Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen

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»Hegt Ihr wirklich nur Liebe?« fragte Anne von Montmorency mit einem so ausdrucksvollen Ton daß Diana erröthete und die Augen niederschlug. »Und dieser Liebe wegen widersteht Ihr ohne Zweifel dem Verlangen des Königs und den Wünschen meines Sohnes?« fügte der Connetable bei.

Diana schwieg verlegen.

»Arnauld hat wahr gesprochen,« dachte der Connetable, »sie liebt den schönen Boten der Siege von Herrn von Guise.«

»Herr Connetable,« sagte endlich Diana, »meine Pflicht ist es, Seiner Majestät zu gehorchen, doch es ist zugleich auch mein Recht, meinen Vater anzuflehen.«

»Ihr beharrt also darauf, daß Ihr den König aufsuchen wollt?«

»Ich beharre darauf.«

»Nun wohl! ich begebe mich zu Frau von Valentinois, Madame.«

»Wie es Euch beliebt, mein Herr.«

Sie grüßten sich und verließen die Gallerie jedes durch die entgegengesetzte Seite, und in dem Augenblick, wo Diana beim König eintrat, trat der alte Montmorency bei der Favoritin ein.

XIII.

Der Gipfel des Glücks

»Komm hierher, Meister Martin,« sagte an demselben Tag beinahe zu derselben Stunde Gabriel zu seinem Stallmeister, »ich muß meine Runde machen, und werde erst in zwei Stunden nach Hause zurückkehren. Du, Martin, stellst Dich an den bekannten Ort und erwartest dort einen Brief, einen wichtigen Brief, den Dir Jacinthe wie gewöhnlich zustellen wird. Verliere keine Minute und bring’ ihn mir eiligst; wenn meine Runde vollendet ist, werde ich Dir übrigens entgegengehen, wenn nicht, so erwarte mich hier; Hast Du verstanden?«

»Ich habe verstanden, doch ich muß mir eine Gnade von Euch erbitten.«

»Sprich.«

»Laßt mich von einer Wache begleiten, gnädiger Herr, ich beschwöre Euch.«

»Eine Wache, um Dich zu begleiten, was soll diese neue Tollheit? Fürchtest Du Dich?«

»Ich fürchte mich,« antwortete Martin mit kläglichem Ton. »Es scheint, gnädiger Herr, ich habe in der letzten Nacht wieder schöne Streiche gemacht. Bis jetzt zeigte ich mich nur als Trunkenbold, Spieler und Raufer. Nun bin ich auch Unzüchter! ich, den ganz Artigues wegen der Reinheit seiner Sitten und der Unschuld seiner Seele rühmte! Solltet Ihr glauben, gnädiger Herr, daß ich die Niederträchtigkeit gehabt habe, einen Menschenraub zu versuchen? Ja, einen Menschenraub! mit Gewalt suchte ich die Frau von Meister Gorju, dem Kleinschmied eine sehr schöne Frau, wie es scheint, zu entführen. Zum Unglück, oder vielmehr zum Glück verhaftete man mich, und wenn ich mich nicht genannt und durch Euch empfohlen hätte, so brächte ich die Nacht im Gefängnis zu. Das ist schändlich.«

»Sprich, Martin, hast Du geträumt, oder diese neue Unbesonnenheit wirklich begangen?«

»Geträumt! gnädiger Herr, hier ist die Meldung. Als ich sie nur las, erröthete ich bis über die Ohren. Ja, es gab eine Zeit, wo ich glaubte, alle diese verdammenswerthen Handlungen wären abscheuliche Alpe, oder der Teufel belustige sich damit, daß er meine Gestalt annehme, um nächtliche, ungeheuerliche Dinge zu verüben; doch Ihr habt mich enttäuscht und überdies sehe ich denjenigen nicht mehr, welchen ich für meinen Schatten hielt. Der heilige Vater, dem ich die Berathung meines Gewissens anheimstellte, hat mich auch enttäuscht, und derjenige, welcher alle göttliche und menschliche Gesetze verletzt, der Schuldbefleckte, der Ungläubige, der Verruchte bin ich, wie man mich versichert. Wie eine Henne, welche Enten ausgebrütet hat, faßt meine Seele ehrbare Gedanken, die sich in gottlosen Handlungen empören, und meine ganze Tugend läuft auf das Verbrechen hinaus. Ich wage es nicht, Euch zu sagen, daß ich besessen bin, gnädiger Herr, aus dem einfachen Grunde, weil man mich lebendig verbrennen würde; doch seht, in gewissen Augenblicken muß ich wirklich, wie man sagt, den Teufel im Leibe haben«

