Robert Silverberg - Regans Satellit

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Die Erde ist zu klein für ihn — es greift nach den Sternen.
Ein Roman aus dem Jahr 1992.

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Regan schlürfte den Champagner. Präsident Hammond schlenderte hinzu.

»Wie geht es mit der Weltausstellung voran?« erkundigte sich Hammond.

»Wir machen Fortschritte, Tom.«

»Ich wette, du haßt mich dafür, daß ich dich in diese Angelegenheit verwickelt habe, wie?«

Regan schüttelte den Kopf. »Es ist eine sehr interessante Aufgabe, Tom. Ich hätte sie für nichts in der Welt einem anderen Mann überlassen.«

»Das freut mich, daß du so davon denkst. Kein Zweifel, die Weltausstellung wird ein Riesenerfolg sein, Claude. Sie wird dich für immer berühmt machen.«

Regan lächelte trotz des Unbehagens, das er empfand. Er hegte noch einige Zweifel am Erfolg der Weltausstellung. Und die Berühmtheit, die sie ihm verschaffen würde, mochte womöglich von einer Art sein, die nicht unbedingt zu den wünschenswerten zählte.

Er nahm einen Keks von einem Tablett, das vorbeigetragen wurde, sah Nola, die gerade über eine Äußerung von Generalsekretär Hannikainen lachte, und strebte hinüber. Heute abend sah Nola verwirrend schön aus; unter den anwesenden Frauen war sie sicherlich die attraktivste. Jedenfalls hatten das schon ein halbes Dutzend Männer geschworen. Selbstverständlich konnten sie nicht ahnen, daß die Regans mittlerweile verschiedene Flügel ihres Hauses bewohnten. Wieder und wieder beglückwünschten Gäste Regan zu Nola, brachten ihren Neid zum Ausdruck, weil er ein solches Juwel von Ehefrau besitze.

Glaubt mir, dachte er, wenn ihr sie wollt, dann könnt ihr sie haben!

Er sprach den Gedanken nicht aus. Auf das Dach des Weißen Hauses trommelte Regen. Kurz vor Mitternacht verwandelte der Regen sich in Schnee, und als Regan aus einem Fenster blickte, wirkte die Welt frisch, sauber und neu.

»Ein glückliches Neues Jahr!« brüllte jemand.

TV-Kameras schwenkten durch den Raum — denn natürlich fand die Party des Präsidenten die Beachtung der gesamten Nation. Regan drehte sich um und zwang für die Millionen von Zuschauern ein heiteres Lächeln auf seine Lippen.

Er fragte sich, auf welche Weise man wohl jetzt in Marsport feierte. Wahrscheinlich, so überlegte er, hatte man dort zuviel Arbeit-, um sich großartige Feierlichkeiten erlauben zu können. Wahrscheinlich war Silvester für die Marskolonisten ein Tag wie jeder andere, ein Tag voller Arbeit.

»Glückliches Neues Jahr, Claude!«

Das war Nola. Anscheinend war sie ein wenig betrunken. Ihre Augen schimmerten, und ihr Gesicht war gerötet.

»Ein Hoch auf das Jahr 1992!« schrie sie. »Küß mich, Claude!«

»Man sieht uns im TV.«

»Sei nicht so steif. Der Präsident hält seine Neujahrsansprache. Küß mich zum Neuen Jahr.«

Ihre Lippen berührten die seinen. Sie schwankte ein bißchen. Rasch entzog er sich ihrer Umarmung. Er bemerkte, daß sie mehr war als nur ein wenig angeheitert. Sie war stockbetrunken.

»Fröhliches Neues Jahr!« kreischte Nola und schlang einen Arm um Faktorist Irwin Davidson. Der Chef der Interworld blickte etwas verblüfft drein. Dann grinste er Regan und seine eigene Frau an und gab Nola, offensichtlich recht verlegen, einen Kuß.

»Fröhliches Neues Jahr«, wünschte Faktorist Davidson.

Regan füllte sein Glas auf. Der Champagner schmeckte ihm wie Wasser. Ein Orchester spielte Auld Lang Syne. Die erlauchten Gäste lachten und sangen. Ihre Stimmen klangen ein bißchen heiser. Regans Herz hämmerte. Er mußte fort, wenigstens für einen Moment.

Er ging durch eine Doppeltür und erreichte den Zugang zu einem Balkon. Er öffnete auch die Balkontüren und trat hinaus. Die Kälte störte ihn nicht. In der Hoffnung, einen Blick auf den Mars oder auf den Metallmond, den er an den Himmel geschossen hatte, zu erhaschen, schaute er empor.

