Автор литература - Die Geschichte von Njáll

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Gunnar's Fahrt nach Norwegen.

Eines Sommers kam ein Schiff nach Island und landete an der Südküste in der Nähe von Hlidarende. Der Steuermann war Halvard Hvide (der Weiße) von der Bucht. Er hielt sich während des Winters bei Gunnar auf Hlidarende auf und redete ihm oft zu, er solle doch nach Norwegen fahren. Gunnar antwortete nicht viel darauf, indessen meinte er, es sei nicht unmöglich, daß er es thäte. Im Frühjahr ritt er nach Bergthorshvol, um bei Nial sich Rath zu holen. »Du mußt reisen,« sagte dieser; »wohin Du auch kommen magst, überall wird man Dich für einen Ehrenmann halten.« Dabei versprach Nial, während seiner Abwesenheit Gunnars Gut in Obacht zu nehmen und seiner Mutter beim Betriebe des Hofes zur Hand zu gehen. Gunnar dankte ihm und ritt heim. Halvard redete ihm wiederum zu, er möge abreisen, worauf Gunnar ihn fragte, ob er in diesem Falle auch mit ihm nach dem Ostlande fahren wolle. Halvard sagte zu, denn er habe selbst schon alle Länder besucht zwischen Norwegen und Garderige. Die Nordländer verstanden nämlich unter dem Namen Ostland alle Länder längs der östlichen und südöstlichen Küste der Ostsee, und Garderige gehörte dazu, denn es war der Name des heutigen Rußlands. Darauf hin beschloß Gunnar die Reise und nahm seinen Bruder Kulskjäg (Schwarzbart) mit, einen großen starken Mann, brav, muthig und unerschrocken. Sie fuhren also mit Halvard nach Norwegen. Den folgenden Winter brachten sie in Tönsberg, oder, wie es damals hieß, in Tunsberg zu. »Hast Du ein Langschiff?« fragte Gunnar Halvard einmal. »Zwei habe ich,« antwortete dieser. »So laßt uns Heerzüge machen,« sagte Gunnar, »und Mannschaft sammeln, die mit uns fährt.« Sie fanden ohne Mühe tüchtige Mannschaft, denn ruhmvoll war schon der Name Gunnars. Als alles bereit war, fuhren sie mit beiden Schiffen nach der Insel Hisingen in der Mündung der Götaelv, denn dort hatte Halvard einen Vetter Namens Ölve und bei diesem wollten sie Hilfe suchen für ihre Fahrt. Ölve nahm sie freundlich auf und als er hörte, daß sie Heerzüge machen wollten, um sich Gut zu sammeln, meinte er, sie seien nicht stark genug dazu. »Eure Stärke will ich mehren,« sagte er, »aber obwohl Du, Halvard, solches von mir erwarten kannst um unsrer Vetterschaft willen, so setze ich doch mehr Hoffnung auf Gunnar. Ich will euch zwei Langschiffe mitgeben, eins von zwanzig und eins von dreißig Ruderbänken; das eine will ich mit meinen Dienstmannen, das andre mit Bauern bemannen. Ich weiß aber nicht, ob ihr aus dem Flusse werdet herauskommen können, denn ich habe erfahren, daß in der Mündung zwei Brüder, namens Vandel und Karle, mit ihren Schiffen liegen.