Sidney Sheldon - Das Erbe

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Der Medienzar Harry Stanford ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Er hinterläßt ein gigantisches Vermögen und die darauf spekulierenden Erben. Da ist Tyler, der älteste Sohn. Als Richter in Chicago lebt er, der Homosexuelle, in ständiger Angst um seinen guten Ruf. Tochter Kendall, beruflich erfolgreich, sitzt ein Erpresser im Nacken. Woody, der Jüngste, ist drogensüchtig. Und dann steht plötzlich eine Unbekannte vor der Tür und fordert ihren Anteil: Julia, eine angeblich uneheliche Tochter Stanfords. Die drei ehelichen Kinder setzen alles daran und schrecken vor nichts zurück, um ihr Erbe zu sichern.

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«Die Zimmer werden Ihnen die beiden Hausmädchen zeigen

— Eva und Millie.«

Tyler sagte zu Kendall und Marc:»Wir treffen uns um acht Uhr im Eßzimmer, einverstanden?«

Als sie in ihrem Zimmer im ersten Stock waren, fragte Peggy besorgt:»Geht's dir nicht gut?«

«Ist schon okay«, knurrte Woody.»Laß mich in Ruhe.«

Er verschwand im Badezimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Sie wartete draußen.

Zehn Minuten später kam ein strahlender Woody heraus.»Hi, Baby.«

«Hi.«

«Nun, wie gefällt dir das alte Haus?«

«Es ist… riesig groß.«

«Gräßlich ist's. «Er kam zum Bett herüber und nahm sie in die Arme.»Dies war mein Zimmer, als Junge. Damals waren die Wände vollgehängt mit Sportposters — von den Bruins, den Celtics, den Red Sox. Ich wollte doch Sportler werden, und ich hatte berechtigte Hoffnungen, große Hoffnungen. Auf dem Internat hab’ ich's im Abschlußjahr zum Kapitän der Footballmannschaft gebracht, und wegen unserer Erfolge haben sich die Footballtrainer Dutzender von Colleges um mich gerissen und mir freie Studienplätze angeboten.«

«Und für welches College hast du dich entschieden?«

Er schüttelte den Kopf.»Für gar keines. Mein Vater war der Auffassung, daß die Colleges nur am Namen Stanford interessiert waren und daß sie nur Geld von ihm wollten. Er hat mich auf eine Ingenieurschule geschickt, wo überhaupt kein Football gespielt wurde. «Woody schwieg. Dann murmelte er leise:»Und dabei hätte ich's bis zum Wettkämpfer bringen können…«

Sie blickte ihn verständnislos an.»Was?«

Er hob den Kopf.»Hast du denn den Film On the Waterfront nicht gesehen?«

«Nein.«

«Der Satz ist ein Zitat aus diesem Film von Marlon Brando. Er bedeutet, daß wir beide um unsere Chance betrogen worden sind.«

«Dein Vater muß sehr streng mit dir gewesen sein.«

Woody stieß ein kurzes, verächtliches Lachen aus.»Das ist das Netteste, was je über ihn gesagt worden ist. Ich kann mich an eine Geschichte aus der Kindheit erinnern: Als kleiner Junge bin ich vom Pferd gefallen, aber ich wollte wieder aufsitzen und weiterreiten, doch mein Vater hat mir's nicht erlaubt. >Du wirst nie richtig reiten lernenc, hat er mir an den Kopf geworfen. >Dafür bist du viel zu ungelenk. <���«Woody schaute zu ihr hoch.»Jetzt weißt du auch den Grund, warum ich ein Top-Polospieler geworden bin.«

Sie saßen in drückendem Schweigen bei Tisch, Fremde, die sich nichts zu sagen hatten; das einzige, was sie verband, waren ihre Kindheitstraumata.

Kendall ließ ihren Blick durchs Eßzimmer wandern, schreckliche Erinnerungen mischten sich mit einem Gefühl der Bewunderung für die Schönheit des Raums. Der Eßtisch stammte aus Frankreich, ein frühes Louis-XV-Möbelstück; die Stühle aus Walnußholz stammten aus dem Directoire, und der blau- und cremefarben bemalte Schrank in der Ecke war ein seltenes französisches Stück aus der Provinz. Die Bilder an den Wänden waren Watteaus und Fragonards.

Kendall richtete ihren Blick auf Tyler.»Ich habe in der Zeitung von deinem Urteil im Fall Fiorello gelesen. Das hat ja einigen Staub aufgewirbelt. Ich finde, daß er die Strafe, die du ihm aufgebrummt hast, voll und ganz verdient.«

«Der Richterberuf muß wirklich aufregend sein.«

«Manchmal schon.«»Mit was für Fällen hast du eigentlich zu tun?«erkundigte sich Marc.

«Strafrecht — Vergewaltigungen, Drogen, Mord.«

Kendall wurde plötzlich blaß und wollte etwas sagen, doch Marc nahm ihre Hand und drückte sie fest — zur Warnung.

