Автор литература - Die Geschichte von Njáll
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Mörd's Tingstreit mit Rut.
Als Rut heimkam, war seine Frau verschwunden. Wohl runzelten sich seine Brauen bei der Meldung, doch sagte er kein Wort und hielt sich ein ganzes Jahr lang zu Hause, ohne mit jemand darüber zu reden. Den folgenden Sommer ritt er zum Alting, sein Bruder Höskuld mit ihm, und sie führten viel Mannschaft mit sich. Als Rut zum Ting kam, fragte er, ob Mörd Gige dort sei. Man bejahte seine Frage, indessen redete Rut nicht mit ihm über seine Angelegenheit. Eines Tages aber trat Mörd auf den Versammlungsberg hervor, berief seine Zeugen und brachte eine Klage gegen Rut vor. Er habe eine Forderung an ihn, das Gut seiner Tochter betreffend; Rut müsse ihm 270 Mark Silber an baarem Gelde (etwa 3240 Thlr.) und dazu Buße auszahlen, weil er ihm dasselbe so lange vorenthalten habe. Rut erwiderte ihm: »Mehr aus Geiz und Zanksucht bringst Du diese Klage ein, als aus ehrlicher und männlicher Gesinnung. Dem will ich aber auch entgegentreten, denn Du hast noch nicht das Gut, welches sich in meinen Händen befindet, in Deiner Gewalt. So sage ich denn, so daß alle, die sich auf dem Versammlungsberg befinden, des Zeugen sind, daß ich Dich zum Holmgang fordere. Der Einsatz sei das Gut Deiner Tochter und dem setze ich ebensoviel entgegen. Dem Sieger möge das Gut zufallen; willst Du aber nicht mit mir kämpfen, so erlischt jede Forderung deinerseits auf das Gut.« Mörd schwieg eine Weile und berieth sich mit seinen Freunden über den Holmgang. Jörund Gode sagte: »Du bedarfst nicht unseres Raths in dieser Sache. Kämpfst Du mit Rut, so weißt Du selbst voraus, daß Du Leben und Gut verlierst. Er hat sich wie ein braver Mann benommen und seine Sache steht günstig. Dazu ist er selbst groß und stark und tapfer wie kein zweiter.« Darauf verkündete Mörd laut, daß er nicht mit Rut kämpfen wolle. Da erhob sich ein großes Geschrei und gewaltiger Lärm auf dem Versammlungsberg, und Mörd hatte wenig Ehre davon. Darauf ritten die Männer heimwärts vom Ting. Auf dem Heimwege kehrten die Brüder Höskuld und Rut bei einem Bauer namens Thjostolf ein, um bei ihm zu übernachten. Es war an dem Tage viel Regen gefallen. Die Männer waren durchnäßt und es wurden auf der Mitte der Diele zwischen den beiden Langbänken große Feuer angezündet. Der Hausherr Thjostolf saß zwischen Höskuld und Rut. Auf der Diele aber liefen zwei kleine Knaben umher, welche bei Thjostolf erzogen wurden, und spielten und ein kleines Mädchen spielte mit ihnen. Die Kinder faselten allerlei in kindischem Unverstand. Einer von den Knaben sagte: »Jetzt will ich Mörd sein und Dich zwingen, Dich von Deinem Weibe zu scheiden und ich will das zum Vorwand nehmen, daß Du ihr kein guter Eheherr gewesen bist.« »Und ich will Rut sein,« entgegnete der andere, »und jegliche Forderung deinerseits auf das Gut für nichtig erklären, falls Du nicht mit mir kämpfen willst.« Das wiederholten sie mehrmals, und es erhob sich großes Gelächter darüber unter Thjostolf's Hausgenossen. Höskuld aber wurde zornig und schlug mit einem Stecken nach dem Knaben, welcher sich Mörd nannte; der Stecken traf ihn ins Antlitz und schlug ihn blutig. »Fort mit Dir,« rief Höskuld, »und mache uns nicht zum Spott.« Rut aber rief den Knaben zu sich und dieser kam. Rut zog einen goldenen Ring vom Finger, gab ihm den und sprach: »Geh' hin und beleidige hernach niemand mehr.« »Niemals werde ich Dir vergessen, wie gütig Du gegen mich gewesen bist,« sprach der Knabe dankend und lief fort, Rut aber erwarb sich dadurch einen guten Namen. Darauf zogen sie heimwärts in's Westland und damit nahm der Streit zwischen Rut und Mörd ein Ende.
Von Gunnar Hamundsohn auf Hlidarende
Gunnar auf Hlidarende.
