Robert Silverberg - Regans Satellit
Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Silverberg - Regans Satellit» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: Rastatt, Год выпуска: 1976, Издательство: Erich Fabel, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Regans Satellit
- Автор:
- Издательство:Erich Fabel
- Жанр:
- Год:1976
- Город:Rastatt
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Regans Satellit: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Regans Satellit»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.
Regans Satellit — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Regans Satellit», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Es gab so viel zu tun auf dem Mars, so viel — und andere taten es!
Gleich nach dem Frühstück setzte sich ein ernst-dreinblickender junger Anthropologe mit ihnen in Verbindung. Curtis arbeitete, wie er sofort gestand, nur teilzeitig als Anthropologe. »Zwanzig Stunden in der Woche studiere ich die alten Marsianer, ansonsten fahre ich einen Gabelstapler.« Er lachte selbstsicher. »Anthropologie ist hier mehr oder weniger ein Luxus, aber irgend jemand muß die Marsianer studieren, so lange es sie noch gibt.«
»Ist es weit bis zu ihrem Dorf?« fragte Nola.
»Man kann binnen einer Stunde dort sein«, sagte Curtis.
Das Geländefahrzeug erreichte auf dem festen Sand eine hohe Geschwindigkeit. In der Wüste gab es keine Straßen, doch man brauchte keine. Viele tausend Jahre lang hatte heftiger Wind sämtliche Hügel abgetragen. Nur einige rote und grünliche Felsen erhoben sich aus der Wüste. Da und dort sah man Flecken grau-grüner Vegetation.
»Die Marsianer leben praktisch vor unserer Haustür«, erzählte Curtis, »nur einhundert Meilen von Marsport entfernt, aber wie hätten wir das ahnen sollen? Wir hatten schon eine Menge Ruinen entdeckt, aber nach den Datierungen sind sie zehntausend Jahre lang unbewohnt gewesen. Und dann, eines Tages, ging ein Prospektor in eine Höhle, und darin saßen sie.«
»Sind es viele?« wollte Regan erfahren.
»Oh, in dieser Höhle wohnen ungefähr einhundert, aber es ist natürlich nicht die einzige. Wir schätzen die Gesamtzahl der Marsianer auf etwa zehntausend. Die Mehrzahl bekommt man nie zu sehen.«
»Man kann es ihnen wohl kaum vorwerfen«, sagte Regan. »Wie würden Sie es aufnehmen, käme jemand daher und besiedelte Ihren Heimatplaneten?«
»Anscheinend macht ihnen das gar nichts aus. Wissen Sie, eigentlich betrachten sie den Mars nicht mehr als ihre Welt. So wenige sind übriggeblieben, daß sie sich selbst als aussterbende Rasse ansehen, und deshalb haben sie nichts gegen uns, solange wir sie in Ruhe lassen. Vor zehn- oder zwanzigtausend Jahren betrug die Bevölkerungszahl — jedenfalls nehmen wir das an — etwa zwei Millionen. Vermutlich war der Mars nie so dicht besiedelt wie die Erde. Dann muß es zu einem Geburtenrückgang gekommen sein, von dem sie sich nie wieder erholt haben. Aufgrund ihrer gegenwärtigen Geburtenrate läßt sich absehen, daß sie in ein paar hundert Jahren ausgestorben sein werden.«
»Kann man nicht etwas tun, damit sie sich vermehren, statt sich zu vermindern?« fragte Regan.
Curtis schaute erheitert drein. »Wir können sie nicht züchten, Faktorist. Sie sind kein Vieh, sondern intelligente Wesen.«
»Sprechen sie Englisch?« forschte Nola.
»Ein paar von ihnen«, sagte Curtis. »Die meisten sind wenig daran interessiert, etwas von uns zu lernen.«
»Beherrschen Sie ihre Sprache?«
»Ein bißchen. Sie sind auch nicht sonderlich daran interessiert, uns etwas beizubringen. Ich würde sagen, Sie sind an uns kaum interessiert. Mir scheint, daß sie uns mehr oder weniger tolerieren.«
Das Gelände wurde hügeliger. In den fleckigen Sandsteinerhebungen gähnten die Eingänge von Höhlen. Das Fahrzeug hielt. »Wir sind am Ziel«, verkündete Curtis.
11.
Mit Atemhelmen ausgerüstet, die Sauerstoffvorräte auf den Rücken, drangen die drei Ankömmlinge in eine Höhle ein. Regans Haut kribbelte. Er kam sich vor wie ein Archäologe, der das Grabgewölbe des Tutenchamon betritt, um ihn lebendig vorzufinden.
