Erich Remarque - Drei Kameraden
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»Das ist einfach«, sagte ich zu dem Mädchen, das bediente.
»Halb Portwein, halb Jamaika-Rum.«
»Zwei«, rief Pat. »Und einen Spezial.«
Das Mädchen brachte zwei Porto-Roncos und ein hellrotes Getränk.
»Das ist für mich«, sagte Pat. Sie schob uns den Rum zu. »Salute!«
Sie stellte ihr Glas hin, ohne getrunken zu haben, sah sich um, griff dann rasch nach meinem Glas und trank es aus. »Ach«, sagte sie,»wie gut das ist!«
»Was hast du denn da bestellt?« fragte ich und probierte die verdächtig hellrote Sache. Sie schmeckte nach Himbeersaft und Zitrone. Es war kein Tropfen Alkohol drin. »Ganz gut«, sagte ich.
Pat sah mich an. »Gegen den Durst«, fügte ich hinzu.
Sie lachte. »Bestell noch einen Porto-Ronco. Aber für dich. Ich bekomme keinen.«
Ich winkte dem Mädchen. »Einen Porto-Ronco und einen Spezial«, sagte ich. Ich sah, daß an den Tischen ziemlich viel Spezial getrunken wurde.
»Heute darf ich, Robby, ja?« sagte Pat,»nur heute! So wie in den alten Zeiten. Ja, Köster?«
»Der Spezial ist ganz gut«, erwiderte ich und trank das zweite Glas davon aus.
»Ich hasse ihn! Armer Robby, was Schönes mußt du hier trinken!«
»Wenn wir schnell genug bestellen, komme ich schon noch zu meinem Recht«, sagte ich.
Pat lachte. »Nachher zum Essen darf ich etwas trinken. Rotwein.«
Wir bestellten noch ein paar Porto-Roncos, dann gingen wir in den Speisesaal. Pat war wunderschön. Ihr Gesicht leuchtete. Wir setzten uns an einen der kleinen, weißgedeckten Tische neben den Fenstern. Es war warm, und unten lag das Dorf mit seinen beglänzten Straßen im Schnee.
»Wo ist denn Helga Guttmann?« fragte ich.
»Abgereist«, sagte Pat nach einer Pause.
»Abgereist? So früh?«
»Ja«, sagte Pat, und ich begriff, was sie meinte.
Das Mädchen brachte den dunkelroten Wein. Köster schenkte die Gläser voll. Die Tische waren jetzt alle besetzt. Überall saßen Menschen und plauderten. Ich fühlte Pats Hand auf meiner. »Liebling«, sagte sie sehr leise und zärtlich. »Ich konnte es nicht mehr aushalten.«
XXVI
Ich kam aus dem Zimmer des Chefarztes, Köster wartete auf mich in der Halle. Er stand auf, als er mich sah. Wir gingen nach draußen und setzten uns auf eine Bank vor dem Sanatorium. »Es ist schlimm, Otto«, sagte ich. »Schlimmer, als ich gefürchtet habe.«
Eine Gruppe Schiläufer zog lärmend dicht an uns vorüber. Ein paar mit Öl eingeschmierte Frauen mit kräftigen, sonnverbrannten Gesichtern und breiten, weißen Gebissen waren dabei. Sie schrien sich zu, daß sie Hunger wie die Wölfe hätten. Wir warteten, bis sie vorbei waren. »So was lebt natürlich«, sagte ich. »Lebt und ist gesund bis in die Knochen. Zum Kotzen!«
»Hast du mit dem Chefarzt selbst gesprochen?« fragte Köster.
»Ja. Er hat mir alles sehr verklausuliert erklärt, mit vielen Einschränkungen. Aber das Ergebnis ist, daß es schlechter geworden ist. Er behauptet zwar, es sei besser geworden.«
»Das verstehe ich nicht.«
»Er behauptet, wenn sie unten geblieben wäre, würde längst alle Hoffnung verloren sein. Hier ist es langsamer gegangen. Das nennt er dann besser werden.«
Köster zog mit den Absätzen seiner Schuhe Striche in den harten Schnee. Dann hob er den Kopf. »Er hat also Hoffnung?«
»Ein Arzt hat immer Hoffnung, das gehört zu seinem Beruf. Aber ich habe verdammt wenig mehr. Ich fragte ihn, ob er einen Pneumothorax gemacht hätte. Er sagte, das ginge nicht mehr. Sie hätte vor Jahren schon einen gehabt. Jetzt seien beide Lungen krank. Es ist verflucht, Otto.«
Eine alte Frau mit ausgetretenen Gummischuhen blieb vor unserer Bank stehen. Sie hatte ein blaues, eingefallenes Gesicht und erloschene, schieferfarbene Augen, die aussahen, als wären sie blind. Um den Hals hatte sie eine altmodische Federboa geschlungen. Langsam hob sie ein Lorgnon und betrachtete uns. Dann schlurfte sie weiter.
»Ekelhaftes Gespenst!«
»Was hat er sonst noch gesagt?« fragte Köster.
