Wilkie Collins - Die Frau in Weiss

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Auf diese ihre anmuthig scherzende Weise hatte sie weiter geplaudert ohne andere Unterbrechungen von meiner Seite, als die unwichtigen Antworten, welche die Höflichkeit von mir verlangte. Doch die Veränderung ihres Ausdrucks in der letzten Frage oder vielmehr das zufällige Wort »Abenteuer«, so leicht es von ihren Lippen gefallen war, erinnerte mich plötzlich an mein Begegnen mit der Frau in Weiß und trieb mich, die Verbindung zu erfahren, welche der Fremden Anspielung auf Mrs. Fairlie nach einst zwischen der aus der Irrenanstalt Entwichenen ohne Namen und der ehemaligen Gebieterin von Limmeridge House stattgefunden haben konnte.

»Selbst wenn ich der unruhigste Mensch von der Welt wäre,« sagte ich, »würde ich auf einige Zeit nicht in Gefahr sein, nach Abenteuern zu dürsten. Gerade in der Nacht vor meiner Ankunft in diesem Hause hatte ich ein Abenteuer, und an dem Erstaunen und der Aufregung, in die ich darüber gerieth, werde ich, kann ich Sie versichern, Miß Halcombe, während der ganzen Dauer meines Aufenthaltes in Cumberland, wo nicht noch darüber hinaus, vollauf genug haben.«

»Was Sie sagen, Mr. Hartright! Darf ich es hören?«

»Sie haben Anspruch darauf, es zu hören. Die Hauptperson war für mich eine Fremde und mag vielleicht für Sie ebenfalls eine solche sein; so viel ist aber gewiß, daß sie den Namen der verstorbenen Mrs. Fairlie mit dem Ausdrucke der aufrichtigsten Dankbarkeit und Liebe nannte.«

»Den Namen meiner Mutter! Dies interessirt mich unbeschreiblich. Bitte, fahren Sie fort.«

Ich erzählte ihr sofort die Umstände, unter welchen ich der Frau in Weiß begegnet war, genau wie sie sich zugetragen hatten, und wiederholte, was sie über Mrs. Fairlie und Limmeridge House gesagt hatte, Wort für Wort.

Miß Halcombe’s klare, entschlossene Augen schauten von Anfang bis zu Ende meiner Erzählung begierig in die meinigen. Ihr Gesicht drückte lebhaftes Interesse und Erstaunen aus, aber weiter Nichts. Sie war offenbar ebenso weit, wie ich selbst, von einem Schlüssel zu dem Geheimnisse entfernt.

»Sind Sie jener Worte in Bezug auf meine Mutter ganz gewiß?« frug sie.

»Ganz gewiß,« erwiderte ich. »wer die Frau auch sein mag, sie ging einst in Limmeridge in die Schule und wurde von Mrs. Fairlie mit besonderer Güte behandelt, und in dankbarer Erinnerung an jene Güte fühlt sie für alle noch lebenden Mitglieder der Familie ein zärtliches Interesse. Sie wußte, daß Mrs. Fairlie und ihr Gemahl todt seien, und sie sprach von Miß Fairlie, als ob sich Beide in ihrer Kindheit gekannt hätten.«

»Sie sagten, glaube ich, daß sie angab, nicht an diesen Ort zu gehören?«

»Ja, sie sagte mir, sie komme aus Hampshire.«

»Und es gelang Ihnen nicht, ihren Namen zu erfahren?«

»Es war mir unmöglich.«

»Höchst sonderbar. Ich bin der Ansicht, Mr. Hartright, daß Sie ganz recht darin thaten, daß Sie dem armen Geschöpfe zu ihrer Freiheit verhalfen, denn sie scheint in Ihrer Gegenwart Nichts gethan zu haben, was bewiesen hätte, daß sie zu dem Genusse derselben nicht berechtigt sei. Aber ich wollte doch, Sie wären ein wenig entschlossener in Ihren Versuchen, ihren Namen zu erfahren, gewesen. Wir müssen dieses Geheimniß wirklich auf die eine oder andere Art aufklären. Ich denke indessen, sie erwähnen die Sache lieber noch nicht gegenüber Mr. Fairlie oder meiner Schwester. Ich bin fest überzeugt, daß Beide ebenso wenig wie ich wissen, wer die Frau ist und in welcher Art ihre frühere Geschichte Bezug zu unserer Familie haben könnte. Beide aber sind auch freilich auf ganz verschiedene Weise nervenschwach und leicht erregbar, und Sie würden sie nur unnöthigerweise beunruhigen. Was mich selbst betrifft, so brenne ich vor Neugierde und werde von diesem Augenblicke an meine ganze Energie auf die Entdeckung der Sache richten.

