Dan Brown - Sakrileg

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»Was ist?«, fragte Langdon.

»Ich … glaube, hier bin ich schon mal gewesen«, sagte Sophie verwundert.

»Aber Sie haben doch gesagt, Sie hätten noch nie von Rosslyn gehört.«

»Habe ich auch nicht … « Sophie ließ den Blick durch den Innenraum schweifen. »Mein Großvater muss mich hergebracht haben, als ich noch sehr klein war. Ich weiß nicht, es kommt mir alles so vertraut vor.« Sie sah sich ausgiebig um. »Ja«, sagte sie schließlich und deutete ans andere Ende des Sakralraums. »Diese beiden Säulen … ich habe sie schon einmal gesehen.«

Am anderen Ende des Innenraums, wo sich in Kirchen normalerweise der Altar befindet, erhoben sich zwei kunstvoll gearbeitete Säulen. Die weißen, filigranen Verzierungen glühten in den letzten Strahlen der durchs Westfenster scheinenden Abendsonne blutrot auf. Die Säulen bildeten ein merkwürdig aufeinander abgestimmtes Paar. In die linke waren schlichte senkrechte Kannelierungen eingemeißelt, während die rechte von üppigen Blumengirlanden umwunden war.

Sophie ging zu den Säulen hinüber. Langdon folgte ihr. Als Sophie die Säulen erreichte, schüttelte sie den Kopf, als könne sie es nicht glauben. »Ja, ganz sicher. Ich habe die Säulen schon einmal gesehen.«

»Das bezweifle ich nicht«, meinte Langdon, »aber es müssen nicht diese beiden gewesen sein.«

Sophie blickte ihn an. »Wie meinen Sie das?«

»Diese Säulen sind das meist kopierte Stück Architektur der Geschichte. Es gibt Kopien auf der ganzen Welt.«

»Kopien von Rosslyn?«, wunderte sich Sophie.

»Nein. Erinnern Sie sich, dass ich anfangs gesagt habe, Rosslyn sei eine Kopie vom Tempel Salomons? Diese beiden Säulen sind exakte Repliken jener beiden Säulen, die vor dem salomonischen Tempel gestanden haben.« Er deutete auf die Säule zur Linken. »Diese heißt Booz – oder die Säule der Steinmetz-Meister. Die andere heißt Jachin – die Säule der Lehrlinge. Praktisch jeder Freimaurertempel der Welt hat zwei solche Säulen.«

Langdon hatte zuvor schon die starken historischen Verbindungen zwischen dem Templerorden und dem modernen Freimaurertum erklärt, dessen Grade – Lehrling, Geselle und Meister – bis auf die Frühzeit des Templerordens zurückgehen. Die beiden letzten Verszeilen von Sophies Großvater enthielten eine direkte Anspielung auf die Steinmetzmeister, die die Kapelle von Rosslyn so kunstvoll und reichhaltig ausgeschmückt hatten. Sie erwähnten auch die mit eingemeißelten Sternen und Planeten geschmückte Langhausdecke.

»Ich bin noch nie in einem Freimaurertempel gewesen«, sagte Sophie, in die Betrachtung der Säulen versunken. »Ich bin mir fast sicher, dass es diese Säulen gewesen sind.« Sie wandte sich um und ließ den Blick durch die Kapelle schweifen, als wäre sie auf der Suche nach etwas, an dem sie ihre Erinnerungen festmachen konnte.

Die Besuchergruppe rüstete zum Gehen. Der Fremdenführer, ein gut aussehender junger Mann Ende zwanzig mit strohblondem Haar und ausgeprägtem schottischen Akzent, kam freundlich lächelnd zu Sophie und Robert. »Gleich muss ich für heute Schluss machen. Kann ich Ihnen vielleicht noch etwas zeigen?«

Wie wär's mit dem Heiligen Gral?, dachte Langdon.

»Den Code!«, platzte Sophie in plötzlicher Eingebung heraus. »Hier ist irgendwo ein Code!«

Der Fremdenführer musterte Sophie erstaunt. »Ja, das stimmt, Ma'am.«

»Er ist irgendwo an der Decke«, sagte Sophie und wandte sich nach rechts. »Irgendwo da drüben rechts oben.«

Der junge Mann lächelte. »Das ist nicht Ihr erster Besuch in Rosslyn, Ma'am, wie ich sehe.«

Der Code , dachte Langdon. An diese Legende hatte er gar nicht mehr gedacht. Eines der vielen Geheimnisse von Rosslyn war ein steinernes Gewölbe, von dessen Decke Hunderte von Steinblöcken ragten – auf eine Weise, dass sie eine eigenartig vielgestaltige Fläche bildeten. In jeden dieser Blöcke war ohne erkennbares System ein Symbol eingemeißelt, woraus eine Matrix unauslotbarer Kombinationsmöglichkeiten entstand. Manche meinten, der Zugang zu dem unterirdischen Gewölbe sei hier verschlüsselt niedergelegt, während andere darin die wahre Gralslegende erblicken zu können glaubten. Wie dem auch sei – schon seit Jahrhunderten bissen die Kryptographien sich an der Entzifferung dieses Codes die Zähne aus. Der Rosslyn Trust hatte auf die Entdeckung der geheimen Bedeutung eine hohe Belohnung ausgesetzt, doch der Code ist bis zum heutigen Tag ein Geheimnis geblieben.

