William Wilkie Collins - Gesetz und Frau
Здесь есть возможность читать онлайн «William Wilkie Collins - Gesetz und Frau» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: foreign_prose, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Gesetz und Frau
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Gesetz und Frau: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Gesetz und Frau»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Gesetz und Frau — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Gesetz und Frau», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
»Du brauchst Frist?« wiederholte er.
»Ich frage Dich noch einmal, zu welchem Zweck?«
Meine Selbstbeherrschung bis an die äußerste Grenze getrieben, verließ mich hier. »Ich bedarf der Frist,« sagte ich, »um mich an meinen wahren Namen zu gewöhnen.«
Er trat mit finsterem Blick auf mich zu.
»Was verstehst Du unter Deinem wahren Namen?«
»Das weißt Du ja,« antwortete ich.
»Erst dachte ich, daß ich Mrs. Woodville wäre, jetzt habe ich erfahren, daß ich Mrs. Macallan bin.«
Er schreckte vor seinem eigenen Namen zurück, als wenn ich ihn geschlagen hätte – er wurde so tödtlich bleich, daß ich glaubte, er werde ohnmächtig zu meinen Füßen sinken. – O, meine Zunge, meine Zunge! Weshalb hatte ich meine unglückselige Zunge nicht bemeistert?«
»Ich wollte Dich nicht verletzen, Eustace,« sagte ich. »Verzeihe mir.«
Er winkte ungeduldig mit der Hand, als wenn meine Worte glühende Käfer wären, die er verjagen wollte.
»Was hast Du noch mehr entdeckt?« fragte er mit leiser, ernster Stimme.
»Nichts, Eustace?«
»Nichts?« wiederholte er, indem er seine Hand vor die Stirn preßte, wie um einen Schmerz zu betäuben. »Natürlich nichts,« fügte er noch leiser, wie zu sich selbst sprechend, hinzu, » sonst würde sie ja nicht hier sein. « Er warf einen langen forschenden Blick auf mich.
»Sage das nie wieder, was Du soeben gesagt,« fuhr er dann fort. »Um Deinet- und meinetwillen, Valeria; nie ein Wort mehr darüber.«
Dann sank er in den nächsten Stuhl und sprach nicht mehr.
Ich hatte die Warnung vollständig gehört; aber die einzigen Worte, welche einen wirklichen Eindruck auf mich machten, waren die vorhergehenden, die er zu sich selbst gesprochen hatte: »Natürlich nichts, sonst würde sie ja nicht hier sein. «
Wenn ich also noch etwas Anderes, außer dem falschen Namen, entdeckt hätte, würde es mich verhindert haben, zu meinem Gatten zurückzukehren? Was konnte das Schreckliche sein, das uns auf immer geschieden hätte? Ich stand schweigend an seinem Stuhl und suchte vergebens die Antwort auf meine Fragen in seinem Antlitz. Sonst war es so beredt wenn es mir von Liebe sprach; jetzt sagte es mir Nichts.
Er saß einige Zeit, ohne mich anzublicken, und in tiefe Gedanken versunken.
Dann stand er plötzlich auf und nahm seinen Hut »Der Freund, der mir die Yacht lieh, befindet sich in London,« sagte er, »ich will zu ihm gehen und ihm sagen, daß wir unseren Plan geändert haben.« Er zerriß das Blatt mit einer Art dumpfer Resignation. »Du suchst keinen Aufschub, Du willst überhaupt nicht mit mir zur See gehen,« fügte er hinzu, »es ist also besser, wenn wir es aufgeben.«
»Bestimme darüber, wie Du willst, Eustace,« entgegnete ich traurig. »Jeder Weg durch meine Zukunft scheint mir ein- trostloser. So lange ich von Deinem Vertrauen ausgeschlossen bin, ist es ganz gleich, ob wir auf dem Lande oder der See leben; glücklich werden wir nirgends sein.«
»Wenn Du im Stande wärst, Deine Neugier zu mäßigen,« entgegnete er ernst, »könnten wir glücklich genug leben. Ich glaubte ein Weib geheirathet zu haben, das über den Schwachheiten seines Geschlechtes erhaben wäre. Eine gute Frau sollte etwas Besseres thun, als sich in die Angelegenheiten ihres Gatten drängen, die sie nichts angehen.«
Das war gewiß schwer zu ertragen, aber ich ertrug es.
»Es geht mich also nichts an,« fragte ich freundlich, »wenn ich entdecke, daß mein Gatte mich unter falschem Namen geheirathet? Es geht mich nichts an, wenn ich Deine Mutter sagen höre, daß sie mich bemitleidete? Es ist hart, mich der Neugier zeihen zu hören, weil ich die unerträgliche Stellung nicht annehmen kann, in die Du mich versetzest. Dein grausames Schweigen vergiftet unser Glück und trennt uns von einander, nachdem wir kaum angefangen haben, gemeinsam zu leben. Und dieser Gefühle wegen tadelst Du mich? Du sagst, ich dränge mich in Deine Angelegenheiten? Bedenke daß Deine Angelegenheiten auch die meinen sind. O, Eustace, weshalb läßt Du mich im Dunkeln?«
»Um Deines eigenen Besten willen,« antwortete er mit mitleidsloser Kürze.
