Автор литература - Die Geschichte von Njáll

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Nial Thorgejrsohn.

Zwischen der Querau, dem südlichen Arm des oben genannten Markarflusses und dem Meere befindet sich ein dreieckiges Stück Land, welches wiederum durch einen dritten Arm des Markarflusses, der mitten hindurch strömt, getheilt wird. Die dadurch gebildeten Inseln heißen die Küsteninseln. Auf der einen von ihnen, zur linken Seite des Gewässers, das sie bildet, gerade an der Mündung lag Bergthorshvol. Nial Thorgejrsohn, welcher dort wohnte, war reich an Gut, mild und von edler Sinnesart; er war so gesetzeskundig, daß er darin seinesgleichen nicht fand, dazu klug und besaß die Gabe des zweiten Gesichts; er gab gute Rathschläge und gab sie gern, und was er vorschlug, nahm ein gutes Ende. Von Aussehen war er freundlich, aber eins fehlte ihm und das war damals kein geringes Ding für einen Mann: er hatte keinen Bart. Zu ihm eilte Gunnar, nachdem Unne heimgereist war. Nial empfing ihn wohl, und alsbald gingen sie abseits, um sich zu bereden. Gunnar sprach: »Heilrath zu suchen, kam ich zu Dir.« Nial entgegnete: »Viele Freunde habe ich zwar, die solches von mir erwarten mögen, niemand aber mehr wie Du.« Gunnar brachte nun sein Anliegen vor, worauf Nial meinte, es sei eine schwierige Sache. »Und gefahrvoll ist sie,« fuhr er fort, »wie Du sie auch anfassest; indessen will ich Dir Rathschläge geben, wie sie mir die besten zu sein scheinen; dann wirst Du auch Erfolg haben, falls Du in nichts von ihnen abweichst; thust Du es aber, dann droht Deinem Leben Gefahr.« Gunnar versprach nun dem Rathe Nial's zu folgen, dieser aber schwieg eine Weile, dann sprach er: »Jetzt habe ich mir das Ding überlegt und es wird Dir gelingen. Morgen in der Frühe mußt Du von Hause fortreiten und zwei Männer mit Dir nehmen; jeder von Euch muß zwei Pferde, ein fettes und ein mageres mit sich führen. Du aber mußt als Ueberkleid einen groben Reisemantel tragen, darunter einen rothbraunen Vadmalsrock und zu unterst Deine eignen feinen Kleider. Eine Handaxt sollst Du mit Dir führen und einige Schmiedewaaren. Alsdann reitest Du westwärts, und wenn Du eine Weile geritten bist, ziehst Du Deinen Hut über die Augenbrauen. Die Leute werden fragen, wer der große Mann ist. Deine Begleiter müssen antworten: Es ist Hedin, der Kaufmann, vom Inselfjord, welcher mit Schmiedewaaren reist. Er ist ein arger und böswilliger Mann, ein Prahler und Schreier, der alles am besten zu wissen glaubt und stets die Leute anfällt, wenn sie nicht thun, wie er will. Du mußt Deine Waaren feilbieten, jedoch stets den Kauf wieder rückgängig machen, stets das große Wort führen und Streit und Zank suchen. Dann reite nach dem Borgefjord und von da nordwärts, bis Du ins Laxauthal kommst. Auf Höskuldstad bleibe über Nacht, allein Du findest keine gute Aufnahme daselbst. Am folgenden Morgen ziehst Du fort und reitest nach dem Hofe, der Rutstad benachbart ist. Dort mußt Du Deine Waaren feil bieten, jedoch das Schlechteste hervorsuchen und die Fehler aushämmern. Der Bauer wird die Fehler schon finden, dann aber mußt Du ihm die Sachen entreißen und ihn arg schelten. Er sagt dann, man könne von Dir nicht mehr erwarten, Du aber fällst sogleich über ihn her; schone jedoch Deine Kräfte, damit man Dich nicht erkennt. Man wird nach Rut senden, damit er euch auseinander bringe. Rut wird Dich zu sich einladen und Du wirst wohl empfangen werden. Er wird Dich im Gespräch über die Leute im ganzen Lande ausfragen. Ueberall mußt Du dieselben verspotten und ihnen Uebles nachreden. Zuletzt wird er mit Dir über Rangauvalle reden. Dort, mußt Du sagen, findet man am wenigsten Männer, seitdem Mörd Gige todt ist; diesen aber mußt Du besonders erheben, auch magst Du ein Lied singen, woran Rut seine Freude haben kann, denn Du bist ja, wie ich weiß, ein Skjald. Er wird über seine Sache mit Mörd zu Dir sprechen und Dich fragen, ob Du sie kennst. Ungefähr, antworte Du ihm und zeige Dich nicht fremd darin. Dann sagt er, es sei nur Dummheit von Mörd gewesen, die Sache auf dem folgenden Alting nicht wieder aufzunehmen, denn er hätte es frei thun können, falls er den Muth dazu gehabt. Du magst nun andeuten, daß Du es wohl wissest. Daraufhin wird er fragen, ob Du gesetzeskundig seiest. Dann antwortest Du: ›Zu Hause im Nordlande glaubt man es von mir; indessen könntest Du mir wohl sagen, wie Mörd die Sache wieder hätte aufnehmen sollen, nicht weil es mich besonders angeht, sondern weil es überhaupt nicht schaden kann, es zu wissen.‹ Er wird Dir erklären, wie man die Ladung aufnehmen soll; aus freiem Antrieb sagt er Dir die Ladungsworte und Du mußt auf jedes Wort genau acht geben. Schließlich fordert er Dich gewiß auf, die Worte ihm nachzusprechen, wie man zu thun pflegt, wenn man jemandem etwas beibringen will. Geh darauf ein, sprich jedoch die Ladung falsch aus, so daß Rut darüber lacht und keinen Argwohn faßt. Er wird die Worte wiederholen und Du mußt sie nachsprechen, aber diesmal richtig. Endlich mußt Du Deine Begleiter zu Zeugen berufen, daß Du ihn um der von Unne Mördstochter Dir aufgetragenen Sache willen geladen habest. Auf diese Weise hast Du es dann erreicht, ihn zu laden, ohne daß er die Ladung niederzuschlagen vermag oder einen Einwand dagegen vorbringen kann, dieweil er selbst Dir gesagt hat, wie es sein soll. Wenn alle Männer aber in tiefem Schlafe liegen, nimm Du mit Deinen Begleitern ganz in der Stille Euren Zaum und Euer Sattelzeug, schleicht Euch hinaus und reitet auf den fetten Pferden fort, während Ihr die anderen Pferde zurücklaßt. Ueber die Weiden müßt Ihr auf die Berge hinaufreiten und drei Nächte lang dort oben bleiben, denn so lange wird man Euch suchen. Dann reitet Ihr heimwärts, aber nur in der Nacht, während Ihr am Tage stille liegt. Zum Sommer aber wollen wir zum Ting reiten und Euch die Sache durchführen helfen.« Gunnar dankte Nial für diesen Rath und ritt heim.

