Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen

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Sie reichte ihm muthig die Hand.

Gabriel setzte, ein Knie auf die Erde und küßte diese so weiße und so reizende Hand. Doch sein Charakter war zu redlich und zu gerade, um sich zu den Listen und Lügen einer geheuchelten Liebe zu leihen. Zwischen einen Betrug und eine Gefahr gestellt, war er zu offenherzig und zu entschlossen, um zu zögern, und sein männliches Gesicht erhebend, sprach er:

»Madame, der demüthige Edelmanm der zu Euren Füßen liegt, bittet Euch, ihn als den ehrfurchtsvollsten Eurer Diener, und als den ergebensten Eurer Unterthanen zu betrachten. Aber . . .«

»Aber,« unterbrach ihn Catharina mit einem Lächeln, »es sind nicht die Ausdrücke der Verehrung, was man von Euch fordert, mein edler Cavalier.«

»Und dennoch, Madame,« fuhr Gabriel fort, »kann ich mich, indem ich mit Euch spreche, keiner süßerem zärtlicheren Worte bedienen, denn verzeiht! diejenige, welche ich liebte, ehe ich Euch nur kannte, ist wirklich Frau Diana von Castro, und keine Liebe, wäre es auch die Liebe einer Königin, vermöchte Platz in diesem Herzen zu finden, das ganz von einem andern Bilde erfüllt ist.«

»Ah!« war das einzige, was Catharina, die Stirne bleich und die Lippen an einander gepreßt, von sich zu geben vermochte.

Mit gesenktem Haupte, jedoch ohne zu zittern, erwartete Gabriel den Sturm der Entrüstung und Verachtung, der über ihn losbrechen sollte. Verachtung und Entrüstung ließen nicht lange auf sich warten, und nachdem sie einige Minuten geschwiegen hatte, sprach Catharina von Medicis, welche nur mit großer Mühe ihre Stimme und ihren Zorn bewältigt.«

»Wißt Ihr, Herr d’Ermès, daß ich Euch keck, um nicht zu sagen unverschämt finde? Wer sprach mit Euch von Liebe, mein Herr? Woraus schließt Ihr, daß man Eure so scheue Tugend versuchen wollte? Ihr müßt eine sehr freche und sehr eitle Ansicht von Eurem Verdienste haben, um an solche Dinge zu glauben und auf eine so vermessene Weise ein Wohlwollen zu erklären, das, nur Unrecht gehabt hat, sich an so unwürdiger Stelle zu äußern. Ihr habt im Ernst eine Frau und eine Königin beleidigt, mein Herr!«

»Oh Madame,« versetzte Gabriel, »glaubt, daß fromme Ehrfurcht . . .«

»Genug!« unterbrach ihn Catharina, »ich sage Euch, daß Ihr mich beleidigt habt, und daß Ihr hierher gekommen seid, um mich zu beleidigen! Warum seid Ihr hier? Welcher Beweggrund führte Euch hierher? Was geht mich Eure Liebe, was geht mich Frau von Castro, was geht mich Alles an, was Euch betrifft! Ihr kamet, um bei mir Auskunft zu suchen? ein lächerlicher Vorwand! Ihr wolltet durch eine Königin von Frankreich die Polizei Eurer Leidenschaft machen lassen. Das ist wahnsinnig, sage ich Euch, und ich füge noch bei: es ist beschimpfend!«

»Nein, Madame,« erwiderte Gabriel, stolz das Haupt erhebend, »Ihr seid dadurch nicht beschimpft worden, daß Ihr einen ehrlichen Mann gefunden habt, der Euch lieber verwunden, als täuschen wollte«

»Schweigt, mein Herr,« rief Catharina, »ich befehle Euch, zu schweigen und zu gehen. Schätzt Euch glücklich, daß ich dem König Eure freche Verachtung noch nicht enthüllen will; doch erscheint nie wieder vor mir, und haltet fortan Catharina von Medicis für Eure unversöhnliche Feindin. Ja, ich werde Euch wiederfinden dessen seid gewiß, Herr d’Ermès! Doch mittlerweile geht.«

Gabriel verbeugte sich vor der Königin und ging hinaus ohne ein Wort zu sagen.

»Ah!« dachte er, als er sich allein fand, »ein Haß mehr! Doch was würde das mir machen, wenn ich etwas über meinen Vater und über Diana erfahren hätte? Die Geliebte des Königs und die Frau des Königs zu Feindinnen! Das Schicksal will mich vielleicht darauf vorbereiten, daß ich der Feind des Königs werde. Gehen wir nun zu Diana, die Stunde ist gekommen, und Gott wolle, daß mir diese letzte Leuchte nicht entschwinde, und daß ich nicht noch trauriger und trostloser von derjenigen, welche mich liebt als von denjenigen, welche mich hassen, weggehe!«

XVI.