« Sie machten sich bereit und fuhren ab, Gunnar und Kulskjäg zusammen auf einem Schiff, Halvard auf dem anderen. Bald sahen sie die Vikingerschiffe. Gunnar sagte: »Wir wollen uns schlachtfertig halten, falls sie gegen uns andringen; im andren Fall wollen wir nicht mit ihnen anbinden.« Die Vikinger trennten ihre Schiffe, so daß eine Durchfahrt zwischen denselben entstand. Diese suchte Gunnar zu gewinnen. Als er an Vandels Schiff nahe vorüberschoß, warf dieser einen Haken hinüber auf sein Schiff und zog es an sich, während zu gleicher Zeit Karle mit seinem Schiff sich an die andre Seite desselben legte. Gunnar führte ein gutes Schwert, welches ihm Ölve gegeben, hatte aber seinen Helm nicht aufgesetzt. Sogleich sprang er hinüber auf das Vorderdeck von Vandels Schiff und schlug einem Manne die Todeswunde. In demselben Augenblick schleuderte Karle einen Speer nach Gunnars Leib quer über sein Schiff hinweg. Aber Gunnar sah ihn kommen, wandte sich so rasch, daß niemand seinen Bewegungen zu folgen vermochte, erfaßte mit der Linken Karle's Speer im Fluge und warf ihn zurück, so daß der Mann, auf den er zielte, tödlich getroffen dahin sank. Kulskjäg ergriff nun einen Anker und stürzte ihn hinüber in Karle's Schiff und der Ankerhaken traf den Schiffbord und zerbrach ihn, so daß die dunkle See sich hinein ergoß und alle Mannen sich auf das andre Schiff hinüber retten mußten. Inzwischen sprang Gunnar zurück auf sein eignes Schiff, und als seine Mannschaft sah, wie unerschrocken er kämpfte, that jeder, was in seinen Kräften stand. Halvard kam nun auch herbei und es entspann sich ein heftiger Kampf. Gunnar brauchte Schwert und Speer, bald schlug, bald schleuderte er und viele verloren das Leben durch seine Hand, Kulskjäg aber folgte ihm treulich. Sie sprangen beide zuletzt hinüber auf Vandel's Schiff, wohin auch Karle gekommen war, und als nun Gunnar längs dem einen und Kulskjäg längs dem andren Bord vordrang, wandte sich Vandel gegen Gunnar und Karle gegen Kulskjäg. Vandel hieb nach Gunnar, aber das Schwert traf seinen Schild und blieb darin haften. Gunnar drehte den Schild so gewaltsam, daß das Schwert am Heft brach; darauf erhob er sein Schwert zum Schlag gegen Vandel und schwang es so rasch, daß drei Schwerter auf einmal in der Luft zu sein schienen und Vandel nicht wußte, gegen welches er sich decken solle. Als aber der Hieb saß, schlug er ihm beide Beine ab, so daß er hinfiel und starb. In demselben Augenblick stieß Kulskjäg Karle seinen Speer durch die Brust, so daß auch er den Tod fand. So gewannen sie den Sieg und große Beute. Darauf fuhren sie südwärts nach Dänemark und von dort ostwärts nach Smaaland (in Schweden) und waren überall siegreich.

