Robert Silverberg - Regans Satellit
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- Название:Regans Satellit
- Автор:
- Издательство:Erich Fabel
- Жанр:
- Год:1976
- Город:Rastatt
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Ein Roman aus dem Jahr 1992.
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Der trockene Generalbuchhalter schien unbesorgt. »Ich habe wesentlich früher mit einer Aussprache gerechnet, Faktorist.«
»So?«
»Sie wollen mit mir über die Sondersitzung des Aufsichtsrats sprechen, vermute ich.«
»Ihre Vermutung stimmt.« Regan erhob sich, schritt um seinen Tisch und fixierte den anderen. »Olcott, Sie gehörten zu jener Gruppe, die die Einberufung der Sondersitzung befürworteten. Offenbar war Ihnen daran gelegen, daß ich den Posten des Ersten Geschäftsführers räume.«
»Nein, Sir.«
»Nicht?«
»Ich war äußerst besorgt um die Finanzen der Gesellschaft«, erklärte Olcott. »Die Obligationen…«
»Ich weiß. Sie waren entsetzt über die Investition von so vielen Milliarden zu nur drei Prozent.«
»Ja, Sir. Ich wollte hören, wie Sie diese Investitionspolitik rechtfertigen. Deshalb habe ich den Antrag unterschrieben.«
»Sie dachten, ich stürze die Gesellschaft in den Ruin, was?«
Olcott lächelte nicht einmal. »Ich fürchte, das war der Fall, Faktorist Regan.«
»Glauben Sie noch immer daran?«
»Ich bin bereit, die weitere Entwicklung abzuwarten. Ihre Argumente brachten mich zu der Überzeugung, daß es übereilt sei, Ihre Geschäftstätigkeit zu unterbinden. Ich habe zu Ihren Gunsten gestimmt.«
»Das habe ich mir gedacht.« Regan schüttelte den Kopf. »Sie sind mutiger als ich glaubte, Olcott. Die einzigen Personen in dieser Gesellschaft, die mir ihre Meinung ins Gesicht zu sagen wagten, waren mein Onkel und Bennett, und auf deren Meinung lege ich keinen Wert.«
Olcott befeuchtete seine dünnen Lippen. »Falls Sie der Auffassung sind, daß unsere Zusammenarbeit unter meinem Verhalten gelitten hat, Faktorist, reiche ich selbstverständlich meinen Abschied ein. Es gibt…«
»Nein, Olcott. Es ist Ihre Aufgabe, über die Finanzen der Gesellschaft zu wachen, und ich werfe Sie nicht hinaus, weil sie dieser Aufgabe nachgekommen sind. Außerdem gefällt mir Ihre aufrichtige Haltung.«
»Ich danke Ihnen, Sir.«
»Eines noch, Olcott. Mein Onkel könnte einen zweiten Versuch unternehmen, bevor die Weltausstellung eröffnet wird. Bleiben Sie auf meiner Seite, Olcott. Werden Sie das? Ich weiß genau, was ich mache — und die Gesellschaft wird davon profitieren.«
Olcott ging. Regan war zufrieden. Olcotts Bereitschaft, seine Loyalität zur Gesellschaft über die persönliche Treue zu stellen, hatte ihn beeindruckt. Ihr Verhältnis war nun geklärt.
Regan betätigte die Sprechanlage. »Harris soll kommen.«
Nolas Bruder trat ein, zögernd, in einer Art von Krebsgang, als wolle er sonstwohin, nur nicht vorwärts. Schließlich verharrte er vor Regans Schreibtisch, weichlich, untersetzt und blaß. Regan hatte nie begreifen können, daß eine so kühle und harte Person wie Nola einen so schlaffen Bruder besaß.
»Willst du mich hinauswerfen?« platzte Harris mit seiner Frage heraus, sobald er eingetreten war.
»Ich möchte mich nur mit dir unterhalten«, sagte Regan. »Nimm Platz, Sid.«
»Worüber?«
»Über die Sondersitzung des Aufsichtsrats.«
»Ich habe meine Stimme für dich abgegeben, oder etwa nicht?«
»Ich vermute es«, antwortete Regan. »Fest steht jedoch, daß du zum Zustandekommen der Sondersitzung beigetragen hast. Ohne deine Unterschrift wäre es nie zu dieser Sitzung gekommen. Warum hast du das getan, Sid?«
»Dein Onkel bat mich darum.«
»Was kümmert dich mein Onkel? Hat er dich in die Gesellschaft geholt? Hat er dir Aktien Vorkaufsrechte verschafft?« Regan starrte den weichlichen Mann an. »Ich habe dich gekauft, Sid. Warum hast du nicht danach gehandelt?«
Harris’ Miene war jämmerlich. Er blickte über Regans linke Schulter. »Er bot mir eintausend Aktien, wenn ich unterschreibe.«
»Die sind mehr wert als hunderttausend Dollar«, sagte Regan. »Selbst beim verminderten Kurs. Nicht übel. Und du warst einverstanden.«
»Schließlich ging es nur um eine Sitzung«, meinte Harris weinerlich. »Ich habe Bruce nur meinen Namen für den Antrag zur Verfügung gestellt. Dir konnte es nicht schaden, mir jedoch viel einbringen.«
»Und falls ich, dank deiner Beihilfe, meinen Posten verloren hätte…«
»Ich habe mir gedacht, daß das nicht geschehen würde.«
»Du hast gedacht.« Regan musterte ihn finster. »Sid, du bist ein verdammter Idiot! Bruce hat deine Unterschrift gekauft, aber am nächsten Tag hätte er dich auf die Straße gesetzt! Er braucht dich nicht. Du sitzt im Aufsichtsrat, weil du Nolas Bruder bist, und Nola ist meine Frau, und ich bin hier der Chef. Deshalb und aus keinem anderen Grund.«
Harris errötete und wand sich unbehaglich. »Ich hielt es nicht für schlimm, die Aktien von Bruce zu nehmen und dann zu deinen Gunsten zu votieren. Ich hatte vorher alles mit Nola durchgesprochen, und…«
»Du hattest was? «keuchte Regan.