»Er hat mir erklärt, woher es wahrscheinlich käme. Er hätte schon viele Patienten im gleichen Alter gehabt. Es seien Folgen des Krieges. Unterernährung in den Entwicklungsjahren. Aber was geht mich das alles an? Sie soll gesund werden.« Ich sah ihn an. »Natürlich hat er mir gesagt, daß er oft genug Wunder erlebt hätte. Gerade bei dieser Krankheit käme es vor, daß sie plötzlich stehenbleibe, verkapsele und ausheile, sogar in verzweifelten Fällen. Das hat Jaffé auch gesagt. Aber ich glaube nicht an Wunder.«
Köster antwortete nicht. Wir blieben schweigend nebeneinander sitzen. Was sollten wir auch sagen? Wir hatten beide zuviel mitgemacht, als daß wir mit Trost etwas hätten anfangen können.
»Sie darf nichts merken, Robby«, sagte Köster schließlich.
»Natürlich nicht«, erwiderte ich.
Wir blieben sitzen, bis Pat kam. Ich dachte nichts; ich war nicht einmal verzweifelt, ich war ganz dumpf und grau und tot.
»Da ist sie«, sagte Köster.
»Ja«, sagte ich und stand auf.
»Hallo!« Pat kam heran und winkte. Sie taumelte etwas und lachte. »Ich bin ein bißchen betrunken. Von der Sonne.
Immer, wenn ich in der Sonne gelegen habe, schwanke ich wie ein alter Seemann.«
Ich sah sie an, und mit einem Schlage war alles anders. Ich glaubte dem Arzt nicht mehr; ich glaubte an das Wunder. Sie war da; sie lebte; sie stand da und lachte – alles andere versank davor.
»Was macht ihr denn für Gesichter?« fragte sie.
»Stadtgesichter, die gar nicht hierher passen«, sagte Köster.
»Wir können uns an die Sonne noch nicht gewöhnen.«
Sie lachte. »Ich habe heute einen guten Tag. Ohne Fieber.
Ich darf 'raus. Wollen wir ins Dorf gehen und einen Aperitif trinken?«
»Natürlich.«
»Also los!«
»Wollen wir nicht lieber einen Schlitten nehmen?« fragte Köster.
»Ich halte es schon aus«, sagte Pat.
»Das weiß ich«, sagte Köster. »Aber ich bin noch nie in so einem Ding gefahren. Ich möchte es mal versuchen.«
Wir winkten einen Kutscher heran und fuhren die Serpentinen hinab ins Dorf. Vor einem Café, das eine kleine, sonnige Terrasse hatte, hielten wir und stiegen aus. Es saßen viele Leute da, und ich erkannte einige aus dem Sanatorium. Der Italiener aus der Bar war auch dabei. Er wurde Antonio gerufen und kam an unsern Tisch, um Pat zu begrüßen. Er erzählte, daß ein paar Spaßvögel in der vergangenen Nacht einen Patienten, während er schlief, mitsamt dem Bett aus seinem Zimmer gerollt und in das Zimmer einer uralten Lehrerin geschoben hätten.
»Weshalb haben sie denn das gemacht?« fragte ich.
»Er ist geheilt und fährt in den nächsten Tagen ab«, erwiderte Antonio. »Da werden immer solche Streiche gemacht.«
»Das ist der berühmte Galgenhumor der Zurückbleibenden, Liebling«, sagte Pat.
»Hier oben wird man kindisch«, meinte Antonio entschuldigend.
Geheilt, dachte ich, einer ist geheilt und fährt zurück. -»Was willst du trinken, Pat?« fragte ich.
»Einen Martini. Einen trockenen Martini.«
Ein Radio begann zu spielen. Wiener Walzer. Sie wehten durch die warme, sonnige Luft wie leichte, helle Fahnen. Der Kellner brachte die Martinis. Sie waren sehr kalt und perlten noch, während die Sonne hineinschien. »Schön, so zu sitzen, wie?« fragte Pat.
»Herrlich«, erwiderte ich.
»Aber manchmal ist es nicht zum Aushalten«, sagte sie.
Wir blieben zum Essen unten. Pat wollte es gern. Sie hatte in der letzten Zeit immer im Sanatorium bleiben müssen, und dieses war ihr erster Ausgang; da meinte sie, sie fühle sich doppelt so gesund, wenn sie einmal im Dorf essen könne. Antonio aß mit uns. Nachher fuhren wir wieder hinauf, und Pat ging in ihr Zimmer, weil sie zwei Stunden liegen mußte. Köster und ich holten Karl aus der Garage und sahen ihn nach. Wir mußten zwei gebrochene Federblätter auswechseln. Der Garagemeister hatte Werkzeug da, und wir machten uns an die Arbeit. Dann füllten wir Öl nach und schmierten das Chassis durch. Als alles fertig war, schoben wir ihn hinaus. Dreckbespritzt, mit hängenden Ohren, stand er im Schnee.
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