Dan Brown - Sakrileg

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»Aber wenn die Sangreal-Dokumente im Verborgenen bleiben, wird die Geschichte von Maria Magdalena niemals ans Tageslicht kommen«, wandte Langdon ein.

»Tatsächlich? Schauen Sie sich um! In der bildenden Kunst, in der Musik und der Literatur wird ihre Geschichte erzählt – heute mehr denn je! Das Pendel schlägt wieder zur anderen Seite aus. Wir merken allmählich, wie bedenklich die Gegenwart ist … und wie zerstörerisch der Weg, den wir eingeschlagen haben. Wir spüren immer deutlicher, dass es notwendig ist, das göttlich Weibliche wieder in sein Recht einzusetzen.« Sie hielt kurz inne. »Sie sagten, dass Sie ein Buch über die Symbole des göttlich Weiblichen schreiben, nicht wahr?«

»Das stimmt.«

Marie lächelte. »Schreiben Sie es fertig, Mr Langdon. Singen Sie das Lied der Göttin. Die Welt verlangt nach modernen Minnesängern.«

Langdon spürte sehr wohl das Verpflichtende von Maries Worten. Er schwieg. Die Mondsichel stieg aus der Weite des bewaldeten Horizonts.

Ein schülerhaftes Verlangen überkam ihn, Rosslyn Chapel das Geheimnis zu entreißen. Du kannst doch Marie jetzt nicht ausfragen. Das ist nicht der richtige Zeitpunkt . Sein Blick streifte den Papyrus in Maries Hand und richtete sich dann wieder auf die Kapelle.

»Nur zu, fragen Sie schon, Mr Langdon«, sagte Marie belustigt. »Das Recht haben Sie sich redlich verdient.«

Langdon spürte, dass er rot wurde.

»Sie wollen sicher wissen, ob der Gral hier in Rosslyn liegt.«

»Können Sie es mir verraten?«

Marie seufzte in gespielter Verzweiflung. »Wie kommt es nur, dass Männer den Gral einfach nicht in Ruhe lassen können?« Sie lachte. Die Unterhaltung machte ihr offensichtlich Spaß. »Sie scheinen zu glauben, dass er hier ist. Warum?«

Langdon deutete auf den Papyrus in Maries Hand. »In diesem Vers Ihres Mannes ist ausdrücklich von Rosslyn die Rede. Er erwähnt allerdings auch ›Winkel‹ und ›Kelch‹, die über den Gral wachen. Aber ich habe diese Symbole dort oben nicht entdecken können.«

»Der Winkel und der Kelch?«, sagte Marie. »Aber wie sehen die denn aus?«

Langdon hatte das Gefühl, dass sie sich über ihn lustig machte, doch er beschrieb die Symbole.

Sie schaute ihn an, als könne sie sich nur mit Mühe daran erinnern. »Ach ja, richtig. Der Winkel steht für alles Männliche. Malt man ihn nicht so?« Sie zeichnete mit dem Zeigefinger eine Figur in ihren Handteller:

»Ja«, sagte Langdon. Marie hatte die weniger gebräuchliche Form des »geschlossenen« Winkels gezeichnet.

»Und das Weibliche wird durch die umgekehrte Form symbolisiert, den Kelch.« Wieder zeichnete sie.

»Richtig«, sagte Langdon.

»Und Sie sagen, dass unter den Hunderten von Symbolen, die wir hier oben haben, diese beiden Zeichen fehlen?«

»Ich habe sie jedenfalls nirgendwo gesehen.«

»Und wenn ich sie Ihnen nun zeige, können Sie dann wieder ruhig schlafen?«

Bevor Langdon antworten konnte, war Marie Chauvel schon von der Veranda heruntergestiegen und ging den Weg hinauf zur Kapelle. Langdon folgte ihr. In der Kapelle angekommen, schaltete Marie das Licht ein und deutete in der Mitte des Sakralraums auf den Boden. »Bitte sehr, Mr Langdon. Der Winkel und der Kelch.«

Langdon starrte auf den abgetretenen Steinfußboden. »Aber da ist doch gar nicht … «

Marie seufzte und ging über den Pfad zwischen den Sehenswürdigkeiten, den Langdon zuvor die Touristen hatte abschreiten sehen. Jetzt nahm er zwar das riesige Symbol wahr, konnte aber immer noch nichts damit anfangen.

»Das ist der David … « Er verstummte und schlug sich vor die Stirn.

Winkel und Kelch .

Einfach übereinander gelegt.

Der Davidsstern … das Symbol der vollkommenen Einheit des Männlichen und Weiblichen … das Siegel Salomons … die Kennzeichnung des Allerheiligsten, in dem man die männliche und die weibliche Gottheit wähnte, Jahwe und Schekinah.

