, sagte Nola. »Dein Onkel und ich trafen ihn in Antarctica, und er schlug den Mondflug vor. Also begleitete ich ihn. Er ist ein amüsanter alter Herr. Höflich und korrekt, sehr konservativ.«
»Du hast also Frohsinn mit der Alten Garde gepflegt.«
»Ja. War das falsch, Claude?«
»Nein, überhaupt nicht. Mir ist es lieber, du fährst mit alten Knackern durch die Gegend als mit gutaussehenden jungen Männern.«
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