Ларс Кеплер - Der Hypnotiseur

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Vor der Tür zu Station N 18 stehen zwei uniformierte Polizisten. Erik meint einen Anflug von Besorgnis auf ihren Gesichtern entdecken zu können, als er sich ihnen nähert. Vielleicht sind sie auch nur müde, denkt er, als er vor ihnen stehen bleibt und sich ausweist. Sie werfen einen kurzen Blick auf seine Papiere und drücken anschließend den Knopf, sodass die Tür surrend aufschwingt.

Erik geht hinein, gibt Daniella Richards die Hand und bemerkt den angespannten Zug um ihren Mund, den gezügelten Stress in ihren Bewegungen.

»Nimm dir einen Kaffee«, sagt sie.

»Reicht die Zeit dafür?«, fragt Erik.

»Ich habe die Blutung in der Leber unter Kontrolle«, antwortet sie.

Ein Mann von etwa fünfundvierzig Jahren in einer Jeans und einem schwarzen Jackett steht vor dem Kaffeeautomaten und klopft gegen das Gehäuse. Er hat wild zerzauste blonde Haare, und seine Lippen sind ernst, zusammengepresst. Erik überlegt, dass er Daniellas Mann Magnus sein könnte. Er ist ihm noch nie begegnet, hat nur das Foto in ihrem Büro gesehen.

»Ist das dein Mann?«, fragt Erik und deutet in seine Richtung.

»Bitte?«

Sie wirkt gleichzeitig amüsiert und erstaunt.

»Ich dachte, Magnus wäre vielleicht mitgekommen.«

»Nein«, lacht sie.

»Bist du sicher? Ich kann ihn ja mal fragen«, scherzt Erik und geht auf den Mann zu.

Daniellas Handy klingelt, und sie klappt es lachend auf.

»Erik, lass das«, sagt sie, ehe sie sich das Telefon ans Ohr hält und sich meldet. »Daniella.«

Sie lauscht, hört aber nichts.

»Hallo?«

Sie wartet ein paar Sekunden und beendet den Anruf dann ironisch mit dem hawaiianischen Gruß »Aloha«, ehe sie das Tele­fon wieder zuklappt und Erik folgt, der zu dem blonden Mann geht. Der Kaffeeautomat brummt und zischt.

»Trinken Sie einen Kaffee«, sagt der Mann und versucht, Erik den Kaffeebecher in die Hand zu drücken.

»Nein, danke.«

Der Mann nippt an dem Kaffee und lächelt mit Grübchen in den Wangen.

»Schmeckt gut«, sagt er und versucht erneut, Erik den Becher aufzudrängen.

»Ich möchte keinen.«

Der Mann trinkt noch einen Schluck und sieht Erik dabei an.

»Könnte ich mir Ihr Handy ausborgen?«, fragt er plötzlich. »Wenn das okay ist. Ich habe meins im Auto liegen gelassen.«

»Und jetzt wollen Sie sich meins leihen?«, fragt Erik reserviert.

Der blonde Mann nickt und sieht ihn mit hellen Augen an, die grau sind wie polierter Granit.

»Sie können meins haben«, wirft Daniella ein.

»Danke.«

»Nichts zu danken.«

Der blonde Mann nimmt das Telefon entgegen, sieht es an und begegnet ihrem Blick.

»Ich verspreche Ihnen, dass Sie es zurückbekommen«, sagt er.

»Sie sind ohnehin der Einzige hier, der es benutzt«, scherzt sie.

Er lacht und zieht sich ein wenig von den beiden zurück.

»Das muss dein Mann sein«, sagt Erik.

Sie schüttelt lächelnd den Kopf und sieht auf einmal sehr müde aus. Sie hat sich die Augen gerieben und silbergraues Kajal auf ihrer Wange verschmiert.

»Soll ich mir jetzt den Patienten ansehen?«, fragt Erik.

»Von mir aus gern«, nickt sie.

»Wenn ich schon einmal hier bin«, beeilt er sich zu sagen.

»Erik, ich möchte wirklich deine Meinung hören, ich bin unsicher.«

Sie öffnet die schwere, leise Tür, und er folgt ihr in den warmen Raum neben dem Operationssaal. In einem Bett liegt ein schlaksiger Junge. Zwei Krankenschwestern verbinden seine Wunden neu. Es handelt sich um Dutzende Schnitt- und Stichwunden am ganzen Körper. Unter den Füßen, an Brust und Bauch, im Nacken, mitten auf dem Kopf, im Gesicht, an den Händen.

Sein Puls ist schwach, aber sehr schnell. Die Lippen sind aluminiumgrau, er schwitzt, und seine Augen sind fest geschlossen. Die Nase scheint gebrochen zu sein. Unter der Haut breitet sich ein Bluterguss wie eine dunkle Wolke vom Hals bis zur Brust aus.

