Robert Silverberg - Regans Satellit
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- Название:Regans Satellit
- Автор:
- Издательство:Erich Fabel
- Жанр:
- Год:1976
- Город:Rastatt
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Ein Roman aus dem Jahr 1992.
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»Ich habe keine Fehler gemacht«, behauptete Regan bissig. »Ich räume ein, daß ich mit stärkerem Interesse an den Obligationen gerechnet habe. Aber bis zur Weltausstellung bleiben noch eineinhalb Jahre. Ich bin sicher, daß die meisten Obligationen bis dahin abgesetzt sind. Außerdem bin ich davon überzeugt, daß die Weltausstellung ein Riesenerfolg und sich für uns auszahlen wird. Und…«
»Hoffnungslos«, entfuhr es Bruce Regan. »Du leidest unter Wahnvorstellungen, Claude. Du stürzt ein mächtiges Unternehmen ins Verderben und merkst es nicht einmal.«
»Ich soll der Bindgänger sein?« antwortete Regan. »Kein Jahrzehnt mehr bis zum 21. Jahrhundert, und du arbeitest noch mit den Vorstellungen des letzten Jahrhunderts! Es wäre eine Katastrophe, dir noch einmal die Geschäftsführung anzuvertrauen! Wir…«
Bruce Regan seufzte. »Wir sollten keine Zeit verschwenden. Am Nachmittag findet eine Pressekonferenz statt, und bis dahin muß diese Angelegenheit geklärt sein. Ich schlage vor, nun den Antrag zu formulieren.«
»Der Antrag lautet«, begann Bennett unverzüglich, »Claude Regan vom Posten des Ersten Geschäftsführers der Global Factors Inc. abzulösen, und zwar mit Wirkung zum 1. April 1991; besagtem Claude Regan die Bezüge bis zum Ablauf seines Vertrags mit der Global Factors Inc. zu gewähren, der am…«
»Einen Moment«, unterbrach Regan. »Ich habe noch einiges zu sagen.«
»Jetzt nicht!« schnauzte Bruce Regan.
Bennett plapperte den Rest des Antrags herunter. Bruce Regan bat um Unterstützung des Antrags, und sofort schoß Holts Hand empor.
»Wird eine Diskussion über den Antrag gewünscht?« fragte Bruce Regan.
»Allerdings«, sagte Regan. »Ich möchte erläutern, was geschehen wird, falls man diesen Antrag annimmt. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in Claude Regan wird ernstlich erschüttert. Aber das wird sich nicht allein für Claude Regan, sondern auch für die Global Factors als äußerst nachteilig erweisen. Es könnte die Gesellschaft um sehr viel Geld bringen.«
»Ich begreife nicht…«
»Man identifiziert mich mit der Weltausstellung«, unterbrach Regan seinen Onkel. »Wenn ich falle, scheitert auch die Weltausstellung. Die Aussteller werden Absagen erteilen, bereits zugesagt Käufe von Obligationen werden verweigert, und die Weltausstellung wird ein Verlustgeschäft. Die Investition der Global zwangsläufig ebenfalls. Mich jetzt hinauszuwerfen, dürfte die Global also ungefähr vier Milliarden kosten.«
Bennett lächelte. »Sollte die Weltausstellung in finanzielle Schwierigkeiten geraten, was ich nicht anzweifle, solange Sie die Leitung ausüben, wird ein besonnener, kluger Mann an Ihre Stelle treten, Faktorist. Jener Mann wird das Projekt verwirklichen und dafür sorgen, daß die Gläubiger ihre Investition nicht verlieren.«
Regan hüstelte. »Diesen besonnenen, klugen Mann würde ich zu gerne kennenlernen, Mr. Bennett.«
»Wahrscheinlich werden Sie’s.«
»Das bezweifle ich. In der ganzen Welt gibt es nur einen Mann, der die Weltausstellung zu einem lohnenden Geschäft zu machen vermag, und der bin ich, Faktorist Claude Regan. Ich kann es — und kein anderer. Wer mein öffentliches Ansehen zerstört, bringt die Weltausstellung zum Scheitern — und damit die Global um ihre Investition.«
»Sie sind verrückt«, sagte Bennett. »Und offenbar glauben Sie, wir seien ebenfalls verrückt. Sie haben uns in eine teuflisch heikle Situation gebracht, und nun verlangen Sie, daß wir sie unterstützen — damit Sie uns wieder raus aus dem Mist bringen!«
»Sehr richtig«, sagte Regan. »Aber Sie vergessen noch etwas. Und zwar den Profit, den die Global aus der Weltausstellung erwirtschaften wird.«
»Ich sehe keinen Profit«, bemerkte Bennett in unheilvollem Tonfall.
