Frei, Max - Einfache Zauberdinge
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- Название:Einfache Zauberdinge
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»Etwas zu essen?«
»Deine Intuition hat sich trotz ihrer familiär bedingten Schwäche prächtig entwickelt«, meinte ich kichernd.
Ich kam rechtzeitig ins Büro. Nur Sir Juffin schien sich im Haus an der Brücke aufzuhalten.
»Wo ist dein Hund?«, fragte er mich.
»Drupi weigert sich, mit mir zum Dienst zu kommen, denn er wird nicht dafür bezahlt. Und ich kann diesen königlichen Hund unmöglich dazu zwingen, sich hier aufzuhalten.«
»Das stimmt«, pflichtete Juffin mir bei. »Na schön, setz dich in meinen Sessel und mach, was du willst. Ich gehe mir mal wieder ein paar DVDs ansehen. Du bist hoffentlich nicht eifersüchtig auf mich?«
»Keine Sorge. Außerdem habe ich für heute Abend eine andere Unterhaltung geplant.«
»Willst du Lojso Pondochwa mal wieder im Traum begegnen?«
»Aber nein. Ich will ein paar Stunden meinen Arbeitsplatz verlassen und dem Gehörnten Mond einen Besuch abstatten.«
»Bist du etwa auch ein Verehrer der Poesie?«, fragte Sir Juffin. »Bei Lonely-Lokley kann ich das ja noch verstehen. Schließlich hat er eine stürmische Jugend hinter sich und einen Haufen leerer Aquarien, viele tote Magister und ein paar eiskalte Händchen auf dem Gewissen. Ihm würde ich noch ganz andere Sachen Zutrauen, aber dir?«
»Ich will nur sehen, ob die Dichter meinen Kollegen nicht vielleicht beleidigen«, stellte ich klar.
»Wenn sie es wagten, Sir Schürf zu nahe zu treten, würde das in einem Getümmel enden, das ein gefundenes Fressen für unseren großen Schlachtenmaler Galsa Ilana wäre. Leider ist er schon vor fünfzig Jahren gestorben.«
Juffins Bemerkung ließ mich an sein Porträt Bubuta Bochs denken, in dessen Hintergrund eine furchtbare Schlacht tobte.
Mein Chef verließ das Büro, denn die nächste DVD wartete schon und duldete keinen Aufschub. Ich machte es mir in seinem Sessel bequem und studierte in aller Ruhe die Zeitungen der letzten Tage, denn ein bleischweres Gefühl von Langeweile war jetzt genau das Richtige, um meinem Leben den besonderen Kick zu geben.
Drei Stunden vor Mitternacht meldete sich Ande Pu endlich bei mir. Ich sagte Kurusch, er müsse eine Zeit lang die Stellung halten, tauschte den Todesmantel gegen einen dunkel violetten Umhang, den ich extra mitgebracht hatte, und verließ das Haus an der Brücke.
Ande Pu trippelte aufgeregt vor meinem A-Mobil herum.
»Nett, dass du mich nicht vergessen hast«, sagte ich und setzte mich ans Steuer. »Zeig mir bitte den Weg.«
»Da gibt es nichts zu zeigen«, meinte Ande achselzuckend. »Das Wirtshaus liegt am Platz der Theater und Amüsierlokale.«
»Das ist ja nur einen Katzensprung von meiner Residenz entfernt! Seltsam, dass ich nie etwas von diesem Lokal gehört habe.«
»Der Gehörnte Mond liegt etwas versteckt. Man muss sich in der Gegend gut auskennen«, sagte Ande so gravitätisch, als sei er ein Großer Magister der Altertumskunde und würde mich gerade in ein bedeutendes Geheimnis einweihen.
»Übrigens haben wir die Diebe überführt, die den Koffer deines Großvaters gestohlen haben.«
Ich fand, Ande habe ein Recht darauf, alle Einzelheiten des Falls zu erfahren. Schließlich war er Eigentümer all der Einfachen Zauberdinge, die in dem Koffer gewesen waren - auch wenn die Behörden des Vereinigten Königreichs diese Schätze inzwischen in Gewahrsam genommen hatten. Ich musste mich kurz fassen, denn die Fahrt zum Platz der Theater und Amüsierlokale dauerte selbst im Feierabendverkehr, der mich langsam zu fahren zwang, höchstens zehn Minuten.