Erik fällt auf, dass das Gesicht des Jungen trotz der Verletzungen schön ist. Daniella berichtet ruhig, wie sich die Werte des Jungen verändert haben, als ein Klopfen sie plötzlich verstummen lässt. Es ist wieder der blonde Mann. Er winkt ihnen durch die Fensterscheibe in der Tür zu.

Erik und Daniella sehen sich an und verlassen das Untersuchungszimmer. Der blonde Mann steht erneut neben dem zischenden Kaffeeautomaten.

»Ein großer Cappuccino«, sagt er an Erik gewandt. »Den können Sie gebrauchen, bevor Sie dem Polizisten begegnen, der den Jungen gefunden hat.«

Erst jetzt begreift Erik, dass der blonde Mann jener Kriminalkommissar sein muss, der ihn vor weniger als einer Stunde geweckt hat. Am Telefon hatte Erik den finnischen Akzent nicht so deutlich wahrgenommen, aber vielleicht war er auch nur zu müde gewesen, um ihn zu registrieren.

»Warum sollte ich den Polizisten treffen wollen, der den Jungen gefunden hat?«, fragt Erik.

»Um zu verstehen, warum ich ihn vernehmen …«

Als Daniellas Handy klingelt, verstummt Joona Linna. Er zieht es aus seiner Jacketttasche, ignoriert ihre ausgestreckte Hand und blickt rasch auf das Display.

»Das dürfte für mich sein«, erklärt er und meldet sich. »Ja … Nein, ich will ihn hier haben. Okay, aber das ist mir scheißegal.«

Der Kommissar lächelt, als er den Einwänden seines Kollegen am anderen Ende lauscht.

»Aber mir ist da was aufgefallen«, antwortet Joona.

Der andere schreit etwas.

»Ich mache das auf meine Art«, sagt Joona mit ruhiger Stimme und beendet das Gespräch.

Er gibt Daniella das Telefon zurück und bedankt sich wortlos.

»Ich muss den Patienten vernehmen«, erklärt er ernst.

»Tut mir leid«, erwidert Erik. »Ich bin der gleichen Meinung wie Doktor Richards.«

»Wann werde ich mit ihm sprechen können?«, fragt Joona.

»Solange er sich in diesem Schockzustand befindet, jedenfalls nicht.«

»Ich wusste, dass Sie das sagen würden«, entgegnet Joona leise.

»Sein Zustand ist immer noch sehr kritisch«, erläutert Daniella. »Das Lungenfell ist ebenso verletzt wie Dünndarm und Leber und …«

Ein Mann in einer besudelten Polizeiuniform kommt herein. Seine Augen flackern unruhig. Joona winkt, geht zu ihm und gibt ihm die Hand. Er sagt etwas mit gedämpfter Stimme, und der Beamte streicht sich über den Mund und sieht die Ärzte an. Der Kriminalkommissar wiederholt an den Polizisten gewandt, dass alles in Ordnung sei, sie müssten nur die Umstände der Tat erfahren, weil dies eine große Hilfe für sie sein könne.

»Ja, also«, sagt der Polizist und räuspert sich schwach. »Wir bekommen über Funk Meldung, dass ein Raumpfleger in der Toilette am Sportplatz in Tumba eine männliche Leiche gefunden hat. Und wir sind mit unserem Wagen sowieso schon auf dem Huddingevägen und brauchen also bloß noch in den Dalavägen abzubiegen und zum See hoch zu fahren. Mein Kollege, Janne, geht rein, während ich draußen bleibe und mit dem Raumpfleger spreche. Erst haben wir gedacht, es ginge um eine Überdosis, aber mir ist schnell klar geworden, dass etwas anderes los sein muss. Janne kommt aus dem Umkleideraum, ist ganz weiß im Gesicht und will mich irgendwie nicht durchlassen. Da ist nur scheißviel Blut, sagt er dreimal, und dann lässt er sich einfach auf die Treppe fallen und …«

Der Polizist verstummt, setzt sich auf einen Stuhl und starrt mit halb offenem Mund vor sich hin.

»Könntest du bitte weitermachen?«, sagt Joona.

»Ja also … der Krankenwagen kommt, der Tote wird identifiziert, und ich bekomme den Auftrag, mit den Angehörigen zu sprechen. Wir haben nicht genug Leute vor Ort, also muss ich alleine hinfahren. Denn meine Chefin sagt, dass sie Janne in dem Zustand nicht gehen lassen will, und das kann man ja auch verstehen.«

Erik sieht auf die Uhr.

»Sie haben die Zeit, sich das anzuhören«, sagt Joona mit seinem ruhigen finnischen Klang in der Stimme.

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