»Weil Sie die Augen nicht aufsperren. In meiner Verrücktheit habe ich nämlich den Vorbereitungsausschuß für die Weltausstellung aufgelöst, um die Entscheidungen allein fällen zu können.« Harris blinzelte. Olcott kratzte sich am Kinn. »Die Weltausstellung dauert zwei Jahre. Anschließend liquidiert die veranstaltete Körperschaft und bezahlt die Gläubiger. Früher war es üblich, die Einrichtungen einer Weltausstellung abzureißen. Aber warum soll man Geld ausgeben, um den Satelliten zu demontieren? Warum nicht den Satelliten an ein Privatunternehmen verkaufen und als ständige Ausstellung benutzen?« Er bemerkte, daß einige Augenpaare sich weiteten. »Wie gesagt, ich treffe alle Entscheidungen, die die Weltausstellung angehen. Angenommen, ich verkaufe den Satelliten — sagen wir für eine Million — an die Global Factors. Die Global Factors baut ihn — zum Beispiel — zu einem riesigen Vergnügungsbetrieb aus.« Olcotts Augen glänzten plötzlich. Regan glaubte Dollar-Symbole in den Pupillen des Generalbuchhalters tanzen zu sehen. »Selbstverständlich werden mit dem Satelliten auch die Raumfähren veräußert. Wir erhalten alles zum Spottpreis. Einen Vergnügungssatelliten und einen Fährbetrieb für die Global Factors, ist das nichts? Jedes Jahr schlagen wir Milliardensummen heraus. Aber ich fürchte, dazu wird es nie kommen, da man mich der Geschäftsführung entheben will. Ich bin diskreditiert, die Weltausstellung macht Pleite, und der Satellit wird verschrottet.« Er musterte seinen Onkel und dessen Anhänger. »Keiner in diesem Kreis hat an so etwas gedacht, wie? Natürlich nicht. Silberhäuptige Industriekapitäne sorgen sich nur um die Einnahmen des nächsten Quartals. Ich bin um drei Züge voraus. Aber das vermögen sie nicht zu ertragen, und deshalb soll ich gehen. Nun gut. Mehr habe ich nicht zu sagen. Stimmt ab, werft mich hinaus, veranstaltet die Pressekonferenz. Alles Gute.« Er ließ sich in seinen Sessel fallen. Sein Gesicht war gerötet, und er schwitzte enorm.
Seinen Worten folgte ein langes Schweigen.
»Weitere Wortmeldungen?« erkundigte sich Bruce Regan schließlich in kaum wahrnehmbarer Lautstärke.
Niemand meldete sich. Er wartete sehr lange, doch offenbar empfand niemand das Bedürfnis, sich zu äußern.
»Dann bitte ich um Abstimmung.«
Das Kontrollbrett begann zu blinken. Ohne Hast drückte Regan einen Knopf, und ein rotes Lämpchen leuchtete auf. Einen Moment später folgten zwei grüne. Bruce Regan und Bennett, kein Zweifel. Dann ein rotes — Tim Field, treu bis in den Untergang. Einen Augenblick lang rührte sich nichts. Das nächste Licht war grün. Ihm folgten zwei rote. Slidell und Kennan, schätzte Regan. Noch eines. Orenstein. Das ergab fünf Stimmen gegen den Antrag. Ich schaffe es, dachte Regan, vorausgesetzt, ich habe Olcott und Harris überzeugt!
Etwas verwirrte ihn — bis jetzt hatten sich nur drei Stimmen für den Antrag ausgesprochen. Wieso nicht vier? Onkel Brunce, Bennett, Holt und Emery pflegten stets als Block abzustimmen. Herrgott, dachte er, ich habe doch nicht etwa einen von ihnen umgedreht?
Er starrte das Kontrollbrett an. Drei Befürwortungen, fünf Ablehnungen. Olcott und Harris wogen anscheinend die Chancen ab und zögerten. Ebenso ein Mitglied der Alten Garde.
Ein weiteres Rotlicht glomm auf, und Regan begriff, daß er gewonnen hatte. Eine Sekunde später blitzten noch zwei rote Lämpchen auf. Er hatte gewonnen und wahrhaftig eine Stimme von der Opposition erhalten!
Bruce Regan sah plötzlich wie ein Mann von einhundertundzwanzig Jahren aus. »Drei Befürwortungen, acht Gegenstimmen«, konstatierte er matt. »Die Tagesordnung umfaßt keinen Punkt mehr. Die… die Sitzung ist… geschlossen.«
9.
Am Abend traf Regan schon wieder in Washington ein, müde aber selbstsicherer als je zuvor. Er hatte den Sturm überstanden und die Gewalt über die Global Factors behalten. Doch er wußte, daß er nur eine Schlacht und nicht den Krieg gewonnen hatte. Sosehr er vor dem Aufsichtsrat auch Überzeugung gezeigt hatte — sie war keine Garantie dafür, daß die Weltausstellung tatsächlich gelang. Der saudiarabische Rückzieher war für Regan ein Rückschlag. Und er benötigte noch wesentlich mehr Geld, um die Weltausstellung in Gang zu bringen.
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