Alexandre Dumas der Ältere - Die beiden Dianen

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»Aber an was denkt Ihr denn, mein Freund?« versetzte Diana, »und warum richtet Ihr alle diese Fragen an mich?«

»Aus keinem Grund; ein Zweifel meines unruhigen Herzens. Kümmert Euch nicht darum, Diana; doch wenn Eure Mutter nur Abneigung und beinahe Haß gegen Euch offenbart, Diana, so entschädigt Euch Euer Vater für diese Kälte durch seine Zärtlichkeit; und Ihr Eurerseits, wenn Ihr Euch schüchtern und beklommen bei Frau von Valentinois fühlt, so erweitert sich dagegen Euer Herz in Gegenwart des Königs und erkennt in ihm einen wahren Vater, nicht wahr?«

»O gewiß,« erwiderte Diana, »am ersten Tag wo ich ihn sah, und wo er mit so viel Güte zu mir sprach, fühlte ich mich alsbald zu ihm hingezogen. Nicht aus Politik bin ich zuvorkommend und liebevoll gegen ihn, sondern aus Instinkt: wäre er nicht der König, wäre er nicht mein Wohlthäter und Beschützer, ich würde ihn eben so sehr lieben; es ist mein Vater!«

»Man täuscht sich nicht in solchen Dingen« rief Gabriel entzückt, »meine theure Diana, meine Vielgeliebte! es geziemt sich für Euch, Euren Vater so zu lieben, es geziemt sich, daß Ihr Euch in seiner Gegenwart von Liebe und Dankbarkeit bewegt fühlt. Diese sanfte, kindliche Frömmigkeit gereicht Euch zur Ehre, Diana.«

»Und es geziemt sich auch für Euch, sie zu begreifen und zu billigen, mein Freund,« sprach Diana. »Doch nun, nachdem wir von meinem Vater, von der Zuneigung, die er für mich offenbart und die ich ihm zurückgebe, und von unseren Verbindlichkeiten gegen ihn gesprochen haben, wie wäre es, wenn wir ein wenig von uns und unserer Liebe sprechen würden? Was wollt Ihr? man ist selbstsüchtig,« fügte sie mit der ihr eigenthümlichen reizenden Freimüthigkeit bei. »Wäre übrigens der König da, so würde er es mir zum Vorwurf machen, daß ich gar nicht an mich, an uns denke. Wißt Ihr, Gabriel, was er mir noch so eben wiederholte: »Theures Kind, sei glücklich, glücklich sein, verstehst Du wohl? heißt mich glücklich machen.« Ist also unsere Schuld an die Dankbarkeit abbezahlt, mein Herr, so wollen wir uns selbst nicht zu sehr vergessen.«

»Das ist es,« sprach Gabriel nachdenkend, »überlassen wir uns nun ganz der Zuneigung, die uns mit einander für das Leben verbindet. Schauen wir in unsere Herzen und sehen wir, was darin vorgeht. Erzählen wir uns gegenseitig unsere Seelen.«

»Das gefällt mir,« sagte Diana, »das wird reizend sein!«

»Ja, reizend,« versetzte Gabriel traurig. »Sprecht zuerst Diana; was fühlt Ihr für mich? Liebt Ihr mich nicht weniger als euren Vater?«

»Böser Eifersüchtiger! Wißt vor Allem, daß ich Euch ganz anders liebe. Es ist nicht leicht, Euch das zu erklären! Ist der König da, so bin ich ruhig, und mein Herz schlägt nicht schneller als gewöhnlich; doch wenn ich Euch sehe dann verbreitet sich durch mein ganzes Wesen eine seltsame Unruhe, die mir wehe thut und mich zugleich entzückt. Ich sage meinem Vater vor aller Welt die liebkosenden, süßen Worte, die mir in den Mund kommen, doch mir scheint, ich hätte nie den Muth, zu Euch vor irgend Jemand nur: »Gabriel!« zu sagen, selbst wenn ich Eure Frau wäre. Mit einem Wort, ebenso friedlich als die Freude ist, die ich bei, meinem Vater fühle, ebenso sehr ist das Glück, das Eure Gegenwart mir bringt, unruhig, ich möchte sagen schmerzlich, und dieser Schmerz ist dennoch köstlicher als jene Ruhe.«

»Schweige! oh! schweige!« rief Gabriel ganz verwirrt. »Ja, Du liebst mich! und das erschreckt mich! und das beruhigt mich, will ich sagen; . . . denn Gott hätte am Ende diese Liebe nicht gestattet, wenn Du mich nicht lieben könntest.«

»Was wollt Ihr damit sagen?« fragte Diana erstaunt. »Warum bringt Euch mein Geständniß, das ich Euch wohl zu thun berechtigt bin, da Ihr mein Gatte sein werdet, so sehr außer Euch? Welche Gefahr kann sich in meiner Liebe verbergen?«