»Alles mit Nola durchgesprochen. Sie sagte, ich wäre ein schöner Narr, würde ich die Aktien nicht einstecken.«
Regans Augen weiteten sich. »Sie hat dir empfohlen, Bruce zu unterstützen?«
»Claude, ich hatte doch niemals die Absicht, gegen dich zu stimmen.«
»Du hast mit Nola gesprochen, und sie hat dir geraten, Bruce zu helfen?«
»Claude…«
»Hinaus!« schnauzte Regan zornentbrannt.
»Bin ich entlassen?«
»Nein. Noch nicht. Du bist Nolas Bruder, und du sitzt bloß durch Vetternwirtschaft im Aufsichtsrat. Aber ich bin mir nicht länger sicher. In keiner Beziehung. Laß mich allein, Sid. Verschwinde!«
Harris kam der Aufforderung nach. Regan saß wie versteinert hinter seinem Tisch. Nola! Der Ausflug mit Bruce in die Antarktis, der Flug mit Bennet zum Mond — welches Gift mochten sie in ihre Ohren geträufelt haben! Also unterstützte sie nun seine Gegner. Sie hatte Harris beeinflußt. Und nach aller Wahrscheinlichkeit war es sehr wohl dessen Absicht gewesen, für seine Ablösung zu stimmen. Er war lediglich im letzten Moment ausgestiegen, als sich nach Olcotts Stimmabgabe Regans Sieg abzeichnete.
Nola hatte auf seinen Sturz gesetzt. Das war in der Tat äußerst interessant. Regan beschloß, sich einmal ausgiebig mit seiner Frau zu unterhalten. Allerdings nicht in Denver. Sie würden den Marsurlaub antreten. Und zwar sofort.
10.
Der Raumhafen machte einen unfertigen Eindruck. Er existierte seit sechs Jahren, und in diesem Zeitraum hatte man die Lande- und Startfelder angelegt und die Verwaltungsgebäude errichtet. Sämtliche Feinheiten standen noch zu erwarten. Im Sommer 1991 war der Nevada-Raumhafen mit sechs Mond- und zwei Marsflügen im Monat der geschäftigste der Welt, aber beileibe kein blühendes Unternehmen.
Selbst eine Persönlichkeit wie Regan kam nicht umhin, die üblichen Kontrollen über sich ergehen zu lassen wie jeder Sterbliche — er wurde gewogen und untersucht; das Gepäck durchsuchte man mit äußerster Sorgfalt nach Bomben.
»Wirklich«, meinte Nola, »ich verstehe das nicht. Ich sehe nicht ein, warum…«
»Aber ich«, schnauzte Regan. »Menschenleben sind in Gefahr. Sie dürfen kein Risiko eingehen.«
»Warum sollte ein Faktorist in seinem Gepäck eine Bombe mitschleppen?«
»Vielleicht aus besserem Grund als andere Leute«, erwiderte Regan. »Wenn ein großer Mann mit allem Schluß machen will, macht er es auf großkotzige Art.«
Das Raumschiff ruhte wie ein riesiger, schimmernder Fisch auf dem kahlen Raumhafengelände. Regan lächelte bei seinem Anblick. Das Schiff wirkte machtvoll, und er liebte Macht. Während die Passagiere an Bord stiegen, führten Techniker die letzten Kontrollen durch. Regan und Nola hatten eine Kabine Erster Klasse belegt — nicht eben luxuriös, aber vom gegenwärtigen besten Raumschiffkomfort.
Nachdem sie angeschnallt waren und die Beschleunigung erwarteten, beschäftigte Regan sich aus bloßer Langeweile mit dem Gedanken, ob das Schiff wohl sicher ankommen werde. Wahrscheinlich. Im Verlauf der kurzen Geschichte der kommerziellen Raumfahrt waren nur zwei Schiffe verunglückt, und das war ein ungeschlagener Rekord. Ein Flug zum Mars galt statistisch als sicherer als einer von New York nach London. Trotzdem… Regan lächelte. Er hoffte, daß alles klappte. Es wäre zu schade, könnte er die Eröffnung der Weltausstellung nicht erleben.
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