»Es wäre mir ein Vergnügen, wenn ich Ihnen zeigen darf, wo … «

Die Stimme des Fremdenführers klang für Sophie wie aus weiter Ferne.

Mein erster Code , dachte sie, als sie sich wie in Trance auf das Gewölbe mit den rätselhaften Steinen zubewegte, nachdem sie Langdon die Rosenholzschatulle in die Hand gedrückt hatte. Die Gralssuche, die Prieuré de Sion und all die anderen Geheimnisse des vergangenen Tages fielen von ihr ab. Die Vergangenheit stürmte wieder auf sie ein, als sie nun unter die Gewölbedecke mit den Code-Steinen trat und die Symbole über ihrem Kopf betrachtete. Die Erinnerung an ihren ersten Besuch hier ging unvermutet mit einer seltsamen Traurigkeit einher …

Es war ungefähr ein Jahr nach dem Tod ihrer Angehörigen. Sie war ein kleines Mädchen gewesen. Der Großvater hatte sie für ein paar Ferientage nach Schottland mitgenommen. Vor der Rückreise nach Paris waren sie nach Rosslyn gefahren, um sich die Kapelle anzusehen. Es war spät, und die Kapelle war eigentlich schon für Besucher geschlossen, doch sie befanden sich immer noch in dem Gebäude.

»Grand-père, ich möchte nach Hause«, hatte Sophie gequengelt. Sie war müde.

»Gleich, Liebling, gleich.« Die Stimme des Großvaters klang wehmütig. »Ich muss hier noch eine letzte Sache erledigen. Wie wär's, wenn du draußen im Auto auf mich wartest?«

»Musst du noch mal so was machen, das nur Erwachsene verstehen?«

Saunière nickte. »Es dauert nicht lange, ich versprech's dir.«

»Darf ich noch einmal zu dem Code im Gewölbe? Das hat Spaß gemacht.«

»Ich weiß nicht … Ich muss nach draußen, und da müsste ich dich allein hier lassen. Hast du denn keine Angst hier drin, wenn ich nicht bei dir bin?«

»Nein«, hatte sie geantwortet. »Es ist ja nicht mal dunkel.«

Großvater hatte gelächelt und Sophie zu dem Gewölbe geführt, das er ihr zuvor schon gezeigt hatte.

Sophie hatte sich mit dem Rücken auf den Steinboden gelegt und das durcheinander gebrachte Puzzle an der Decke betrachtet. »Bis du zurückkommst, habe ich den Code geknackt.«

»Dann ist das ja ein Wettlauf.« Der Großvater hatte sich zu Sophie hinuntergebeugt und sie auf die Stirn geküsst. »Ich bin gleich nebenan«, hatte er auf dem Weg zum Seitenausgang gesagt. »Ich lass die Tür auf. Du brauchst nur zu rufen, wenn du mich brauchst.« Damit war er ins sanfte Licht des Abends entschwunden.

Sophie hatte eine Zeit lang dagelegen und zu dem Code hinaufgeblickt, bis ihr die Lider schwer wurden. Nach ein paar Minuten verschwammen die Symbole, um dann ganz zu verschwinden.

Als Sophie wach wurde, war ihr kalt.

»Grand-père?«

Keine Antwort. Sie stand auf und klopfte sich das Kleidchen sauber. Die Seitentür stand immer noch offen. Draußen wurde es allmählich dunkel. Sie ging hinaus und sah den Großvater auf der Veranda eines Hauses aus Bruchsteinen direkt unterhalb der Kapelle stehen. Er unterhielt sich mit einer Frau im Innern des Hauses, die hinter den Gardinen in der offenen oberen Türhälfte kaum zu erkennen war.

» Grand-père !«, hatte Sophie gerufen.

Der Großvater hatte sich zu ihr umgedreht und sie winkend um einen Augenblick Geduld gebeten. Dann hatte er sehr bedächtig noch ein paar Worte zu der Frau hinter den Türgardinen gesagt und ihr eine Kusshand zugeworfen. Als er zu Sophie zurückkam, standen ihm Tränen in den Augen.

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