«Und aus dir ist eine erfolgreiche Modedesignerin geworden«, bemerkte Tyler höflich.

«Ja. «Kendall hatte Mühe zu sprechen.

«Sie ist fantastisch«, lobte Marc.

«Und was machst du, Marc?«

«Ich arbeite in einer Börsenfirma.«

«Aha — du bist einer von den jungen Wallstreet-Millionären.«

«Nicht wirklich. Ich stehe noch ganz am Anfang.«

Tyler warf Marc einen herablassenden Blick zu.»Da kannst du ja von Glück reden, daß du eine so tüchtige Frau hast.«

Kendall errötete und flüsterte Marc ins Ohr:»Hör nicht hin und vergiß nie, daß ich dich liebe.«

Bei Woody begann die Wirkung der Droge spürbar zu werden. Er musterte seine Frau kritisch von Kopf bis Fuß.»Peggy könnte ein paar anständige Sachen gebrauchen«, sagte er.»Dabei ist's ihr selber völlig egal, wie sie aussieht. Hab’ ich recht, mein Engel?«

Peggy errötete und wußte nicht, was sie darauf antworten sollte.

«Vielleicht ein Kellnerinnen-Outfit?«schlug Woody höhnisch vor.

«Entschuldigt mich«, sagte Peggy, stand auf und floh nach oben.

Die Blicke der anderen richteten sich fragend auf Woody.

Er grinste frech.»Was soll's? Sie ist überempfindlich. Na gut, dann werden wir uns also morgen über das Testament unterhalten, wie?«

«So ist es«, entgegnete Tyler.

«Ich geh’ jede Wette mit dir ein, daß der Alte uns nicht mal 'nen Pfennig vermacht hat.«

«Er muß euch doch ein Riesenvermögen hinterlassen haben«, bemerkte Marc befremdet.

Woody schnaubte verächtlich.»Da kennst du unseren Vater aber schlecht. Der hat uns wahrscheinlich nur seine alten Jacketts und eine Kiste Zigarren vererbt, denn bei Lebzeiten hat er das viele Geld hauptsächlich dazu verwendet, uns unter Kontrolle zu halten. Es hieß bei ihm immer: >Du wirst mich doch wohl nicht enttäuschen wollen, oder?<, und dann sind wir jedesmal wieder hübsch brav geworden — weil er, du hast es ja gerade selbst gesagt, das viele Geld hatte. Na ja, ich wette, er hat am Ende einen Weg gefunden, es mitzunehmen.«

«Morgen werden wir es ja wissen, nicht wahr?«sagte Tyler beruhigend.

Als Simon Fitzgerald am nächsten Morgen in Begleitung von Steve Sloane eintraf, führte Clark die beiden Anwälte in die Bibliothek.»Ich werde die Familienangehörigen verständigen, daß Sie da sind«, sagte er und ließ sie allein.

Die Bibliothek, ein großer Raum mit einer dunklen Eichenholztäfelung und hohen Wandregalen voller Bücher mit schönen Lederrücken, wirkte noch größer, da er sich durch zwei breite Fenstertüren zum Garten hin öffnete. Dank der geschickt gruppierten, tiefen Sessel und den italienischen Leselampen strahlte er eine einladende Gemütlichkeit aus. In einer Ecke stand ein Mahagonivitrinenschrank, eine Spezialanfertigung, die Harry Stanfords beneidenswerte Schußwaffensammlung präsentierte, mit Schubladen unter dem Schaukasten, die eigens zur Aufbewahrung der Munition entworfen worden waren.

«Das dürfte ein interessanter Vormittag werden«, meinte Steve Sloane.»Ich bin neugierig, wie sie reagieren werden.«

«Wir werden es bald genug erfahren.«

Kendall und Marc traten als erste ein.

«Guten Morgen«, grüßte Simon Fitzgerald und stellte sich und Steve Sloane vor.

«Ich bin Kendall Renaud — mein Mann, Marc Renaud.«

Die Männer gaben sich die Hand.

Als nächste fanden sich Woody und Peggy ein.

Kendall machte sie mit den Anwälten bekannt.

«Hi«, sagte Woody.»Haben Sie das Geld gleich bar mitgebracht?«

«Also, um ehrlich zu sein…«

«Ich mach doch bloß Spaß«, meinte Woody, bevor er Peggy vorstellte und fortfuhr:»Ich würde natürlich schon gern wissen, ob der alte Herr mir was vermacht hat oder…«

In diesem Moment erschien Tyler.

«Guten Morgen.«

«Richter Stanford?«

«Ja.«

«Ich bin Simon Fitzgerald, neben mir steht mein Partner Steve Sloane. Steve hat die Überführung der Leiche Ihres Vaters aus Korsika in die Wege geleitet.«

Tyler wandte sich Steve zu.»Ich bin Ihnen sehr verbunden. Übrigens — da in den Medien unterschiedliche Versionen über den Hergang herumgeistern, wissen wir nicht so recht, was genau passiert ist. War es ein Verbrechen?«

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