Langdon brauchte eine ganze Weile, bis er seine Sprachlosigkeit überwunden hatte. »Dann weist der Vers also doch nach Rosslyn.«

Marie lächelte ihn an. »Offensichtlich.«

Langdon lief es eiskalt über den Rücken. »Also liegt der Gral in dem Gewölbe unter unseren Füßen?«

»Nur im Geiste.« Marie lachte. »Eine der ältesten Bestimmungen der Prieuré bestand darin, den Gral eines Tages in sein Heimatland Frankreich zurückzubringen, wo er für immer ruhen soll. Jahrhundertelang war der Gral aus Sicherheitsgründen kreuz und quer durch aller Herren Länder transportiert worden – ein höchst unwürdiger Zustand. Als Jacques Großmeister der Prieuré wurde, stand er insbesondere vor der Aufgabe, die Würde des Grals wiederherzustellen – was konkret bedeutete, den Gral nach Frankreich zu holen und ihm eine königliche Ruhestatt zu bereiten.«

»Und das ist ihm gelungen?«

Marie wurde sehr ernst. »Mr Langdon, in Anbetracht dessen, was Sie heute Abend für mich getan haben, möchte ich Ihnen als Kuratorin des Rosslyn Trust versichern, dass der Gral sich nicht mehr hier befindet.«

Langdon beschloss, ein wenig nachzubohren. »Aber der Schlussstein soll doch eigentlich auf den Ort hinweisen, an dem der Gral heute versteckt ist. Warum weist er dann auf Rosslyn?«

»Vielleicht haben Sie die Bedeutung des Verses nicht richtig erfasst.«

»Aber eindeutiger geht es doch gar nicht! Wir stehen über einem unterirdischen Gewölbe, das mit Winkel und Kelch markiert ist, befinden uns unter einer als Sternenzelt gestalteten Decke, umgeben von der Kunst meisterlicher Steinmetze. Alles weist auf Rosslyn hin!«

»Dann lassen Sie mich einmal den geheimnisvollen Vers ansehen.« Marie rollte den Papyrus auseinander und las laut und bedächtig vor.

Unter Alt-Roslin der Gral verharrt. Winkel und Kelch das Grab bewahrt. Es ist von des Meisten Kunst geschmückt. Und unters Sternenzelt endlich gerückt.

Als sie geendet hatte, blieb sie einige Sekunden lang stumm. Dann glitt ein wissendes Lächeln über ihre Lippen. »Ah, Jacques!«

Langdon sah sie erwartungsvoll an. »Sie haben das verstanden?«

»Mr Langdon, wie Sie selbst soeben anhand des Davidsterns auf dem Kapellenboden erlebt haben, kann man auch einfache Dinge auf vielfältige Weise deuten.«

Langdon bemühte sich, ihr zu folgen, jede Äußerung Jacques Saunières schien einen Doppelsinn zu haben. Er kam einfach nicht weiter.

Marie wirkte plötzlich sehr müde. Sie unterdrückte ein Gähnen. »Ich werde Ihnen jetzt etwas anvertrauen, Mr Langdon. Ich bin zwar nie offiziell in den Aufbewahrungsort des Grals eingeweiht gewesen, aber ich war mit einem Menschen verheiratet, der großes Wissen, umfassende Kenntnisse und machtvolle Befugnisse besaß … und meine weibliche Intuition wollen wir auch nicht vergessen.« Langdon wollte etwas einwerfen, doch Marie fuhr fort: »Es tut mir Leid für Sie, dass Sie nach all Ihren Anstrengungen ohne eine konkrete Antwort von Rosslyn fortgehen müssen. Aber mein Gefühl sagt mir, dass Sie finden werden, wonach Sie suchen. Eines Tages werden Ihnen die Augen aufgehen.« Sie lächelte ihn an. »Und ich bin überzeugt, dann werden Sie sich als Mensch erweisen, der ein Geheimnis für sich behalten kann.«

Sie hörten, wie jemand sich näherte; dann kam Sophie zur Tür herein. »Ihr beide wart auf einmal verschwunden.«

»Ich wollte mich ohnehin gerade auf den Weg machen«, sagte Sophies Großmutter und ging zu ihrer Enkelin an die Tür. »Gute Nacht, Prinzessin.« Sie küsste Sophie auf die Stirn. »Sieh zu, dass Mr Langdon nicht zu spät ins Bett kommt.«

Marie Chauvel ging zu dem Bruchsteinhaus hinunter. Sophie und Langdon schauten ihr nach. Als Sophie den Blick wieder auf Langdon richtete, schwammen ihre Augen in Tränen. »Mit diesem Ende habe ich nun wirklich nicht gerechnet.«

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