Автор литература - Die Geschichte von Njáll

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Gunnar's Heimfahrt.

Nach dem Siege bei Ösyssel fuhr Gunnar mit Kulskjäg und Halvard nach Dänemark. Er besaß nunmehr zehn Schiffe und viel Gut. Er steuerte hinein nach Hedeby in Dänemark, welches jetzt Schleswig heißt, und ging dort an Land. Damals waltete König Harald Gormsohn über das Reich Dänemark und hielt sich gerade dort im Lande auf. Man erzählte ihm von Gunnar und rühmte ihn als einen so trefflichen Mann, daß er seinesgleichen nicht auf Island fände. Da sandte König Harald einen Boten zu Gunnar und lud ihn zu sich. Gunnar nahm die Einladung an, Harald nahm ihn sehr ehrenvoll auf und ließ ihm einen Sitz neben sich bereiten. Am Königshofe blieb Gunnar einen halben Monat. Der König hatte seine Freude daran, Gunnar in verschiedenen Waffenübungen mit seinen Mannen sich versuchen zu lassen. Aber es fand sich keiner, der es ihm gleichthun mochte in irgend einer Leibesübung. »Nach deinesgleichen wird man lange suchen müssen,« sagte der König zu ihm und bot ihm an, er wolle ihm zu einer vortheilhaften Heirat und zur Stellung eines mächtigen Häuptlings verhelfen, falls er in seinem Reiche sich niederlassen wolle. Allein Gunnar dankte dem Könige für das Anerbieten und sagte, er wolle vor der Hand erst nach Island zurückfahren zu seinen Freunden und Vettern. »Dann wirst Du niemals zu uns zurückkehren,« sagte der König. »Das mag das Geschick bestimmen,« antwortete Gunnar, und beim Abschied gab er dem König ein gutes Langschiff und viel Gut. Der König aber schenkte ihm ein Prachtgewand, ein Paar goldumsäumte Handschuhe, ein Stirnband mit goldenem Aufsatz und einen gerdischen oder russischen Hut. Darnach fuhr Gunnar nordwärts nach Hisingen, wo Ölve ihn mit offenen Armen empfing. Gunnar stellte ihm seine beiden Schiffe zurück und sagte, ihr Inhalt sei der Antheil, der ihm zukomme. Ölve nahm das Gut an, pries Gunnar ob seiner offenen Hand und bat ihn, einige Zeit bei ihm zu weilen. Doch auf Halvard's Anrathen beschloß Gunnar nach Drontheim zu fahren und Hakon Jarl zu besuchen, der nunmehr über Norwegen regierte. Auch hier wurde er ehrenvoll empfangen und der Jarl bot ihm an, den Winter über bei ihm zu bleiben; Gunnar nahm es an, denn er war wohlgelitten von allen, und beim Julfest empfing er einen Goldring vom Jarl. Gunnar faßte Zuneigung zu Bergliot, einer Nichte des Jarl's, und es war diesem leicht anzumerken, daß er sie ihm gegeben hätte, wenn er nur ein Wort darüber hätte fallen lassen. Als der Frühling nahte, fragte der Jarl Gunnar, was er jetzt vorhabe, und Gunnar erwiderte, er wolle nunmehr nach Island fahren. »Mißwachs haben wir hier im Lande gehabt,« sagte der Jarl, »und es wird darum die Ausfuhr nach Island nur gering sein, doch will ich Dir trotzdem Mehl und Holz mit auf's Schiff geben.« In kurzer Frist machte Gunnar sein Schiff segelklar. Halvard und Kulskjäg schlossen sich ihm an, und sie erreichten das Land im Frühsommer. Gunnar selbst ritt vom Schiffe heimwärts und sandte Männer hin, um es zu löschen. Alle empfingen die Brüder voll Freude, diese waren aber auch sanft, mild und freundlich gegen ihre Hausgenossen und gar nicht hochmüthig ob ihrer Fahrt. Gunnar fragte, ob Nial zu Hause sei, und als ihm die Frage bejaht wurde, ließ er sein Pferd vorführen und ritt von Kulskjäg begleitet nach Bergthorshvol. Hocherfreut wurde Nial, als er sie sah und bat sie, die Nacht über zu bleiben; Gunnar erzählte nun von seinen Fahrten. »Du bist ein trefflicher Mann« sprach Nial zu ihm, »und hast viele Prüfungen und Kämpfe bestanden, doch wirst Du deren noch mehr erfahren, denn viele Neider werden Dir erstehen.« »Gern möchte ich doch mit allen auf gutem Fuß stehen,« meinte Gunnar. »Kaum mag Dir das gelingen,« sprach Nial, »und Du wirst oft für Dein Leben kämpfen müssen.« »Mag es so kommen, wenn es nur für eine gute Sache ist,« erwiderte Gunnar. »Die wird Dir nicht fehlen«, versetzte Nial, »wenn Du nur nicht für andere entgelten mußt.« Nial fragte Gunnar, ob er zum Alting zu reiten gedenke, denn dieses war nicht mehr fern. Gunnar bejahte es und fragte hingegen, ob Nial es auch beabsichtige. »Keineswegs,« entgegnete dieser, »und gern sähe ich, daß Du Dich ebenfalls fern hieltest.« Gunnar ritt heim und beim Abschied schenkte er Nial reiche Gaben und dankte ihm für die Aufsicht über seinen Hof und sein Gut. Kulskjäg redete Gunnar eifrig zu, zum Ting zu reiten. »Dein Ansehen wird dadurch wachsen,« sagte er, »denn viele werden kommen und Dich begrüßen.« »Nicht steht mein Sinn dahin, mich selbst zur Schau zu stellen,« entgegnete Gunnar, »doch scheint es mir gut, mit braven Männern zusammenzutreffen.« Halvard war nun auch gekommen und erbot sich, sie zum Ting zu geleiten, und so ritt denn Gunnar aus und alle anderen mit ihm. Als sie zum Ting kamen, waren sie so gut gekleidet und gerüstet, daß niemand ihnen gleichkam, und aus jeder Hütte, an der sie vorbeikamen, liefen die Bewohner hervor, um sie zu bewundern. Gunnar ritt nach dem Platze, wo die Anwohner des Rangau ihre Hütten hatten und nahm dort Aufenthalt mit seiner Sippe. Viele Männer erschienen, um sich mit ihm zu unterreden und Zeitung zu erfragen. Er war heiter und freundlich gegen alle und sagte ihnen, was sie wünschten.

