Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen

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»Ich habe wahrhaftig einen Grund, Madame; doch ich beschwöre Euch, habt die Gnade, mich nicht darnach zu fragen.«

»Ah! ah!« versetzte Diana, »Ihr wollt meine Geheimnisse ergründen und bewahrt die Eurigen. Der Handel wäre für Euch wenigstens vortheilhaft.«

Gabriel machte das elfenbeinerne Crucifix los. das über dem hinter Diana stehenden geschnitzten Betpult von Eichenholz befestigt war, und sprach:

»Bei Eurem ewigen Heile, Madame, schwört, zu verschweigen, was ich Euch sagen werde, und es auf keine Weise gegen mich zu mißbrauchen?«

»Ein solcher Eid . . .« sagte Diana.

»Ja, Madame, denn ich weiß, daß Ihr eine eifrige, fromme Katholikin seid, und wenn Ihr bei Eurem ewigen Heil schwört, so werde ich Euch glauben.«

»Und wenn ich mich weigere, zu schwören?«

»So schweige ich, Madame, und Ihr habt mir mein Leben verweigert.«

»Wißt Ihr, mein Herr,« versetzte Diana, »daß Ihr auf eine seltsame Weise meine weibliche Neugierde reizt? Ja, das Geheimniß, mit dem Ihr Euch auf eine so tragische Weise umhüllt, zieht mich an und führt mich in Versuchung. Ihr habt diesen Sieg über meine Einbildungskraft davongetragen, ich sage es Euch offenherzig, und ich glaubte nicht, daß man mich in diesem Grade stacheln könnte. Wenn ich schwöre, so geschieht es, um mehr über Euch zu erfahren, das glaubt nur. Reine Neugierde, ich muß es gestehen.«

»Ich flehe Euch auch an, um etwas zu erfahren, Madame, nur ist meine Neugierde die eines Angeklagten, der sein Todesurtheil erwartet; eine bittere, furchtbare Neugierde, wie Ihr seht! Wollt Ihr diesen Eid sprechen, Madame?«

»Sagt die Worte, und ich werde sie wiederholen; mein Herr.«

Und Diana wiederholte wirklich nach Gabriel:

»Bei meinem Heile in diesem und in jenem Leben schwöre ich, Niemand in der Welt das Geheimnis zu entdecken, das Ihr mir sagen werdet, nie mich desselben zu bedienen, um Euch zu schaden, und in allen Punkten zu handeln, als ob ich es nie gewußt hätte und noch nicht wüßte.«

»Gut, Madame,« sagte Gabriel, »ich danke Euch für diesen ersten Beweis von Nachgiebigkeit. Mit zwei Worten werdet Ihr nun Alles begreifen: Ich heiße Gabriel von Montgommery, und Jacques von Montgommery war mein Vater.«

»Euer Vater?« rief Diana, indem sie sich ganz bewegt und erstaunt hoch aufrichtete.

»So daß . . .« fuhr Gabriel fort, »Diana von Castro, die ich liebe, oder mit einer wahnsinnigen Liebe zu lieben glaubte, ist sie die Tochter des Grafen, meine Schwester ist!«

»Ah! ich begreife,« versetzte Diana von Poitiers, sich ein wenig erholend. »Das rettet den Connetable,« dachte sie.

»Nun, Madame,« fuhr Gabriel, bleich, aber fest fort, »wollt Ihr mir die Gnade bewilligen, wie Ihr es so eben gethan, auf dieses Crucifix zu schwören, daß Frau von Castro die Tochter von Heinrich II. ist? . . . Ihr antwortet nicht? Oh! warum antwortet ihr nicht, Madame?«

»Weil ich diesen Schwur nicht aussprechen kann.«

»Ah! mein Gott! mein Gott! Diana ist das Kind meines Vaters?« rief Gabriel ganz wankend.

»Ich sage das nicht! ich werde das nie zugestehen,« sprach Frau von Valentinois, »Diana von Castro ist die Tochter des Königs.«

»Oh! wahrhaftig, Madame! o wie gut seid Ihr!« sagte Gabriel, »doch verzeiht, Euer Interesse kann Euch so zu sprechen gebieten. Schwört also, Madame, schwört: im Namen meines Vaters, der für Euch gestorben ist, im Namen Eures Kindes, das Euch segnen wird, schwört.«

»Ich werde nicht schwören,« erwiderte die Herzogin. »Warum sollte ich schwören?«

»Aber, Madame, so eben habt Ihr einen Eid ausgesprochen, dem ähnlich, um welchen ich Euch anflehe, einzig und allein, um eine alltägliche Neugierde zu befriedigen, Ihr habt es mir selbst gesagt; und nun, da es sich um das Leben eines Menschen handelt, da Ihr mit ein paar Worten zwei Existenzen aus dem Abgrunde ziehen könnt, fragt Ihr: Warum sollte ich diese paar Worte sagen?«

