Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen

Здесь есть возможность читать онлайн «Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: foreign_prose, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die beiden Dianen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die beiden Dianen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die beiden Dianen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die beiden Dianen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Ah! willst Du wieder anfangen?« unterbrach ihn Gabriel, »ich muß gehen, und in einer Stunde gehst Du auch, und vergissest keine von meinen Vorschriften. Ein letztes Wort: Du weißt daß ich seit mehreren Tagen sehr unruhig Aloyse, meine Amme, aus der Normandie erwarte; kommt sie in meiner Abwesenheit, so muß man ihr das Zimmer geben, das an das meinige stößt, und sie empfangen, als ob dies ihr Haus wäre. Wirst Du Dich dessen erinnern?«

»Ja, gnädiger Herr.«

»Vorwärts! Martin, eile, Verschwiegenheit und Geistesgegenwart vor Allem.«

Martin antwortete nur durch einen Seufzer und Gabriel verließ sein Haus in der Rue des Jardins.

Er kam, wie er gesagt hatte, nach zwei Stunden zurück, das Auge zerstreut, den Geist voll Unruhe. Als er eintrat, sah er nur Martin, lief auf ihn zu, nahm aus seinen Händen den Brief, den er mit so großer Ungeduld erwartete, entließ Martin durch eine Gebärde und las wie folgt:

»Danken wir Gott, Gabriel, der König hat nachgegeben, wir werden glücklich sein. Ihr müßt schon die Ankunft des Herolds von England, der gekommen ist, um im Namen der Königin Maria von England den Krieg zu erklären, und die Kunde von der großen Bewegung, die sich in Flandern vorbereitet, vernommen haben. Diese, für Frankreich vielleicht bedrohlichen Ereignisse sind unserer Liebe günstig, Gabriel, da sie das Ansehen des jungen Herzogs von Guise vermehren und das des alten Montmorency vermindern. Der König hat jedoch noch gezögert. Aber ich flehte ihn an, Gabriel, ich sagte ihm, ich hätte Euch wiedergefunden, Ihr wäret edel und tapfer, ich nannte Euch . . . Der König erwiderte, ohne etwas zu versprechen, er würde darüber nachdenken; da das Interesse des Staates minder dringend würde, so wäre es grausam von ihm, mein Glück zu gefährden; er könnte Franz von Montmorency eine Entschädigung geben, mit der er sich zu begnügen hätte. Er versprach nichts, doch er wird Alles halten, Gabriel. Oh! Ihr werdet ihn lieben, Gabriel, wie ich ihn liebe, diesen guten Vater, der so die Träume von sechs Jahren verwirklichen wird! Ich habe Euch so viel zu sagen, und diese geschriebenen Worte sind so kalt! Höret, Freund, kommt diesen Abend um sechs Uhr, während des Rathes. Jacinthe wird Euch zu mir führen, und wir haben dann eine gute Stunde, um über die strahlende Zukunft, die sich vor uns öffnet, zu plaudern. ICH sehe auch vorher, daß dieser Feldzug in Flandern Euch fordern wird, und Ihr müßt ihn leider mitmachen, um dem König zu dienen und mich zu verdienen, mein Herr, mich, die ich Euch so sehr liebe. Denn ich liebe Euch, mein Gott, ja! wozu sollte es nun nützen, wenn ich es Euch verbergen würde? Kommt also, damit ich sehe, ob Ihr so glücklich seid, als Eure Diana.«

»Oh! ja, sehr glücklich!« rief Gabriel mit lauter Stimme, als er diesen Brief bis zum Ende gelesen hatte, »und was fehlt nun noch zu meinem Glück?«

»Nicht die Gegenwart Eurer alten Amme,« sprach plötzlich Aloyse, welche unbeweglich und schweigsam im Schatten sitzen geblieben war.

»Aloyse!« rief Gabriel, indem er auf sie zueilte und sie umarmte, »Aloyse! oh! doch, gute Amme, Du fehltest mir. Wie geht es Dir? Du hast Dich nicht verändert. Umarme mich noch einmal, ich habe mich auch nicht verändert, wenigstens nicht im Herzen, in diesem Herzen, das Dich liebt. Dein Zögern beunruhigte mich sehr. Frage nur Martin . . . warum hast Du so lange auf Dich warten lassen?«

»Die letzten Regen, gnädiger Herr, höhlten die Wege aus, und wenn ich nicht, angeeifert durch Euren Brief, Hindernissen aller Art getrotzt hätte, so wäre ich noch nicht angekommen.«

»Oh! Du hast wohl daran gethan, Dich zu beeilen, Aloyse, denn wahrhaftig, wozu nützt es, allein glücklich zu sein? Siehst Du diesen Brief, den ich so eben empfangen habe? er ist von Deinem andern Kind, er ist von Diana, und er verkündigt mir, daß die Hindernisse, die sich unserer Liebe entgegenstellten, gehoben werden können, daß der König die Heirath von Diana mit Franz von Montmorency nicht mehr fordert, daß Diana mich liebt! daß sie mich liebt! und Du bist da, um Alles dies zu hören, Aloyse; sprich, stehe ich nicht wahrhaftig auf dem Gipfel des Glücks?«

»Gnädiger Herr,« entgegnete Aloyse, ohne von ihrem traurigen Ernste abzuweichen, »gnädiger Herr, wenn Ihr dennoch auf Frau von Castro verzichten müßtet?«