Von Halgjerde Höskuldstochter

Halgjerde's Kindheit.

Die Erzählung greift nun wiederum in die Vergangenheit zurück. Höskuld Dalekolsohn auf Höskuldstad im Laxauthal hatte eine Tochter namens Halgjerde. Schon als Kind war sie hochgewachsen und schön von Angesicht, ihr Haar war so fein wie Seide und so lang und schwer, daß es ihr bis zum Gürtel herabwallte. Einst geschah es, daß Höskuld seine Freunde zum Mahle bei sich versammelt hatte; sein Halbbruder Rut Herjulfsohn war dabei und saß ihm zur Seite. Halgjerde spielte auf der Diele mit einigen anderen Mädchen. »Komm' zu mir her,« sagte Höskuld zu ihr, und sie kam sogleich. Er faßte sie unter das Kinn und küßte sie, worauf sie wieder fortlief. »Was dünkt Dich über das Mägdlein,« wandte sich Höskuld an Rut, »ist es nicht ein liebliches Kind?« Rut schwieg und Höskuld wiederholte seine Frage. Da antwortete Rut: »Sehr schön ist sie, und mancher wird dafür büßen müssen. Aber ich kann mir nicht erklären, woher die Diebsaugen in unser Geschlecht gekommen sind.« Da zürnte Höskuld und es verging geraume Weile, ehe sich wieder ein gutes Verhältniß zwischen den Brüdern anbahnte.

Halgjerde's Heirat mit Thorvald Osvifsohn.