Gunnar im Ostlande.

Gunnar und Kulskjäg blieben während des Winters mit ihrem Gefolge auf der See. Im folgenden Sommer steuerten sie nach Reval; dort begegneten sie einigen Vikingern, ließen sich sogleich auf einen Kampf mit ihnen ein und gewannen den Sieg. Darnach steuerten sie ostwärts nach Ösyssel oder Ösel, wie es heut zu Tage heißt, und lagen dort eine Zeit lang unter einer Landspitze. Eines Tages sah Gunnar einen Mann von der Höhe der Landspitze herabkommen. Er ging sofort ans Land, um ihn zu treffen, redete ihn an und fragte nach seinem Namen und dieser antwortete, er hieße Tofe. »Was ist Dein Begehr?« fragte Gunnar. Tofe sprach: »Ich suche Dich. Denn ich will Dir ansagen, daß einige Heerschiffe unter der Landspitze an der andren Seite liegen. Zwei Brüder sind die Befehlshaber. Der eine nennt sich Halgrim, der andre Kulskjäg; sie sind beide gewaltige Streiter und haben so treffliche Waffen, daß ihresgleichen nicht zu finden ist. Halgrim hat eine Hellebarde, (Atgejr: so nannte man eine Waffe, die aus einer an einem Speer unterhalb der Spitze befestigten Axt bestand) die hat er durch Zauberkunst besprechen lassen, so daß keine andre Waffe ihm je den Tod bringt; außerdem hat sie noch die Eigenschaft, daß man alsbald merkt, wenn eine Todeswunde geschlagen werden soll, denn dann klingt sie weithin vernehmbar. Kulskjäg aber hat ein kurzes Schwert (eine Sax nannte man es) und auch dies ist eine herrliche Waffe. Ein Drittheil mehr Mannschaft haben sie als ihr. Schon spähten sie aus, daß ihr hier ankert und rüsten sich jetzt, euch anzufallen. Drum müßt ihr entweder gleich die Anker lichten oder ihr rüstet gleichfalls, sobald es geschehen kann. Gewinnt ihr den Sieg, so will ich Euch ihr Gut zeigen, denn vieles liegt auf dem Lande verborgen. Ich aber weiß, wo es liegt.« Gunnar schenkte Tofe einen Goldring für die Botschaft, dann ging er zu seinen Mannen, erzählte das Gehörte und hieß sie sich alle zum Kampfe rüsten. Kaum waren sie fertig, so sahen sie die Schiffe in schneller Fahrt auf sich zukommen. Bald hob auch der Kampf an und dauerte lange, es sank mancher Mann dahin, doch die meisten schlug Gunnar's Hand. Mit seiner Mannschaft sprang Halgrim hinüber auf Gunnar's Schiff und dieser wandte sich wider ihn. Mit seiner Hellebarde stach Halgrim nach ihm. Doch dabei kam Gunnar die Sprungfertigkeit zu statten, die er besaß; denn im vollen Waffenkleide konnte er höher springen, als er selbst war und eben so weit vorwärts wie rückwärts. Nun sprang er rückwärts über einen Balken, der quer über das Schiff lag, doch hielt er den Schild vor den Balken hin. Den Schild traf Halgrim, die Hellebarde durchbohrte ihn und drang tief in den Balken. Sogleich beugte sich Gunnar weit vornüber und hieb Halgrim über die Hand. Doch schnitt das Schwert nicht, das machte der Zauber; lahm aber wurde Halgrim's Hand, sie ließ die Hellebarde und diese fiel auf den Boden. Flugs faßte sie Gunnar und durchstieß Halgrim, und darauf sang er ein Lied, worin er gelobte, er selbst wolle sie führen sein Leben lang. Inzwischen waren die beiden Kulskjäge zusammengerathen und lange schwankte der Sieg zwischen ihnen. Da kam Gunnar heran und schlug dem anderen Kulskjäg die Todeswunde. So waren die fremden Vikinger ohne Häuptling, darum baten sie um Frieden. Den gestand Gunnar ihnen zu und er hieß sie ihre Waffen und Kleider behalten und zurückfahren nach ihrem Heimatland; das übrige Gut aber nahm er an sich nebst dem Eigenthum der todten Männer. Nach dem Kampfe kam Tofe und bot ihm an, ihn zu dem Gute zu führen, das die Vikinger verborgen hatten; er sagte, es sei mehr und besser als das, was sie bisher gewonnen. Gunnar ging daher mit ihm nach einem Walde hinauf und hier führte ihn Tofe an eine Stelle, wo ein großer Haufen Reisholz lag. Sie schleppten das Reisholz bei Seite und fanden darunter sowohl Gold als auch Silber, Kleider und gute Waffen, und dies trugen sie zu den Schiffen hinab. Gunnar fragte nun Tofe, wie er ihm es lohnen solle. Dieser antwortete: »Von Geburt bin ich ein dänischer Mann, aber gefangen wurde ich von den Vikingern, die mich hier auf Ösyssel an's Land setzten; hier habe ich bisher freudlos und freundlos geweilt; nun will ich Dich bitten, mich zurückzubringen zu meiner Sippe.« Das versprach ihm Gunnar und nahm ihn mit sich.

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