»Keine, theure Diana, keine. Merkt nicht darauf, die Freude berauscht mich, die Freude! Ein so hohes Glück macht den Schwindel. Ihr habt mich jedoch nicht immer mit dieser Unruhe und diesem Schmerz geliebt. Als wir noch mit einander unter dem Schatten der Bäume von Vimoutiers spazieren gingen, hattet Ihr für mich nur eine schwesterliche Liebe.«

»Ich war damals ein Kind,« sagte Diana, »ich hatte nicht sechs Jahre der Einsamkeit von Euch geträumt; meine Liebe war nicht mit mir gewachsen; ich hatte nicht zwei Monate inmitten eines Hofes gelebt, wo die Verdorbenheit der Sprache und der Sitten mich dennoch nicht mehr unsere reine und heilige Leidenschaft lieben machen konnte.«

»Das ist wahr, das ist wahr, Diana.«

»Doch Ihr, Freund,« sprach Diana, »sagt nun Eurerseits, was Ihr an Ergebenheit und Liebesgluth in Euch habt. Oeffnet mir Euer Herz wie ich Euch das meinige entschleierte. Wenn meine Worte Euch wohlgethan haben, so laßt mich auch Eure Stimme sagen hören, wie sehr Ihr mich liebt, und wie Ihr mich liebt?«

»Oh! ich weiß es nicht, ich kann es Euch nicht sagen! fragt mich nicht hierüber; fordert nicht, daß ich mich selbst frage, es ist zu gräßlich!«

»Gabriel!« rief Diana ganz bestürzt, »Eure Worte sind schrecklich, fühlt Ihr das nicht? Wie? Ihr wollt mir nicht einmal sagen, daß Ihr mich liebet!«

»Ob ich Dich liebe, Diana! sie fragt mich, ob ich sie liebe! ja, ich liebe Dich wie ein Wahnsinniger, wie ein Verbrecher vielleicht.«

»Wie ein Verbrecher!« versetzte Frau von Castro erstaunt, »welches Verbrechen kann in unserer Liebe liegen? Sind wir nicht Beide frei? Wird nicht mein Vater zu unserer Verbindung einwilligen? Gott und die Engel freuen sich über eine solche Liebe!«

»Herr, mache, daß sie Dich nicht lästert,« rief Gabriel in seinem Innern, »Wie ich vielleicht vorhin gotteslästerlich war, als ich mit Aloyse sprach.«

»Aber was ist es denn?« fuhr Diana fort. »Mein Freund, Ihr seid doch nicht krank? Woher kommen bei Euch, der Ihr gewöhnlich so fest seid, diese chimärischen Befürchtungen? Oh! ich habe nicht bange an Eurer Seite, ich weiß, daß ich bei Euch eben so sehr in Sicherheit bin, als bei meinem Vater. Hört, um Euch zu Euch selbst, zum Leben, zum Glück zurückzurufen, schließe ich mich ohne Bangen an Eure Brust an, o mein geliebter Gatte! ich lege ohne Bedenken meine Stirne auf Eure Lippen.«

Sie näherte sich ihm lächelnd und reizend, hob ihr leuchtendes Antlitz zu ihm empor, und erfleht mit ihrem engelischen Blick seine keusche Liebkosung.

Doch Gabriel stieß sie voll Schrecken zurück und rief:

»Nein, gehe! laß mich, fliehe!«

»O mein Gott« sagte Diana, indem sie ihre Arme an der Seite herabfallen ließ, »Mein Gott! er stößt mich zurück, er liebt mich nicht.«

»Ich liebe Euch zu sehr!«

»Wenn Ihr mich liebtet, würden Euch meine Liebkosungen Abscheu machen?«

»Machen sie mir wirklich Abscheu?« sagte Gabriel, von einem zweiten Schrecken erfaßt. »Ist es mein Instinkt, der sie zurückstößt, und nicht meine Vernunft? Oh! komm! Diana, damit ich sehe, damit ich fühle, damit ich erfahre. Komm und laß mich in der That meinen Mund auf Deine Stirne drücken, ein Bruderkuß, den ein Bräutigam sich wohl erlauben kann.«

Er zog Diana an sein Herz und drückte einen langen Kuß auf ihre Haare.

»Ah! ich täuschte mich,« sagte er, entzückt bei dieser zarten Berührung, »es ist nicht die Stimme des Blutes, was in mir schreit, es ist die Stimme der Liebe. Ich erkenne sie. Welch ein Glück!«

»Was sagst Du denn, Freund?« versetzte Diana, »Du sagst, Du liebest mich. Das ist Alles, was Ich hören und wissen will.«

»O ja, ich lieb Dich, angebeteter Engel, ich liebe Dich mit innigem Verlangen, mit heißer Leidenschaft, ich liebe Dich wahnsinnig. Ich liebe Dich, und Dein Herz an dem meinigen schlagen fühlen, siehst Du, das ist der Himmel . . . oder es ist die Hölle!« rief plötzlich Gabriel, indem er sich von der Umarmung von Diana losmachte. »Gehe, gehe, laß mich fliehen, ich bin verflucht!«

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