Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen

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»Punkt für Punkt, mein Connetable.«

»Dann werden sich die Strähnen des Galant ein wenig verwirren. Der Arme wirft sich so in den Rachen der . . .«

Er wollte sagen der Wölfin, doch er Verbesserte sich:

»Der Wölfe. Ich lasse Euch allein, Diana, und legt mir gut Rechenschaft ab von diesem schönen Prätendenten. Heute Abend!«

Er war so gnädig, Diana auf die Stirne zu küssen, und entfernte sich sodann. Man führte durch eine andere Thüre den Vicomte d’Ermès ein.

Gabriel verbeugte sich ehrfurchtsvoll vor Diana, die ihm durch den hochmüthigsten Gruß antwortete; doch Gabriel bewaffnete sich mit Muth für diesen ungleichen Kampf der glühenden Leidenschaft gegen die eisige Eitelkeit, und begann mit ziemlich viel Ruhe.

»Madame,« sprach er, »der Schritt, den ich bei Euch thue, ist allerdings kühn und wahnsinnig. Doch es gibt zuweilen im Leben so ernste, so erhabene, so feierliche Umstände, daß sie uns über die gewöhnlichen Regeln des Wohlstandes, über die gewöhnlichen Bedenklichkeiten setzen. Ich befinde mich nun in einer dieser furchtbaren Krisen des Schicksals. Der Mann, der mit Euch spricht, Madame, legt in Eure Hände sein Leben, und wenn Ihr es ohne Mitleid fallen laßt, so wird es zerschellen.«

Frau von Valentinois machte nicht das geringste Zeichen der Ermuthigung. Den Leib vorwärts geneigt das Kinn auf ihre Hand, und den Ellenbogen auf ihr Knie stützend, schaute sie Gabriel fest und mit einer Miene verdrießlichen Erstaunens an.

»Madame,« fuhr Gabriel fort, indem er den betrübenden Einfluß dieses absichtlichen Schweigens von sich abzuschütteln suchte. »Ihr wißt, oder wißt vielleicht nicht, daß ich Frau von Castro liebe. Ich liebe sie, Madame mit einer tiefen, glühenden, unwiderstehlichen Liebe.«

»Was geht das mich an?« schien ein nachlässiges Lächeln von Diana von Poitiers sagen zu wollen.

»Ich spreche von dieser Liebe, die meine Seele erfüllt, Madame, um dazu zu gelangen, Euch zu sagen, ich könne, ich müsse sogar die blinden Fatalitäten und die unversöhnlichen Forderungen der Leidenschaft verstehen, entschuldigen, bewundern. Weit entfernt, diese zu tadeln, wie der gemeine Haufen, sie zu zergliedern, wie die Philosophen, sie zu verdammen, wie die Priester, knie ich vor ihr nieder, und bete sie an wie eine Ausstrahlung Gottes. Sie macht das Herz, in das sie eintritt, reiner, größer, göttlicher, und hat sie nicht Jesus geheiligt an dem Tag, wo er zu Magdalena sagte, sie sei gebenedeit unter allen Weibern, weil sie viel geliebt?«

Diana von Poitiers änderte ihre Haltung, und streckte sich die Augen halb geschlossen, nachläßig in ihrem Lehnstuhle aus.

»Wo will er hinaus mit seiner Rede?« dachte sie.

»Ihr seht also, Madame,« fuhr Gabriel fort, »die Liebe ist für mich heilig; mehr noch, sie ist allmächtig in meinen Augen. Lebte der Gemahl von Frau von Castro noch, ich würde Frau von Castro lieben und es nicht einmal versuchen, einen unwiderstehlichen Instinkt zu besiegen. Nur die falsche Liebe läßt sich bändigen, die wahre Liebe aber kann man eben so wenig vermeiden, als befehlen. Ihr selbst, Madame, auserkohren und geliebt von dem größten König der Welt, müßt deshalb nicht vor der Berührung einer aufrichtigen Leidenschaft geschützt sein, und hättet Ihr derselben nicht zu widerstehen vermocht, so würde ich Euch beklagen und beneiden, aber nie verdammen.«

Dasselbe Schweigen von Seiten der Herzogin von Valentinois. Ein spöttisches Erstaunen war das einzige Gefühl, das sich auf ihrem Gesichte ausprägte. Gabriel sprach mit noch mehr Wärme, als wollte er diese eherne Seele an den Flammen der seinigen erweichen:

»Ein König verliebt sich, und das ist ganz einfach, in eine bewunderungswürdige Schönheit; Ihr seid gerührt von dieser Liebe, doch Euer Herz, das sie erwidern will, kann es dies nothwendig? Ach! nein. Aber an der Seite des Königs sieht Euch ein Edelmann schön, muthig, ergeben; er liebt Euch, und diese Leidenschaft dunkler, aber nicht minder mächtig, erreicht Eure Seele, in welche der Geist eines Königs nicht einzudringen vermochte; seid Ihr nicht auch Königin, Königin durch die Schönheit, wie der Fürst, der Euch liebt, König durch die Macht ist? Besteht nicht unter Euch unabhängige und freie Gleichheit? Sind es die Titel, welche die Herzen gewinnen? Wer konnte Euch verhindern, daß Ihr einen Tag, eine Stunde, in Eurem edlen Vertrauen, den Unterthan dem Herrn Vorzoget? Ich wenigstens nicht, der ich mich zu wenig auf edle Gefühle verstünde, wenn ich Frau Diana von Poitiers ein Verbrechen daraus machen wollte, daß sie, von Heinrich II. geliebt, den Grafen von Montgommery liebte.«

Diana machte plötzlich eine Bewegung, stand halb auf und öffnete ihre großen, grünen, klaren Augen. In der That, zu wenig Personen kannten ihr Geheimniß am Hof, als daß dieses rasche Wort von Gabriel nicht einiges Erstaunen bei ihr verursacht haben müßte.

»Habt Ihr materielle Beweise von dieser Liebe?« fragte sie nicht ohne eine gewisse Unruhe.

»Ich habe nur eine moralische Gewißheit, Madame, doch ich habe sie.«

»Ha!« machte sie, indem sie wieder ihre freche Miene annahm. »Nun! dann ist es mir ganz gleichgültig, Euch die Wahrheit zu gestehen. Ja, ich habe den Grafen von Montgommery geliebt. Hernach?«

Doch hernach wußte Gabriel nichts Bestimmtes mehr, und er wandelte nur noch in der Finsternis der Vermuthungen. Dennoch fuhr er fort:

»Ihr habt Jacques von Montgommery geliebt, Madame, und ich wage, sogar zu behaupten, daß Ihr sein Andenken liebt; denn ist er von der Oberfläche der Welt verschwunden, so ist es für Euch geschehen. Nun wohl! in seinem Namen beschwöre ich Euch, Madame, und richte ich eine Frage an Euch, die Euch vielleicht vermessen vorkommen wird, ich wiederhole es, doch ich wiederhole auch, daß Eure Antwort, wenn Ihr mir zu antworten die Güte habt, in meinem Herzen nur Dankbarkeit und Anbetung zur Folge haben wird; denn an dieser Antwort hängt mein Leben; ich wiederhole endlich, daß ich, wenn Ihr sie mir nicht verweigert, fortan mit Leib und Seele Euch gehören werde, und die gediegenste Macht der Erde kann eines treuen Armes und eines ergebenen Herzens bedürfen, Madame.«

»Vollendet, mein Herr, kommen wir zu der furchtbaren Frage,« sprach die Herzogin.

»Ich will mich auf die Kniee werfen, um sie gegen Euch auszusprechen, Madame,« sagte Gabriel, während er wirklich niederkniete.

Und er fuhr dann mit bebendem Herzen und zitternder Stimme fort:

»Madame, im Verlaufe des Jahres 1538 habt Ihr den Grafen von Montgommery geliebt.«

»Es kann sein,« antwortete Diana von Poitiers. »Hernach?«

»Im Januar 1539 ist der Graf von Montgommery verschwunden, und im Mai 1539 wurde Diana von Castro geboren.«

»Nun?« fragte Diana.

»Nun, Madame,« sagte Gabriel so leise, daß sie ihn kaum hörte. »hierin liegt das Geheimniß, das ich mir zu Euren Füßen von Euch erflehen will, das Geheimnis, von dem mein Schicksal abhängt, und das, glaubt mir, in meinem Busen sterben wird, wenn Ihr es mir zu enthüllen die Gnade haben wollt. Vor dem Crucifix, das ich hier über Eurem Haupte erblicke, schwöre ich es Euch, Madame; man würde mir eher das Leben als Euer Bekenntniß entreißen. Und überdies könntet Ihr mich immer noch Lügen strafen; man würde Euch mehr glauben als mir, und ich verlange keinen Beweis von Euch, sondern nur Euer Wort, Madame. Madame, sollte Jacques von Montgommery der Vater von Diana von Castro Sein?«

»Ah! ah!« sagte Diana, in ein verächtliches Gelächter ausbrechend, »die Frage ist in der That vermessen, und Ihr hattet Recht so lange Umschweife zu machen. Beruhigt Euch jedoch, mein lieber Herr, ich grolle Euch deshalb nicht, Ihr interessiertet mich wie ein Rätsel, und in der That, Ihr interessiert mich noch; denn was kümmert es Euch, Herr d’Ermès, ob Frau von Angoulême die Tochter des Königs, oder das Kind des Grafen ist? Der König gilt für ihren Vater, das muß Eurem Ehrgeiz genügen, wenn Ihr ehrgeizig seid. In was mischt Ihr Euch also, und warum befragt Ihr so anmaßend und so unnütz die Vergangenheit? Ihr habt einen Grund, sagt Ihr, doch was ist dieser Grund.«

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