Auf jeden Fall war es in der Höhle so erdrückend wie in einem Grabgewölbe. Stille und Trockenheit des Todes herrschten darin. Regan kannte Filme von diesen Höhlen — natürlich war die Welt nach der Entdeckung der alten Marsianer in Aufruhr geraten, vor kaum zwei Jahren. Erstes außerirdisches Leben war gefunden worden! Das war die größte wissenschaftliche Sensation seit Beginn des Raumfahrtzeitalters gewesen. Aber die Filme bedeuteten nichts gegen die gruselige Wirklichkeit. Regan stand im Höhleneingang und spähte mit verkniffenen Augen in das Halbdunkel, und dann schien die Zeit rückwärts zu laufen, als die Marsianer sich aus der Tiefe der Höhle ihren Besuchern näherten.
Es waren sechs. Sie sahen aus wie Zwerge, nicht mehr als siebzig Zentimeter groß, mit grauer Haut, trocken und ledrig, und zerbrechlichen Gliedmaßen. Ihre gewölbten, kahlen Schädel schienen von den schmächtigen Hälsen fallen zu wollen. Zwei enorm große Augen, eine winzige Nase und ein dünner Mund bildeten das Gesicht eines Marsianers.
Sie schauten gleichmütig drein und zeigten kaum Interesse. Curtis trat vor und sagte etwas in einer schnatternden, kehligen Sprache, die wie das Aneinanderreihen von Insektenflügeln klang. Die Marsianer antworteten nicht sofort; dann neigte einer von ihnen den Kopf und erklärte in Englisch: »Es macht uns nichts aus.«
»Kommen Sie«, sagte Curtis. »Sie erlauben uns, ihre Höhle anzuschauen.«
Einige schmale Stufen führten ein Stück weit abwärts. Dahinter machte die Höhle eine Biegung nach rechts. Curtis ging voran. Regan und Nola folgten ihm so schweigsam wie zwei Kinder im Spielzeugwunderland. An den Seiten waren kleine Wohnnischen aus dem Fels gehauen, die schlichte Einrichtungsgegenstände enthielten. Die kleinen Lagerstätten waren aus Pflanzenfasern hergestellt und ähnelten japanischen Matten. In einigen Nischen gab es Wandmalereien; die Farben waren matt, die Motive abstrakt und rätselhaft.
In jeder Räumlichkeit stand ein Topf mit einer Pflanze, deren breite Blätter in schwachem Gelb glänzten. »Bk-lumineszenz«, flüsterte Curtis. »Sie haben keine Elektrizität. Damit beleuchten sie ihre Behausungen.«
»Und woher bekommen sie Luft und Wasser?« fragte Nola.
Curtis deutete auf eine andere Pflanzenart, die weißlich war und dicke Blätter besaß. »Diese Pflanzen scheiden Sauerstoff aus. Jedenfalls genug für die Marsianer. Wir sind dabei, diese Pflanze zu studieren, weil wir hoffen, sie über die ganze Oberfläche verbreiten zu können.« Er nickte zu einer weiteren Pflanze hinüber, die in einer eigens für sie angelegten Felsnische wuchs. Aus einem Stamm ragte eine Vielzahl tauähnlicher Äste, die in geschwollene Hülsen mündeten, so dick wie Kinderköpfe. Ein Marsianer nickte Curtis zu, der daraufhin einen Ast herabbog und die Hülse entfernte. Wasser troff heraus. Curtis reichte sie einem Marsianer, der sie an den Mund setzte und ausdrückte.
»Aber woher bezieht die Pflanze das Wasser?« fragte Regan.
»Es gibt hier unterirdische Quellen — hundert oder zweihundert Meter tief. Die Wurzeln der Pflanzen reichen so tief hinab. Sie speichert Wasser in den Hülsen. Nicht viel, aber die Marsianer brauchen wenig. Eine Handvoll am Tag genügt ihnen.«
»Und Nahrung?« meinte Nola. »Was essen sie?«
»Ebenfalls Pflanzen. Die Marsianer sind äußerst anspruchslos, schon deshalb, weil die Natur ihnen nur genau so viel liefert, wie sie zum Weiterleben unbedingt benötigen. Wahrscheinlich bilden sie die einzige rein malthusianische Gemeinschaft, die jemals existiert hat. Sie wagen es nicht, sich stark zu vermehren, weil sie sonst verhungern und verdursten müßten.«
Regan musterte die Marsianer, die sie begleiteten, verstohlen wie Schatten. Das Wunder ihres Überlebens rührte ihn. Es war das Gegenstück jenes anderen Wunders, des Erblühens der irdischen Marskolonien. Dort war Tatkraft, Dynamik, jene Eigenschaften, die Regan so hoch schätzte. Hier gab es nur Resignation, Niedergang, Alter — unglaubliches Alter — und Gebrechlichkeit. Jugend und Alter teilten sich diese Welt, die sterbende Rasse und das künftige Herrschergeschlecht. Die alten Marsianer faszinierten ihn. Und in seinem Verstand formte sich eine Idee.
»Curtis?«
»Sir?«
»Glauben Sie, ein paar von diesen Marsianern ließen sich zu einer kleinen Reise überreden?«
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Regans Satellit»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Regans Satellit» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Regans Satellit» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.