Gunnar's Tingstreit mit Rut.

Gunnar folgte dem Rathe, den Nial ihm gegeben hatte. Er ritt mit seinen Geleitsmannen in dem Aufzug, wie Nial vorgeschlagen hatte, fort. Ihnen begegneten einige Männer, welche fragten, wer der große Mann sei, von dem man so wenig sehen könne. Auf die Antwort, es sei Hedin der Kaufmann vom Inselfjord, meinten sie, jetzt könne ihnen nichts Schlimmeres mehr begegnen, seit sie solchen Mann hinter sich hätten. Ueberall trat Gunnar in der ihm von Nial vorgeschriebenen Weise auf, so daß die Leute meinten, das Gerücht habe von Hedin dem Kaufmann nicht zu viel gesagt. Auf Höskuldstad befahl Höskuld seinen Dienstmannen, sie sollten sich mit Hedin nicht einlassen. Auf dem Nachbarhofe von Rutstad gerieth er sogleich mit dem Bauern in Streit. Man ließ Rut holen und Gunnar wurde eingeladen, nach Rutstad zu kommen. Hier fand er gute Aufnahme und einen Platz auf dem Hochsitz auf der niederen Langbank, wo man den Gast sich niederlassen hieß, Rut gegenüber. Das Gespräch kam in Gang und nahm ganz den Verlauf, den Nial vorausgesagt hatte. Zuletzt sprach Rut Gunnar die Ladungsworte vor und dieser sprach sie ihm nach, aber unrichtig. Beim zweiten Male sprach er sie richtig. »Ist es so recht?« fragte er Rut. »Allerdings,« entgegnete Rut, »die Ladung kann nicht niedergeschlagen werden.« »Dann lade ich Dich um der von Unne Mördstochters mir anvertrauten Sache willen,« sprach Gunnar so laut, daß seine Begleiter es hörten; Rut aber faßte keinen Argwohn. Schließlich ging man schlafen. In derselben Nacht erwachte Höskuld auf Höskuldstad, weckte alle seine Hausgenossen und sagte: »Ich will Euch einen Traum erzählen, den ich gehabt habe. Mir schien, ich sah einen großen Bären aus meinem Hofe hinausgehen; zwei Junge folgten ihm, sie wandten sich nach Rudstad und gingen dort hinein. Nun frage ich Euch, ob Ihr an jenem großen Mann, der gestern Abend unser Gast war, etwas Besonderes gesehen habt.« Ein Mann antwortete, er habe einen Goldschmuck und ein Stückchen rothes Tuch unter dem Aermel des Mannes hervorlugen sehen; außerdem habe derselbe einen goldenen Ring am Finger getragen. »Dann war der Bär Gunnar von Hlidarende's Schutzgeist!« rief Höskuld; denn die heidnischen Nordländer glaubten, jeder Mann habe seinen Schutzgeist, der in Gestalt eines Thieres vor ihm hergehe oder ihm nachfolge. »Jetzt auf nach Rutstad,« befahl Höskuld. Sie weckten Rut. »Sind Gäste hier?« fragte Höskuld. »Ja, Hedin, der Kaufmann,« erwiderte Rut. »Nein, ein besserer Mann als der,« sagte Höskuld, »es ist Gunnar von Hlidarende.« »Dann hat er mich in Schlauheit und List überboten,« versetzte Rut. »Wie das?« fragte Höskuld. Rut sprach: »Ich habe ihn belehrt, wie er die Sache aufnehmen solle; ich lud mich selbst und er sprach mir nach; so hat er denn die ganze Sache so angelegt, wie sie aufrecht erhalten werden kann.« »Das war nicht Gunnar's Anschlag allein,« meinte Höskuld, »Nial von Bergthorshvol hat ihn ausgeklügelt.