»Nein, mein armer Martin,« entgegnete Gabriel lachend, »Du ergibst Dich nur, wie mir scheint, seit einiger Zeit dem Tranke, und wenn Du getrunken hast, siehst Du doppelt.«

»Ich trinke aber nur Wasser, gnädiger Herr, nichts als Wasser! wenn nicht etwa das Wasser der Seine in den Kopf steigt.«

»Doch an jenem Abend, Martin, wo man Dich berauscht unter die Pforte dieses Hauses legte?«

»Gnädiger Herr, an jenem Abend legte ich mich nieder, empfahl meine Seele dem Herrn und entschlummerte: ich stand ebenso tugendhaft auf, und durch Euch, durch Euch allein habe ich das Leben, das ich geführt, erfahren. Dasselbe war in der Nacht der Fall, in der ich den herrlichen Gendarme verwundete, und so ging es auch in der letzten Nacht, wo das abscheuliche Attentat stattgefunden hat. Und ich lasse mich doch von Jerôme in meinem Zimmer einriegeln und einsperren, ich schließe meine Laden mit einer dreifachen Kette, basta! nichts hilft; ich stehe auf, wie ich glauben muß, und mein beflecktes Schlafwandlerleben beginnt. Am andern Tage beim Erwachen frage ich mich: »Süßer Jesus! was werde ich während meiner Abwesenheit in dieser Nacht gethan haben?« Ich gehe hinab, um es von Euch, gnädiger Herr, oder aus den Meldungen des Viertelsmeisters zu erfahren, und sogleich suche ich mein Gewissen von diesen neuen Missethaten im Beichtstuhl zu entlasten, wo man mir eine durch ewige Rückfälle unmöglich gewordene Absolution verweigert. Mein einziger Trost besteht darin, daß ich faste und mich einen Theil des Tages durch gewaltige Geißelhiebe kasteie. Aber ich sehe vorher, ich werde am Ende in der Unbußfertigkeit sterben.«

»Glaube vielmehr, Martin,« sprach der Vicomte, »daß diese Hitze sich dämpfen, und daß Du wieder der vernünftige, geordnete Martin von einst werden wirst. Mittlerweile gehorche Deinem Herrn und erfülle pünktlich den Auftrag, den ich Dir anvertraut. Wie soll ich Dir eine Wache zur Begleitung geben? Du weißt wohl daß Alles dies geheim bleiben muß, und daß Du allein eingeweiht bist.«

»Seid überzeugt, gnädiger Herr, daß ich mein Möglichstes thun werde, um Euch zufrieden zu stellen, doch ich kann nicht für mich stehen, das sage ich Euch zum Voraus.«

»Ah! bei Gott! Martin, das ist zu stark, und warum dies?«

»Werdet nicht ungeduldig über meine Abwesenheiten, gnädiger Herr; ich glaube hier zu sein und bin dort, ich glaube Dieses zu thun und thue Jenes. Neulich als ich zur Buße dreißig Vater und dreißig Ave zu beten hatte, faßte ich den Entschluß die Dose zu Verdreifachen, um mich durch einen übermenschlichen Ueberdruß zu ermatten, und ich bleibe, oder glaube vielmehr in der Kirche Saint-Gervais zu bleiben und durch meine Finger zwei Stunden und darüber die Körner meines Rosenkranzes zu drehen. Ah, ja wohl! als ich hierher zurückkam, erfuhr ich, daß Ihr mich mit einem Billet weggeschickt, und zum Beweise diente daß ich Euch die Antwort zurückgebracht hatte, und Dame Jacinthe, leider auch eine schöne Frau, zankt mich am andern Morgen, daß ich am Tag zuvor sehr keck gegen sie gewesen sei. Dies hat sich dreimal wiederholt, gnädiger Herr, und Ihr verlangt, daß ich meiner sicher sein soll, nach solchen Streichen meiner Einbildungskraft? Nein, nein, hierzu bin ich nicht genug Herr im Hause, und obgleich das Weihwasser mir die Finger nicht verbrennt, steckt doch zuweilen in meiner Haut ein anderer Kamerad als Meister Martin.«

»Nun, ich will es wagen,« sagte Gabriel ungeduldig, »und da Du im Ganzen bisher, magst Du in der Kirche oder in der Rue Froid-Manteau sein, Dich geschickt und getreu des Auftrags, den ich Dir gebe, entledigt hast, so wirst Du ihn auch heute erfüllen, und wisse, solltest Du etwa dessen bedürfen, um Deinen Eifer anzustacheln, daß Du mir in diesem Billet mein Glück oder meine Verzweiflung zurückbringst.«

»Oh! gnädiger Herr, mein Eifer bedarf keines Anstachelns, das schwöre ich Euch, und ohne diese teuflischen Unterschiebungen . . .«

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