»Kurz, mein Herr, ich werde nicht schwören,« sprach Diana kalt und entschlossen.«

»Und wenn ich nichtsdestoweniger Frau von Castro heirathe, Madame, und wenn Frau von Castro meine Schwester ist, glaubt Ihr, das Verbrechen werde nicht auf Euch zurückfallen?«

»Nein, da ich nicht geschworen habe.«

»Gräßlich! gräßlich« rief Gabriel. »Doch bedenkt, Madame, daß ich überall sagen kann, Ihr habet den Grafen von Montgommery geliebt, Ihr habet den König verraten, und ich, der Sohn des Grafen, habe Gewißheit darüber.«

»Moralische Gewißheit, doch keine Beweise,« versetzte mit einem schlimmen Lächeln Diana, welche nun wieder ihre freche, hochmüthige Gleichgültigkeit annahm. »Ich werde Euch Lügen strafen, mein Herr, und Ihr habt es, auch selbst gesagt, wenn Ihr behauptet, und ich leugne, so wird man nicht Euch glauben. Fügt dem bei, daß ich dem König sagen kann, Ihr habet es gewagt, mir eine unverschämte Liebe zu erklären, und mir gedroht, mich zu verleumden, wenn ich nicht nachgeben würde. Ihr wäret dann verloren. Herr Gabriel von Montgommery. Doch verzeiht,« fügte sie aufstehend bei, »ich bin genöthigt, Euch zu verlassen; Ihr habt mich wahrhaftig sehr interessiert, und Eure Geschichte ist eine ganz seltsame.«

Sie klopfte an ein Glöckchen, um ihren Pagen zu rufen.

»Oh! das ist schändlich!« rief Gabriel, indem er sich mit seinen geballten Fäusten vor die Stirne schlug. »Oh! warum seid Ihr eine Frau, und warum bin ich ein Edelmann? Doch nehmt Euch nicht desto weniger in Acht, Madame, Ihr werdet nicht ungestraft mit meinem Herzen und mit meinem Leben gespielt haben, und Gott wird Euch bestrafen und mich rächen; denn was Ihr thut, ich wiederhole es, ist schändlich.«

»Ihr findet das?« sagte Diana.

Und sie begleitete diese Worte mit einem kurzen, trockenen, spöttischen Gelächter, das ihr eigenthümlich war.

In diesem Augenblick hob der Page, den sie gerufen hatte, den Thürvorhang auf. Sie machte Gabriel einen kleinen ironischen Bückling und verließ das Zimmer.

»Gut!« sagte sie zu sich selbst, »Mein Connetable bat offenbar Glück. Fortuna ist wie ich: sie liebt ihn. Warum des Teufels lieben wir ihn?«

Gabriel ging, trunken vor Wuth und Schmerz, hinter Diana weg.

XV.

Catharina von Medicis

Aber Gabriel war ein braves, festes Herz, voll Muth und Entschlossenheit. Nach dem ersten Augenblick der Bestürzung schüttelte er seine Niedergeschlagenheit von sich ab, erhob das Haupt und ließ sich bei der Königin melden.

Catharina von Medicis konnte in der That von der unbekannten Tragödie der Nebenbublerschaft ihres Gemahls und des Grafen von Montgommery haben reden hören: wer weiß, ob sie nicht sogar eine Rolle darin gespielt hatte? Sie zählte zu jener Zeit kaum zwanzig Jahre. Mußte nicht die Eifersucht der schönen und vernachläßigten jungen Frau beständig die Augen auf alle Handlungen und Fehler ihrer Nebenbuhlerin offen halten? Gabriel rechnete darauf, ihre Erinnerungen würden ihn auf dem dunklen Pfade erleuchten, wo er nur tappend fortschritt, während er auf demselben klar zu sehen, als Liebender und als Sohn, für sein Glück oder für seine Rache, ein so großes Interesse hatte.

Catharina empfing den Vicomte d’Ermès mit dem ausgezeichneten Wohlwollen, das sie ihm bei jeder Gelegenheit bewies.

»Ihr seid es schöner Sieger,« sagte sie, »welchem glücklichen Zufall verdanke ich Euern freundlichen Besuch? Ihr laßt Euch nur selten bei mir sehen, Herr d’Ermès, und es ist sogar, wie ich glaube, das erste Mal, daß Ihr Audienz in unsern Gemächern von uns verlangt. Ihr seid jedoch und werdet stets willkommen bei uns sein.«

»Madame,« sprach Gabriel, »ich weiß nicht, wie ich Euch für so viel Güte danken soll; seid überzeugt, daß meine Ergebenheit . . .«

»Laßt Eure Ergebenheit,« unterbrach ihn die Königin, »nennt uns die Absicht, die Euch hierher führt. Könnte ich Euch etwa in irgend einer Sache dienlich sein?«

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