Dan Brown - Sakrileg
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»In der Temple Church«, sagte Sophie, und ihre Stimme bebte vor Enttäuschung.
Die Temple Church war tatsächlich der perfekte Ort gewesen, um Langdon und Sophie den Schlussstein abzunehmen. Die scheinbar offensichtliche Beziehung dieser Kirche zu dem rätselhaften Vierzeiler machte sie zu einem plausiblen Ziel – und einer perfekten Falle. Rémys Anweisung war eindeutig gewesen: aus dem Blickfeld bleiben, bis Silas den Schlussstein an sich gebracht hatte. Leider hatte Langdons Drohung, das Kryptex auf dem Boden zu zerschmettern, Rémy in Panik geraten lassen. Mit Bedauern dachte Teabing an seine vorgetäuschte Entführung. Wäre Rémy doch in der Versenkung geblieben! Er war die einzige Verbindung zu dir, und dieser Narr hat sein Gesicht gezeigt !
Silas hingegen war zum Glück verborgen geblieben, dass Teabing der geheimnisvolle »Lehrer« war; deshalb war es ein Leichtes gewesen, mit Silas' Hilfe Teabings Entführung zu inszenieren und ihn in ahnungsloser Unschuld zusehen zu lassen, wie Rémy den »Entführten« hinten in der Limousine »in Fesseln« legte. Nachdem die schalldichte Trennscheibe hochgefahren war, konnte Teabing in aller Ruhe Silas vorn auf dem Beifahrersitz anrufen und ihn mit dem gespielten französischen Akzent des Lehrers ins Ordenshaus von Opus Dei schicken. Ein anonymer Anruf bei der Polizei hatte genügt, Silas kaltzustellen.
Damit war dieses Problem gelöst.
Das nächste Problem war kniffliger gewesen: Rémy.
Die Entscheidung war Teabing schwer gefallen, doch Rémy hatte sich nun einmal als Risikofaktor erwiesen. Die Gralssuche verlangt Opfer . Die sauberste Lösung hatte Teabing in der Bar der Limousine entdeckt – einen Flachmann mit Cognac und eine Dose Erdnüsse. Der salzige Bodensatz der Dose hatte ausgereicht, um bei Rémy einen tödlichen Allergieschock auszulösen. Als Rémy den Wagen auf Horse Guards Parade geparkt hatte, war Teabing hinten ausgestiegen, nach vorn zur Beifahrertür gegangen und hatte sich neben Rémy gesetzt. Kurze Zeit später war er wieder ausgestiegen, hatte hinten im Wagen sämtliche Spuren beseitigt und sich dann aufgemacht, den letzten Teil seiner Mission zu erfüllen.
Westminster Abbey war nur ein kurzes Stück zu Fuß entfernt. Teabings Beinschienen, Krücken und der Revolver hatten natürlich den Metalldetektor ausgelöst, aber die Amateurpolizisten am Eingang waren mit der Situation heillos überfordert. Man kann den Mann doch nicht bitten, die Beinschienen abzulegen und auf allen vieren durch die Schleuse zu kriechen. Und einen Behinderten abtasten geht ja wohl auch nicht. Teabing lieferte den hilflosen Wachmännern die einfachste Lösung – eine Kennkarte mit geprägtem Wappen, mit der er sich als Angehöriger des britischen Adels auswies. In ihrem Eifer, Teabing zu helfen, waren die armen Kerle sich gegenseitig beinahe auf die Füße getreten.
Nun richtete Teabing den Blick auf Sophie und Langdon. Nur mit Mühe widerstand er der Versuchung, sie in die geniale Finte einzuweihen, mit der er Opus Dei ins Geschehen mit einbezogen hatte und wie er der katholischen Kirche in Kürze eine Katastrophe bescheren würde. Aber das musste noch warten. Im Moment hatten andere Dinge Vorrang.
» Mes amis «, sagte Teabing in tadellosem Französisch, » vous ne trouvez pas le Saint-Graal, c'est le Saint-Graal qui vous trouve .« Du wirst den heiligen Gral nicht finden, der Heilige Gral findet dich. Er lächelte. »Der Weg, den wir von nun an gemeinsam gehen werden, könnte klarer nicht sein. Der Gral hat uns gefunden.«
Stille.