« Sie suchten nun Hedin den Kaufmann, allein er war fort. Sie sammelten Mannschaft und durchsuchten die ganze Gegend während drei Tagen, ohne ihn zu finden. Darnach ritt Gunnar von den Bergen hinab südwärts, bis er zu Hause anlangte. Als die Altingszeit herankam, ritt Gunnar zum Ting, wie auch Rut und Höskuld mit großem Gefolge dahin zogen. Sie gedachten Gunnar anzufallen, allein sie getrauten sich dessen schließlich doch nicht. Als der Gerichtshof eingesetzt war, machte Gunnar die Sache anhängig, wie solches im Gesetze vorgeschrieben war, mit Zeugenverhör und Eidesleistung, und zuletzt hieß er Rut die Einwände nennen, die er zu seinen Gunsten machen könne. Rut erwähnte nicht, ob er schuldig sei, die Mitgift zurückzuzahlen oder nicht, er wandte aber ein, daß mit den von Gunnar gestellten Zeugen ein Fehler gemacht sei, so daß die Klage nicht vorgebracht werden könne. Allein Nial war zum Gericht gekommen und sagte, Gunnar werde seine Sache leicht gewinnen, falls er sie vor dem Gericht durchführen wolle. »Keineswegs will ich das,« versetzte Gunnar, »aber ich will Rut dieselbe Wahl lassen, die er meinem Vetter Mörd ließ. Sind die Brüder Höskuld und Rut so nahe, daß sie mein Wort vernehmen können?« »Wir vernehmen es,« erwiderte Rut, »was willst Du von uns?« Gunnar rief laut: »Alle, welche hier zugegen sind, mögen des Zeugen sein, daß ich Dich zum Holmgang herausfordere, Rut. Wir werden heute noch auf dem Holm in der Öxarau kämpfen. Willst Du aber nicht mit mir kämpfen, dann händige sogleich heute alles Gut aus.« Darauf verließ er das Gericht mit seinem Gefolge, und auch Höskuld und Rut gingen nach Hause; die Sache aber wurde nicht weiter verfolgt und auch kein Einwand gegen sie erhoben. »Niemals zuvor habe ich mich einem Holmgang entzogen, zu dem ein Mann mich herausgefordert hat,« sagte Rut, als er in seine Hütte eingetreten war. »Du darfst aber nicht mit Gunnar kämpfen, wenn ich Dir rathen soll,« antwortete Höskuld, »denn Du kannst ihn ebensowenig bestehen, wie Mörd Dich. Lieber mögen wir beide das Gut an Gunnar aushändigen.« Rut nahm diesen Rath an. Die Brüder fragten ihre Bauern, wie viel sie zuzahlen würden, und diese versprachen, so viel beizutragen, als Rut wünsche. Beide gingen sogleich nach Gunnar's Hütte. Er empfing sie in der Thür und sie legten das Geld in seine Hand. »Genieße es, wie Du es gewonnen hast,« sprach Höskuld. »Ohne Trug gewann ich es und ohne Furcht empfange ich es,« versetzte Gunnar. »Aerger wäre es gewesen, wenn wir um des Weibes willen dem Wolfe Blut zu lecken gegeben hätten.« »Uebel wird es Dir gelohnt werden,« sagte Rut zu Gunnar. »Mag es gehen, wie es will,« antwortete dieser. Darauf ging Höskuld mit seinem Gefolge nach seiner Hütte zurück. Er war furchtbar zornig. »Ob wohl niemals Rache über Gunnar kommen wird wegen seines unbilligen Verfahrens gegen uns?« wandte er sich an Rut. »Sicherlich,« entgegnete dieser, »aber wir werden weder Freude noch Vortheil davon haben. Es ahnt mir, daß er einst genöthigt sein wird, Freundschaft mit unserem Geschlecht zu suchen.« Nachher redeten sie nicht mehr über die Sache. Gunnar zeigte Nial das Geld. »Das ging vortrefflich,« sagte Nial. »Du warst es, der die Sache förderte,« erwiderte Gunnar. Hernach ritt man heimwärts vom Ting. Gunnar brachte Unne alles Geld und wollte selbst nichts davon annehmen. »Nun aber meine ich,« sagte er, »daß ich in Zukunft mehr Hülfe und Beistand von Dir und Deiner Sippe fordern darf, als von anderen Männern,« worin sie ihm Recht gab. Gunnar aber hatte durch Hinausführung dieser Sache überall große Ehre gewonnen.

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