Ich wandte mich schweigend von ihm ab. Er behandelte mich wie ein Kind.
Nach einer Weile legte er die Hand auf meine Schulter und zwang mich, ihn wieder anzublicken.
»Höre mich an,« sagte er. »Was ich Dir jetzt mittheilen werde, sage ich Dir zum ersten und zum letzten Male Valeria! Wenn Du jemals entdeckst was ich Deinem Wissen vorenthalte, dann lebst Du von diesem Augenblick an auf der Folter; Deine Ruhe ist dahin für immer. Deine Tage werden Tage des Schreckens sein; Deine Nächte voller entsetzlicher Träume! »Und ohne meine Schuld – bedenke das wohl – ohne meine Schuld! Jeder Tag Deines Lebens wird Dir neuen Kummer bringen, neue Furcht vor mir – und dennoch wirst Du mir fortwährend Unrecht thun. Bei meinem Glauben als Christ, bei meiner Ehre als Mann, wenn Du noch einen Schritt weiter thust in dieser Sache, dann ist unser Glück gemordet bis an unsern Tod! Ziehe ernstlich in Betracht, was ich Dir gesagt habe, und lasse Dir Zeit dazu. Ich gehe nun zu meinem Freunde um ihm zu sagen, daß wir unsern Plan aufgegeben. Ich werde vor Abend nicht zurück sein.« Er seufzte und blickte mich mit unbeschreiblicher Trauer an. »Ich liebe Dich, Valeria,« sagte er. »Trotz Allem, was vorgekommen ist, so wahr Gott mir helfe, ich liebe Dich mehr denn je.«
Mit diesen Worten verließ er mich.
Ich muß die vollständige Wahrheit über mich schreiben. Ich glaube kaum, daß ein anderes Weib in meiner Stelle ebenso gehandelt hätte, wie ich es that. Die entsetzlichen Worte die mein Mann zu mir gesprochen, übten keinen niederschmetternden Einfluß auf mich, im Gegentheil, sie bestärkten mich nur in meinem Entschloß, zu entdecken, was mir verborgen ward. Eustace war noch nicht zwei Minuten fort, als ich den Wagen bestellte, um zu Major Fitz-David zu fahren.
Während ich noch wartete und unruhig auf- und niederging, warf ich zufällig einen Blick in den Spiegel.
Ich erschrak vor meinem eigenen Antlitz, so wild und verstört sah es aus. Konnte ich hoffen, in diesem Zustande den nothwendig günstigen Eindruck auf einen Fremden zu machen? Meine ganze Zukunft hing vielleicht davon ab, wie ich von dem Major Fitz-David aufgenommen wurde.
Ich klingelte nachdem Stubenmädchen und dieses erschien. Ich kann keine bessere Erklärung von der verzweifelten Stimmung geben, in der ich mich befand, als durch das Geständniß, daß ich diese vollständig fremde Person über meine äußere Erscheinung befragte Sie war bereits in mittleren Jahren, und eine lange Lebenserfahrung mit all’ ihrem Elend, allen ihren Täuschungen war deutlich auf ihrem Antlitz geschrieben. Ich gab ihr soviel Geld, daß es ihr Erstaunen erweckte. Sie dankte mir mit cynischem Lächeln indem sie sichtlich meiner Annäherung an sie eine übliche Bedeutung gab.
»Was kann ich für Sie thun, Madame?« fragte sie mit vertraulichem Lächeln. »Sprechen Sie nicht so laut. Es ist Jemand im Nebenzimmer.«
»Ich wünsche hübsch auszusehen,« sagte ich, »und Sie sollen mir dabei behilflich sein.«
»Ich verstehe Madame.«
»Was verstehen Sie?«
»Ich weiß ja mit diesen Sachen Bescheid,« flüsterte sie mit einem bedeutungsvollen Kopfnicken. »Es ist ein Gentleman im Spiel.« Dann sah sie mich mit einem prüfenden Blicke an. »Ich würde meinen Anzug nicht wechseln, wenn ich in Ihrer Stelle wäre,« fuhr sie fort, »denn er steht Ihnen vortrefflich.«
Es war zu spät die Unverschämtheit des Weibes zurückzuweisen, ich konnte nicht anders, als mich ihrer bedienen. Uebrigens hatte sie in Betreff des Anzuges Recht Ich trug ein hellgrünes Seidenkleid, reich mit Spitzen besetzt, ganz entschieden das beste meiner ganzen Toilette. Mein Haar dagegen bedurfte noch der Sorgfalt einer geschickten Hand. Das Mädchen arrangirte es mit bewunderungswürdiger Uebung. Als sie Kamm und Bürste niederlegte blickte sie mich an und suchte emsig auf dem Tische umher.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Gesetz und Frau»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Gesetz und Frau» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Gesetz und Frau» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.