Teabing senkte die Stimme zu einem Flüstern. »Können Sie es hören? Hören Sie es? Der Gral spricht zu uns, über die Jahrhunderte hinweg. Er fleht uns an, ihn vor der Torheit der Prieuré zu retten. Und ich flehe Sie an, diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Hier und jetzt sind jene drei Menschen beisammen, die am ehesten fähig sind, das letzte Codewort zu knacken und das Kryptex zu öffnen.« Teabing hielt inne. Seine Augen leuchteten. »Wir müssen einen Schwur anlegen und uns gegenseitiges Vertrauen geloben. Wir müssen ein ritterliches Bündnis schließen, die Wahrheit zu enthüllen und zu verbreiten.«
Sophie starrte Teabing unversöhnlich in die Augen. »Ich werde dem Mörder meines Großvaters niemals etwas schwören«, stieß sie hervor, »es sei denn, ihn hinter Gitter zu bringen.«
»Mademoiselle, ich bedaure Ihre Entscheidung.« Teabing wandte sich von Sophie ab und richtete die Waffe auf Langdon. »Und Sie, Robert? Sind Sie für oder gegen mich?«
100. KAPITEL
Bischof Manuel Aringarosa musste nicht zum ersten Mal schlimme Schmerzen erdulden, doch das Brennen und Pochen der Schusswunde in seiner Brust war anders, weniger der Schmerz einer fleischlichen Wunde … mehr einer Wunde der Seele.
Er öffnete die Augen und versuchte sich zu orientieren, doch der Regen, der ihm ins Gesicht peitschte, nahm ihm die Sicht. Wo bist du? Er fühlte kräftige Arme, die seinen von der schwarzen Soutane umflatterten schlaffen Körper wie eine Gliederpuppe trugen.
Aringarosa hob den kraftlosen Arm und fuhr sich über die Augen. Der Mann, der ihn trug, war Silas. Der riesige Albino taumelte mit ihm ein nasses Trottoir entlang und rief nach einem Krankenwagen. Der Blick seiner roten Augen war starr nach vorn gerichtet, und Tränen strömten über sein blutverschmiertes bleiches Gesicht.
»Mein Sohn«, flüsterte Aringarosa, »du bist verletzt.«
Silas richtete den Blick auf den Bischof. Sein Gesicht war vor Trauer und Leid verzerrt. »Vater … es tut mir unendlich Leid.« Vom Schmerz übermannt, brachte er die Worte nur mühsam hervor.
»Nein, Silas«, sagte Aringarosa, »ich bin es, dem es Leid tun muss … dem alles Leid tun muss. Es ist meine Schuld … « Der Lehrer hat versprochen, dass es kein Blutvergießen geben wird, und du hast Silas aufgefordert, ihm aufs Wort zu gehorchen! »Ich wollte zu hoch hinaus. Wir haben uns täuschen lassen.« Der Lehrer hatte nie die Absicht, uns den Gral zu übergeben.
In den Armen des Mannes, den er vor so vielen Jahren bei sich aufgenommen hatte, schweiften Aringarosas Gedanken in die Vergangenheit … nach Spanien und seinen bescheidenen Anfängen, als er mit Silas zusammen die kleine katholische Kirche in Oviedo gebaut hatte, und dann nach New York, wo er mit dem Bau der turmhohen Opus-Dei-Zentrale an der Lexington Avenue aller Welt die Grüße und den Ruhm Gottes verkündet hatte.
Vor fünf Monaten jedoch hatte Aringarosa eine vernichtende Nachricht erhalten. Sein Lebenswerk war in Gefahr. Er erinnerte sich noch lebhaft an das Treffen im Castel Gandolfo, das sein Leben von Grund auf verändert hatte … und an die Nachricht, die der Auslöser der ganzen Misere gewesen war.
Aringarosa war hoch erhobenen Hauptes in die astronomische Bibliothek von Castel Gandolfo geschritten, beflügelt von der Erwartung, dass sich ihm Hände entgegenstreckten, dass man ihm auf die Schulter klopfte und zu seiner hervorragenden Leistung für die Sache des Katholizismus in den Vereinigten Staaten beglückwünschte.
Doch es waren nur drei Leute anwesend.
Der fette, mürrische Kardinalstaatssekretär sowie zwei hochrangige italienische Kardinäle, süffisant, scheinheilig und überheblich.
Der korpulente Gebieter über die rechtlichen Angelegenheiten des Vatikans hatte Aringarosa begrüßt und ihn mit einer knappen Bewegung der teigigen Hand aufgefordert, ihm gegenüber Platz zu nehmen. »Bitte, lieber Mitbruder, machen Sie es sich bequem.«
Aringarosa hatte sich gesetzt, von dem bangen Gefühl erfüllt, dass irgendetwas in der Luft lag.
»Lieber Bruder, im Smalltalk bin ich leider ungeübt«, hatte der Sekretär das Gespräch eröffnet. »Gestatten Sie mir daher, dass ich ohne Umschweife auf den Grund Ihres Besuchs bei uns zu sprechen komme.«
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