Als Halgjerde heranwuchs, wurde sie ein sehr schönes Weib; sie war hochgewachsen, weshalb sie den Spitznamen die Lange erhielt; ihr Haar war prächtig und so schwer, daß sie sich ganz darein zu hüllen vermochte. Sie war freigebig und verstand es gut, jedermann für sich zu gewinnen; dabei war sie aber eigensinnig und trotzköpfig und vergaß nicht leicht Beleidigungen. Auch wurde ihre Sinnesart nicht besser dadurch, daß sie oft bei einem Manne namens Thjostolf sich Rath einholte. Dieser war ein starker Mann und waffenkundig, doch hartherzig und eigensinnig, und hatte viele Männer getödtet, ohne je dafür Buße bezahlt zu haben. Er hatte Halgjerde in ihrer Kindheit erzogen und seitdem pflegte sie sich zu ihn zu halten. – Westlich von Höskuldstad, nach dem Strande zu, wohnte ein reicher Bauer, Thorvald geheißen; er war ein starker Mann, von feinen Sitten, aber etwas heftiger Sinnesart. Sein Vater Osvif redete ihm einst zu, er möge sich eine Frau suchen, und Thorvald war nicht abgeneigt. Als sie sich aber auch beredeten, welche Frau am besten passen möchte, konnten sie lange kein Mädchen finden, das ihnen gefiel. Zuletzt kamen sie auf die lange Halgjerde. »Sie will ich zu gewinnen suchen,« meinte Thorvald. »Das taugt nichts,« erwiderte Osvif, »denn sie ist heftig und Du bist hart und eigensinnig.« »Dennoch lasse ich mich von meinem Vorhaben nicht abbringen,« sagte Thorvald, »es bleibt bei dem, was ich beschlossen habe.« »Meinetwegen,« erwiderte Osvif, »denn Du allein wagst etwas dabei,« und so machten sie sich denn auf die Werbung nach Höskuldstad. Sie wurden freundlich empfangen und brachten sogleich ihr Anliegen vor. Höskuld erwiderte darauf: »Eure Stellung kenne ich und Wesen und Art meiner Tochter könnt Ihr selbst sehen, doch will ich Euch nicht verhehlen, daß sie einen etwas harten Sinn hat.« »Das soll kein Hinderniß sein,« versetzte Thorvald, »gieb Du nur die Bedingungen an.« Das Ende der Verhandlung wurde denn, daß der Brautkauf abgeschlossen wurde und Thorvald Osvifsohn sich mit Halgjerde verlobte. Höskuld hatte sie selbst nicht befragt, denn er wollte sie gern verheiraten. Nachdem aber Thorvald und dessen Vater fortgeritten waren, erzählte er ihr den Handel. »Jetzt sehe ich,« sagte sie, »was ich längst gemerkt habe: Du liebst mich nicht so sehr, wie Du stets gesagt hast, da Du es nicht für der Mühe werth hieltest, mich zu befragen. Auch scheint es mir keine so günstige Heirat zu sein, wie Du sie mir versprochen hast.« Höskuld antwortete: »Dein Stolz soll mich in meinem Handel nicht hindern; sind wir nicht einig, so bin ich es, der zu bestimmen hat und nicht Du.« Sie entgegnete darob: »Allzeit herrschte großer Stolz in Dir und Deinem Geschlecht, darum ist es kein Wunder, daß auch ich meinen Theil davon erhalten habe.« Darnach ging sie fort. Sie ging geradenwegs zu ihrem Pflegevater Thjostolf und erzählte ihm voller Betrübniß, was im Werke sei. »Sei nur guten Muthes,« tröstete sie Thjostolf, »es ist nicht das letzte Mal, daß Du verheiratet wirst und nächstes Mal wird man Deine Meinung schon einholen; ich werde Dir stets zu Diensten sein, wenn ich nur nicht Deines Vaters oder Rut's Widerpart zu sein brauche.« Nach diesen Worten redeten sie nicht mehr über die Sache. Höskuld aber bereitete das Hochzeitsfest vor und ritt herum, um die Gäste zu laden. Er kam auch nach Rutstad und lut Rut ein. »Auch möchte ich Dich bieten,« sprach er, »es mir nicht zu verargen, daß ich Dich nicht um Rath fragte, als ich diesen Handel schloß.« »Am liebsten bleibe ich ganz unbetheiligt bei der Angelegenheit,« erwiderte Rut, »sie bringt kein Glück, weder ihm noch ihr; doch will ich zum Mahle kommen, wenn Du es als eine Ehre für Dich ansiehst.« »Allerdings,« versetzte Höskuld und ritt darauf heim. Osvif und Thorvald luden auch Gäste, so daß nicht weniger als hundert Fremde da waren. Einen Gast lud Halgjerde, nämlich einen Oheim mütterlicherseits, namens Svan, der auf Svanshol am Bärenfjord im Nordlande wohnte. Er war zauberkundig, zanksüchtig und ein böser Gesellschafter. Thjostolf hatte sie zu ihm gesandt, um ihn zu laden, und bald waren die beiden Männer enge Freunde. Beim Mahle saß Halgjerde auf der Querbank und war sehr vergnügt; Thjostolf kam oft zu ihr und flüsterte mit ihr, und bisweilen auch mit Svan, was den Leuten sehr sonderbar vorkam. Im übrigen verlief das Mahl ungestört. Höskuld zahlte Halgjerde's Mitgift ganz baar aus. »Soll ich noch einige Gastgeschenke vertheilen?« fragte er Rut beim Ende des Mahles. »Nein, thue das nicht,« antwortete Rut, »Du wirst Gelegenheit genug haben, Dein Gut um Halgjerde's willen hinzugeben.« Als Thorvald mit seiner Frau heimritt, folgte ihnen Thjostolf; er schritt daher an Halgjerde's Seite und redete leise mit ihr, wobei Halgjerde sehr ausgelassen war. »Wie seid ihr mit einander ausgekommen?« fragte Osvif seinen Sohn. »Sehr wohl,« versetzte dieser, »sie erwies mir ungetheilte Liebe. Du kannst ja auch sehen, daß sie zufrieden und froh ist, denn sie lacht bei jedem Wort, welches sie spricht.« »Dies Lachen gefällt mir schlecht, und es wird sich schon zeigen, daß ich Recht habe,« sprach Osvif. Nach der Heimkehr saß Halgjerde des Abends neben ihrem Eheherrn, Thjostolf aber räumte sie den Platz an ihrer Seite ein, am weitesten von der Thür, wie sie ihm denn alle schuldige Ehre erwies. Thorvald und Thjostolf aber ließen sich nur wenig mit einander ein und wechselten im Laufe des Winters nur wenige Worte.

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