»Tut mir wirklich leid, Ande, aber wir dürfen dir diese Sachen nicht zurückgeben«, schloss ich meinen Bericht mit schuldbewusster Stimme. »Es ist streng verboten, so starke Talismane zu besitzen, und du hast sicher kein Interesse an Unannehmlichkeiten. In einigen Tagen bekommst du eine Entschädigung für den Inhalt des Koffers, die gewiss großzügig ausfällt.«
»Gut«, sagte Ande. »Was hätte ich mit den Talismanen schon anfangen können? Vielleicht reicht die Entschädigung ja, um eine Fahrkarte nach Tascher zu ergattern.«
»Du kannst diese Stadt im Süden einfach nicht vergessen, was? Dort wirst du dich bestimmt langweilen und dich bald nach Echo zurücksehnen.«
»Glaubst du wirklich? Würde ich freiwillig aus Tascher zurückkehren, dann würde ich in Echo leben, weil ich dort leben will. Jetzt dagegen wohne ich hier bloß, weil ich zufälligerweise in der Hauptstadt geboren wurde.«
»Das sind wirklich zwei verschiedene Paar Schuhe«, pflichtete ich ihm bei. »Gut, jetzt sind wir an Ort und Stelle. Wie soll es weitergehen?«
Ande zeigte mir, wo ich mein A-Mobil abstellen sollte, und verschwand in einem Gang zwischen zwei Häusern. Ich folgte ihm erstaunt, denn ich hätte nicht gedacht, dass sich an einem so abgelegenen Ort ein Wirtshaus befand. Plötzlich landeten wir in einem kleinen, von Fensterlicht erhellten Hof.
»Das ist der Gehörnte Mond-, erklärte Ande und wies auf ein Schild, das eine Mondsichel mit Ziegenhörnern zeigte.
Der Gehörnte Mond war eines der vielen angenehmen und doch günstigen Wirtshäuser von Echo. Es gab eine lange Theke mit Barhockern, aber auch Tische mit gemütlichen Stühlen und eine traditionsgemäß bunte Mischung von Gästen. Mit einem Wort: Es schien wie überall zu sein.
Nach kurzer Beobachtung stellte ich allerdings fest, wie ungewöhnlich das hier versammelte Völkchen war. Alle warfen ab und an gespannte Blicke auf eine quadratische Bühne in der Mitte des Lokals. Ich war daran gewöhnt, in Wirtshäusern stets von den zufriedenen Mienen gesättigter Hauptstadtbewohner umgeben zu sein. Allenfalls in Juffins Dutzend sah es etwas anders aus, aber das war ohnehin ein Sonderfall.
»Sündige Magister, Max, was hat dich hierher verschlagen?«
Erstmals sah ich Lonely-Lokleys so unerschütterliches Gesicht hellauf erstaunt.
»Weißt du, Schürf, du hast mich schon so oft überrascht, dass ich mich revanchieren wollte«, sagte ich lächelnd. »Und es sieht so aus, als wäre mir das gelungen.«
Lonely-Lokley nickte nur und setzte wieder seine ungerührte Miene auf. Hätte ich ihn nicht so gut gekannt, dann hätte ich sein Erstaunen für eine Halluzination gehalten.
»Es ist nett hier«, meinte ich generös. »Besonders die Gäste gefallen mir. Sag mal, Ande, sind das alles Dichter? «
»Beinahe. Und es sind viele hervorragende Autoren dabei, nicht bloß Anfänger. Aber es gibt hier auch Verehrer der Dichtkunst, zum Beispiel Sir Lonely-Lokley.«
»Und so ein interessantes Publikum trifft man hier jeden Tag?«
»Normalerweise ist es nicht so voll, aber heute Abend gibt es einen Lesewettbewerb - wie traditionsgemäß in jeder Neumondnacht.«
»Und wie sieht dieser Wettbewerb aus?«
»Zunächst liest jeder, der mag, seine neuen Gedichte vor. Der Wettbewerb beginnt erst, wenn alle betrunken sind und aufeinander einschlagen. Und das ist auch verständlich, denn ab einem bestimmten Rauschpegel können sich talentierte Menschen schwer miteinander verständigen«, erklärte Schürf mit der sonoren Stimme eines altgedienten Fremdenführers.
Ratlos schüttelte ich den Kopf. Lonely-Lokley schien sich verdächtig gut auszukennen. In diesem Moment betrat einer der Dichter die Bühne und begann, seine Verse vorzutragen. Ich konnte bei dem Krach ringsum kein Wort verstehen.
»Vielleicht sollten wir uns näher an die Bühne setzen«, schlug ich vor. »Hier hinten höre ich nichts - ihr etwa?«
»Ach, das lohnt nicht«, sagte Ande und verzog leidend das Gesicht. »Am Anfang treten immer furchtbar normale Leute auf, die sich am Vorabend von allen Musen geküsst glaubten und daraufhin erschütternde Verse zu Papier brachten. Wenn ein echter Meister auftritt, ist es sofort mucksmäuschenstill.«
»Sündige Magister, da drüben sehe ich noch ein bekanntes Gesicht!«, rief ich erstaunt.
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