Als meine Mutter bald nach ihrer zweiten Heirat hierher kam, errichtete sie allerdings die Dorfschule, gerade so wie sie noch jetzt besteht. Aber die alten Lehrer sind alle todt oder anderswohin gegangen, so daß von der Seite her keine Aufklärung zu erwarten ist. Die einzige andere Alternative, die mir einfällt –«

Hier wurden wir durch das Eintreten des Dieners unterbrochen, der mich benachrichtigte, daß Mr. Fairlie sich freuen werde, mich bei sich zu sehen, sobald ich mit dem Frühstück zu Ende sei.

»Warten Sie draußen,« sagte Miß Halcombe, indem sie auf ihre schnelle, lebhafte Weise statt meiner antwortete, »Mr. Hartright wird gleich hinauskommen. Was ich sagen wollte,« fuhr sie fort, indem sie sich zu mir wandte, »die einzige Alternative wäre, daß meine Schwester und ich eine große Sammlung von meiner Mutter Briefen besitzen, die sie an ihren und meinen Vater geschrieben hatte. In Ermangelung aller anderen Mittel, uns Aufklärung zu verschaffen, will ich den Morgen dazu verwenden, meiner Mutter Correspondenz mit Mr. Fairlie durchzusehen. Er liebte London und war sehr oft von seinem Landsitze abwesend, und sie war gewohnt, ihm bei solchen Gelegenheiten Berichte über Alles zu schreiben, was sich in Limmeridge zutrug. Ihre Briefe sind voll von ihrer Schule, für die sie ein großes Interesse fühlte, und ich denke, es ist mehr als wahrscheinlich, daß ich etwas entdeckt haben werde, sobald wir einander wiedersehen. Das Gabelfrühstück ist um zwei Uhr, Mr. Hartright. Ich werde dann das Vergnügen haben, Sie meiner Schwester vorzustellen, und den Nachmittag wollen wir dann dazu verwenden, in der Nachbarschaft spazieren zu fahren und Ihnen alle unsere Lieblingsaussichten zu zeigen. Also auf Wiedersehen um zwei Uhr.«

Sie nickte mir mit der lebhaften Grazie und der bezaubernden vornehmen Vertraulichkeit zu, die Alles, was sie that und sagte, charakterisirten, und verschwand durch eine Thür am unteren Ende des Zimmers. Sobald sie mich verlassen, ging ich in den Vorplatz hinaus und ließ mich von dem Diener zum ersten Male zu Mr. Fairlie führen.

VI

Mein Führer ging mit mir zu dem Corridor hinauf, auf dem das Schlafzimmer lag, in welchem ich die vergangene Nacht zugebracht hatte, und die Thür neben demselben öffnend, ersuchte er mich, hinein zu sehen.

»Ich habe Befehl von meinem Herrn, Ihnen Ihr eigenes Wohnzimmer zu zeigen, Sir,« sagte der Mann, »und Sie zu fragen, ob sie mit der Lage und dem Lichte zufrieden sind.«

Ich wäre in der That schwer zu befriedigen gewesen, hätte nicht das Zimmer, sowohl wie Alles, was dazu gehörte, meinen Beifall gehabt. Das Bogenfenster zeigte dieselbe wunderschöne Aussicht, die ich in der Frühe schon von meiner Schlafstube aus bewundert hatte. Die Möbel waren vollkommen an Luxus und Schönheit, und der runde Tisch in der Mitte der Stube funkelte förmlich von den darauf liegenden, reich gebundenen Büchern, eleganten Schreibmaterialien und prächtigen Blumen. Der zweite Tisch, der am Fenster stand, war mit allen Materialien zum Aufkleben von Aquarellen bedeckt; es war eine Staffelei daran angebracht, die ich nach Gefallen aufrichten oder zusammenlegen konnte. Die Fenstervorhänge waren von hellbuntem Glanzkattun, und der Fußboden war mit maisfarbenem und rothem indischem Strohgeflechte bedeckt. Es war das niedlichste, luxuriöseste kleine Wohnzimmer, das mir je vorgekommen, und ich lobte es mit dem wärmsten Enthusiasmus.

Der feierliche Diener war viel zu wohlerzogen, um die geringste Genugthuung zu bezeugen. Er verbeugte sich mit eisiger Ehrerbietung, als ich meine Lobsprüche erschöpft hatte, und öffnete dann schweigend wieder die Thür, um mich in den Corridor hinaus zu lassen.

Wir bogen um eine Ecke und betraten einen zweiten langen Corridor, an dessen äußerstem Ende angelangt wir eine kleine Treppenflucht hinaufstiegen, über einen kleinen, runden Vorplatz gingen und endlich vor einer Thür stillstanden, die mit einem dicken, dunklen Wollenstoffe beschlagen war. Der Diener öffnete diese Thür und führte mich ein paar Schritte weiter an eine zweite; öffnete diese ebenfalls und zeigte dadurch zwei Vorhänge von blasser, wassergrüner Seide dicht vor uns; zog den einen derselben geräuschlos zurück, sprach leise die Worte: »Mr. Hartright« aus und verließ mich.

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