»Unmöglich, Aloyse, da sich nun alle Hindernisse wie von sich selbst ebnen!«

»Man kann immerhin die Schwierigkeiten besiegen, welche von den Menschen kommen« sprach die Amme, »doch nicht diejenigen welche von Gott kommen. Gnädiger Herr, Ihr wißt, ob ich Euch liebe und ob ich mein Leben hingeben würde, um dem Eurigen den Schatten eines Kummers zu ersparen; nun wohl! wenn ich zu Euch sagte: »Ohne nach dem Grund zu fragen, gnädiger Herr, verzichtet auf Frau von Castro hört auf, sie zu sehen, erstickt diese Liebe durch alle Mittel, welche Ihr in Eurer Gewalt habt. Ein furchtbares Geheimniß, dessen Enthüllung nicht von mir zu fordern, ich Euch in Eurem eigenen Interesse beschwöre, waltet zwischen Euch Beiden ob.« Wenn ich so zu Euch spräche, flehend und auf den Knieen, was würdet Ihr mir antworten, gnädiger Herr?«

»Solltest Du mich auffordern mein Leben zu vernichten, ohne nach dem Grund zu fragen, so würde ich Dir gehorchen. Doch meine Liebe liegt außer dem Bereiche meines Willens, Amme, und sie kommt auch von Gott.«

»Herr,« rief, die Amme die Hände faltend, »er spricht eine Gotteslästerung. Doch Du siehst, daß er nicht weiß, was er thut, vergib ihm, o Herr!«

»Du erschreckst mich, Aloyse! Halte mich nicht so lange in dieser tödtlichen Angst, und was Du auch sagen willst oder mußt, sprich, sprich, ich flehe Dich an.«

»Ihr wollt es, gnädiger Herr? Ich muß Euch durchaus das Geheimniß enthüllen, welches zu bewahren ich vor Gott geschworen hatte, das mir aber Gott selbst nicht länger zu verbergen befiehlt? Nun wohl! gnädiger Herr, Ihr habt Euch getäuscht, hört mich, Ihr müßt Euch über die Natur der Zuneigung getäuscht haben, die Euch Diana einflößte! Es war kein heißes Verlangen, keine Gluth, dessen seid sicher, sondern eine ernste, ergebene Zuneigung, ein Bedürfniß, freundschaftlichen, brüderlichen Schutz zu gewähren, nichts Zärtlicheres, nichts Eigennützigeres gnädiger Herr.«

»Das ist ein Irrthum, Aloyse, die reizende Schönheit von Diana . . .«

»Es ist kein Irrthum,« sprach Aloyse hastig, »und Ihr werdet darin mit mir übereinstimmen; denn der Beweis wird Euch so klar und unumstößlich erscheinen als mir. Wißt also, aller Wahrscheinlichkeit nach ist Frau von Castro . . . ach! Muth gefaßt, mein Kind! ist Frau von Castro . . . Eure Schwester!«

»Meine Schwester« rief Gabriel auffahrend, als ob ihn eine Feder emporheben würde, »meine Schwester!« rief er beinahe wahnsinnig. »Wie könnte die Tochter des Königs und von Frau von Valentinois meine Schwester sein?«

»Gnädiger Herr, Diana von Castro ist geboren im Mai 1539, nicht wahr? der Graf Jacques von Montgommery ist verschwunden im Januar desselben Jahres, und, wißt Ihr auf welchen Verdacht hin? Wißt Ihr, was man Eurem Vater zur Last legte? Man beschuldigte ihn, er sei der glückliche Liebhaber von Diana von Poitiers und, der bevorzugte Nebenbuhler des Dauphin, der heute König von Frankreich ist. Vergleicht nun die Zeitangaben, gnädiger Herr.«

»Himmel und Erde!« rief Gabriel. »Doch sprecht, sprecht,« sagte er, alle Kräfte seines Wesens zusammenraffend, »mein Vater war angeklagt, doch wer beweist, daß die Anklage gegründet war? Diana ist fünf Monate nach dem Tode meines Vaters geboren, doch wer beweist, daß Diana nicht die Tochter des Königs ist der sie liebt, wie sein Kind?«

»Der König kann sich täuschen, wie ich mich ebenfalls täuschen kann, gnädiger Herr; bemerkt wohl, daß ich nicht sagte: Diana ist Eure Schwester. Doch es ist wahrscheinlich, daß sie es ist; es ist möglich, daß sie es ist, wenn Ihr wollt. War es nicht meine Pflicht, Euch dieses Geständniß zu thun, Gabriel? Ja, nicht wahr, da Ihr ohne dieses Geständniß nicht auf sie verzichten wolltet? Nun mag Euer Gewissen das Urtheil über Eure Liebe sprechen und Gott mag Euer Gewissen richten.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die beiden Dianen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die beiden Dianen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Alexandre Dumas der Ältere - Die Zwillingsschwestern von Machecoul
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die schwarze Tulpe
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die drei Musketiere
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Prinzen von Orleans
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Mohicaner von Paris
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Holländerin
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Fünf und Vierzig
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Flucht nach Varennes
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Dame von Monsoreau
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Cabane und die Sennhütte
Alexandre Dumas der Ältere
Alexandre Dumas der Ältere - Die Taube
Alexandre Dumas der Ältere
Отзывы о книге «Die beiden Dianen»

Обсуждение, отзывы о книге «Die beiden Dianen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.