Geliebter oder Bruder

Als Jacinthe Gabriel in das Zimmer von Diana von Castro einführte, das diese als legitimierte Tochter des Königs im Louvre bewohnte, lief Diana in ihrer naiven, keuschen Gefühlsausbruch dem Vielgeliebten entgegen, ohne auf irgend eine Weise ihre Freude zu verbergen. Sie hätte nicht einmal ihre Stirne seinem Kuß entzogen, doch er begnügte sich ihr die Hand zu drücken.

»Endlich seid Ihr da, Gabriel!« sagte sie. »Mit welcher Ungeduld erwartete ich Euch, mein Freund! Längst weiß ich nicht mehr, wohin ich das Uebermaß des Glückes, das ich in mir fühle, überströmen lassen soll. Ich spreche allein, Ich lache allein, ich bin toll! Doch Ihr seid hier, Gabriel, und wir können wenigstens mit einander glücklich sein! Nun! was habt Ihr denn, mein Freund? Ihr seht kalt, ernst, beinahe traurig aus. Mit diesem gezwungenen Gesicht, mit diesen zurückhaltenden Manieren bezeugt Ihr mir Eure Liebe und Gott und meinem Vater Eure Dankbarkeit.«

»Eurem Vater? . . . Ja, sprechen wir von Eurem Vater, Diana. Was den Ernst betrifft, der Euch in Erstaunen setzt, so ist es meine Gewohnheit, mit dieser strengen Miene das Glück zu empfangen, denn ich mißtraue zuerst seinen Geschenken, da ich bis jetzt nicht daran gewöhnt bin und erfahren habe, daß es nur zu oft einen Schmerz unter seiner Gunst verbarg.«

»Ich wußte weder, daß Ihr so sehr Philosoph, noch daß Ihr so unglücklich seid, Gabriel,« erwiderte Diana halb freudig, halb gereizt, »doch laßt hören! Ihr sagtet, Ihr wollet vom König sprechen; das klingt besser: wie edel und gut ist er gewesen, Gabriel!«

»Ja, Diana, er liebt Euch sehr, nicht wahr?«

»Mit unbeschreiblicher Zärtlichkeit, Gabriel.«

»Allerdings,« murmelte der Vicomte d’Ermès, »er kann glauben, sie sei seine Tochter . . . – Ueber Eines wundere ich mich,« sprach er sodann laut, »wie konnte der König, der sicherlich schon die Ahnung der Liebe, die er für Euch hegen würde, im Herzen hatte, nichtsdestoweniger zwölf Jahre lang Euch gar nicht sehen, nicht kennen lernen, und nach Vimoutiers verbannt lassen, wo Ihr unbekannt und verloren bleiben mußtet? Habt Ihr ihn nie nach der Ursache dieser seltsamen Gleichgültigkeit gefragt Diana? Wißt Ihr, ein solches Vergessen ist schwer mit dem Wohlwollen in Einklang zu bringen, das er nun für Euch kundgibt.«

»Oh!« erwiderte Diana, »er, der arme Vater war es nicht, der mich vergaß.«

»Wer denn?«

»Wer? wenn nicht Frau Diana von Poitiers . . . ich ich weiß nicht, ob ich sagen soll, meine Mutter.«

»Und warum fügte sie sich darein, Euch so in der Einsamkeit und fern von sich zu lassen, Diana? Hätte sie sich nicht Eures Daseins freuen und in den Augen des Königs Eurer Geburt, die ihr einen Anspruch mehr auf seine Liebe gab, rühmen müssen? Was hatte sie zu befürchten, ihr Gemahl war todt, ihr Vater todt?«

»Ganz richtig, Gabriel,« erwiderte Diana, »und es wäre mir schwer, um nicht zu sagen unmöglich, diesen seltsamen Stolz rechtzufertigen, dem zu Folge Frau von Valentinois nie einwilligte, mich als ihr Kind anzuerkennen. Ihr wißt also nicht, Freund, daß sie den König Anfangs bewog, meine Geburt zu verbergen, daß sie mich nur auf sein Zudringen, und beinahe auf seinen Befehl zurückrief, und daß sie nicht einmal in meiner Legitimationsurkunde genannt sein wollte? Ich beklage mich nicht darüber, Gabriel, denn ohne diesen seltsamen Stolz hätte ich Euch nicht kennen lernen, und Ihr würdet mich nicht geliebt haben; doch ich habe zuweilen mit Kummer an die Abneigung meiner Mutter und Alles das gedacht, was mich betrifft!«

»Eine Abneigung, welche ganz wohl nichts Anderes als ein Gewissensvorwurf sein könnte,« dachte Gabriel mit Schrecken, »sie wußte, daß sie den König täuschte, und that es nicht ohne Zögern und ohne Furcht . . .«

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