Das Schneetreiben war zu dicht. Regan vermochte nichts zu sehen. Nach einer Weile zog er sich ins Innere zurück und gesellte sich wieder zu den anderen Gästen. Ein Kellner, der verkrampft lächelte, reichte ihm neuen Champagner. Er nahm ihn gerne — es war Marke Mumm, Jahrgang 1985. Ein hervorragendes Weinjahr. Aber der Champagner schmeckte ihm noch immer wie Wasser. Der Mangel lag, wie er wußte, nicht am Champagner.

März 1992.

Noch sieben Monate bis zum Eröffnungstermin.

»Glauben Sie, dieser unsinnige Artikel über das angeblich geplante Attentat hält die Leute fern?« fragte Hal Martinelli.

Lyle Henderson schüttelte den Kopf. »Teilweise, aber diese Geschichte spielt nur eine sehr geringe Rolle.«

»Ja«, pflichtete Regan ihm bei. »Nur eine sehr geringe.«

»Aber woran liegt es dann?« wollte Martinelli erfahren. »Warum bucht denn niemand?«

Regan starrte seine Assistenten an. »Die Hälfte fürchtet sich«, sagte er. »Sie möchte kein Raumschiff betreten und erst recht keinen Satelliten. Und die andere Hälfte — nun, vielleicht will sie kein Geld ausgeben. Ein Besuch der Weltausstellung kann fünf- bis sechshundert Dollar kosten, berücksichtigt man die Anreise zum Raumhafen, die Fährenbenutzung, das Eintrittsgeld und so fort. Vielleicht haben wir falsch kalkuliert. Vielleicht gibt es einfach nicht genug Leute, die bereit sind, soviel auszugeben.«

»Die Umfragen, die wir durchgeführt haben, deuten…«, begann Henderson.

Regan runzelte die Stirn. »Umfragen! Was beweisen sie schon?«

Seine Geduld begann nachzulassen. Er hatte den Tiger nun eineinhalb Jahre lang geritten und nun näherte er sich einem Punkt, an dem er die Belastung nicht länger durchzustehen vermochte. Er begann zu zweifeln, daß sich innerhalb der verbliebenen sieben Monate der Erfolg des Projekts sichern ließ.

Dabei war alles vorbereitet. Der Satellit war fertig, der Fährbetrieb ebenso. Inzwischen waren die Verträge für sämtliche Pavillons unterzeichnet. Mehrere davon waren bereits erstellt, die meisten befanden sich im planmäßigen Baustadium, und am 12. Oktober würden sie alle fertig sein. Die Konzessionen waren vorhanden. Die Rechnungen der Weltausstellung waren weitgehend bezahlt. Die Leute, die behaupteten, im Namen von Amerikaentdeckern zu sprechen, die Kolumbus zuvorgekommen sein sollten, hatten die Weltausstellung nicht behindern können.

Alles war in Ordnung.

Bis auf eines — die Leute buchten keine Fährenplätze.

Die Finanzen der Weltausstellung hingen von einem guten Vorverkauf ab. Die Verträge vieler Aussteller und Konzessionäre enthielten Klauseln mit der Maßgabe, daß eine Verminderung der Pacht eintreten würde, falls der Vorverkauf von Tickets unter eine gewisse Grenze sinken sollte. Der Mangel an Vorverkäufen wirkte sich auf den Etat der Weltausstellung doppelt nachteilig aus. Man nahm nicht nur weniger Geld für Tickets ein als erwartet, sondern diese Tatsache verursachte auch einen Rückgang der Einnahmen aus Pachtverträgen. Aus dieser Situation konnte sehr schnell ein Schneeballeffekt verheerenden Ausmaßes entstehen.

Die Weltausstellung mußte jetzt ihren Verpflichtungen nachkommen. Täglich mußten Rechnungen beglichen, Gehälter gezahlt, Gebühren und Werbungskosten entrichtet werden. Regan hatte das im vergangenen Jahr als Grundkapital gesammelte Geld längst ausgegeben. Die sechs Milliarden Dollar aus dem Verkauf der Obligationen und die zusätzlichen Summen, mit denen verschiedene Regierungen sich beteiligt hatten, das alles war aufgezehrt.

Unter diesen Umständen würde die Herausgabe der Obligationen sich bald als folgenschwer erweisen. Gemäß den Prämissen der Herausgabe der Obligationen würde die Körperschaft, die als offizieller Veranstalter der Weltausstellung galt, mit der Einlösung der Obligationen im Juni 1993 beginnen müssen. Zu diesem Termin mußten Obligationen im Wert von einer Milliarde Dollar zurückgekauft werden, und das gleiche im Juni eines jeden Jahres bis 1998, in welchem Jahr der Rückkauf der Obligationen abgeschlossen sein mußte. Regan hatte beabsichtigt, die Gläubiger aus den Profiten der Weltausstellung zu bezahlen. Aber falls es keine Profite zu verteilen gab, würden die Gläubiger eine Interessengemeinschaft gründen, die Vermögenswerte zerstückeln, und die Weltausstellung würde innerhalb eines Jahres den Bankrott anmelden müssen.

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