Auf dem Südlande von Island gegen Osten finden sich mehrere Berge oder Hochebenen von größerem oder geringerem Umfang, welche so hoch emporragen, daß sie stets von Schnee und Eis bedeckt sind. Von dort fließen zahlreiche Bäche herab, welche sich gegen Westen oder Südwesten wenden. Der südlichste derselben heißt im Binnenlande Markarfluß und fließt anfangs in westlicher Richtung, dann aber theilt er sich, und ein Arm desselben läuft südwärts und behält den alten Namen, der andere Arm aber wird die Querau genannt, welche ihren Lauf gen Westen fortsetzt und auf ihrem Wege die von Norden kommenden beiden Rangauen aufnimmt. Zwischen dem Markarfluß und der Querau einerseits und der Ostrangau andrerseits springt ein Hochland vor, auf dessen Abhängen gegen die Gewässer hin fruchtbares Ackerland sich findet. Da nun ein solcher Bergabhang in der altnordischen Zunge »Hlid« genannt wurde, wie heut zu Tage in Norwegen noch »Li«, so hieß der ganze Strich »Fljotshlid« oder »der Bergabhang am Flusse.« Auf dem südlichen Theile des Abhangs oberhalb der Querau, nicht weit von der Stelle, wo sie sich vom Markarfluß abzweigt, lag ein Hof, welcher Hlidarende (Ende des Berghangs) genannt wurde. Dort wohnte ein Mann mit Namen Gunnar Hamundsohn, der in dieser Erzählung vielfach erwähnt werden wird. Er war von hohem Wuchs, stark und tüchtig im Waffenhandwerk wie kein anderer, sowohl im Schwert- wie im Speerkampf, besonders aber im Gebrauch des Bogens, denn er verfehlte niemals das erwählte Ziel. Außerdem zeichnete er sich vor allen in Leibesübungen aus, er schwamm wie ein Seehund, kurz in keiner Art von Uebungen, welche dem Manne geziemten, konnte sich jemand mit ihm zu messen wagen und keinen sah man als ihm ebenbürtig an. Er hatte ein freundliches und angenehmes Aeußere war blond, hatte helle blaue Augen und eine gerade, etwas aufgeworfene Nase, und sein Haar fiel schwer und voll über die Schultern und hatte eine schöne Farbe. Auch war er von seinen und einnehmenden Sitten, schnell zur That, mildthätig, sanftmüthig und von ruhiger Sinnesart, treu gegen seine Freunde, aber eigen in ihrer Wahl. Dazu war er an Gütern reich gesegnet. Seine Mutter Ranvejg war eine Brudertochter von Mörd Gige, so daß Unne Mördstochter seine Base war. An ihn wandte sich diese denn auch, als sie der Hilfe bedurfte. Denn kurze Zeit, nachdem Mörd seine Sache gegen Rut verloren hatte, wurde er krank und starb. Seine Tochter Unne war noch nicht wieder verheiratet und die einzige Erbin ihres Vaters. Sie aber war verschwenderisch und nicht umsichtig in der Verwaltung ihres Gutes, und das baare Geld schwand ihr unter den Händen dahin, so daß sie endlich nichts besaß, als ihr Land und das Vieh. Daher machte sie sich auf den Weg zu ihrem Vetter Gunnar auf Hlidarende. Dieser empfing sie freundlich und sie blieb dort über Nacht. Am folgenden Tage saßen sie vor dem Hause im ernsten Gespräch und Unne klagte ihm ihre Noth, daß sie des Geldes sehr bedürftig sei. »Ich will Dir von meinem Zinsen lassen, so viel Du brauchst,« sagte er. »Von Deinem Gelde will ich nicht zehren,« erwiderte sie. »Wie willst Du es denn gehalten haben?« fragte er. Sie entgegnete: »Ich will, daß du Rut wegen meines Gutes belangst.« »Es sind keine Aussichten vorhanden, daß ich Erfolg haben werde,« sprach er, »da Dein Vater die Forderung nicht durchsetzen konnte, wiewohl er ein gesetzeskundiger Mann war; ich aber kenne nur wenig vom Gesetz.« Denn in Bezug auf die Rechtspflege hatte Island die Eigenthümlichkeit, daß das Gesetz eine Menge von Bestimmungen darüber enthielt, wie man bei der Anhängigmachung und der Durchführung einer Sache auf dem Ting vorzugehen habe. Derjenige, welcher auch nur von einer dieser Bestimmungen abwich, gab sich dadurch seinem Gegner gegenüber sofort eine Blöße, so daß er seine Sache verlor. Nun aber war es ein schwieriges Ding, alle Bestimmungen des Gesetzes für jede Art von Klagen zu kennen, zumal da die Isländer noch nicht das ganze Gesetz gesammelt und niedergeschrieben hatten, wie es später in dem Gesetzbuch geschah, welches »Graagaasen« (die graue Gans) hieß. Auf Gunnar's Einwendung antwortete Unne: »Mehr durch Gewalt und Trotz, als durch Gesetz und Recht gewann Rut die Sache, und ich habe keinen Vetter, der die Sache übernehmen mag, falls Dir dazu der Muth fehlt.« »Nicht der Muth mangelt mir,« sprach Gunnar, »aber ich weiß nicht, wie ich es anzufangen habe.« »Dann fahre Du zu Nial auf Bergthorshvol und rede mit ihm,« versetzte sie, »er wird Dir guten Rath geben können, zumal er Dein Freund ist.« »Allerdings,« erwiderte Gunnar, »er pflegt mir guten Rath zu geben wie auch jedem anderen.« So übernahm Gunnar denn schließlich ihre Sache und gab ihr Geld für den Haushalt und die Wirthschaft, soviel sie bedurfte, worauf sie heimkehrte.
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